Bewerbung in artverwandten Berufen - Wo ist die Grenze der Zumutbarkeit?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
4.029
Bewertungen
1.668
Habe kürzlich zwei Vermittlungsvorschläge erhalten, welche den Bereich "artverwandte Berufe" betreffen.
Im ersten Fall hat sich die Sache recht schnell erledigt, da die Stelle zwischenzeitlich vergeben worden war.
Im zweiten Fall handelt es sich um einen Beruf aus dem großen Berufsfeld der kaufmännischen Berufe.
Natürlich ist in kaufmännischen Berufen manches ähnlich, Aufgabengebiete überschneiden sich. Aber es gibt auch Arbeitsbereiche, die sich deutlich unterscheiden.
Muss man sich da noch bewerben oder kann man diese Bewerbung mit Hinweis auf die Unterschiede der inhaltlichen Anforderungen ablehnen?
(Abgesehen davon wird der Arbeitgeber mit meiner Bewerbung nicht viel anfangen können und eine Absage ist vorprogrammiert ...).
Konkret geht es um eine Stelle als Industriekaufmann. Ich habe aber eine Ausbildung als Bürokaufmann.
 
C

ckl1969

Gast
Konkret geht es um eine Stelle als Industriekaufmann. Ich habe aber eine Ausbildung als Bürokaufmann.

Also „eine Stelle als Industriekaufmann“ sagt ja so nun erstmal gar nichts aus. Was soll der Stelleninhaber denn nu können? Buchhaltung, Personal, Einkauf, Vertrieb, Allrounder?

Ich habe auch ne Ausbildung zum Bürokaufmann und habe nach der Ausbildung ausschließlich im Rechnungswesen großer Industrie Unternehmen bzw. von DAX Konzernen gearbeitet.
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
4.029
Bewertungen
1.668
Gefordert werden in erster Linie sehr gute SAP-Kenntnisse, Materialstammdatenpflege, Erstellung von Produktdatenblättern, Stammdatencontrolling, Weiterentwicklung der Produktstammdatenstruktur, gute Englischkenntnisse (welches Niveau genau, steht hier nicht angegeben).
Habe nie in diesem Bereich gearbeitet und auch keine Vorkenntnisse. Lediglich Englischkenntnisse vorhanden.
 
C

ckl1969

Gast
Gefordert werden in erster Linie sehr gute SAP-Kenntnisse, Materialstammdatenpflege, Erstellung von Produktdatenblättern, Stammdatencontrolling, Weiterentwicklung der Produktstammdatenstruktur, gute Englischkenntnisse (welches Niveau genau, steht hier nicht angegeben).
Habe nie in diesem Bereich gearbeitet und auch keine Vorkenntnisse. Lediglich Englischkenntnisse vorhanden.

Aber ein solcher Job wäre dann doch fachlich eher keine Verschlechterung für dich? Im Gegenteil, du würdest dein Spektrum wahrscheinlich erheblich erweitern? Von daher verstehe ich jetzt die Frage nicht, wo du da die Grenze der Zumutbarkeit siehst. Oder warst du bist jetzt in leitender Tätigkeit und magst nicht auf Sachbearbeiter ebene runter? Mir ist grad, ohne jede Wertung meinerseits, deine Motivation nicht ganz klar, warum du Gründe suchst dich nicht zu bewerben.
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.604
Bewertungen
889
Die Frage ist, ob die entsprechende Eignung dafür vorhanden ist. Dann würden Bewerbungen direkt abgeschmettert und somit ist es unnötig, sich die Mühe zu machen. Also vondaher nicht zumutbar.
Gehe mal ganz stark davon aus, das sie SB nicht so richtig weiß wo der Unerschied der beiden Berufe lieg und ordnet den Beruf des Industriekaufmannes niedriger ein, als den des Bürokaufmanns. Wobei ja heute gesagt wird, dass beide Berufe sich inzwischen verwischen. In der Praxis soll das aber anders ausschauen.
 
C

ckl1969

Gast
Naja, manch eine Eignung erlangt man ja nur durch machen, durch Praxis. Die Frage ist jetzt, reizt dich die Aufgabe.

Und nebenbei. Es gibt die Ausbildungsberufe Bürokaufmann und Industriekaufmann. Aber danach spezialisieren sich 99,99% der Leute und arbeiten dann halt als Einkaufsachbearbeiter, Buchhalter, Personaler etc. etc. Da arbeitet „niemand“ als Bürokaufmann.
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
4.029
Bewertungen
1.668
Ich habe bisher weder mit SAP gearbeitet noch war ich jemals in dem Bereich tätig. Mein fachlicher Schwerpunkt liegt auf einem völlig anderen Gebiet, der mit dieser Tätigkeit nichts zu tun hat.
Mir geht es nicht um die Frage, welcher der beiden Berufe höher steht, sondern, ob man sich auf eine Stelle bewerben muss, deren Anforderungen man höchstens zu 5 % erfüllt.
 
C

ckl1969

Gast
Noch ne kurze Frage. Magst du dich nicht bewerben weil du den Job nicht machen möchtest oder weil du meinst, daß du ihn wegen fehlender Qualifikation (höchstens 5% der Anforderungen) eh nicht bekommst, du dir die Mühe und vorallem den Frust ersparen möchtest?
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.773
Bewertungen
4.395
Ich habe bisher weder mit SAP gearbeitet noch war ich jemals in dem Bereich tätig. .
Da ja die Anforderung hier explizit > sehr gute SAP Kenntnisse < lauten, sehe ich keinen Sinn darin dort eine Bewerbung einzureichen. Teile der AfA mit, dass du bisher nicht mit SAP gearbeitet hast, und somit auch nicht die geforderten Programmkenntnisse nachweisen kannst. Selbstverständlich wärst du aber gerne bereit die fehlenden Kenntnisse an Hand einer Weiterbildung nachholen zu wollen. Du kannst natürlich auch beim Arbeitgeber mal telefonisch nachfragen, ob es für dich auch ohne SAP-Kenntnisse eine Möglichkeit gibt dort anzufangen.
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.604
Bewertungen
889
Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass die Sb`s sich ihre Bewerbungsvorschläge nicht besonders durchlesen, Sehen offenbar nur, das könnte passen und dann wird der Vermittlungsvorschlag gesendet. Da waren Vorschläge, wo bei mir keinerlei Erfahrungen waren, die aber vom AG zwingend erwünscht wurden, oder Vorschläge, die schlichtweg ohne Auto nicht zu erreichen waren etc. Ich habe darauf aufmerksam gemacht. Vielleicht einfach im Gespräch oder schriftlich darauf hinweisen, dass es aus diesen und jenen Gründen nicht stimmig ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Hatte ich auch einmal. Ich sollte mich in einer früheren Arbeitslosigkeit mal als "sachkundige Person" bei einem Pharmaunternehmen für die Arzneimittelprüfung bewerben. Ich hatte dort nur mal Vertrieb gemacht. Also unpassend.
Habe mich, da ansonsten zumutbar, dort beworben und nach einer Eingansbestätigung nie mehr von dieser Firma gehört.
Man muss sich überlegen ob sich deswegen Widerstand lohnt und besser der Intelligenz der Personalabteilung vertrauen. Und eine Bewerbung schaffe ich in wenigen Sekunden auf dem Weg zu bringen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63050

Gast
Die Frage ist, ob die entsprechende Eignung dafür vorhanden ist. Dann würden Bewerbungen direkt abgeschmettert und somit ist es unnötig, sich die Mühe zu machen. Also vondaher nicht zumutbar.

Wäre ganz vorsichtig mit solchen Argumentationen. Eh du dich versiehst bekommst du nämlich sonst demnächst Jobangebote, wo du dir überhaupt keine Sorgen mehr um deine Qualifikationen machen musst. Beim Regale einräumen oder im Callcenter....

Bewirb dich doch einfach und lass den AG entscheiden, ob du passt oder nicht.
SAP ist jetzt auch kein Hexenwerk und genauso wie bei Office oft besser vor Ort zu lernen mit den Sachen die man tatsächlich braucht, als einen abstrakten Kurs zu machen.

Du sollst schließlich nicht plötzlich Programmierer oder Modeller sein.

Unzumutbar ist an diesem Job zumindest gar nichts.
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.604
Bewertungen
889
Wäre ganz vorsichtig mit solchen Argumentationen. Eh du dich versiehst bekommst du nämlich sonst demnächst Jobangebote, wo du dir überhaupt keine Sorgen mehr um deine Qualifikationen machen musst. Beim Regale einräumen oder im Callcenter....

Bewirb dich doch einfach und lass den AG entscheiden, ob du passt oder nicht.
SAP ist jetzt auch kein Hexenwerk und genauso wie bei Office oft besser vor Ort zu lernen mit den Sachen die man tatsächlich braucht, als einen abstrakten Kurs zu machen.

Du sollst schließlich nicht plötzlich Programmierer oder Modeller sein.

Unzumutbar ist an diesem Job zumindest gar nichts.
Du musst dann schon alles zitieren bzw. Vorbeiträge lesen um meine Argumentation in Hinsicht der Begründung des TE richtig zu verstehen bzw. meine Beitrag aus dem Kontext ziehen.
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
4.029
Bewertungen
1.668
Ich habe die Bewerbung inzwischen abgeschickt. Werde über den Ausgang berichten ...

Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass die Sb`s sich ihre Bewerbungsvorschläge nicht besonders durchlesen, Sehen offenbar nur, das könnte passen und dann wird der Vermittlungsvorschlag gesendet. Da waren Vorschläge, wo bei mir keinerlei Erfahrungen waren, die aber vom AG zwingend erwünscht wurden, oder Vorschläge, die schlichtweg ohne Auto nicht zu erreichen waren etc. Ich habe darauf aufmerksam gemacht. Vielleicht einfach im Gespräch oder schriftlich darauf hinweisen, dass es aus diesen und jenen Gründen nicht stimmig ist.
Das mit der Erreichbarkeit ist der nächste Aspekt. Mit Öffis nur schwer erreichbar. Außerdem ist der Arbeitsort nicht konkret angegeben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 49359

Gast
Unzumutbar ist an diesem Job zumindest gar nichts.

Im SGB II ist sicher nix unzumutbar, es sei den man hat gesundheitliche Einschränkungen oder der Weg zum AG ist nicht mehr zumutbar, aber wenn der Bewerber nur 2 % der geforderten Anforderungen der Vakanz erfüllt wird das ein Rohrkrepierer.

Etwas OT: Arbeitgeber ärgern sich, wenn sie Bewerbungen (Pflichtbewerbungen durch JC) erhalten, in denen ersichtlich ist das die beschriebenen Anforderungen der Vakanz nicht im geringsten erfüllt werden kann vom Bewerber. Deshalb sehen auch viele Unternehmen davon ab, ihre Vakanz über die Arbeitsagentur auszuschreiben.
 
A

APO Michael

Gast
Ich habe der Sachbearbeiterin gesagt, ich würde gerne Bundespräsident, aber die Stelle sei derzeit leider besetzt, die Vergütug sei sehr attraktiv, die koknitiven Anforderungen nicht nützlich und die Altersvorsorge sensationell.

Und ich meinte das Wirklich ernsthaft.

Euer Michael
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.604
Bewertungen
889
Ich habe der Sachbearbeiterin gesagt, ich würde gerne Bundespräsident, aber die Stelle sei derzeit leider besetzt, die Vergütug sei sehr attraktiv, die koknitiven Anforderungen nicht nützlich und die Altersvorsorge sensationell.

Und ich meinte das Wirklich ernsthaft.

Euer Michael
Was meinst du ernsthaft? Dass du der SB gegenüber geäußerst hat, gerne Bundespräsident zu werden oder wirklich in Erwägung ziehst, einer werden zu können?
Ich hoffe ersteres. Beim zweiten könnte die SB darauf kommen mal zu schauen, ob mit deiner Persönlichkeit so alles flott ist.
 

Claus.

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 November 2010
Beiträge
2.295
Bewertungen
1.270
Im SGB II gibts ja an sich überhaupt keinen Qualifikationsschutz ... das kommts erstmal "nur" auf die Zumutbarkeit des Jobangebotes an.

Mei, ob hier die Zumutbarkeit gegeben ist ... lässt sich evtl. vortrefflich drüber streiten. Aber (anderst als viell. sofort gedacht) nicht Zumutbarkeit fraglich wegen zu niedriger Qualifikationsansprüche, sondern wegen (deutlich) zu hoher.

In meinen Augen hatte irgendwo irgendwer seine Griffel an der Jobbeschreibung dran, ohne auch nur ansatzweise eine Ahnung zu haben was er da eigentlich zusammentextet. Entweder eine vollkommene HR-Flasche, oder jemand ähnlich wenig wertschöpfendes bei den AA´s ... da wäre es direkt interessant, die originale Stellenausschreibung zu finden.

Gefordert werden in erster Linie sehr gute SAP-Kenntnisse, Materialstammdatenpflege, Erstellung von Produktdatenblättern, Stammdatencontrolling, Weiterentwicklung der Produktstammdatenstruktur, gute Englischkenntnisse (welches Niveau genau, steht hier nicht angegeben).
Mein Senf:
- sehr gute SAP-Kenntnisse ... dafür gibt es "seltsamerweise" stinketeure SAP-Consultants (gerne gstudierte Programmierer mit sehr gefragter Zusatzqualifikation, gerne ü1000€ pro AT "billig"); entsprechend könnte /dürfte das nicht mehr heißen als "wäre schön wenn schonmal ne mit SAP zusammengestöpselte Anwendung gesehen worden wäre" (ähnlich dem so beliebten "sehr gute MS-Office -Kenntnisse" ^^)
- Materialstammdatenpflege ... normale mehr oder weniger langweilige und stumpfsinnige Büroarbeit (zu der in anderen Betrieben ggf. der Lehrling verknackt wird)
- Erstellung von Produktdatenblättern ... ja genau - dafür gibt es u.a. eigens das Berufsbild des Technischen Redakteurs -, ansonsten machen das (mehr oder weniger hocherfreut) gstudierte und langjährig erfahrene Entwicklungsingenieure (mal beispielhaft ein Link zu einem Produktdatenblatt (*grins* zwei Links - mich würde interessieren ob die beiden untereinander austauschbar sind - kein Witz :icon_mrgreen:) (Gockelsuche "teilebezeichnung datasheet pdf") BDW42 und TIP142

... Stammdatencontrolling, Weiterentwicklung der Datenstruktur, gute Englischkenntnisse ... naja ... kann evtl. noch auf normaler Büroebene liegen, dürfte aber eher schwer in Richtung ein Job für einen Wirtschaftsingenieur, BWL-ler oder ähnlich mehr oder weniger zu nichts zu gebrauchenden Uniabsolventen gehen.

Laut Rechtsprechung und Kommentarliteratur brauchen von vornherein sinnlose Bewerbungen nicht gemacht werden.
Andererseits würde ich hier u.U. doch "einfach" eine Bewerbung rauswerfen ... einzig deswegen weil es ja heutzutage schon einem Weltwunder gleichkommt wenn ein Industriebetrieb eine öffentliche Stellenausschreibung macht, und nicht nur intern auf dem Flur, oder sich stattdessen von einer ZAF einen vermeintlichen Wunderwuzzi liefern lässt. Vielleicht haben die ja grad herbe Personalprobleme und suchen deswegen händeringend nach allem möglichem; oder die haben Probleme weil sie ein Misthaufen sind. Kann sein, kann auch sein.
Is´ wie im Lotto ´ne Million zu gewinnen ohne Lotto zu spielen ...
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
4.029
Bewertungen
1.668
Im SGB II ist sicher nix unzumutbar, es sei den man hat gesundheitliche Einschränkungen oder der Weg zum AG ist nicht mehr zumutbar, aber wenn der Bewerber nur 2 % der geforderten Anforderungen der Vakanz erfüllt wird das ein Rohrkrepierer.

Etwas OT: Arbeitgeber ärgern sich, wenn sie Bewerbungen (Pflichtbewerbungen durch JC) erhalten, in denen ersichtlich ist das die beschriebenen Anforderungen der Vakanz nicht im geringsten erfüllt werden kann vom Bewerber. Deshalb sehen auch viele Unternehmen davon ab, ihre Vakanz über die Arbeitsagentur auszuschreiben.
Genauso ist es ...
 
G

Gelöschtes Mitglied 63050

Gast
Im SGB II ist sicher nix unzumutbar, es sei den man hat gesundheitliche Einschränkungen oder der Weg zum AG ist nicht mehr zumutbar, aber wenn der Bewerber nur 2 % der geforderten Anforderungen der Vakanz erfüllt wird das ein Rohrkrepierer.

2%? Wenn sich ein Ungelernter als Arzt bewirbt, weil er gut mit Menschen kann, hast du sicher Recht.
Ist aber hier nicht der Fall.
 

erwerbsuchend

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2017
Beiträge
3.791
Bewertungen
3.043
Deshalb sehen auch viele Unternehmen davon ab, ihre Vakanz über die Arbeitsagentur auszuschreiben.

Hast du irgendwelche Quellen, die belegen, dass Stellenausschreibungen über andere größere bekannte Jobportale nicht ebenfalls diesen Effekt haben? Es bringt ja schließlich einem AG nichts, wenn er Personal benötigt und seine Stellen nur auf unbekannten Portalen veröffentlicht, wenn er Personal von außen benötigt, also die Ausschreibung nicht nur wegen einer möglichen Betriebsvereinbarung getätigt wird, obwohl bereits ein interner Kandidat für jene Stelle feststeht.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.166
Bewertungen
28.602
- sehr gute SAP-Kenntnisse ... dafür gibt es "seltsamerweise" stinketeure SAP-Consultants (gerne gstudierte Programmierer mit sehr gefragter Zusatzqualifikation, gerne ü1000€ pro AT "billig"); entsprechend könnte /dürfte das nicht mehr heißen als "wäre schön wenn schonmal ne mit SAP zusammengestöpselte Anwendung gesehen worden wäre" (ähnlich dem so beliebten "sehr gute MS-Office -Kenntnisse" ^^)
Da hast Du aber SAP ANwenderkenntnisse mit SAP Programierkenntnissen verwechselt.

Hast du irgendwelche Quellen, die belegen, dass Stellenausschreibungen über andere größere bekannte Jobportale nicht ebenfalls diesen Effekt haben?
Auf Stellenausschreibungen auf anderen Jobportalen bewerben sich die Leute in der regel freiwillig und mit eingeshaltetem Hirn, es ist als in der Regel von Bewerbern mit einigermassen passenden Kenntnissen auszugehen.

Die AfA und die Jobcenter hauen aber asenweise VVs raus und die Passgenauigkeit wird eben oft leider nicht im Einzelfall geprüft. Die Folge davon ist, dass die Arbeitgeber mit Bewerbungen überschwemmt werden, die sie dann bearbeiten dürfen, obwohl die Kandidaten schon auf den ersten Blick nicht in Frage kommen. Das ist einer der Gründe, warum heute viele Firmen ihr Personal anderswo suchen, auch wenn das vielleicht etwas kostet.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten