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Bewerbungen - neue Fristen??

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franzi

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#1
In letzter Zeit erhielt ich von meinen Bewerbungen die Mappen nicht mehr zurück, obwohl ich jetzt schon 2 Monate und länger warte.

Teilweise bekam ich schriftliche Absagen, aber ohne die Mappen.

Heute erhielt ich wieder eine Absage, in der stand folgender Hinweis:

(Datum 28.05.2009): "Wir bedanken uns für Ihre Bewerbung vom 05.05.2009. Leider haben wir uns für eine andere Bewerberin entschieden.
Aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen verbleiben Ihre Bewerbungsunterlagen weitere zwei Monate bei uns. Nach Ablauf dieser Frist erhalten Sie Ihre Unterlagen zurück."

Frage: Weiß jemand von euch etwas über diese neuen Bestimmungen?
Muss man jetzt auf jede Rücksendung der Mappen 3 Monate warten?
Was soll das für einen Sinn haben?
Echt ein Witz! :icon_neutral:

Habe diesbezüglich bei der ARGE angerufen. Dort weiß man aber auch nichts über neue Bestimmungen.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Das ist Unsinn. Du kannst dich ja mal interessehalber bei der Firma erkundigen, was für "gesetzliche Bestimmungen" das sein sollen.

Die Bewerbungsunterlagen (also alles außer dem eigentlichen Bewerbungsschreiben) bleiben dein Eigentum und können jederzeit zurückverlangt werden.
 

Nustel

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#3
Habe diesbezüglich bei der ARGE angerufen. Dort weiß man aber auch nichts über neue Bestimmungen.
Das würde mich auch wundern wenn diesbezüglich eine ARGE etwas weiß.:icon_neutral:

Ich rufe immer nach einigen Wochen an, frage nach, ob der Job noch aktuell ist, wenn nein, bitte ich um Rücksendung der Unterlagen. Hat bisher immer gewirkt. Sollte man sich nicht melden, erhält man nichts zurück, und das Unternehmen hat Kosten erspart.
 
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#5
Datenhorten dürfen nur Rollstuhlfahrer. Sobald das Verfahren beendet ist, hier sicher mit der Ablehnung des Bewerbers, wäre es sehr sinnvoll mit selbiger Post die Unterlagen zurückzugeben.
Mir fallen nur unseriöse Beweggründe ein weiterhin sensibele Unterlagen Dritter zu horten.
 

franzi

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#6
Welche unseriösen Bewerggründe könnten das sein? Klär mich mal auf.
Weitergabe der Daten an Dritte ist ja auch nicht erlaubt.
 
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#7
Also eine gesetzliche Grundlage dafür gibt es garantiert nicht.

Allerdings kenne ich einige Fälle, wo die Unterlagen postwendend zurückgeschickt wurden und dann kam 2 Tage später eine MAin und verkündetet, daß sie schwanger sei , im anderen Fall kündigte jemand und die ganze Prozedur ging von vorne los.

Wären die Unterlagen noch da gewesen, hätte man einfach darauf zurückgreifen können.

Allerdings ist das mehr als ärgerlich, wenn man nun statt 10 Bewerbungsmappen 30 anlegen muß ! :icon_neutral:
 

Rounddancer

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#8
Nun, da gibt es den aktuellen Rat an Personalentscheider, sie sollen Absagen in jedem Fall dokumentieren und dese Aufzeichnungen darüber, wem warum abgesagt wurde, mindestens zwei Monate aufbewahren. Dies, um für etwaige Klagen gemäß AGG (Allgemeines Gleichbehandlungs Gesetz) gewappnet zu sein.
Nun, vielleicht hängen die dann der Einfachheit halber einfach an die Mappe einen Zettel, bzw. die Kopie ihrer Absage, damit sie ggf. dem Gericht nachweisen können, wie der Bewerber auftrat und daß es fachliche Gründe waren ihn abzulehnen, und nicht solche, die unters AGG fielen, wie Geschlecht, Alter, etc.
 

Muzel

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#9
Ich kenne auch so abgezockte AGs. Die verlangen Rücksendeporto. Sonst schicken sie die Bewerbungsmappen nicht zurück.
 

franzi

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#10
Nun, da gibt es den aktuellen Rat an Personalentscheider, sie sollen Absagen in jedem Fall dokumentieren und dese Aufzeichnungen darüber, wem warum abgesagt wurde, mindestens zwei Monate aufbewahren. Dies, um für etwaige Klagen gemäß AGG (Allgemeines Gleichbehandlungs Gesetz) gewappnet zu sein.
Nun, vielleicht hängen die dann der Einfachheit halber einfach an die Mappe einen Zettel, bzw. die Kopie ihrer Absage, damit sie ggf. dem Gericht nachweisen können, wie der Bewerber auftrat und daß es fachliche Gründe waren ihn abzulehnen, und nicht solche, die unters AGG fielen, wie Geschlecht, Alter, etc.
Danke Heinz,
ich denke auch, dass es wohl in diese Richtung geht. Allerdings sind das dann nur Empfehlungen und keine "gesetzlichen Regelungen", wie in der Absage stand.

Der Effekt ist leider, dass man mehr Geld für Bewerbungsmappen ausgeben muss, weil sie ja erst nach 3 Monaten zurück kommen. Und die Bewerbungskostenerstattung dauert bei mir auch immer länger. Jetzt schon 3 Monate.
Hinzu kommen jene Arbeitgeber, die die Mappen ohnehin nicht zurückschicken, was es ja auch bisher schon gab.

Unterm Strich bleibt einiges an Mehrkosten, die man selber irgendwie schultern muss. Oder man kürzt die Bewerbung inhaltlich stark, wodurch man sich wohl aber wieder selbst schadet, weil man im Wettbewerb dadurch untergeht. Und die Chance auf eine Stelle wird noch geringer.:cool:
 

ela1953

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#11
Ich bekam in letzter Zeit auch ein paar Mappen erst später als die Absage zurück.

Als Begründung waren aber nicht die gesetzlichen Bestimmungen angegeben, sondern "bis zum Ende des Bewerbungsverfahrens" Oder auch "wir schauen mal, ob es eine andere Einsatzmöglichkeit gibt" und " "wir planen eine zusätzliche Stelle.."

Bei einer bekam ich eine telefonische Absage. Am Tag des vorgesehenen Arbeitsbeginns dann gegen elf Uhr eine telefonische Zusage. Der vorgesehene neue Mitarbeiter war nicht erschienen.

Nun hab ich für fünf Monate eine befristete Anstellung.
 

Rounddancer

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#12
ich denke auch, dass es wohl in diese Richtung geht. Allerdings sind das dann nur Empfehlungen und keine "gesetzlichen Regelungen", wie in der Absage stand.
nun, ich denke, da hat nur wer den Textbaustein entweder flappsig formuliert, - oder bewußt, weil wir ja, was Gesetz zu sein scheint, nicht hinterfragen.


Der Effekt ist leider, dass man mehr Geld für Bewerbungsmappen ausgeben muss, weil sie ja erst nach 3 Monaten zurück kommen.
ich hab mir da von nem Büroversand mal drei Schachteln Plastik-Klemmmappen in weißgrau schicken lassen, die waren günstig.

Rückläufer kommen meist eh mit Eselsohren oder in sonst geknickten Zustand zurück, die kann ich nur für interne Zwecke noch verwenden, aber nicht mehr für Bewerbungen.

Auch habe ich, auf einen Rat eines der vielen Coaches eingehend, die Bewerbungen, bei denen nicht ausdrücklich die vollständigen Bewerbungsunterlagen gefordert sind, auf Kurzbewerbungen (=Anschreiben+Lebenslauf+evtl. "Dritte Seite") umgestellt, im Anschreiben ende ich mit dem Satz, daß ich gerne auf Wunsch meine vollständigen Unterlagen persönlich vorlege.


Unterm Strich bleibt einiges an Mehrkosten, die man selber irgendwie schultern muss. Oder man kürzt die Bewerbung inhaltlich stark, wodurch man sich wohl aber wieder selbst schadet, weil man im Wettbewerb dadurch untergeht. Und die Chance auf eine Stelle wird noch geringer.:cool:
Es gibt halt leider viel zuwenige Stellen und zuviele Bewerber.

Bei uns macht jetzt ein Flatrate-Bordell auf,- die stellen nur Damen und nur zwischen 21 und 29 Jahren ein.

Aber das ist ja auch keine Alternative.
 

Rounddancer

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#13
Bei einer bekam ich eine telefonische Absage. Am Tag des vorgesehenen Arbeitsbeginns dann gegen elf Uhr eine telefonische Zusage. Der vorgesehene neue Mitarbeiter war nicht erschienen.
Hab ich früher auch so gemacht. Genauer: Ich hab denen, die Nummer zwei und drei gewesen waren, gesagt, sie mögen doch bitte am ersten Arbeitstag aufs Telefon hören, für den Fall, daß der Bewerber, dem ich zusagte, nicht käme, würde ich mich da melden.

Nun hab ich für fünf Monate eine befristete Anstellung.
[/quote]

Herzlicher Glückwunsch!
 
E

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#14
Rückläufer kommen meist eh mit Eselsohren oder in sonst geknickten Zustand zurück, die kann ich nur für interne Zwecke noch verwenden, aber nicht mehr für Bewerbungen.
Wenn es denn nur Eselsohren wären.
Wie vernichtet man solche Rückläufer ohne Schredder?

Wie verwendest du sdiese denn noch für interne Zwecke?

Ich schreib nur noch Kurzbewerbungen.
Bin auch schon am Überlegen, ob ich nur noch Anschreiben versende, mit dem Hinweis, dass ich die vollständige Mappe zum Vorstellungsgespräch mitbringe.
Ich meine, die persönlichen Daten nur aus dem Lebenslauf fliegen in der ganzen Republik rum, und ich weiss nicht, was mit denen geschieht.
Irgendwie gefällt mir das nicht mehr, zumal ich auch mehr und mehr denke, dass ich eh keinen gescheiten Job mehr finden werde.
Entweder ist man zu unqualifiziert oder zu überqualifiziert.
 

franzi

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#15
Ich meine, die persönlichen Daten nur aus dem Lebenslauf fliegen in der ganzen Republik rum, und ich weiss nicht, was mit denen geschieht.
Irgendwie gefällt mir das nicht mehr, zumal ich auch mehr und mehr denke, dass ich eh keinen gescheiten Job mehr finden werde.
Entweder ist man zu unqualifiziert oder zu überqualifiziert.
Was mit unseren persönlichen Daten geschieht und wo die überall rumgereicht werden, darüber sollte man auch nicht tiefer nachdenken, sonst kommt man noch ins Grübeln.

Welche "netten Menschen" die Mappe in der Hand hatten, darüber erhält man manchmal auch Aufschluss, wenn man die Mappe zurück erhält und sich darin Fettflecke, Brötchenkrümel, Dauerwellen-Fragmente, Gerüche aller Art usw. befinden. Manchmal fehlen auch einzelne Blätter.
Manche verwenden die Bewerbungsmappe auch als Schreibunterlage und dann findet man diverse handschriftliche Abdrücke mit interessantem Inhalt .. :icon_pause:
 

franzi

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#16
nun, ich denke, da hat nur wer den Textbaustein entweder flappsig formuliert, - oder bewußt, weil wir ja, was Gesetz zu sein scheint, nicht hinterfragen.

Jo. Obrigkeitsdenken.

Auch habe ich, auf einen Rat eines der vielen Coaches eingehend, die Bewerbungen, bei denen nicht ausdrücklich die vollständigen Bewerbungsunterlagen gefordert sind, auf Kurzbewerbungen (=Anschreiben+Lebenslauf+evtl. "Dritte Seite") umgestellt, im Anschreiben ende ich mit dem Satz, daß ich gerne auf Wunsch meine vollständigen Unterlagen persönlich vorlege.

Mach ich seit einiger Zeit auch so.
Der Bordell-Tipp wäre dann der allerletzte Ausweg ...
 

franzi

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#18
Ich bekam in letzter Zeit auch ein paar Mappen erst später als die Absage zurück.

Als Begründung waren aber nicht die gesetzlichen Bestimmungen angegeben, sondern "bis zum Ende des Bewerbungsverfahrens" Oder auch "wir schauen mal, ob es eine andere Einsatzmöglichkeit gibt" und " "wir planen eine zusätzliche Stelle.."
Diese Formulierungen deuten auch auf diese "imaginäre" 3-Monats-Frist hin.

Bei allen anderen gilt wie bisher: Möglicherweise wird die Bewerbung tatsächlich in Evidenz gehalten für weitere Einsatzmöglichkeiten. Dagegen hab ich als Bewerber ja nix einzuwenden.
 

Rounddancer

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#19
Wie vernichtet man solche Rückläufer ohne Schredder?
Die Ausdrucke schmeiß ich in den Papiermüll, ich hab da nichts zu verstecken, meine Daten kennt, wer meinen Namen im Internet eingibt, sowieso.
Und wenn es doch sein müßte, dann hab ich wirklich noch nen Aktenvernichter im Keller stehen, aus unserer früheren Firma.
Die 3teiligen Pappdinger landen auch im Papiermüll, denn auf denen sieht man jeden Fingerabdruck, eselsohrenfreundlich sind die eh, und sie nehmen auf dem Schreibtisch des Entscheiders zuviel Platz ein.

Und die Klemm-Mappen, die landen entweder im REstmüll, oder werden intern benutzt.

Wie verwendest du sdiese denn noch für interne Zwecke?
nun, z.B. sammle ich darin meine Zuzahlungsquittungen bis zur nächsten Zuzahlungsbefreiung (Medikamente, Praxisgebühr, etc.),
auch die eingegangenen Absagen, die ich vielleicht, wenn zehn zusammen sind, zwecks Bewerbungskostenerstattung einreiche, klemme ich in solche gebrauchte Dinger ein, genauso die Belege, die ich für meine Eltern (deren Finanzen, etc. ich erledige) überwiesen habe, und dann denen beim nächsten Kontakt wieder mitbringe. Auch die Belege der Kasse, die ich als Schatzmeister für den Quasi-Regionalverbund der Square und Round Dance Clubs hier führe, landen in solchen Dingern, damit sie nicht unter die Räder kommen, sondern am jeweiligen Quartalsende in die Kassenabrechnung.

Ich schreib nur noch Kurzbewerbungen.
Bin auch schon am Überlegen, ob ich nur noch Anschreiben versende, mit dem Hinweis, dass ich die vollständige Mappe zum Vorstellungsgespräch mitbringe.
ist aus meiner Sicht als ehemaliger Personalentscheider und GF etwas zu wenig, der Lebenslauf sollte schon dabei sein.

Ich meine, die persönlichen Daten nur aus dem Lebenslauf fliegen in der ganzen Republik rum, und ich weiss nicht, was mit denen geschieht.
also ich hab nichts zu verbergen, jedenfalls steht nichts, was ich zu verbergen hätte, im Lebenslauf.

Irgendwie gefällt mir das nicht mehr, zumal ich auch mehr und mehr denke, dass ich eh keinen gescheiten Job mehr finden werde.
Entweder ist man zu unqualifiziert oder zu überqualifiziert.
Das alte Spiel. Leider. Aber: Immer mal wieder schafft es jemand, einen ordentlichen Arbeitsplatz zu bekommen. Es ist also nicht ganz hoffnungslos.
 
E

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#20
So viele Mappen, die nicht mehr extern zu verwenden sind, kann ich auch intern nicht mehr nutzen, weil ich den Bedarf einfach nicht habe.
Ich ziehe die Ordner vor, wo ich alles fein einordnen kann. Wenn ich dann was brauch, dann muss ich nicht alles rausnehmen, wie bei den Heftern.

Aus deiner Sicht als Personalentscheider zu wenig, wenn nur das Anschreiben kommt. Toll, dann sag deiner Innung mal, die sollen dann wenigstens den Lebenslauf zurück schicken. Zu wenig, wenn ich das schon höre. Besteht Interesse, kann er mich ja gern einladen, dann bekommt er alles zu sehen. Ihm entstehen nicht mal Kosten.

Klar doch, ich habe auch nichts zu verbergen, was meinen Lebenslauf betrifft. Ich finde es aber trotzdem zum :icon_kotz:, wenn der in der ganzen Republik rumfliegt.
Jeder Personaler weiss doch heute, dass sich auf eine Stelle 100te Bewerber melden.
Und nein, im Netz will ich meinen Lebenslauf nicht wiederfinden.

Das alte Spiel. Leider. Aber: Immer mal wieder schafft es jemand, einen ordentlichen Arbeitsplatz zu bekommen. Es ist also nicht ganz hoffnungslos.
Nein, ein Scheiss- Spiel, nicht altes Spiel.
Ordentlicher Arbeitsplatz, was erst mal definiert werden müsste.
Von tausend findet vielleicht einer einen Job, von dem er Leben kann.
Hoffnungslos ja oder nein ist mir mittlerweile egal, denn ich jage der Hoffnung nicht mehr hinterher.

Wer mir keine Chance gibt, und wer nicht sehen möchte, was ich kann, nun der muss halt auf mich verzichten.
Schliesslich kann ich meine Können und Wissen auch privat einsetzen. Da bekomme ich zwar nichts bezahlt, aber besser so, als zum Hungerlohn dieses meine Wissen und Können zu verschenken.
 

franzi

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#21
S

Wer mir keine Chance gibt, und wer nicht sehen möchte, was ich kann, nun der muss halt auf mich verzichten.
Schliesslich kann ich meine Können und Wissen auch privat einsetzen. Da bekomme ich zwar nichts bezahlt, aber besser so, als zum Hungerlohn dieses meine Wissen und Können zu verschenken.
Diese Haltung hab ich mittlerweile auch.
Schließlich bin ich immer noch die, die ich früher war. Ich bin weder dümmer noch hässlicher geworden. Und damals war ich auch geeignet für alle möglichen Stellen. Früher war es sogar so, dass man auch ohne ausreichende Vorkenntnisse eingestellt wurde. Da hieß es dann: nach 2 Wochen Einarbeitungszeit können Sie das! - Und so war es dann auch.
 

Wurstpilot

Elo-User/in

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#22
Irgendwie gefällt mir das nicht mehr, zumal ich auch mehr und mehr denke, dass ich eh keinen gescheiten Job mehr finden werde.
Entweder ist man zu unqualifiziert oder zu überqualifiziert.
dieses eindrucks kann auch ich mich nicht mehr ernsthaft erwehren.


von mir sind noch so ca. 15 mappen verschwunden.
anfangs dachte ich blöder naivling noch, ich würde dem jc die absageschreiben als bewerbungsnachweis vorlegen. das war wohl nix...
gott sei dank haben sie auch ausdrucke meiner anschreiben in kopie akzeptiert...

so, gehe nun den gegen den nicht endenwollenden frust anschwimmen. hilft wenigstens für ein paar stunden, den kopf frei zu kriegen...
 
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