Bewerbung auf VV per Einwurfeinschreiben

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stefan73

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Hallo,

also, wenn ich die Bewerbung per Post verschicke, dann kann die Portokosten von der AfA zurückverlangen - ist das korrekt?

Falls ja, gilt das auch für Einwurfeinschreiben, um die Nachweisbarkeit gewährleisten zu können?

Es wird ja oft empfohlen die Schneckenpost zu nutzen und zusätzlich Einschreiben, weil man dann die Bewerbung nachweisen kann.

Aber das wird ja auch ziemlich teuer irgendwann. Wie praktikabel ist diese Vorgehensweise insofern?

Viele Grüße
 

erwerbsuchend

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Falls ja, gilt das auch für Einwurfeinschreiben, um die Nachweisbarkeit gewährleisten zu können?

Es werden keine Kosten für Einschreiben übernommen. Ein Einschreiben sagt auch nur aus, dass ein Umschlag von A nach B verschickt wurde, aber nicht mit welchem Inhalt. Als Nachweis gegenüber dem JC reicht es aus, wenn du die Bewerbung per normalen Brief verschickst.
 

stefan73

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Es werden keine Kosten für Einschreiben übernommen. Ein Einschreiben sagt auch nur aus, dass ein Umschlag von A nach B verschickt wurde, aber nicht mit welchem Inhalt. Als Nachweis gegenüber dem JC reicht es aus, wenn du die Bewerbung per normalen Brief verschickst.

Danke für Deine Antwort - aber so ganz Sinn macht es nicht zu sagen, dass es als Nachweis reicht etwas normal verschickt zu haben - weil es ja überhaupt keinen Nachweis gibt! Es geht ja um Konfliktfälle wo die Post oder der potentielle AG den Brief verschlampt und der AfA (in meinem Fall) mitteilt, dass nix von mir verschickt wurde.

Wo kann ich Porto bei der AfA wieder zurückfodern?
 

Fairina

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Ich kann nur abraten so zu handeln. Besser du wirfst es selbst ein oder ein anderer oder du schickst es ganz normal und fragst so nach ein paar Tagen nach. Aber per Einschreiben, egal welche Form, das kommt gar nicht gut an. Ein böswilliger SB eines JC macht daraus ein richtiges übles Giftgebräu und du hast es selbst dazu die Steilvorlage gegeben samt Zutaten.
 

stefan73

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Ich kann nur abraten so zu handeln. Besser du wirfst es selbst ein oder ein anderer oder du schickst es ganz normal und fragst so nach ein paar Tagen nach. Aber per Einschreiben, egal welche Form, das kommt gar nicht gut an. Ein böswilliger SB eines JC macht daraus ein richtiges übles Giftgebräu und du hast es selbst dazu die Steilvorlage gegeben samt Zutaten.

Für mich ist (glücklicherweise) momentan das AfA (ALG1 ) zuständig - ich schätze aber mal das verändert nichts an der Empfehlung.
 

Pixelschieberin

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Ich kann sofort nachvollziehen wenn das einmal gebrannte Kind fortan Feuer scheut und künftig seine Bewerbungen nachweissicher zu verschicken gedenkt.
Die Kröte muß selbst der übellaunigste SB schlucken wenn ihm dargelegt wird:
Guckst du hier, ich in Beweisnot.
DAS lasse ich nie wieder zu!

Btw, ich finde diese neue Prio-Versandart besser als Einschreiben.
Kostet weniger und kann online getrackt werden.
Was die Eingangsbestätigung eines Umschlags angeht, kommts im Ergebnis auf das Selbe raus.

Workaround:
Wenn ich einen Zeugen habe, der mir bestätigt, das und das in den Briefumschlag gesteckt zu haben und den Umschlag mit ihm gemeinsam am Schalter abgegeben habe, ist das zwar sehr umständlich aber billiger als den Gerichtsvollzieher damit los zu schicken.

Bei der Kostenerstattung sollte sich ein SB , der das Allgemeinwohl im Auge zu haben hat, darauf herauszureden suchen, daß das preiswerteste Mittel zu wählen sei.
Wie beim Mietwagen wenn der Unfallgegner blechen muß.

Bei DER Vorgeschichte würde ich eine offizielle Anfrage starten und mir darlegen lassen, wie ich mit welchen finanziellen Mitteln aus der offenkundigen Beweisnot komme.
 

erwerbsuchend

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aber so ganz Sinn macht es nicht zu sagen, dass es als Nachweis reicht etwas normal verschickt zu haben - weil es ja überhaupt keinen Nachweis gibt!

Lies dich bitte einmal selbst in den Bereich der Sanktionen und den dazugehörigen Urteilen der SG ein. Für viele SG reicht es als Anscheinsbeweis für den Versand einer Bewerbung aus, wenn man glaubhaft darlegen kann, dass man diese per Post verschickt hat. Dies geht natürlich nur dann, wenn man nicht dauernd wegen irgendwelcher nicht angekommener Bewerbungen vor dem SG steht.

Wenn du absolut sicher gehen willst, dass deine Bewerbung auch beim Empfänger ankommt, dann muss du diese entweder per PZU, Gerichtsvollzieher oder persönlich gegen Eingangsbestätigung beim Empfänger abgeben. Da diese Optionen auf Dauer und generell nicht sehr realistisch sind, hast du nur den Versand per Post. Es gibt aber von der Post einen neuen Service, der sich Prio-Brief nennt. Der kostet, glaube ich, etwas mehr, aber da hast du dann einen Nachweis, welchen Weg der Umschlag geht. Ob dieses Mehrporto von der AfA oder dem JC übernommen wird, müsstest du ggfs. selbst aushandeln, wenn es um eine EGV geht. Standardmäßig wird nur das normale Porto auf Antrag übernommen.

Wo kann ich Porto bei der AfA wieder zurückfodern?

Dazu stellst du einen Antrag auf Übernahme der Bewerbungskosten und gibst diesen bei deinem SB ab.
 

Nena

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Falls es um eine Bewerbung geht, die Dir wichtig ist: Überleg' Dir mal, wie eine Bewerbung per Einschreiben bei einer pot. AG ankommt...
 

stefan73

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Falls es um eine Bewerbung geht, die Dir wichtig ist: Überleg' Dir mal, wie eine Bewerbung per Einschreiben bei einer pot. AG ankommt...

Ja, das ist mir schon klar :D So eine Bewerbung wird ja auch per Mail verschickt mit Telefonnummer und nach paar Tagen rufe ich eventuell an und erkundige mich nach dem Stand ;) Es geht um Bewerbungen von ZA-Firmen.
 
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