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Bewerbung

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Hopefull

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#1
Hi,
hab heute mal eine anders geartete Frage an Euch.

Da ich bis vor einem halben Jahr immer nur selbstständig war und mich daher nie bewerben mußte meine heutige Frage.

Ich habe mich gerade auf eine Stelle beworben, Einzelhandelskette, wo ich regelrecht "hinstolpern" könnte.
Man sucht eine Verkäuferin für die Filiale, die sich auf meiner Strasse befindet, also optimale Bedingungen.

Nun mußte ich die Bewerbungsunterlagen zur Hauptstelle schicken, die einige hundert Kilometer entfernt ist.

Da ich natürlich um ein persönliches Gespräch gebeten habe, stellt sich mir gerade die Frage, ob es sein könnte, dass ich dann evtl. zur Hauptstelle müßte, oder ob ich ggf. darum bitten könnte, ein Treffen in der Filiale zu vereinbaren.?

Sorry, wenn ich aus gegebenem Anlass hier solche Fragen stellen muß, aber es wäre echt super, wenn ich von euch Antworten dazu bekäme.

Hätte es auch nie gedacht, dass ich mit Ü 50 nochmal damit anfange (anfangen muss), meine Zukunftspläne sahen eigentlich eher so aus, bis ans Ende meiner Tage in meinem Geschäft stehen zu können, aber....

Hopefull
 

nightangel

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#2
Also normalerweise finden die Gespräche vor Ort statt, also da wo auch die zukünftige Arbeitsstelle sein soll. So war es bei mir jedenfalls immer. Es kann höchstens sein wenn die für mehrere Filialen in der Umgebung suchen das die Gespräche konzentriert in einer dieser Filialen statt finden. Bei den grossen Ketten gibt es dafür auch die Bezirksleiter die sowas dann im entsprechenden Bezirk machen. Ich denke die Zentrale trifft nur die Vorauswahl anhand der schr. Bewerbungen, den Rest machen die Bezirksleiter.
 

Kerstin_K

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#3
Hat der Arbeitgeber die Kostenübernahme für Fahrt zum Vorstellungsgespräch ausgeschlossen? Wenn nicht, muss er die übernehmen und dann wäre er schön blöd, wenn er diese Kosten nicht möglichst niedrig hält.

wenn Du eine Einladung bekommst, kenne ich das so, dass man den Termin bestätigen muss. Wenn man Dich dann wirklich in der Hauptstelle sprechen will und das ein Problem für Dich ist, würde ich einfach mal fragen, ob eine Verlegung möglich ist.

Kommt natürlich auch drauf an, was es für ein Job ist. Wenn der mit Reisetätigkeit verbunden ist, kann man eine Reise zum Gepräch schlecht ablehnen.

Könntest Du auch in das Bewerbungsanschreiben schon was einbauen.

Ich arbeite ja auch in einer Firma mit bundesweiten Niederlassungen. Bei uns ist es so, dass die Bewerbungen in der Zentrale vorfgefiltert werden und die Manager in den Zweigstellen dann nur noch eine auswhl bekommen, aus der Sie dann die Gespräche vor Ort selber organisieren. Und wir hatten sogar schon Bewerber, die von sich aus eine Gespräch in einer anderen Niedrlassung angeregt haben, weil sie da noch wohnten oder irgendwas mit anderen Terminen verbinden konnten oder sonstwas. Da die Leute bei uns eh bundesweite Projekteinsätze haben, haben wir dann versucht eie Lösung zu finden. Das konnte sogar so weit gehen, dass ein anderer Manager das Gespräch geführt hat. Das alles hängt natürlich auch davon ab, wie wichtig es dem Arbeitgebeer ist, genau Dich einzustellen.
 

Hopefull

Elo-User/in

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#4
Ich dank euch beiden.

Dann werde ich mal davon ausgehen, dass ich wohl hier vor Ort vorsprechen darf ( wenn überhaupt )

Bislang mußte ich leider die Erfahrung machen, dass nicht mein Alter in erster Linie das Problem bei der Einstellung war,
sondern vielmehr die Tatsache, dass man mich als "nicht mehr anpassungsfähig" hält.

Nach dem Motto: Wer soooo lange selbstständig war, der kann sich nicht mehr unterordnen.

Schaun wir mal, was das jetzt bringt. Da ich auch noch als Pflegekraft für meinen Mann da sein muß, wäre dieser Job echt optimal....6 Häuser weiter und doch immer in der Nähe meines Mannes.

Bitte Däumchen drücken, dass das klappt.

Heiße ja nicht ohne Grund:

Hopefull
 
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