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Bewerbung als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

pinguin

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Das ist mit klar, @Pinguin, aber mich würde schon interessieren, was der Verlag dazu meint, dass jetzt auf Grund des Mindestlohngesetzes alle Ü18 rausgeworfen werden.
Der wird sich davon klar distanzieren; denn so eine Linie kann der gar nicht vertreten, wenn er als seriös gelten will. Denn der Beschäftigung von Jugendlichen bzw. Schülern setzt das Jugendarbeitsschutzgesetz ziemlich enge Grenzen.

Der Hauptauftraggeber ist auch deshalb mit in die Haftung genommen worden, falls er seinem Subunternehmer nur unzureichende Mittel zugesteht, der seinen aus dem Milog erwachsenen Verpflichtungen nachkommen möchte, aber aufgrund der zu geringen Mittel nicht kann.

Gerade in der Zustellbranche ist's nunmal so, daß in einer Stunde nur eine bestimmte Anzahl von Sendungen überhaupt zustellbar ist. Und aus der bekannten Zustellmenge läßt sich damit auf einfache Weise die Stundenanzahl ermitteln, die mindestens nötig, um diese genannte Zustellmenge zu stemmen. Und darauf muß sich zuzüglich aller zu zahlenden Zuschläge dann der Betrag orientieren, der seitens des Verlages mindestens an die Subunternehmen, (hier: Zustellagenturen), zu zahlen ist. Und da die in den Zustellagenturen beschäftigten Leute ja auch leben wollen, kommen diese Beträge noch dazu. Ist in der Sache ganz einfach.

Es braucht mir auch kein Verlag damit kommen, daß er die Mittel nicht erwirtschaftet, wenn er vorher noch ganz schnell einen Vorstandsposten schafft, denn dafür scheint es ja offensichtlich da zu sein?

Da der Gesetzgeber nicht weiß, wer hier evtl. mauschelt, sind halt alle in der Pflicht.
 

Barrit

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Das ist mit klar, @Pinguin, aber mich würde schon interessieren, was der Verlag dazu meint, dass jetzt auf Grund des Mindestlohngesetzes alle Ü18 rausgeworfen werden.
Hallo @Gelibeh,

hm wenn ich im Internet surfe und die vielen Links sehe wo ganz groß gerügt wird dass der Bauer Verlag den ML nicht zahlen will sondern eine andere Lösung fand und die MA fleissig auf Schulhöfen werben... ich kann mir schlecht vorstellen dass den Verantwortlichen das entgangen ist oder wieso stellt sich niemand von den Obersten dem entgegen und nimmt Stellung?

Was @Pillepella schrieb, sie habe gefragt und man sagte ihr das dies nicht so sie ist nichts weiter als Beruhigungsmittel oder wer glaubt allen ernstes, dass ein "Beteiligter" die Wahrheit sagt ,sich um Kopf und Kragen redet und sich aufhängt?
Die Vertriebstellenleiter geniessen 1-2 mal im Jahr einige Wochen Seminarzeit auf Kosten des Bauer Verlags und da lernen sie den Umgang mit Charme - egal was sie erzählen.

Machen sie nicht mit sind sie ihren Job los !

Wer von Natur das Zeug, die Gene zum Drücker hat entpuppt sich so zum Macho und hat Spass daran.

Die andere Seite spielt zum Schein mit und sucht sich was anderes - so einen habe ich erlebt -Hut ab !
 

Barrit

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ich habe nun ein Fax an den Bauer Verlag HH an die Tochter Yvonne Bauer persönlich geschickt,
Bin gespannt ob irgendeine Reaktion kommt - sei es von ihr oder von einem ihrer Agenten i.A.
 

blinky

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Kann man darin neben einem etwaigen Bruch des individuellen Arbeitsvertrags nicht zusätzlich noch einen Verstoß gegen das AGG sehen?
Ja das könnte man unter umständen. Dazu müsste aber der Arbeitgeber zugeben das man extra jugendliche genommen hat um kosten zu sparen.
 

#HIV#

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@Barrit

Ich will dir deine Hoffnung nicht nehmen, aber ich denke dein Brief wird in Ablage P verschwinden. Hab mir zwar die Mühe gemacht bis zum Ende zu lesen, aber ich glaube bereits nach Seite 1 wird derjenige Aufhören weiter zu lesen, da dies schlicht keinen Interessiert. Natürlich ist Frau Bauer darüber informiert, dass ein Mindestlohn fällig wird und wie dieser umgangen werden kann. Die Leute sind Geschäftsleute und wenn sich am Papier pro Blatt 0,02 Cent sparen lässt, dann wird dies gemacht.
 

pinguin

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und wenn sich am Papier pro Blatt 0,02 Cent sparen lässt, dann wird dies gemacht.
Den Eindruck habe ich bei unserer Wirtschaft nun gerade nicht; merkt man daran, daß bei vielen Firmen das Papier nicht beidseitig bedruckt wird.
 

Barrit

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@Barrit

Ich will dir deine Hoffnung nicht nehmen, aber ich denke dein Brief wird in Ablage P verschwinden. Hab mir zwar die Mühe gemacht bis zum Ende zu lesen, aber ich glaube bereits nach Seite 1 wird derjenige Aufhören weiter zu lesen, da dies schlicht keinen Interessiert. Natürlich ist Frau Bauer darüber informiert, dass ein Mindestlohn fällig wird und wie dieser umgangen werden kann. Die Leute sind Geschäftsleute und wenn sich am Papier pro Blatt 0,02 Cent sparen lässt, dann wird dies gemacht.
Hoffnung dass die edle Dame mir antworten wird habe ich nicht aber ich habe einen Plan und dafür brauche ich das Fax.

an @All
sorry hatte den Rohentwurf eingescannt mit etlichen Fehlern, aber ich denke mal es es hier nicht so schlimm ist und ihr dennoch versteht :icon_knutsch:
 

Barrit

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Utapte:

auf mein Fax an Yvonne Bauer in # 189 kam heute Antwort aus HH i.a. von Herrn Christian Herzig .

Angefangen mit der üblichen Eileitung in Form von Zuckerschlecken...

Das passt genau zu dem was der Spiegel in seiner Ausgabe 50/14 über die Vorgehensweisen vom Bauer Verlag berichtete.....
[Durchgestrichen]leider konnte ich diesen Artikel, den ich einscannte, nicht hochladen, wurde einige male in Folge angezeigt, dass Hochladen Fehlgeschlagen sei
[/Durchgestrichen] - tut mir leid
 

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pinguin

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die nicht deine Vertragspartner sind :wink:
DAS stimmt so nicht mehr; für die Einhaltung des Milo sind ab dem Hauptauftraggeber alle verantwortlich, die dessen Aufträge annehmen und selbst ausführen oder zum Ausführenlassen weiterleiten. Ist letztlich eine etwas andere Variante des "Einer für alle, alle für einen"-Prinzipes.

@barrit
Wie geht es in dieser Angelegenheit nun weiter?
 

Barrit

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@barrit
Wie geht es in dieser Angelegenheit nun weiter?
naja erst wurde mir ein Abgeltungsangebot gemacht das mehr als unseriös war :icon_stop:

Dann als ich mich wehrte kam ein neues Angebot das auch nicht besser war und darauf habe ich überhaupt nicht reagiert sondern am 20.1. Klage eingereicht.
Sendungsverlauf: angekommen beim ArbG am 22.01.2015.

Nun mal die Reaktion abwarten die nicht koscher sein wird was ja die Offenlegung in der Ausgaben Spiegel 50/14 zeigt sprich, sie werden versuchen, jedes einzelne Wort im Munde herum zu drehen und mich als unglaubwürdig hinzustellen - na sollen sie mal, ich habe da so einige Leckerbissen die ich nicht in der Klage ansprach sondern mir für ganz zum Schluss aufhebe sozusagen für den Knall :icon_mrgreen:
 

Barrit

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Update:

nachdem erstmals Klageentwurf mit PKH-Antrag beim zuständigem Arbeitsgericht ( ArbG) eingereicht wurde habe ich mich auf die Wartebank setzen und warten müssen... .

Der Klagentwurf war gezielt auf die Kündigung, die erst per E-Mail am 30.12.14 und dann postalisch am 05.01.2015 bei mir einging, weil dieser Punkt wegen der fehlenden Unterschrift Erfolg versprach.

Dann endlich kam Post vom ArbG:

PKH Bewilligt und die Kündigung wurde für nicht rechtskoform befunden weil sie nicht unterschrieben ist.

Nun warte ich auf den Gütetermin der nicht mehr vor Ostern sein wird.

Immerhin lacht mir da von 01/15 bis 04/15 eine nette mtl. Summe von 510,00€.
Vielleicht kann ich sie auch als Abfindung bekommen ... das muss nun ganz auf den Verlauf der Güteverhandlung angepasst werden... .

Hatte meine Stunden anhand des Mindestlohn von 8,50€ berechnet und den Klageentwurf damit beziefert .

Der Beklagte schrieb dem Gericht in der Klagerwiederung 450€ aber dass eine Einigung an der Differenz von den 60€ nicht scheitern solle und da kann er jetzt schwerlich zurück.

Ausserdem schrieb er , dass ich nicht weiter beschäftigt werden könne weil die Bezirke, die ich als Kundenstamm hatte, alle aufgelöst worden seien - Pusteblume!

Aber im Spiegel Artikel #194 wurden die Abläufe ja schon offen gelegt ... die fehlende Unterschrift ist nun mein Retter aus dem Layrinth.

Danke an Teddybear und an @blinky die mich unterstützten
 
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