Bewerbung auf Vermittlungsvorschlag mit dem Ergebnis einer Einladung zum Vorstellungsgespräch

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Fragesteller007

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Fixtiver Fall:

Leistungsemüpfänger hat keine aktuelle EGV /EGV VA und der Vermittlungsvorschlag ist ohne RFB durch den AGS verschickt.

LE erhält den o.g. Vermittlungsvorschlag und bewirbt sich zeitnah per Email auf diese Stelle. Nach ca. 4 Wochen erhält der LE eine Email mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch welches in 2 Wochen erfolgen soll. Nach genauer Prüfung der Stellenbeschreibung und dem fehlen einiger geforderter Fähigkeiten möchte der LE auch unter Berücksichtigung der Bewertungen aus dem Internet zum möglichen Arbeitgeber (ZAF) dieses Vorstellungsgespräch nicht wahrnehmen. Eine Einladung auf dem Postweg ist auch nicht gekommen. Eine Telefonnummer wurde in der Bewerbung nicht genannt.

Auf die Email mit dem Vorstellungsangebot wurde nicht geantwortet, und auch sonst keine Kommunikation mit dem AG getätigt.

Frage: Hat der LE eine Sanktion zu befürchten insb. auf das ignorieren der Einladung und dem fernbleiben zum Bewerbungsgespräch. Inwiefern wäre die Email als Beweis zu bewerten welche ohne Lesebestätigung versandt wurde und der Tatsache geschuldet ist auch im Spamordner gelandet zu sein wo in zeitlichen Abständen die automatische Löschung erfolgt.


Vielen Dank
Fragesteller007
 
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Kerstin_K

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Wenn in einer EGv nichts gegenteiliges steht, muss man sich auf VV ohne RFB nicht bewerben. Dann droht auch keine Sanktion.
 

Fragesteller007

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Wenn in einer EGv nichts gegenteiliges steht, muss man sich auf VV ohne RFB nicht bewerben. Dann droht auch keine Sanktion.

Eine EGV liegt aktuell garnicht vor bzw. ist im Dezember 2018 ausgelaufen. Jatzt hat man sich aber auf einen VV ohne RFB beworben mit dem Ergebnis einer Einladung zum VG. Die Einladung wurde per Mail versandt, eine Kommunikation mit dem AG, ausser der Bewerbung, ist nicht erfolgt. Der Nachweis das die Email mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch zugegangen und auch gelesen wurde ist theoretisch nicht möglich. Die Angabe des AG das man sich nicht beworben hätte wäre angesichts der Einladung ein Eigentor. Hätte man dem Termin zugesagt wäre ja eine verbindlich Zusage erfolgt und somit die Einladung erhalten und gelesen zu haben.
 
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ZynHH

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welche ohne Lesebestätigung
Nehmen wir fiktiv an, da drin war ein Einpixel, das dem Absender das Lesen der Mail anzeigt...

Oder wir nehmen fiktiv an, der AGS bekommt alle Bewerbungen zu dieser Stelle vom AG zur Vorauswahl und der AGS teilt nun deinem jC mit, du hast nicht reagiert.


Aber wir können auch fiktiv annehmen, das sich nach 4 wochen kein Schwein mehr dafür interessiert.

Alles rein fiktiv....

Für die Sanktion hat das jc nicht nur fiktiv 3 Monate zeit...
 

franzi

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Fakt ist: Du hast dich dort freiwillig beworben.
Und eine Einladung ist per Email eingegangen.
Hast du überhaupt Interesse an der Stelle?
Du wirst die Stellenbeschreibung doch vorab schon darauf geprüft haben, ob du dafür geeignet bist oder nicht?
Wenn er dich eingeladen hat, scheint er von deiner Bewerbung durchaus positiv beeindruckt zu sein.
Die Telefonnummer des Arbeitgebers kannst du auch ergoogeln. Ist auch klug, sich vorab mal die Webseite der Firma anzusehen, damit man weiß, mit wem man es überhaupt zu tun hat.
 

Fragesteller007

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Nehmen wir fiktiv an, da drin war ein Einpixel, das dem Absender das Lesen der Mail anzeigt...

Oder wir nehmen fiktiv an, der AGS bekommt alle Bewerbungen zu dieser Stelle vom AG zur Vorauswahl und der AGS teilt nun deinem jC mit, du hast nicht reagiert.

Reagiert wurde ja (Bewerbung), auf die Email hingegen nicht.

Der unsichtbare Pixel, sehr interessant! Zum Glück gibt es keinerlei Bilder in der Email wo man diesen 0px oder 1px platzieren könnte, findet sich auch nichts im Quelltext zum 0px und 1px. Da man mit dieser Methode nicht nur das Lesen sondern auch die IP, Client, Betriebssystem, Weiterleitung(en), Öffnen auf dem PC oder Handy usw. auslesen kann, wäre ich da schon im strafrechtlichen Rahmen da diese Daten ohne meine Kenntnis abgefragt worden sind.

Fakt ist: Du hast dich dort freiwillig beworben.
Und eine Einladung ist per Email eingegangen.
Hast du überhaupt Interesse an der Stelle?
Du wirst die Stellenbeschreibung doch vorab schon darauf geprüft haben, ob du dafür geeignet bist oder nicht?
Wenn er dich eingeladen hat, scheint er von deiner Bewerbung durchaus positiv beeindruckt zu sein.

Der VV wurde überflogen und zugleich die Email abgeschickt. Im Nachhinen sagt die Stelle aber nicht mehr zu da entsprechende geforderte Qualifikationen fehlen.
 

Kerstin_K

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Fragesteller007

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Also abgesehen davon das in der Email kein Tracking-Pixel verwendet wurde, dessen Auswertung und Verbreitung sowieso illegal wäre, und der Tatsache geschuldet das keine Reaktion auf die Email vom LE ausgegangen und der VV zudem ohne RFB war, es zu keiner Sanktion auch im Hinblick der fehlenden EGV kommt?
 

schwarzrot

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Ich halte die nummer nicht für risikoarm (Allerdings habe ich ähnliches schon bei AGs angewandt, bei denen ich keine jobs aufnehmen würde, wie z.b. einem VV als 'Zivilbeschäftigte(r)' der Bundeswehr (mit RFB!), zwangsbewerbung und folgender einladung zum VG.)

Rein 'fiktiv' reicht es leider bei beschissenem SB dass der AG beim JC irgendwas petzt.
Für das JC ist so etwas eine win-win situation, weil nur prozentual wenige betroffene überhaupt gegen 'sanktionen' vorgehen, das beweisrisiko verschieben die locker auf den AG und zwangsbetroffenen.

Generell benutze ich aber bei e-mails das sichere text-format, schon alleine um den HTML-overhead zu sparen (html-mails abstellen!) und somit bin ich bei pixel-gelesen-rückmeldungsquatsch, oder sonstigem CSS-, Javascriptversuchen, bis hin zu embedded hacks, auf der sicheren seite.

Dass tracking-techniken, ohne zustimmung nicht ganz sauber sind, wird dir bei einer sanktion und entsprechendem SB wohl wenig helfen.

Da hat Kerstin schon eher recht mit fehlender RFB und natürlich ist e-mail nicht gerichtsfest, weil man weiss doch wie unsicher das 'neuland' so ist.
 
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Fragesteller007

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Danke für die zahlreichen Wortmeldungen.

Die Email wurde als Quelltext überprüft und nichts auffälliges gefunden, auch unterdrück Mozilla Thunderbird die Anzeige von Grafiken bzw. das Nachladen muss aktiv genehmigt werden. Wenn wirklich ein Tracking-Pixel angewendet wurde so stellt dies m.M.n. keinen eindeutigen Beweis das die Email auch gelesen wurde. Wenn ich eine Tür öffne bedeutet es nicht zwangsläufig das ich die Wohnung betreten habe.

Das JC kann die Nichtbewerbung durch Meldung des AG zum fernbleiben des vorgeschlagenen Bewerbungsgespräch per Email zugleich vergessen. Auch eine BCC des TE ist an sich ein ausreichender Beweis für die fristgerechte Bewerbung. Was ist Raum steht wäre der Eingang der Email welcher zu beweisen wäre. Eine entsprechende Meldung an den Versender über Tracking-Pixel das Email geöffnet wurde wäre keinerlei Beweis das diese auch tatsächlich gelesen wurde.
 
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schwarzrot

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Hmm, ich denke du bist bei deinem tracking-pixel einfach auf einem ganz falschen dampfer.

Ein beispiel von einem anderen forum (hat betroffener dort so berichtet):

Betroffener wurde im hochsommer von bimmelbude (=nur telefonischer kundenkontakt) zu einem vorstellungsgespräch 'eingeladen', kam dieser 'einladung' nach.
Als schuhwerk nutzte er wegen sommerlicher temperaturen strassensandalen.

Der AG kabelte zum JC, betroffener wäre nicht bewerbungsädequat gekleidet gewesen, hätte 'flip-flops'(!) angehabt.

Betroffener schieb, ähnlich unserem vorschlag in der 'anhörung', dass die beschuldigungen des AG falsch, er bewerbungsgerecht gekleidet gewesen wäre.

Trotzdem haute sein SB eine 'sanktion' vom stapel.

Diese war laut betroffenem sogar (in erster instanz!) gerichtsfest, das gericht argumentierte, der AG hätte ja kein interesse an einer falschaussage, weswegen die aussage des AG höher zu bewerten sei.
Betroffener hatte nach der ersten instanz nicht den mut dagegen vorzugehen (er wohnte glaube ich, im süden der republik), oder den AG wegen verleumdung zu verklagen.

Um zum thema zurückzukommen, ob dir bei nichtreagieren eines VG-termins keine 'anhörungsbogen' in deinen briefkasten flattert, bestimmt der AG + eine RFB + eine mögliche EGV + die frage ob dein SB ein NoNo ist, nicht der tracking-pixel.
 
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Fragesteller007

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Um zum thema zurückzukommen, ob dir bei nichtreagieren eines VG-termins keine 'anhörungsbogen' in deinen briefkasten flattert, bestimmt der AG + eine RFB + eine mögliche EGV + die frage ob dein SB ein ***** ist, nicht der tracking-pixel.

Hört sich gut an:

AG kann behaupten, nicht nachweisen. LE behauptet das Gegenteil.
RFB nicht vorhanden
EGV nicht vorhanden
SB kann natürlich ein ***** sein
 

Fragesteller007

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Heute nochmal bei der betroffenen Person sich zum fiktiven Fall erkundigt: Die Anfangsfrage wird dahingehend korrigiert und ergänzt.

LE ohne EGV / VA
VV ohne RFB
VV ohne RFB war nicht für eine ZAF sondern einem Betrieb <6 Angestellte
VV von der Agentur für Arbeit
LE im ALG2-Bezug

Ablauf:

am 29.06.2019 geht dem LE ein VV der Bundesagentur für Arbeit ( nicht dem zuständigen Jobcenter) ein, worauf sich LE am 01.07.2019 daraufhin bewirbt. Eine Eingangsbestätigung der Bewerbungsemail wurde nicht beantwortet, Bewerbung wurde über BCC an sich selbst versandt, nachweis somit vorhanden. Am 25.07.2019 meldet sich die Firma und bietet ein VG zum 07.08.2019 welchen Sie gerne bestätigt haben will, also ein VG welches in 17 Werktagen erfolgen soll. LE ignoriert diese Email, worauf sich am 31.07.2019 die Firma mit einer erneuten Email beim LE meldet mit folgendem Wortlaut:

Sehr......, bisher haben Sie auf unseren Terminvorschlag nicht reagiert. Wir gehen davon aus, dass, Sie mittlerweile eine passende Tätigkeit gefunden haben und entfernen Sie aus der Bewerberliste. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Defacto wurde dem LE viel Zeit eingeräumt bis zum VG (17 Werktage) und am 6. Tag erfolgt die Absage.

Wie ist die ergänzende und vervollständigte Fragestellung zu bewerten. Danke
 
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