Bewerbungen - Keine Reaktion seitens der Firmen - Verpflichtung nachzufassen ????

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abrafax

Elo-User*in
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Ich habe des öfteren erlebt, dass ich auf meine schriftlichen Bewerbungen keinerlei Reaktionen bekomme.

Mein SB meinte ich "muß Nachfassen", ansonsten würde ich mich nicht ausreichend bemühen. Unter Nachfassen meint der, anrufen und fragen warum keine Reaktion erfolgte.

Dies habe ich auch bei einigen Bewerbungen getan auf die ich keine Reaktion erhalten habe. Die Antwort lief fast immer auf das Gleiche hinaus, so nach dem Motto: "... hätten wir Interesse an Ihnen würden wir uns schon melden. Und wir können nicht auf jede Bewerbung reagieren, weil dies zu teuer ist." ...

Zwischenzeitlich frage ich nicht mehr nach, weil das niederschmetternd für mich ist.

Meine schriftlichen Bewerbungen habe ich seither (seit der Bemerkung des SB über das Nachfassen) immer als Einwurfeinschreiben versendet, somit kann ich zumindest den Zugang nachweisen.

Reicht das nicht aus? Sind das so Psychospielchen seitens des SB, denn sanktioniert wurde noch nicht nur immer so gelabert, wenn Sie nicht und dann könnten wir ....
 

Fritz Fleißig

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1. Bekommst du denn auch die Kosten für deine Einwurfeinschreiben per Vermittlungsbudget erstattet?

2. Du mußt im Bedarfsfall nicht etwa den Zugang der Bewerbungen beim Arbeitgeber nachweisen, sondern lediglich deren Absendung. Das ist durch Zeugennachweis leicht möglich und auch kostenlos. Laß dir einfach von einem Bekannten oder Familienmitglied bestätigen, daß du den Brief (Inhalt muß dem Zeugen bekannt gewesen sein) in dessen Gegenwart am ... um ... Uhr in den Postbriefkasten in ... geworfen hast. Einfach Vermerk auf einer Kopie der Bewerbung in den eigenen Akten machen. Das muß natürlich auch stimmen!

3. Ein "Nachfassen" bei Bewerbungen ist hierzulande eher unüblich und wird angesichts der oft hohen Anzahl von Bewerbungen nicht als Zeichen besonderen Interesses, sondern häufiger als lästige Aufdringlichkeit gewertet. Du verschlechterst hiermit deine Chancen. Wenn dir dein SB wieder solche tollen Tipps gibt, dann weise ihn doch einfach mal auf diese Problematik hin und laß dir dieses Verlangen schriftlich geben.
 

Couchhartzer

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Meine schriftlichen Bewerbungen habe ich seither (seit der Bemerkung des SB über das Nachfassen) immer als Einwurfeinschreiben versendet, somit kann ich zumindest den Zugang nachweisen.

Reicht das nicht aus?
Das reicht üblicherweise auch vollkommen aus und seine Meinung kann sich SB auf 'nen Zettel (oder auch sein Brett vor'm Kopf) malen und über's Bett hängen, wenn er damit besser schlafen kann.
Dein so erbrachter Nachweis, dass du deine Mitwirkung per Bewerbung pflichtgemäß eingehalten hast, ist vom Gesetz und der Rechtssprechung so als hinreichend gedeckt und die Privatmeinung des SB ist und bleibt sein Privatvergnügen, die nicht ansatzweise im Gesetz verankert ist - ob ihm das passt oder nicht.

Ich würde bei solchen Firmen auch gar nicht anfangen wollen (und denen auch sicherlich nicht dafür am A*sch kratzen wollen), denn wenn die schon in den einfachsten Ausübungen von leichtesten Kommunikationen schwere Defizite haben, wie sieht es dann am Monatsende erst mit der Lohnzahlung aus?!
 
E

ExitUser

Gast
Zwischenzeitlich frage ich nicht mehr nach, weil das niederschmetternd für mich ist.

Und weil Du Dir potentielle Arbeitgeber verprellst, die vielleicht doch einmal Interesse hätten, wenn Du ihnen unmotiviert auf den Sack gehst. So oder so ähnlich war doch die Antwort, wenn ich Dich richtig verstanden habe?
Dann kannst Du die ja weiterleiten.

Sind das so Psychospielchen seitens des SB, denn sanktioniert wurde noch nicht nur immer so gelabert, wenn Sie nicht und dann könnten wir ...

Denk mal nach: Der will Dich dafür sanktionieren, daß die Leute beim Unternehmen ihre Arbeit erledigen, anstatt sich mit dem Ordner voll Sinnlosangeboten vom JC die Zeit zu vertreiben? Die Sanktionsbegründung wäre doch mal was Neues für's Sozialgericht. Die wollen auch mal ihren Spaß haben.
 

echt machtlos

Elo-User*in
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Ich vermute dein SB wird Gründe haben weswegen er das mit dem " nachfassen " nicht in die EGV schreibt.
Es gibt VV in denen steht ausdrücklich die Form in der der Arbeitgeber den Kontakt wünscht und öfter steht dort auch keine Telefonnummer und dabei haben sich die Arbeitgeber dann auch etwas gedacht!
 
E

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Gast
Den Tipp mit dem Nachfassen hat man mir beim letzten Besuch auch gegeben. Na klar. Die suchen dann meine Bewerbung aus dem "paßt-nicht-Stapel" und laden mich sofort zum Gespräch ein. Nicken und vergessen.
 

Texter50

Super-Moderation
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Für die VVs vom JC lohnt das Nachfassen nicht.
Da zich ELOs ihren Zettelkram abliefern, meist unter Androhung des Entzugs des Existenzminimums, macht das keinen Sinn.
Es sei denn, man möchte die verprellen.
Dann hat man ja nur in bester Absicht angerufen, gerne mehrfach... :icon_mrgreen:

Bei eigenen Bewerbungen um Jobs, die man wirklich haben möchte, kann das im Einzelfall positive Folgen haben - ein bisken Glück gehört dazu.
So habe ich mich vor vielen Jahren mal beworben und wie erwartet, erst einmal nix gehört. Da ich teure Photos von Arbeitsproben mitgeschickt hatte, habe ich angerufen und darum gebeten, mir die Bilder zurückzuschicken.
Einen Tach später hatte ich nen Anruf: Vorstellungsgespräch! Den Job hab ich gekricht und gleich mal zwei Jahre ausgeübt. :biggrin:
 
E

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Gast
Den Tipp mit dem Nachfassen hat man mir beim letzten Besuch auch gegeben. Na klar. Die suchen dann meine Bewerbung aus dem "paßt-nicht-Stapel" und laden mich sofort zum Gespräch ein. Nicken und vergessen.

Irgendwelchen Blödsinn müssen sie ja in den (mitunter mindestens) zwölf Stunden ablassen, für die sie die Leute jährlich einbestellen.

Da ich teure Photos von Arbeitsproben mitgeschickt hatte, habe ich angerufen und darum gebeten, mir die Bilder zurückzuschicken.

Dummerweise werden die Unterlagen heutzutage gleich als Reißwolffutter angefordert. Dabei kostet den Elo der Spaß mindestens zwanzig Euronen, wenn er das vernünftig macht. Von denen er gar nichts bis höchstens ein Viertel vom JC erstattet bekommt. Ohne kostendeckende Erstattung gibt es keine schriftlichen Bewerbungen.
 

Neudenkender

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Reicht das nicht aus? Sind das so Psychospielchen seitens des SB, denn sanktioniert wurde noch nicht nur immer so gelabert, wenn Sie nicht und dann könnten wir ....

Dann frag die doch mal konkret nach der Rechtsgrundlage!

Und suche mal nach einem Urteil, das eine Sanktion wg. fehlenden Nachfassens bestätigt hätte. Wirst keines finden.

Gibt keine Pflicht zum Nachfassen. Zumal Arbeitgeber das Nachfassen ausdrücklich nicht wollen.

Schreib doch mal nen Arbeitgeberverband an, wie deren Mitglieder das Nachfassen so sehen würden. Falls du eine Antwort erhalten solltest und diese dir passt, hältst du die dem SB unter seine dumme Nase beim nächsten Mal.

Nur meine Meinung, keine Rechtsberatung.
 
E

ExitUser

Gast
Aber aufregen kann man sich über so einen Spruch schon. Als wenn man nicht wüßte, wie man sich bewirbt und wie, wann und wo man mal nachfasst. Bei VV jedenfalls nicht!
 

Visita

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Dieses Nachfragen hatte ich bei VV mit den unpassendsten Stellen bei Zeitarbeitsfirmen, die dem JC das Antwortschreiben nicht zurückgeschickt haben. Sollte teilweise drei Monate später dort nachfragen.

Bei zwei Terminen wurde energisch aufgefordert anzurufen. Bei zwei Terminen nach der Erstattung der Kosten für solche Telefonate gefragt. Seitdem ist ruhe!
 

Hannes63

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Habt doch bisschen Mitleid mit den Tanten vom Amt, denn ihr wisst ja wenn es mit der Bewerbung nicht geklappt hat seid ihr immer schuld niemand anderes :biggrin:
 

gelibeh

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Bei zwei Terminen wurde energisch aufgefordert anzurufen. Bei zwei Terminen nach der Erstattung der Kosten für solche Telefonate gefragt. Seitdem ist ruhe!
Meine Antwort wäre gewesen, dann schreiben Sie die Forderung in die EGV und sichern in der EGV dann auch die Erstattung dieser Kosten zu. Leute, nur was man schriftlich hat, muss man eventuell(wenn denn rechtmäßig) befolgen. Auf mündliches Geblubber muss man nicht reagieren. Viele Dinge würde der SB nämlich nie schriftlich machen, weil er weiß, dass es rechtswidrig ist.
 
E

ExitUser

Gast
Viele Arbeitgeber schicken diese Antwortschreiben einfach nicht zurück.

Logisch. Stell Dir vor, Du kriegst vom Arbeitsamt einen proppenvollen Leitz-Ordner mit so 120 Schreiben a "Wir haben ... zur Bewerbung bei Ihnen aufgefordert." und sollst das in Deiner Freizeit, sprich in unbezahlten Überstunden, abarbeiten. Das machen nur die ZAF-Vögel freiwillig. Oder Leute, die man in Einzelfällen dazu speziell motiviert hat.
 
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