Bewerbung wenn bestimmte Kenntnisse fehlen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Lilastern

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Wenn ihr ein Vermittlungsvorschlag bekommt, wo die geforderten Kenntnisse nicht vorhanden sind, schreibt ihr dann in die Bewerbung rein, dass ich über diese Kenntnisse nicht verfüge.
Oder soll man da schreiben, dass man Lernbereit ist.

Diese Stelle ist uninteressant.




Kann es als Negativbewerbung ausgelegt werden, wenn man so in der Bewerbung darauf hinweist?
 
E

ExitUser

Gast
Das du nicht über die geforderten Kenntnisse verfügst entnimmt der AG deinem Lebenslauf. Es muß im Anschreiben also nicht explizit darauf hingewiesen werden.
 

kaiserqualle

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Hallo Lilastern,

garnicht auf die fehlenden Kenntnisse eingehen im Bewerbungsschreiben.

Wenn ihr ein Vermittlungsvorschlag bekommt, wo die geforderten Kenntnisse nicht vorhanden sind, schreibt ihr dann in die Bewerbung rein, dass ich über diese Kenntnisse nicht verfüge.

Nein, könnte als Negativbewerbung ausgelegt werden.

Oder soll man da schreiben, dass man Lernbereit ist.

nur wenn die Stelle interessant ist

Diese Stelle ist uninteressant.

Kann es als Negativbewerbung ausgelegt werden, wenn man so in der Bewerbung darauf hinweist?

OH ja.
 

kerosin

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Ich schreibe in so einem Fall gar keine Bewerbung, sondern fülle das dem VV beigefügte Zettelchen aus und schreibe unter "nicht beworben, weil ..." geforderte Kenntnisse und Qualifikation nicht vorhanden. Fertig!
 

Lilastern

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Ich schreibe in so einem Fall gar keine Bewerbung, sondern fülle das dem VV beigefügte Zettelchen aus und schreibe unter "nicht beworben, weil ..." geforderte Kenntnisse und Qualifikation nicht vorhanden. Fertig!
Bei einem VV mit Rechtsfolgenbelehrung kommt man an der Bewerbung nicht vorbei.
 

Lilastern

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Hallo Lilastern,

garnicht auf die fehlenden Kenntnisse eingehen im Bewerbungsschreiben.
Ja, aber wenn ich eine Bewerbungsvorlage aus dem Sammeltread Zeitfirmen nehme, dann gibt es sicherlich Probleme. Es handelt sich hier um eine normale Firma ist aber sehr bekannt als volle Ausbeuterfirma.

Deswegen was tun?
 

Rosarot

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Meinst du, die würden dich trotz fehlender Kenntnisse überhaupt nehmen?
Ist das denn etwas, was man sich recht schnell aneignen könnte oder erfordert das eine längere spezielle Ausbildung?
 

kaiserqualle

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Hallo Lilastern,

dann nimmst du eine ganz normale Musterbewerbung von dir, fügst 1 oder 1 Sätze, die Bezug zu der Firma haben, dazu und schickst das ab.

Du musst dich nicht schlechter machen um den Job nicht zu bekommen, vor allem im Hinblick auf eine 30% Erst-Sanktion durch Negativbewerbung. Der pot. Arbeitgeber wird dir schon mitteilen, ob er dich anheuern will.

Ganz normal bewerben und fertig.

Erkundige dich nach dem Tarif für den Job und behalte dem im Hinterkopf ggf. für später. Wenn Antwort kommt zuerst das Fahrtkostenspielchen als Verzögerungstaktik anwenden.




Ja, aber wenn ich eine Bewerbungsvorlage aus dem Sammeltread Zeitfirmen nehme, dann gibt es sicherlich Probleme. Es handelt sich hier um eine normale Firma ist aber sehr bekannt als volle Ausbeuterfirma.

Deswegen was tun?
 

kerosin

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Bei einem VV mit Rechtsfolgenbelehrung kommt man an der Bewerbung nicht vorbei.
Ich kann auch nur aus eigener Erfahrung sprechen. Ich habe mehrere VV mit Rechtsfolgenbelehrung erhalten, in denen Kenntnisse verlangt wurden, die ich schlicht nicht habe. Dies habe ich auf dem angehängten Zettelchen vermerkt, abgegeben und nie Schwierigkeiten deswegen bekommen!
 
E

ExitUser

Gast
Ich würde mich normal bewerben und schreiben, welche Kenntnisse ich habe. Den Rest kannst immer noch im Vorstellungsgespräch sagen, ob das wirklich zwingend notwendig ist, da du diese Kenntnisse nicht hast.

Somit kann dir das Amt nichts. Du hast dich beworben, du hast dich vorgestellt und wenn der AG was verlangt, was du nicht kannst, ist es nicht deine Schuld.
 

Roter Bock

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Muss man Fallweise beurteilen - ich bekam VV's die überhaupt nicht passten, z. B. mit verlangten Englischkenntnissen in Businessenglisch.

Ich habe dann geschrieben:

"Fairerweise muss ich Ihnen mitteilen, dass meine Fremdsprachenkenntnisse nicht dem in der Stellenbeschreibung verlangten Kenntnissstand entsprechen".

In der Konsequenz habe ich mein Profil beim JC ändern lassen und "Englisch Grundkenntnisse" rausnehmen lassen.

Roter Bock
 
E

ExitUser

Gast
Ja, ja, die SB sind selbst mit Grundkenntnisse und Kenntnisse im Businessbereich überfordert. :icon_twisted:

Threadersteller: Erzähl uns mal bitte mehr über den VV und deine Kenntnisse, die du hast und nicht hast.
 
H

hass4

Gast
ich würde mir da überhaupt keine gedanken machen, die bewerbung abschicken und fertig.
wie hier schon erwähnt, wenn der lebenslauf nicht aussagekräftig genug erscheint auf das stellenangebot dann wird sich der arbeitgeber bestimmt für jemanden entscheiden der die vorraussetzungen im volenumfang erfüllt.

die zeiten wo auf 1 stellenangebot 2 bewerbungen eingehen liegt 35 jahre zurück, heute sind das oft an die 100!!
 

Heiner Peters

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Schwierig. Ich selbst würde auch dahin tendieren, keine Bewerbung zu schreiben und dem Jobcenter unter Hinweis auf die nicht vorhandenen Kenntnisse mitteilen, dass deshalb eine Bewerbung unterblieb.

Allerdings interessiert mich schon, ob es sich vielleicht auch um eine Helferstelle handelt, wo man angelernt werden kann.
 
E

ExitUser

Gast
Manchmal stehen in den VV auch Dinge drin, die der AG auch gar nicht verlangt - so neulich bei mir :icon_neutral:

VV: Gefordert werden Grundkenntnisse in Buchhaltung / Buchführung

Nach einem Anruf bei dem Stellenausschreiber sagte man mir, dass das überhaupt nicht verlangt wird und die keine Ahnung haben, wieso das in den VV reingeschrieben wurde :confused:
 

Lilastern

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Meinst du, die würden dich trotz fehlender Kenntnisse überhaupt nehmen?
Ist das denn etwas, was man sich recht schnell aneignen könnte oder erfordert das eine längere spezielle Ausbildung?
Das kann ich mir schon vorstellen. Aber da werden Expertenkenntnisse Qualitätsssicherung, Qualitätsprüfung verlangt, davon habe ich keine Ahnung.
 

Lilastern

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[QUOTE=kaiserqualle;

Im Hinblick auf die Fahrtkostentaktik, ich bekomme keine Fahrtkosten erstattet, da ich keine Leistung beziehe.
 

Lilastern

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Hallo Lilastern,

dann nimmst du eine ganz normale Musterbewerbung von dir, fügst 1 oder 1 Sätze, die Bezug zu der Firma haben, dazu und schickst das ab.

Du musst dich nicht schlechter machen um den Job nicht zu bekommen, vor allem im Hinblick auf eine 30% Erst-Sanktion durch Negativbewerbung. Der pot. Arbeitgeber wird dir schon mitteilen, ob er dich anheuern will.

Ganz normal bewerben und fertig.

Erkundige dich nach dem Tarif für den Job und behalte dem im Hinterkopf ggf. für später. Wenn Antwort kommt zuerst das Fahrtkostenspielchen als Verzögerungstaktik anwenden.
Schicht und Wochenendarbeit wird erwartet, und das wieder ohne Auto.
 
R

Rounddancer

Gast
Wenn ihr ein Vermittlungsvorschlag bekommt, wo die geforderten Kenntnisse nicht vorhanden sind, schreibt ihr dann in die Bewerbung rein, dass ich über diese Kenntnisse nicht verfüge.
Nein. Die Entscheider wissen, daß ein Anschreiben einen Werbebrief darstellt. Ziel des Anschreibens ist, den Entscheider dazu zu verführen, umzublättern zum Lebenslauf und den Unterlagen.
Und es soll zeigen, daß der Bewerber (m/w) der Richtige ist, das Problem des personalsuchenden Betriebes zu lösen.

Sie wissen auch, daß die ganze Bewerbung dafür werben soll, ins die engere Wahl, und damit ins Vorstellungsgespräch geladen zu werden.

Es gilt, wie überall: "Jeder Kaufmann lobt seine Ware!",- und wenn er sich anbietet, dann eben sich.

Stellenangebote enthalten immer Anforderungen in drei Kategorien:

  1. Muß sein (Zwingend nötig)
  2. Wäre schön
  3. Muß nicht unbedingt sein


Was nicht explizit entweder in Anschreiben oder im Lebenslauf drinsteht, und auch nicht durch anliegende Zeugnisse belegt ist, ist nicht da. Stellenbeschreibungen wollen den Besten haben. (Nicht selten beschreiben sie das, was der Vorgesetzte des gesuchten Mitarbeiters eigentlich können sollte). Aber sie wollen nur für das zahlen, was sie in der Praxis wirklich brauchen,- und das ist meist weit weniger.

Oder soll man da schreiben, dass man Lernbereit ist.
Ja, das auszudrücken, ist immer gut.
"Ich arbeite mich gerne und zügig in neue Aufgaben und Gebiete ein."
Oder so.

Kann es als Negativbewerbung ausgelegt werden, wenn man so in der Bewerbung darauf hinweist?
Ja.
Wahrheit und Wein haben eines gemeinsam: Man stößt mit ihnen an. (Volksmund)
 
H

hass4

Gast
Die von der lügen hat sich das zur aufgabe gemacht bei den arbeitslosen viele millionen euro einzusparen, jede noch so geringe chance zu sanktionieren wird schon wahr genommen, kaum eine ermessens angelegenheit wird noch bewilligt. Der druck ist wirklich gewachsen, wer das abstreitet lügt!!

Schreib eine bewerbung die den anschein erweckt dass du dich für die ausgeschriebene Stelle interessierst dann hast du deine mitwirkungspflicht erfüllt.

jede zumutbare arbeit ist anzunehmen, ob die wirklich zumutbar ist wird sich dann noch klären, nur das entscheidest du nicht allein, das wissen alle die glaubten das wäre so, nein, der arbeitgeber hat da die macht. wenn er dich trotz einiger defizite will dann kannst du ja mal versuchen mit dem jobcenter und dem arbeitgeber die diskussion aufzunehmen und die davon überzeugen warum die tätigkeit für dich nicht zumutbar ist.

viel glück muss man da nicht wünschen, nur eine gute suppenküche in der nähe der wohnung!!
 
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