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Bewerbung als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

E

ExitUser

Gast
Hallo Ihr,

mich würde mal Eure Meinung interessieren.

Ich möchte mich bewerben als Zustellerin für unsere Tageszeitung. Ob das nun ein "guter Job" ist oder nicht möchte ich nicht diskutieren. Ich hätte ihn einfach gerne und hab mich informiert, dass dafür kein KFZ notwendig ist.

Auf der Seite der Verlagsgruppe gibt es einen Link "Zusteller werden", da öffnet sich dann ein Kontaktformular, in dem man einfach nur seine Kontaktdaten hinterlässt, das Alter angibt und wie motorisiert man ist - also KFZ, Moped, Fahrrad, zu Fuß. Füll ich das aus? Oder schreibe ich besser eine E-Mail?

Ich bin unsicher. Für die E-Mail spricht sicherlich, dass ich da ein wenig mich anpreisen kann: körperlich fit, ohnehin Frühaufsteherin, gerne im Freien unterwegs, zuverlässig etc. Gegen die E-Mail spricht, dass das vielleicht gar nicht so beachtet wird, wenn es da ein Extra-Kontaktformular für so was gibt?

Wie würdet Ihr Euch bewerben?

Würde mich freuen über Eure Meinungen.

LG
 

Hainbuche

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Guten Tag pillepalle,

Kontaktformular ausfüllen und entspannt abwarten.

Die Wahrscheinlichkeit, eher früher als später einen Job angeboten zu bekommen, ist auf Grund der Fluktuation groß.
 

ela1953

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Gibt es kein Feld, in dem man persönlich was schreiben kann?
 

ela1953

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Gibt es kein Feld, in dem man persönlich was schreiben kann?

1990 hab ich einfach angerufen und konnte sofort anfangen
 
E

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Gast
AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Nee, ein Feld, um persönlich was zu schreiben, gibt es leider nicht.

Hm, ja, anrufen wär vielleicht besser. Aber ich bin immer so schüchtern, daher wär mir für eine erste Kontaktaufnahme das schriftlich lieber.
 

Caso

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Nee, ein Feld, um persönlich was zu schreiben, gibt es leider nicht.
Hm, ja, anrufen wär vielleicht besser. Aber ich bin immer so schüchtern, daher wär mir für eine erste Kontaktaufnahme das schriftlich lieber.
Genau deswegen machen die Verlage das auch so.
Die wollen keine e-mails und keine persönlichen Telefongespräche.
Die wollen aus dem Kontaktformular rausfiltern.
Sonst würde dabeistehen: Rufen Sie uns an oder mailen Sie uns.
 
E

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

:icon_mrgreen:

Die haben gerade angerufen, Samstag früh soll ich vorbeikommen mit Sozialversicherungsausweis etc. und ab Sonntag nacht bin ich Zeitungszustellerin:icon_smile:
Ich freu mich richtig, ist zwar erst mal nur ein kleiner Zuverdienst, aber mehr Geld kann ja nie schaden. Und ich hab das große Glück, dass ich die Zeitung direkt am Kiosk gegenüber von meiner Wohnung abholen kann und dann auch hier im Umkreis austrage. Ist besser als im Heim, das ist mir da eindeutig zu langweilig, morgens ging es noch, aber im Spätdienst sitzt man wirklich nur rum und es ist nichts zu tun; das ist nichts für mich, ich werde da richtig müde bei.

Einziger Wehmutstropfen: das JC. Das muss ich dann ja Montag direkt melden. Die Veränderungsmitteilung gibts zum Ausdrucken, oder? Und dann später, sobald der erste Lohn kommt, Kontoauszug einreichen und fertig?
Ist schon ärgerlich, statt dass man sich einfach freuen kann, hab ich jetzt natürlich Angst, dass die fälschlicherweise 450 Euro (auf die Summe komm ich nicht, hat die schon am Telefon gesagt) als Berechnungsgrundlage nehmen und ich dann jeden Monat meinem Geld hinterherrennen muss.
 

Caso

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Die haben gerade angerufen, Samstag früh soll ich vorbeikommen mit Sozialversicherungsausweis etc. und ab Sonntag nacht bin ich Zeitungszustellerin:icon_smile:
Herzlichen Glückwunsch!
Welche Zeit planst du dafür ein? Ein paar Stunden pro Tag ganz frühmorgens wahrscheinlich.
Wieso ist das Praktikum in dem Heim dann vorbei? Geht das nicht parallel?

Ja, ein Formular für VÄM gibts zum Ausdrucken unter --Formulare Alg2 arbeitsagentur--
Wenn du täglich die gleiche Stückzahl austrägst, hast du bestimmt einen festen Stück-Lohn.
Ich würde gar nicht erst nicht "geringfügig bis 450,-" angeben.
Ich würde Minijob mit Monatsverdienst X € angeben. Ich würde deutlich daraufhinweisen, daß ich nicht mehr als diese X € verdiene.

Nicht Kontoauszug, sondern Lohnabrechnung des Verlages als Nachweis ist dann einzureichen.
Arbeitsvertrag braucht das JC nicht.

100,- Grundfreibetrag +20% vom Rest----kennst du??
 
E

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Gast
AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Welche Zeit planst du dafür ein? Ein paar Stunden pro Tag ganz frühmorgens wahrscheinlich.
Um 3 Uhr kann ich die Zeitungen am Kiosk abholen, bis 6 Uhr müssen sie ausgeliefert sein. Also plane ich mal 3 Stunden ein.

Wieso ist das Praktikum in dem Heim dann vorbei? Geht das nicht parallel?
Das Praktikum ging nur 2 Wochen und da ist morgen eh der letzte Tag. Ich hatte überlegt, dort nach einem Minijob zu fragen - aber wie gesagt, mir ist das da zu langweilig, nach Feierabend bin ich vom Nichtstun so müde, dass ich direkt ins Bett gehen könnte.

100,- Grundfreibetrag +20% vom Rest----kennst du??
Jap, kenn ich.

Stimmt, bei einem festen Bezirk wird sich ja die Stückzahl so gravierend nie ändern, da werde ich wahrscheinlich nach Samstag dann in etwa wissen, wie viel ich jeden Monat verdiene. Kann ja nur mal schwanken, wenn Leute urlaubsbedingt (oder aus welchen Gründen auch immer) die Zeitung dann abmelden oder ein paar neue Abonnenten dazu kommen.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Eieiei. Der erste Tag war schlimm. Aber gestern war schon besser und hat fast schon Spaß gemacht.
Aber den Stundenlohn darf ich mir gar nicht ausrechnen. :icon_motz:
Momentan lieg ich bei 2, 90:icon_cry: Wenn ich erst mal auswendig weiß, wen ich beliefern muss, und dementsprechend schneller bin, denke ich, komme ich vielleicht auf 4 Euro/Stunde. Hm. Also, das ist doch etwas wenig. Und das auch noch bei einer Tätigkeit mitten in der Nacht 6 Nächte die Woche.

Zeitungszusteller gehören zu denen, die vom Mindestlohn ausgenommen sind, oder? Die Bezahlung nach Stück leuchtet zwar irgendwie ein, sonst würde ja jemand, der trödelt, mehr verdienen, als wer, der sich beeilt und für dieselbe Anzahl die Hälfte der Zeit braucht. Aber zu erwarten, dass mir für 1,57/Monat jemand 6 Nächte die Woche meine Zeitung vorbeibringt. Hm. Also, privat würd ich wem, der mir sagt: ich geb Dir pro Monat 1,57 und dafür stehst Du 6 Nächte pro Woche um 3 Uhr auf und wirfst mir Deine Zeitung in den Briefkasten. Dem würd ich den Vogel zeigen.

ich mach das trotzdem, weil 100 Euro mehr ja schön sind. Und ich sehr gern Rad fahre, besonders nachts, wenn keine lästigen Autofahrer unterwegs sind und ich die Straße für mich habe. Aber die Bezahlung ist echt unfair. Im Winter wird das ja noch weniger, denn bei Schnee und Glatteis brauch ich dann vermutlich doppelt so lange.
 

Dark Vampire

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Wieviele Zeitungen hast du pro N8 und was ist der Lohn pro Stück?

Habe auch mal als Zeitungszusteller gearbeitet und bin locker auf 13 Euro die Stunde gekommen trotz dass die Gebiete zerstreut waren.
 

Barrit

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

ich habe 7 Jahre Tageszeitungen wie Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche, Tageszeitung d. Stadt etc. zugestellt - bei Wind und Wetter - hatte 4 Bezirke und lief ca 4,5 h und jährlich im Oktober bekamen wir vom Verlag Weihnachtsgrußkarten die wir mit unserer Adresse und Unterschrift versehen und mit den Zeitungen zustellen sollten, das war ein sehr gutes Weihnachtsgeld.

Der Verdienst war sehr gut - fast 900 DM (alt) brutto und das war nur mein Nebenverdienst - war da noch berufstätig.

Es war eine sehr schöne Zeit und ich denke gerne daran zurück!
 
E

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Wieviele Zeitungen hast du pro N8 und was ist der Lohn pro Stück?

Habe auch mal als Zeitungszusteller gearbeitet und bin locker auf 13 Euro die Stunde gekommen trotz dass die Gebiete zerstreut waren.
Wie hast Du das denn bitte gemacht? Hattest Du lauter Hochhäuser, wo Du pro Haus direkt 10 Zeitungen losgeworden bist?

Ich hab momentan ca. 70 Zeitungen - an manchen Tagen paar mehr, an manchen weniger - (ab Samstag ca. doppelt so viele, die Gebietsleiterin ist mir vorhin mit dem Auto hinterher gefahren und ich wollte schon fliehen, weil ich dachte: welcher Asi verfolgt mich denn mitten in der Nacht mit dem Auto:icon_frown: und hat gefragt, ob ich noch einen Bezirk dazu nehmen kann).
Pro Zeitung bekomm ich 1,57. Gestern und vorgestern hab ich ca. 90 Minuten gebraucht. Heute 70. Viel schneller als heute werde ich auch nicht mehr, ich hab mir schon den besten Weg ausgesucht und weiß mittlerweile auch fast auswendig, welche Häuser ich beliefern muss. Ich tippe mal, ca. eine Stunde wird das wohl dauern, wenn ich meinen Zettel mit den Abonnenten nicht mehr brauche.
Macht dann also einen Stundenlohn von ca. 4,23 Euro.

13 Euro/Stunde kann ich dir nicht glauben. Dann müsste ich die 70 Zeitungen ja in 20 Minuten verteilen, was ich nur dann für machbar halte, wenn man 10 Häuser hat, wo man pro Haus 7 Zeitungen los wird.
 
E

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

13 Euro/Stunde kann ich dir nicht glauben. Dann müsste ich die 70 Zeitungen ja in 20 Minuten verteilen, was ich nur dann für machbar halte, wenn man 10 Häuser hat, wo man pro Haus 7 Zeitungen los wird.
13 Euro kann ich mir auch nicht vorstellen.
Ausserdem macht es einen Unterschied, ob ich eine Wochenzeitung austrage, die kostenlos an jeden Haushalt geht, oder ob ich eine Tageszeitung austrage, die nur an bestimmte Abonnementen geht.
 

Lechuck76

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Hallo,
was meinst du mit 1,57 pro Zeitung?

1.57 cent? also 0,0157 Euro?

Dann würde ich direkt mal wieder kündigen.

Ich mache das zur Zeit auch mit 2 Bezirken fest und einen ständig Vertretung, 6 Tage die Woche. Habe Pro Nacht ca 300-400 Zeitungen. Bin jede Nacht 2.5-3.5h unterwegs und studiere nebenbei noch (bin zu alt für Bafög).
Ich komme im Monat auf ca 800-900 Euro Brutto was ca 700 - 800 Euro Netto sind. Dazu noch bissl Wohngeld. Da ich zu den etwas schnelleren Boten gehöre liegt mein Stundenlohn ohne Nachtschichtzuschlag auch bei rund 8-10 Euro. Der Durchnitt in der Brance ist wohl eher bei 6 Euro anzusiedeln. Aber 2 oder 4 Euro ist definitiv zu wenig. Solange es Sommer ist mag das ja noch Spaß machen. Wenn du die erste Nacht durch strömenden Regen läufst sieht das ganze dann anders aus. Oder dir kommen Freitag/Samstag Nacht angetrunkene Jugendliche in ner Gruppe entgegen die gerne mal auf Streit aus sind (In manchen Gegenden ist der Job nicht ungefährlich). Für 4 Euro würde ich mir das dann nicht antun.
 
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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Zwei Bekannte haben das eine zeitlang gemacht, um 2002, 2003 oder so, die haben im Monat 130 Euro rausgekriegt. Das war wohl damals die Höchstgrenze für einen Nebenverdienst bei Alg-Bezug. Von morgens halb vier bis halb sieben.
 

Dark Vampire

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

@Domino

Beim TE isses ne Tageszeitung wenns 6 Tage die Woche geht ;)

@TE

ich bekam 13 Cent je Zeitung und das ist nicht gelogen, hatte immer so ca um die 160 Zeitungen und war in ca 90min fertig und das war in einem Dorf.Großzügiges Spritgels als Pauschale kam oben drauf.
Wenn man normal läuft habe ich alle paar Sek. ne Zeitung weg.
Klar die ersten Touren hatten auch über 2,5 Stunden gedauert aber nach 10mal haste alles im Kopf und musste nur noch die Änderungen übernehmen.
 
E

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

@Dark Vampire: wow, dann haben die aber super bezahlt. Dann hast Du ja - umgerechnet - pro Zeitung pro Monat 3,38 bekommen. (0,13 Euro * (ca.) 26 Zustelltage)
Ich bekomme, wie gesagt, 1,57 Euro pro Zeitung/Monat. Oder wenn ich das umrechne 6 Cent pro Zeitung.

Hängt ja auch vom Gebiet ab, ich hab mehrere Zweifamilienhäuser mit langen Zufahrten von der Straße. Einer war gestern so schlau, der hatte ein Tor hingestellt, das aber nicht befestigt war. Das musste ich auch erst mal vorsichtig beiseite stellen und dann hinterher wieder zurückstellen. Sowas dauert ja alles. Und selbst in den Mehrfamilienhäusern werde ich immer nur 1, ganz selten mal 2 Zeitungen los. Zudem sind viele Ecken so dunkel, dass ich mit der Taschenlampe hantieren muss. Aber das wird sicher demnächst schneller gehen, wenn ich dann weiß: der dritte Briefkasten von oben und nicht immer mit der Taschenlampe nach dem richtigen Namen suchen muss.
 

franky0815

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

is da nich auch post dabei?
in meiner gegend verteilt der zeitungszusteller auch die post für arriva und bw-post, dadurch wird der tägliche aufwand relativ unübersichtlich, ganz schlimm wird es immer dann wenn die regionalzeitungen wieder mal kostenlose probeabos mit der gieskanne verteilen.
 

Dark Vampire

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Mache das mal noch ein paar mal und du wirst sehen es geht dann deutlich schneller, evtl die Touren noch optimieren dann klappt das ganz gut.
 
E

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Gast
AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Mache das mal noch ein paar mal und du wirst sehen es geht dann deutlich schneller, evtl die Touren noch optimieren dann klappt das ganz gut.
Was wär ich bloß ohne diesen wertvollen Tipp.:rolleyes: Das kannst Du mir ruhig glauben, dass ich die Tour schon optimiert habe. Und sehr viel schneller werde ich nicht mehr, auch wenn ich alle Leute dann auswendig kenne. Ich werde nicht alle paar Sek. eine Zeitung los.
Und bei Deinem Tipp solltest Du auch bedenken, dass Du schon pro Zeitung mehr als doppelt so viel bekommen hast wie ich. Darf ich fragen, für wen Du verteilt hast? Selbst wenn ich renne von Haus zu Haus, komm ich vielleicht auf 6,50 die Stunde. Was ich für nachts 6 Tage die Woche immer noch ziemlich wenig finde.

@franky: nee, Post zum Glück nicht. Aber eben alle Zeitungen und Zeitschriften, die es so gibt. Bisher meist nur die regionale Tageszeitung, eine Welt. Gestern waren noch 3 Zeit dabei. Am Wochenende denke ich, wird es viel mehr, weil da ja noch dann Fernsehzeitschriften dazu kommen und gerade Zeitungen wie FAZ, Süddeutsche, etc. etc. häufig von den Leuten nur fürs Wochenende abonniert werden.
 

pinguin

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

@TE
Mehr als 70 bis 100 Stück je Stunde zu verteilen, ist bei Abosendungen nicht bzw. nur bedingt realistisch; schon gar nicht, wenn da noch vom Zusteller selbst zu sortierende Briefe dazukommen.

Allerdings; die schaffbare Menge hängt stark vom verwendeten Transportmittel, vom Wetter und auch davon ab, wie leicht die Briefkästen zugänglich sind. Freilich spielt auch eine Rolle, wie lang bloße Fahrzeiten zum Zustellgebiet sind.
 
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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

@TE
Mehr als 70 bis 100 Stück je Stunde zu verteilen, ist bei Abosendungen nicht bzw. nur bedingt realistisch; schon gar nicht, wenn da noch vom Zusteller selbst zu sortierende Briefe dazukommen.

Allerdings; die schaffbare Menge hängt stark vom verwendeten Transportmittel, vom Wetter und auch davon ab, wie leicht die Briefkästen zugänglich sind. Freilich spielt auch eine Rolle, wie lang bloße Fahrzeiten zum Zustellgebiet sind.
Danke, ich dachte schon, ich bin lahmarschig. 160 Zeitungen in 90 Minuten? Wow. Also, ich brauch für meine 70 ca. ne Stunde, viel schneller wird das nicht. Viele Ein/Zweifamilienhäuser, die Häuser liegen weiter auseinander etc. etc. Pro Zeitung eine Minute find ich realistisch, manchmal geht's sehr viel schneller, manchmal aber auch nicht und ich hab ja auch noch mit dem Rad die Anfahrt zum Bezirk, muss die Zeitungen auspacken und in den Fahrradtaschen einpacken etc. Das dauert ja auch alles. Und bei demnächst 140 Zeitungen werde ich vielleicht zweimal fahren müssen. Vielleicht stell ich mich ungeschickt an, aber mit dem Rad kann man ja nur ein bestimmtes Gewicht transportieren. Ich glaube nicht, dass ich da 140 Zeitungen gefahren bekomme. Schon gar nicht Samstag - da ist die Zeitung doppelt so dick und daher auch schwer wie normal. Die Zeit muss man ja dann auch rechnen, wenn ich noch mal zurück fahren muss und das Rad wieder beladen.
 

pinguin

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

160 Zeitungen in 90 Minuten?
160 zu 90 sind etwa 106 zu 60; das ist durchaus noch im Rahmen des Schaffbaren, da darf aber nix dazwischenkommen, denn Reservezeit hat's hier nicht mehr.

Also, ich brauch für meine 70 ca. ne Stunde, viel schneller wird das nicht.
Die Stückzahl ist ja nur 1 Part, die Streckenlänge ein anderer, den viele leicht übersehen. Bei gleichem Transportmittel dauert eine längere Tour selbst bei niedrigerer Stückzahl länger.

Und bei demnächst 140 Zeitungen werde ich vielleicht zweimal fahren müssen.
Hast Du originale Zustelltaschen für's Rad, bekommst Du mit einer Ladung ca. 150 bis 200 Stück weg; jede Tasche trägt etwa 20kg. Die Frage ist dann, ob es der Gepäckträger Deines Zustellrades aushält, 40 kg zu schleppen.

Evtl. stellt Dir Dein AG nach einiger Zeit auch eines dieser regulären Zustellräder zur Verfügung, wie sie bspw. die Post verwendet; für den innerstädtischen Bereich sind die ok

Schon gar nicht Samstag - da ist die Zeitung doppelt so dick und daher auch schwer wie normal.
Samstags ist ein zusätzlicher Ladevorgang meist nicht zu verhindern.

Die Zeit muss man ja dann auch rechnen, wenn ich noch mal zurück fahren muss und das Rad wieder beladen.
Je Ladevorgang etwa 15 Minuten.
 

sven-qlb

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

hi

ich habe 87 Zeitungen und brauche 45 min , habe das glück im Plattenbau Gebiet zu stecken :biggrin:
 

Peterpan14

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

JA, es hängt davon haus wie die einzelnen Briefkästen liegen.
Ich verteile TIP-124 stück mit 3 weiteren werbe beilagen .

Ich verteile in einen Gebiet wo es fast nur Eigentumswohnungen gibt...
Brauche so 1,30bis 2,00 stunden.
Ohne Fahrrad..fällt immer um.:icon_motz:
Rucksack und extra Tasche.
Macht mir spass.
 

Hainbuche

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Guten Morgen Pillepalle,

auf ein Wort zum Thema Bezahlung:

Wie so vieles unterliegt auch die Vergütung für das Zustellen von Zeitungen der marktwirtschaftlichen Preisbildung.

Die 1,57 je Monatsabo werden nicht deshalb gezahlt, weil es irgendeinen sinnvollen leistungsbezogenen Zusammenhang gibt, sonden weil sich Zusteller finden, die dies akzeptieren.

Selbstverständlich haben Sie Recht; die Vergütug je Stück sorgt dafür, daß nicht der Trödler, sondern der Engagierte einen höheren Stundenlohn hat. Das allerdings ließe sich praktisch auf die gesamte Arbeitswelt anwenden.

Wenn der AG mit Ihren Leistungen zufrieden ist, würde ich an Ihrer Stelle in Bälde nach einer Erhöhung fragen. 8 Cent statt 6 Cent je zugestelltem Exemplar bringen den Verlag auch nicht um (man berechne das mal in Relation zum Abopreis zuzüglich Erlösen aus Werbung), aber für Sie wären das mal eben 33% mehr in der Lohntüte.

Die hohe Fluktuation hat schon ihre Gründe, und der Verlag fährt auf Dauer günstiger damit, wenn er sich für einen kleinen Bonus jemanden einkauft, der verläßlich arbeitet, als wenn er sich alle naselang neue Leute suchen und einarbeiten muß.
 

Caso

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Danke, ich dachte schon, ich bin lahmarschig. 160 Zeitungen in 90 Minuten? Wow. Also, ich brauch für meine 70 ca. ne Stunde, viel schneller wird das nicht. Viele Ein/Zweifamilienhäuser, die Häuser liegen weiter auseinander etc. etc. Pro Zeitung eine Minute find ich realistisch, manchmal geht's sehr viel schneller, manchmal aber auch nicht und ich hab ja auch noch mit dem Rad die Anfahrt zum Bezirk, muss die Zeitungen auspacken und in den Fahrradtaschen einpacken etc. Das dauert ja auch alles. Und bei demnächst 140 Zeitungen werde ich vielleicht zweimal fahren müssen. Vielleicht stell ich mich ungeschickt an, aber mit dem Rad kann man ja nur ein bestimmtes Gewicht transportieren. Ich glaube nicht, dass ich da 140 Zeitungen gefahren bekomme. Schon gar nicht Samstag - da ist die Zeitung doppelt so dick und daher auch schwer wie normal. Die Zeit muss man ja dann auch rechnen, wenn ich noch mal zurück fahren muss und das Rad wieder beladen.
Nach 2 Tagen (6 ganze Stunden) im neuen Job lamentierst du?
Übung macht den Meister, das ist auch dort so. Daß Z-Austräger keine Schwerverdiener sind sondern Schwerträger, dürfte sich auch rumgesprochen haben.
2 Tage vor diesem Praktikum im Heim hast du lamentiert, daß das schrecklich werden würde...
Und dann wars nett und eher langweilig.

WAS möchtest du denn am liebsten??
Na, ich kanns mir denken---:icon_mrgreen:

Hast du nicht 3 Std. Zeitfenster eingeplant---und brauchst jetzt eine Stunde?
Und MUSST du denn gleich den 2. Bezierk dazunehmen?
Kannst du nicht erst mal 2 Wochen ÜBEN??
Und dann den Meister geben?
Es ist jetzt Sommer und um 4 schon hell.
Was schreibst du uns im Dezember und im Februar???
 

Barrit

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

l und ich hab ja auch noch mit dem Rad die Anfahrt zum Bezirk, muss die Zeitungen auspacken und in den Fahrradtaschen einpacken etc. Das dauert ja auch alles. Und bei demnächst 140 Zeitungen werde ich vielleicht zweimal fahren müssen. Vielleicht stell ich mich ungeschickt an, aber mit dem Rad kann man ja nur ein bestimmtes Gewicht transportieren. Ich glaube nicht, dass ich da 140 Zeitungen gefahren bekomme. Schon gar nicht Samstag - da ist die Zeitung doppelt so dick und daher auch schwer wie normal.
.
ich hatte seinerzeit mit dem Chef eine Abladestelle vereinbart und zwar so, dass ich alle Bezirke zügig in einem durch laufen kann - war überhaupt kein Problem und ich war ab 02 Uhr morgen auf den Beinen ( fing mit einer starken Tasse Kaffee an .. ) und die erste Abladestelle war ca 20 Minuten von meiner Wohnung entfernt... und ich "marschierte" leichtfüssig dahin und dann alle Bezirke zügig duch - von Bezirk zu Bezirk- muss man gut planen und in ein paar Tagen geht es schneller als man dachte .

Wir hier bekamen alle vom Verlag einen Zeitungswagen mit 2 große Taschen , da passten alle Zeitungen rein - auch die Samstags-Zeitungen.

Wenn ich das mit dem Rad gemacht hätte , hätte ich die vielen Bezirke nicht geschafft - ist einfach zu langsam und zu umständlich damit.
 

pinguin

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Wenn ich das mit dem Rad gemacht hätte , hätte ich die vielen Bezirke nicht geschafft - ist einfach zu langsam und zu umständlich damit.
Du hattest dabei aber ganz sicher nicht viel mehr als 3km insgesamt zu laufen?

Viele bei uns haben um die 5 bis 15km abzudecken, und laufen tut die niemand. Die Transportmittel heißen hier Pkw, Scooter oder Fahrrad. Ein Untrainierter wird 15 km zu Fuß mit Last im Schlepptau kaum bewältigen, und selbst bei einem Trainierten ist bei maximal 25 km Tourlänge per Pedes Schluß mit lustig. Nach 1 bis 2 Tagen glühen Fuß- wie Schuhsohlen und mögen nicht mehr. Zumal die heutigen Schuhe darauf gar nicht ausgelegt sind; bei dem jetzt noch verwendeten Paar Schuhe, (zertifizierte Arbeitsschuhe), waren nach nur 1 Monat die Sohlen gebrochen.
 

Barrit

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Du hattest dabei aber ganz sicher nicht viel mehr als 3km insgesamt zu laufen?

Viele bei uns haben um die 5 bis 15km abzudecken, und laufen tut die niemand. Die Transportmittel heißen hier Pkw, Scooter oder Fahrrad. Ein Untrainierter wird 15 km zu Fuß mit Last im Schlepptau kaum bewältigen, und selbst bei einem Trainierten ist bei maximal 25 km Tourlänge per Pedes Schluß mit lustig. Nach 1 bis 2 Tagen glühen Fuß- wie Schuhsohlen und mögen nicht mehr. Zumal die heutigen Schuhe darauf gar nicht ausgelegt sind; bei dem jetzt noch verwendeten Paar Schuhe, (zertifizierte Arbeitsschuhe), waren nach nur 1 Monat die Sohlen gebrochen.
schau mal mein #12 - ich hatte 4 Bezirke und wieviel Km das waren weis ich leider nicht, hatte nie einen Kilometerzähler umgehängt aber ich war durch und durch fit und war auch im Hauptberuf durchgehen auf den Beinen - war somit für mich eine Leichtigkeit und ich hatte auch nur Bezirke angenommen , die ich nahtlos durchmachen konnte - also von einem Bezirk übergehend zum anderm wie schon geschrieben, musste nur zur ersten Abladestelle 20 Minuten laufen und wenn ich fertig war war ich nach 5 Minuten daheim, war ein 4 Bezirk-Rundgang
 
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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

... die haben im Monat 130 Euro rausgekriegt. Das war wohl damals die Höchstgrenze für einen Nebenverdienst bei Alg-Bezug. ...
165 Euro, habe ich inwischen erfahren. Keine Ahnung, was stimmt.
 

pinguin

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- ich hatte 4 Bezirke und wieviel Km das waren weis ich leider nicht,
Die Anzahl an Zustellbezirken sagt alleine nix aus, denn auch Du dürftest erfahren haben, daß diese unterschiedlich groß sind. Aussagekräftiger sind daher die Anzahl der Gesamtabos je Nacht und die dafür zu bewältigende Gesamtstrecke.

In Ortschaften der Größe der Landeshauptstädte mag es sicher Zustellbezirke geben, wo Ablaufen die bessere Alternative darstellt, aber je weiter Du bspw. in Richtung Stadtgrenze blickst, desto länger bist Du je Abo unterwegs.
 
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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Ob es zu Fuß schneller ist als mit dem Rad, hängt ja auch davon ab, wie die zu beliefernden Häuser verteilt sind. Liegt da Haus an Haus, wär es mit Zeitungswagen schneller. Hat man aber ein Haus am Anfang der Straße und eins 1000 Meter weiter am Ende, dann find ich das schon schneller, wenn ich da flott aufsteigen kann und hinradeln statt zu laufen.

Allein schon, wenn ich den Weg nehme von Abladestelle zu den beiden Bezirken, rechnet sich das Fahrrad auf jeden Fall. Zu Fuß bräuchte ich zu beiden ca. 20 Min., mit dem Fahrrad 5. Selbst wenn das Verteilen mit Rad manchmal evtl. etwas länger dauert, hol ich die Zeit locker wieder raus. Nur für Schnee/Glatteis plane ich, alles zu Fuß zu machen. Da wär das Rad sicher eh nur störend, da mit fahren dann ja nicht so viel wäre.

@Caso: was genau arbeitest Du eigentlich?;-)
Ich lamentiere nicht, aber ich werde es ja wohl eine miese Bezahlung finden dürfen? Alles unter 7 Euro/Stunde find ich eigentlich 'ne Frechheit.
Und wenn Du wochenlang "Zeitung austragen" üben musst, mein Beileid. Ich bin dann doch nicht ganz so begriffsstutzig;-)
 

50GdB23

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Hab damals meiner Freundin geholfen, die Wochenzeitschrift auszutragen. Alleine hätte ich das niemals geschafft, kam Anfangs schon in Stress, aber sie kannte ihren Bezirk, konnte es mir so paar mal Zeigen, bis ich dann eine Straßenseite und die andere sie.

Nachher war ich dann sogar schneller als sie :biggrin:

Aber, wenn ich jetzt einen bezirk bekommen würde, ich wüsste gar nicht wie ich da anfangen soll.

Wie macht man das mit dem:

Den besten/schnellsten Weg finden??

Und gerade wo nur Abos bekommen, also ich glaub, da ich sowieso schnell in Stress und Panik gerate, würde ich direkt flüchten.

Vielleicht kann das ja mal jemand erklären wie man da anfängt. was bekommt man da um zu wissen wo wer was bekommt?

Wie sucht man sich den Weg raus ?? Google Maps??
 
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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

@50GdB23: Ich denke, das macht jeder anders.

Ich hab eine Liste bekommen sortiert nach Straßen mit den jeweiligen Abonnenten. Du kannst dann also einfach stur die Liste abarbeiten, dauert länger, aber Du bist wenigstens sicher, dass Du keinen vergisst.
Ich hab mir das vorher bei nem Routenplaner angeschaut, dass z.B. ich eine Straße bis Nr. 39 beliefer, dann bieg ich ab in die Sackgasse einmal rauf und runter und dann mach ich weiter auf der anderen Straße.
Geht manchmal schneller, als stur eine Straße nach der anderen abzuarbeiten.

Sonderlieferungen hab ich mir mit nem Textmarker markiert, damit ich sofort sehe, dass die was anderes bekommen als die regionale Tageszeitung. Sonderwünsche auch.

Hilfreich sind ungewöhnliche Namen, da weiß man sofort: der kriegt ne Zeitung! Den Herrn "Hassdenteufel":biggrin:, also, bei dem werde ich in 20 Jahren noch wissen, wo der wohnte und dass er die WAZ abonniert hatte. Leider haben nicht alle so schöne und einprägsame Namen. Ich bin eher erschlagen, wie viele Leute Müller, Kunze und Krämer heißen. Da hab ich mehrere von.
 

pinguin

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Wie sucht man sich den Weg raus ?? Google Maps??
Wie wäre es mit 'nem guten alten Orts- bzw. Stadtplan? Gibt doch genug, die kostenfrei von Behörden abgegeben werden.

Hat man dann den Plan, schaut man sich seine Liste an und sucht alle darauf genannten Straßennamen in diesem kartographischen Kleinwerk. Hernach schwingt man sich auf seine Füße oder sein Rad, (nur um einige zu nennen), und fährt bzw. läuft diesen Zustellbezirk bei Tage ohne Zeitungen einmal ab; Besonderheiten sollten hier schon auffallen.

Optimierungen kommen später mit der Zeit; die erste Woche dauert am längsten.

Weiß man dann ohne Blick auf die Liste, wohin welcher Kunde seine Zeitung geliefert bekommen möchte, geht das schon viel leichter.

Die erste Optimierung besteht dann darin, sofern machbar, jene Kunden zuerst zu beliefern, die ihre Zeitung sehr zeitig erhalten möchten; freilich unter Berücksichtigung des Umstandes, daß keine Straße mehrfach befahren wird, so sie nicht eh mehrfach befahren werden muß.

Vorangig bedient werden andererseits all jene Zustellbezirke, wo die Mehrheit der Kunden nicht in einer Spielstraße wohnt und (!) dem Zusteller das Überbringen der abonnierten Zeitung zudem dadurch erleichtert, als daß Briefkasten bzw. Zeitungsrolle außen am Zaun angebracht sind und somit die Zeitung ohne Absteigen vom Fahrrad bspw. bzw. ohne Gartentoröffnen bspw. eingelegt werden kann.
 
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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Wie habt Ihr das eigentlich gemacht? Erst die Straße rauf eine Seite mit den geraden Haus-Nr. und dann wieder runter und die ungeraden?
Ich bin da noch unsicher. Immer über die Straße rennen, dauert ja auch. Aber wenn die Tour so ist, dass ich nach der Straße links abbiege und die nächste, ist es ja auch doppelt gemoppelt, wenn ich rauf lauf, wieder runter, und dann wieder hochradel zur nächsten Straße.

Oder spart man echt viel mehr Zeit, wenn man nicht ständig die Straßenseite wechselt?

@K.Lauer:

Zwei Bekannte haben das eine zeitlang gemacht, um 2002, 2003 oder so, die haben im Monat 130 Euro rausgekriegt. Das war wohl damals die Höchstgrenze für einen Nebenverdienst bei Alg-Bezug. Von morgens halb vier bis halb sieben.
Das hat ja aber nichts mit dem Stundenlohn oder dem Verdienst an sich zu tun. 100 Euro darf man anrechnungsfrei behalten, alles drüber wird zu 80% angerechnet. Das stört mich nicht, ich möchte so viel Geld wie möglich selbst verdienen, Ziel ist: ganz weg vom JC. Dass ich bei nem Verdienst von z.B. 400 Euro "nur" 160 mehr hab als mit reinem ALG II, stört mich nicht, ich möchte ja selbst mein Geld verdienen und nicht es "geschenkt" kriegen. Was mich aber ein wenig stört, ist halt, dass ich für ca. 60 Std. Arbeit nur ca. 240 Euro krieg. Das anrechnen stört mich nicht, im Gegenteil, das find ich fair und je mehr ich selbst verdiene, desto eher kann ich denen beim JC auch mal die Meinung sagen. Aber ich würd halt gern so viel verdienen, dass ich mich da abmelden kann. 550 Euro, dann hätte ich so viel wie ALG II und aufs Aufstocken würd ich dankend verzichten, wenn ich die dann los bin. Das stört mich halt, dass bei diesem Job selbst "Vollzeit" nicht viel zu reißen ist.
Und Vollzeit geht leider auch gar nicht. Die Zeitungen kommen erst um 3 und müssen bis 6 ausgeliefert sein. Sonst würd ich 8 Stunden pro Nacht die Zeitungen verteilen, wenn ich dann so viel hätte, dass ich das JC los bin. Aber das ist ja leider gar nicht möglich.
 

EMRK

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Zeitungen austragen lernt man am schnellsten, wenn man vom Vorgänger eingearbeitet wird; also ein paar Tage mitgeht.

Ich würde lieber bei REWE Regale einräumen. Ist auf jeden Fall stressfreier und du bist immer schön im Trockenen.

StellenListe ? TEAMWORK Die BÜTTGEN GmbH
 

Dark Vampire

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Ich habe nie die Seiten gewechselt wozu?
So planen dass man nicht unnötig laufen muss und wenn man alle 160 Abos dann mal im Kop f hat geht das ratzfatz.
 
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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Ich habe nie die Seiten gewechselt wozu?
Wie wozu?
Wenn gerade und ungerade in etwa gleich sind und das ne Straße ist, wo ich später nicht eh noch mal durch muss. Da frag ich mich halt, ob es trotzdem schneller geht: erst eine Seite, dann die andere. Und dann losradeln zur nächsten Straße. Oder ob ich die Straße lieber komplett mache und dann weiter radel zur nächsten.
 

Barrit

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Ich habe nie die Seiten gewechselt wozu?
So planen dass man nicht unnötig laufen muss und wenn man alle 160 Abos dann mal im Kop f hat geht das ratzfatz.
dito und an Ecken Wägele stehen lassen um flugs in der Nebenstr. schnell ein paar Abos zu beliefern....
 

50GdB23

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Habe heute Nacht per Zufall die Frau mit Stirnlampe und Auto gesehen. Hatte einen ziemlichen Schritt drauf. Allerdings, ob sich das mit Auto nachher lohnt??

Bei uns ist dann auch noch ein etwas älterer Herr, der trägt unseren Stadteigenen Anzeiger aus. Find ich cool.

Problem nur, im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt.

Hatte im Winter angefangen meiner Freundin zu helfen.

Bei manchen wurde nicht Schnee geschippt und ich bin geflogen.:biggrin:

Und im Sommer kaltnasses Handtuch um den Hals.

War aber echt schön.

Aber das stimmt schon, in der ersten Zeit wo meine Freundin mir zeigte wo, "Manche Häuser lagen auch noch Versteckt in Hinterhöfen) regte sie sich Anfangs auch auf, dass sie doch eher immer fertig war....ja und nachher war ich schon fertig und sie noch eine Straße vorher.

Wobei ich natürlich schon schnell gemacht habe, und Motivation ist es auch, wenn man die Zeitungen im Rucksack hat und er zunehmend leichter wird. :icon_daumen:


Nur bei Regen/Sturm ist es sehr unangenehm.:icon_frown:
 

Barrit

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im rucksack - au weia - da würde ich ja einen Bandscheibenvorfall kriegen...

zurück zu Deiner Frage, ich habe mich beim 1. mal auf eine Anzeige des Verlags beworben, vorstellen, eingestellt als Springerin d.h., flexibele Einsetszeiten b. Krankheits und oder Urlaubsaufall und Listen von ABOs bekommt man vom Verlag und dann wars für mich weiter nicht schwer weil ich mich auskenne und auch jeden Winkel für Abk. kenne - ich habe ja nur Gebiete aus meinem Stadtteil , Wohnungsnah angenommen und es dauerte nur ein paar Monate bis ich dann fest eingestellt wurde mit einem festen Kundenstamm - angefangen mit 2 Bezirken und so nach und nach waren es dann 4 und damit nahm ich nichts mehr an - hatte auch die 7. Ausgabe ( Sonntags ) ausgetragen und nur an Feiertagen durfte ich mal ausschlafen.

Ja es ist immer die Frage wo man lebt in welchem Ort und auf dem Lande muss man mobil sein ....
 

nightangel

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Ich bin eher erschlagen, wie viele Leute Müller, Kunze und Krämer heißen. Da hab ich mehrere von.
Tja, Müller ist auch der häufigste Name in Deutschland, gefolgt von Schmidt, Schneider und Fischer.
Wer solch einen Namen hat führt wohl öfter Krieg mit den Post- und Paketboten weil die Post mal wieder im falschen Briefkasten gelandet ist oder garnicht ankommt. :icon_cry:
Auch eine abstellbare Türklingel sollte man sich dann zulegen wenn gleich zwei oder mehrere mit gleichem Namen im Haus wohnen.

Hier mal eine Liste der 100 häufgsten Nachnamen in Deutschland. :biggrin:
Die häufigsten 100 Nachnamen in Deutschland
 

Lechuck76

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Mit dem Auto fahren sollte man vermeiden zumindest wenn man Bezirke in der Stadt hat.
Gibt Bezirke da geht es leider garnicht anders. Hatte letztens einen der nur ca 80 Zeitungen hatte aber sich über 25km zog, hier mit dem Rad ist einfach unmöglich wenn man auch noch seine Stammbezirke macht.
Den besten weg findet man eh ziemlich schnell selber raus das ist von Person zu Person auch unterscheidlich.
In einem von meinen Stammbezirk fange ich mal hier oder mal da an, einfach zur Abwechslung. Von der Zeit ändert sich da nicht wirklich viel.

Gedächtnis sollte halbwegs funktionieren, dann kann man auch Zeit sparen. Ich habe mir noch nie irgendeine Änderung notiert und habe nicht gerade wenig Zeitungen.

Für komplett neue Bezirke gibts auch die Möglichkeit mal eben am Tag kurz durchzufahren wenn man die Zeit findet. Nachts im dunkeln dann Häuser suchen die man nicht findet kann nerven ;)

Mp3 Player und Musik mitnehmen :)
 
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Für komplett neue Bezirke gibts auch die Möglichkeit mal eben am Tag kurz durchzufahren wenn man die Zeit findet. Nachts im dunkeln dann Häuser suchen die man nicht findet kann nerven ;)
Das bietet sich echt an. Ganz schlimm sind Häuser in kleinen Nebenstraßen, die weit weg von der Straße liegen und keinen Bewegungsmelder haben. Da sieht man echt nichts.

Heute hab ich meinen ersten Hund getroffen.:biggrin: Beim Einwerfen in einen Türschlitz hatte ich auf einmal was feuchtes an der Hand und dann folgte sehr lautes Gekläffe:biggrin: Vielleicht nehm ich morgen ein Leckerchen mit.
 

Texter50

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Lach nicht, aber haste Dir schon Klamotten für Mistwetter besorgt?

Meine Schwester hat auch Zeitungen ausgetragen, oder besser sie hats angefangen. Dabei ist sie bei Mistwetter auf glatten Steienen in der Dunkelheit ausgerutsch und hat sich erhblich verletzt.

Da durfte ich die zwei Wochen lang ständich zum Doc fahren, das war nicht lustich... :icon_knutsch:
 

pinguin

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Also mir wurde alles gestellt wegen Schlechtwetter.
Ja, gestellt wird Dienstkleidung schon. Trotzdem darf man stark hinterfragen, ob diese Dienstkleidung den wirklichen Wetteranforderungen gerecht wird.

- Regenkleidung bspw. ist zwar wirklich wasserdicht, nur gilt das halt für beide Richtungen; letztlich ist man als ständig in Bewegung befindlicher Zusteller innen so naß wie außen, denn diese Regenkleidung ist meist nicht atmungsaktiv;

An Schuhen nimmt man am besten welche, die über Zehen-, Durchtritt- und Umknickschutz verfügen; am ehesten entsprechen diesen Anforderungen echte knöchelbedeckende Arbeitsschuhe. Die dürfen dann durchaus modisch gestylt und alltagstauglich sein.

Man richte sich darauf ein, hier alljährlich 1 neues Schuhpaar zu benötigen, da die Sohlen den Anforderungen nicht gewachsen sind. -> Soviel, wie Zusteller im Laufe eines Jahres zu Fuß unterwegs sind, läuft niemand. Bei Billigschuhen waren nach nur 1 Monat die Sohlen schon durch.

Für den Winter empfehle ich echte Arbeitskleidung aus dem Kühl- und Gefrierhausbereich; die ist preiswert, nach DIN bzw. Euronorm genormt und hält, was sie verspricht. Kühlhauskleidung hält bis etwa -39°C, die für's Gefrierhaus geht bis ca. -49°C.
 
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Also, Regenkleidung hab ich.
Schuhe mit rutschfesten Sohlen auch. Zwar keine Arbeitsschuhe direkt, aber so ne Art "Docs", nur die Sohle ist besser.
Im Winter werde ich lange Unterhosen:biggrin: tragen und meinen extrem warmen und noch dazu wasserdichten Wintermantel.

@Texter: so traurig der Unfall Deiner Schwester ist. Sowas kann wohl jedem passieren. Wenn ich drüber nachdenke, bin ich bei meinem Job im Altenheim in der 7-Stunden-Schicht min. genauso viel - wenn nicht mehr - gelaufen wie jetzt beim Zeitungen-verteilen. Klar braucht man bequeme Schuhe möglichst mit rutschfester Sohle. Aber "richtige" Arbeitsschuhe find ich jetzt nicht grad erforderlich. Ich laufe halt so wie ich immer laufe. Ich renne ja nicht, nur weil ich mit den Zeitungen unterwegs bin.

Und Kleidung aus dem Kühlhausbereich? Hier bei uns geht es im Winter meist "nur" bis minus 5 Grad ca. Wenns mal - ganz selten - ein schlimmer Winter ist, dann bis minus 10. Aber wenn ich mich bewege, wird's ja auch wieder wärmer. Viel wichtiger finde ich da gute Handschuhe, die sehr warm halten und aber gleichzeitig ermöglichen, die Zeitungen gut zu packen. Da muss ich mich noch umschauen. Ich hab zwar sehr warme Handschuhe, aber mit Fäustlingen lassen sich die Zeitungen sicher nicht so gut verteilen.:icon_hihi:
 
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@pillepalle

Um dich für die Tätigkeit als Zeitungszusteller auszurüsten, empfehle ich die folgende Seite.

Postkisten - Zeitungsroller - Zeitungswagen - Zeitungstaschen zustellerbedarf.de
Danke. Die Taschen fürs Fahrrad hat man mir gestellt. Ich hatte erst überlegt, auf dieser Seite so einen Zeitungswagen zu bestellen. Aber mittlerweile klappt es gut mit dem Rad, wenn ich die Zeitungen gleichmäßig verteil auf die Gepäckträgertaschen und den Frontgepäckträger.
Und falls ich im Winter echt so einen Wagen zum Laufen für nötig halte, werde ich erst mal nachfragen, ob die mir den nicht evtl. auch stellen oder wenigstens vergünstigt bestellen dann auf dieser Seite. Denn die WAZ bezieht ihr Zeug auch da und was soll ich da mir so einen Wagen bestellen, wenn die mir den evtl. stellen oder wenigstens als Großkunde n günstigeren Preis dann kriegen, den sie dann an mich weitergeben.
Bevor ich da auf eigene Faust was bestelle, frage ich erst mal bei der WAZ nach, ob die mir das stellen oder wenigstens günstiger dann einkaufen.
 

pinguin

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Schuhe mit rutschfesten Sohlen auch.
Ordere aber lieber noch Spikes zum unter die Schuhe schnallen; auf Eis wie festgetretenem Schnee sind die hervorragend, ok, dafür sind sie ja vorgesehen.

Es gibt übrigens auch für's Fahrrad legal Spikesreifen; bei Kfz sind die allerdings bei uns in D verboten.

Aber "richtige" Arbeitsschuhe find ich jetzt nicht grad erforderlich.
Wichtig ist der Umknickschutz; es hat genug dunkle Stellen, wo Du garantiert nicht jede Unebenheit im Boden sofort siehst. -> Zusätzlich ist ein individuelles Umknicktrainig sinnvoll. Dafür stellst Du Dich ohne Schuhe auf den Fußboden, biegst die Fußsohlen beidseitig nach innen, nach einer Weile wird das weh tun, dann wechselst Du so, daß die Fußsohlen beide nach außen zeigen. Das wiederholst Du täglich, bis Du etwa schmerzfrei jeweils ca. 1 bis 2 Minuten mit umgebogenen Füßen so stehen kannst. -> Bänder und Sehnen reißen bzw. überdehnen sich ja nur deswegen, weil sie einer plötzlichen Belastung ausgesetzt werden, die sie gar nicht gewöhnt sind. -> Diese Übungen sorgen meist wirksam dafür, daß man nach einem plötzlichen Umknicken normal weiterlaufen kann.

Und Kleidung aus dem Kühlhausbereich?
War nur eine Empfehlung; wir hatten hier schon paar mal nächtelang ca. -20°C und darunter. Ab etwa -10°C geht übrigens alles langsamer.

Viel wichtiger finde ich da gute Handschuhe, die sehr warm halten und aber gleichzeitig ermöglichen, die Zeitungen gut zu packen. Da muss ich mich noch umschauen. Ich hab zwar sehr warme Handschuhe, aber mit Fäustlingen lassen sich die Zeitungen sicher nicht so gut verteilen.:icon_hihi:
Ja, Handschuhe sind ein Problem. Im Grunde taugen die Zustellhandschuhe, die vom AG gestellt werden; die dürfen nur nicht zu eng sein. Andererseits, sind die Ärmel der Jacke lange genug, braucht es keine Handschuhe bzw. nur für die ersten Minuten; wichtig ist eigentlich nur, daß die Handgelenke geschützt sind.
 

nightangel

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Viel wichtiger finde ich da gute Handschuhe, die sehr warm halten und aber gleichzeitig ermöglichen, die Zeitungen gut zu packen. Da muss ich mich noch umschauen. Ich hab zwar sehr warme Handschuhe, aber mit Fäustlingen lassen sich die Zeitungen sicher nicht so gut verteilen.:icon_hihi:
Da hätte ich einen Tipp für dich, besorg dir Marktfrauenhandschuhe wie sowas hier http://static.twoday.net/Sabines/images/Marktfrauenhandschuhe.jpg
Kann man sich selber stricken oder auch kaufen.
Letzten Winter gab es die, aus Flies, günstig bei Tedi. Sind doppelt und super warm.
Da hast du Faust- und Fingerhandschuhe in einem. Brauchst du die Finger nicht, z.B. während der Fahrt mit dem Rad, machst du Fäustlinge draus indem du die Kappe über die Finger ziehst. Musst du Zeitungen sortieren oder aus den Taschen holen und brauchst die Finger, Kappe nach hinten und die Fingerspitzen sind frei.
 

pinguin

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Wenn gerade und ungerade in etwa gleich sind und das ne Straße ist, wo ich später nicht eh noch mal durch muss. Da frag ich mich halt, ob es trotzdem schneller geht: erst eine Seite, dann die andere. Und dann losradeln zur nächsten Straße. Oder ob ich die Straße lieber komplett mache und dann weiter radel zur nächsten.
Es hängt von der örtlichen Gegebenheit ab.

Ist eine Straße faktisch nur einspurig und mit wenig Verkehr, stellt man seine Zeitung idealerweise gleich wechselseitig auf beiden Seiten zu.

Ist diese Straße aber bereits zweispurig, evtl. sogar noch stark befahren, wird jede Seite aus Sicherheitsgründen separat abgefahren.

Bei Sackgassen ist es im Grunde egal, da man sowieso die gleiche Strecke zurückfahren muß und es kaum vielbefahrene Sackgassen haben dürfte.
 

Dark Vampire

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

Wenn man sein Karren eh stehen lässt an einem Ende (in meinem Falle war es das Auto)
dann renne ich nicht ständig hin und her sondern mache erst eine Seite und beim Rückweg die andere.
 
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Anfangs hab ich beide Seiten gleichzeitig verteilt und mein Rad einfach immer mitten auf der Straße abgestellt - da absolut kein Verkehr ist, wenn es hoch kommt, begegnen mir in der 3-Stunden-Tour insgesamt 5 Autos.
Aber heute hab ich erst eine Seite gemacht und dann die andere, das ging doch etwas schneller - zwar nicht viel, aber jede Minute zählt*g* -, weil die Straße sehr breit ist und sich das schon zieht, wenn man immer rüberrennt.

Aber diese Firma - irgendwie sind die auch komisch. Vorgestern hatte ich 2 FAZ zu viel, die nicht auf meinem Laufplan standen. Also hab ich mehrfach versucht, den Frühdienst zu erreichen. Ging aber keiner ran. Zu einer humaneren Zeit hab ich dann der Gebietsleiterin auch noch eine SMS geschickt, ob sie mir Auskunft geben kann. Die hat geantwortet, das wär ein Packfehler und die Zeitungen müssten nicht ausgeliefert werden.
Und was war? Heute stand auf dem Zettel mit den Veränderungen dick, dass der Herr X seine FAZ nicht erhalten hat. Hat mich schon ein wenig geärgert, sieht ja jetzt so aus, als wär ich zu bescheuert, Zeitungen zu verteilen.
 

Dark Vampire

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Na du hast ja als Beweis die Zettel da kann dir nix passieren, und auch die im Vertrieb sind nicht fehlerlos.
Hatte immer mind. 5 Zeitungen zuviel , besser als zuwenig wo man hinterher rennen darf.
 
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So, mit den Touren bin ich jetzt flott durch. Aber das mit dem Schlafen muss ich noch üben.
Wie habt Ihr das gemacht? Um 22 Uhr ins Bett und dann nachts raus und durchgemacht? Oder durchgemacht und dann nach dem Austragen für 4-5 Stunden ins Bett? Ich mach bisher durch und schlaf dann von "jetzt" bis ca. 11:30, aber dauerhaft find ich das nicht so dolle, den ganzen Vormittag zu verpennen. Aber von 21 Uhr bis 2 Uhr zu schlafen. So prickelnd find ich das auch nicht. Die Vormittage waren bisher zum Putzen. Und die Abende zum gemütlich lesen, fernsehen, mit den Katzen schmusen etc. Ich bin irgendwie noch ratlos, wie ich jetzt meine Tage einteilen soll. Denn irgendwann muss ich ja mal schlafen.
 

Dark Vampire

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Dann musste beim vormittag schlafen bleibern oder eben vorher.

Ich habe durchgemacht und dann vormittags gepennt.
 

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Da gibt's keine einfache Antwort, hängt sie doch wesentlich davon ab, wie lange Du zur Zustellung mit eigenen und evtl. Vertretungstouren überhaupt benötigst. Ideal ist es, nach dem Zustellen zu schlafen; meist wirst Du nämlich erst einmal nichts weiter brauchen.

Und das ein Teil des Tages für anderes futsch ist, damit wirst Du bei diesem Job leben müssen.

Wenn Du's drauf hast, splittest Du die Schlafenszeit in 2 Teile auf; frühs bspw. den Hauptteil von ca. 4 bis 5 Stunden und abends halt den Rest.

Übrigens, nur so als Vorwarnung, irgendwann wirst Du Dir geistfreie Sprüche anhören dürfen, wenn Du oft morgens bzw. tagsüber draussen unterwegs bist, wo die Mehrheit der Berufstätigen auf Arbeit ist. Daß Du nachts beschäftigt bist, wo andere schlafen, sieht niemand.
 
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Oh, Unwetter!:icon_frown:

Vielleicht hörts ja noch auf, aber falls nicht: habt Ihr das geschafft, die Zeitungen komplett trocken zuzustellen? Mir fällt bei diesem Regenguss grad nicht ein, wie ich das machen sollte. Die Taschen sind natürlich wasserdicht, aber allein schon meine Hände sind dann ja nass. Und auf dem Weg von Tasche (Bürgersteig) bis zum Briefkasten wird die Zeitung ja auch bisschen nass. Oder habt Ihr Euch da dann echt die Mühe gemacht, die Zeitungen mit nem Regenschirm zu schützen?
 

Dark Vampire

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Ich muss sagen das Glück hatte ich noch nie dass es großartig geregnet hat^^ Aber nen Schirm würde ich mal mitnehmen, dann dauert es nunmal länger.
 

pinguin

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Die meisten Kunden dürften eine in Teilen feuchte Zeitung unkritisch sehen, denn die trocknet wieder.

Ganz verhindern läßt sich eine feuchte Zeitung bei Regen nicht; einerseits, weil man stärkere Zeitungsexemplare nicht mit einer Hand in Zeitungsrolle oder Briefkasten hineinbekommt. (Rollt mal sowas wie die Zeit mit einer Hand; das funzt nicht). Nimmt man dann zwangsweise die andere dazu, stört der Regenschirm. Andererseits, weil oft Briefkästen selber naß sind und in manch unzweckmäßig angebrachten Zeitungsrollen das Wasser steht.

Weiterhin hat man 2x die Woche mit den ganzen Werbeblättern zu tun, die oft genug nur halb in Rolle oder Briefkasten eingesteckt sind; bei Regen sind die dann klatschnaß, was sich auch auf die eigene Zeitung auswirkt.
 
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Heute wurde mir der Arbeitsvertrag zugeschickt und ich bin über folgende Passage gestolpert:

"Krankheit/Arbeitsverhinderung
Die zuständige Teamleiterin muss unverzüglich im Fall von Krankheit oder Arbeitsverhinderung informiert werden. Die Zustellerin muss möglichst eine vorübergehende Ersatzkraft vorschlagen. Es darf zu keiner Unterbrechung der Zustellung kommen."

Öh. bedeutet das, wenn ich keine Ersatzkraft besorgen kann (kann ich nämlich nicht, ich kann ja schlecht meiner Mutter Ü70 das aufhalsen), dass ich dann trotz bspw. 40 Fieber oder gebrochenem Arm arbeiten muss, weil ja die Zustellung nicht unterbrochen werden darf?
 

50GdB23

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Sollte hier nicht der Vertrieb sich um Ersatz dann kümmern??


Es darf zu keiner Unterbrechung der Zustellung kommen.
Kann mir das schlecht vorstellen, was ist wenn du mit starkem Schwindel aufwachst, es grad noch so zum Notarztrufen schaffst, kann ja nicht sein das du dich noch um einen Ersatz kümmern musst.

Hier bei uns suchen sie öfters immer "Ersatz/Urlaubsvertretung".

Da wird man halt nur dann gerufen wenn man gebraucht wird.
 

Dark Vampire

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Hmm weiss garnicht wie dass dann ist.

Ich selber hatte keinen Vertrag, war alles mündlich.
Wenn ich mal nicht konnte, musste es dann ein anderer mitmachen bzw hatten die nen Springer für den Notfall.Da teilte sogar der Chef mal aus^^
 

pinguin

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Die Zustellerin muss möglichst eine vorübergehende Ersatzkraft vorschlagen. Es darf zu keiner Unterbrechung der Zustellung kommen."
Daß es zu keiner Unterbrechung der Zustellung kommen darf, ist schon klar, aber Vertretung zu organisieren ist eigentlich Sache der Zustellagentur, denn die muß den realistischen Überblick über all' ihre Zusteller und deren Bereiche haben und hier wissen, wieviele Extratouren man einem anderen Zusteller vorübergehend noch übertragen kann.

Zudem, jeder Zusteller hat Anspruch auf 24 Werktage Urlaub je Kalenderjahr, die mindestens bis zu 3 Wochen am Stück gewährt werden müssen. Hier ist es auch nicht Sache des Zustellers, sich um Vertretung zu kümmern.
 
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Wenn ich gekündigt werde und selbst dran Schuld bin, dann gibt das 3 Monate 30% Sanktion, oder?

Ich hab nicht vor, mich kündigen zu lassen, aber man hat mir ja direkt in der ersten Woche den zweiten Bezirk aufs Auge gedrückt, angeblich nur als Vertretung für 3 Tage. Aber den mach ich jetzt wohl dauerhaft.

Heute hat die angerufen, ich soll noch einen dritten Bezirk machen und mir das "überlegen". Das klang aber nicht so, dass da ein "nein" dann akzeptiert wird. Es ist aber so, dass ich um 3 anfange und um 5:30 mit beiden Bezirken fertig bin. Bis 6 müssen die Zeitungen ausgeliefert sein. Das ist also unmöglich, noch einen dritten Bezirk zu machen. Die meinte auf meinen Einwand: "wenn es später wird, ist nicht schlimm." Ich hab aber ehrlich gesagt nicht vor, für die paar Kröten noch einen Bezirk zu nehmen und bis 7:30 zu arbeiten.

Aber sollten die mich wegen dieser Weigerung entlassen, ist mir die Sanktion sicher? Aber das mach ich nicht, nicht nur, dass das nicht machbar ist. Dann kann ich mich ja wohl auch täglich anschnauzen lassen, dass ich die Zeitung zu spät bringe. Aber zaubern kann ich ja nu auch nicht.
 

pinguin

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Heute hat die angerufen, ich soll noch einen dritten Bezirk machen und mir das "überlegen".
Dann greif' doch zu; immerhin ist's Stückpreis.

Es ist aber so, dass ich um 3 anfange
Kannst Du früher beginnen?

und um 5:30 mit beiden Bezirken fertig bin. Bis 6 müssen die Zeitungen ausgeliefert sein.
Da hast Du noch etwas Luft.

Das ist also unmöglich, noch einen dritten Bezirk zu machen.
Versuch' es doch erstmal. Zudem ist es doch ganz sicher eine Sache der Stückzahl des zusätzlichen Zustellbezirkes und der Entfernung zu den schon bestehenden?

Dann kann ich mich ja wohl auch täglich anschnauzen lassen,
Nicht jeder Kunde benötigt seine Zeitung um 06:00 Uhr; es liegt an Dir herauszufinden, welchem Kunden der Zustellzeitpunkt völlig egal ist, bzw. bei welchem Du möglichst zeitig da sein solltest. U.U. darf man hier ständig abwägen.
 

Dark Vampire

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Hatte auch zeitweise 2 Betirke mit insgesamt ca 280 Zeitungen das hat auch mir gereicht......

Wieviel Zeitungen hast du mit den 2 Bezirken?
 
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@Pinguin: mir ist es halt eindeutig zu viel. Ich kann nicht vor 3 anfangen und ich könnte also erst gegen 5:45 vom Abholort los mit den Zeitungen für den neuen Bezirk. D.h. 90% der Leute in dem Bezirk bekommen ihre Zeitung zu spät. Ich hab halt kein Auto und muss daher für jeden Bezirk neu erst mal wieder die Zeitungen abholen und das Rad beladen - je nach Ausgabe passen nicht mehr Zeitungen in die Taschen, davon abgesehen, dass es auch mit dem Gewicht heikel würde. Aber so viel bringen würde das eh nicht, da die Bezirke alle in entgegen gesetzter Richtung liegen.

Ich hab jetzt mit den beiden Bezirken um die 200 Zeitungen, wenn die ganzen Sonderabos dazu kommen am Wochenende. Der neue Bezirk wär ähnlich groß. Und für den mickrigen Lohn werde ich mir das nicht auch noch aufhalsen, bis 5:30 bin ich unter optimalen Bedingungen fertig. Bei Regen z.B. wird es eh schon später, dann fang ich im dritten Bezirk mit dem Austragen an, wenn die Zeitungen eigentlich längst da sein müssen. Wenn die wollen, dass man sich da verausgabt, sollen die halt besser bezahlen.
Ich bin den Bezirk vorhin einmal abgefahren und der ist riesig. Zwar nicht mehr Zeitungen als bei den anderen beiden, aber von der Strecke ungefähr doppelt so groß. Wenn ich den Bezirk kenn, brauch ich vielleicht 70 Minuten, aber in den ersten Tagen, wenn ich noch die Liste brauch, wird das locker doppelt so lang dauern.

Sollen die halt für den Bezirk wen einstellen - wenn die 'n Doofen finden, der das für den Lohn macht.
 

Stuart

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AW: Bewerbungs als Zeitungszusteller - auf welche Art bessere Chancen?

:icon_mrgreen:

...
Ich freu mich richtig, ist zwar erst mal nur ein kleiner Zuverdienst, aber mehr Geld kann ja nie schaden. Und ich hab das große Glück, dass ich die Zeitung direkt am Kiosk gegenüber von meiner Wohnung abholen kann und dann auch hier im Umkreis austrage.
...
Was willst du eigentlich ? Jetzt hast du deinen Traumjob :biggrin: also mache ihn und Klage nicht permanent das dir das alles zuviel ist!
Bist ja noch nicht mal richtig in dem Job angekommen.
 

Caso

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"Krankheit/Arbeitsverhinderung
Die zuständige Teamleiterin muss unverzüglich im Fall von Krankheit oder Arbeitsverhinderung informiert werden. Die Zustellerin muss möglichst eine vorübergehende Ersatzkraft vorschlagen. Es darf zu keiner Unterbrechung der Zustellung kommen."
MÖGLICHST.-
Du sollst dein Möglichstes tun.
Das ist doch deutlich. Unmögliches wird von dir auch nicht verlangt.
Wenn es dir nicht MÖGLICH ist, eine Ersatzkraft zu benennen---muß wohl oder übel der Arbeitgeber selber jemanden besorgen.
 

Caso

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@Pinguin: mir ist es halt eindeutig zu viel. Ich kann nicht vor 3 anfangen und ich könnte also erst gegen 5:45 vom Abholort los mit den Zeitungen für den neuen Bezirk. D.h. 90% der Leute in dem Bezirk bekommen ihre Zeitung zu spät. Ich hab halt kein Auto und muss daher für jeden Bezirk neu erst mal wieder die Zeitungen abholen und das Rad beladen - je nach Ausgabe passen nicht mehr Zeitungen in die Taschen, davon abgesehen, dass es auch mit dem Gewicht heikel würde. Aber so viel bringen würde das eh nicht, da die Bezirke alle in entgegen gesetzter Richtung liegen.

Ich hab jetzt mit den beiden Bezirken um die 200 Zeitungen, wenn die ganzen Sonderabos dazu kommen am Wochenende. Der neue Bezirk wär ähnlich groß. Und für den mickrigen Lohn werde ich mir das nicht auch noch aufhalsen, bis 5:30 bin ich unter optimalen Bedingungen fertig. Bei Regen z.B. wird es eh schon später, dann fang ich im dritten Bezirk mit dem Austragen an, wenn die Zeitungen eigentlich längst da sein müssen. Wenn die wollen, dass man sich da verausgabt, sollen die halt besser bezahlen.
Ich bin den Bezirk vorhin einmal abgefahren und der ist riesig. Zwar nicht mehr Zeitungen als bei den anderen beiden, aber von der Strecke ungefähr doppelt so groß. Wenn ich den Bezirk kenn, brauch ich vielleicht 70 Minuten, aber in den ersten Tagen, wenn ich noch die Liste brauch, wird das locker doppelt so lang dauern.
Nach 1 Monat schon fertig? und bockig? Dann bleib doch bei deinem 1 Bezirk.
Aufm Dorf habt ihr 3 Bezirke??? Und riesige?
Mit besserer Bezahlung wirst du schneller und es regnet nicht?
Ich versteh nicht, was du sagen willst---außer: Ist mir zuviel Arbeit.

Da im Heim das Praktikum: Ist mir zu langweilig.

Hinweis:
es ist Urlaubszeit---warum sollten die dir jetzt kündigen? Sicher wartet niemand auf solch mies bezahlten Job.
 
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Nach 1 Monat schon fertig? und bockig? Dann bleib doch bei deinem 1 Bezirk.
Aufm Dorf habt ihr 3 Bezirke??? Und riesige?
Mit besserer Bezahlung wirst du schneller und es regnet nicht?
Ich versteh nicht, was du sagen willst---außer: Ist mir zuviel Arbeit.

Da im Heim das Praktikum: Ist mir zu langweilig.

Hinweis:
es ist Urlaubszeit---warum sollten die dir jetzt kündigen? Sicher wartet niemand auf solch mies bezahlten Job.
Wieso auf'm Dorf?
Und ich weiß ja nicht, wie Du das handhabst, aber meine Motivation richtet sich nach der Bezahlung. So what? Ich werde davon zwar nicht schneller, weiß aber hinterher wenigstens, dass ich nicht fast für nix durch die Gegend gelaufen bin.
Und ja, 3 Bezirke sind mir zu viel Arbeit, wenn ich den Aufwand betrachte und abwäge, was mir das an Einkommen mehr einbrächte.

Hast Du schon mal Zeitungen verteilt? Falls nicht, glaub ich kaum, dass Du beurteilen kannst, wie anstrengend das ist.
 

pinguin

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@pillepalle
Augen zu und durch.

Was glaubst Du, wieviele Touren unsere Zusteller hier haben? Nur 1 oder 2 hat fast niemand; die meisten haben ab ca. 5 Touren aufwärts. Und, nein, zu schaffen sind die in 2 oder 3 Stunden nicht.

Laß Dir doch in der Nähe des Dir nun angebotenen 3. Zustellbezirkes eine weitere Abladestelle einrichten; nur 1 Abladestelle für alles ist nicht unbedingt realistisch. Aber, ist die nicht eh dort, wo Du wohnst? Idealer geht's doch gar nicht?

Und dieses "zu spät" ist relativ, weil es primär davon abhängt, wie die Kunden das sehen.

Kein seriöser Verlag wird einen fixierten, maximalen Zustellzeitpunkt nennen, höchstens eine teilflexible Zeitspanne; alles hängt nämlich vom Zeitpunkt der Anlieferung durch den Verlag ab. Zeit, die hier schon fehlt, ist nicht aufzuholen.
 

Dark Vampire

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Also bei uns mussten die Zeitungen bis 6 Uhr drin sein und nicht später , am WE bis um 9Uhr.Selbst am WE zickten Leute rum , aber der Vertrieb stellte sich auf die Seite der Zusteller :)

Ein 2. Platz zum ablegen wäre da schon vom Vorteil wenn kein Auto vorhanden ist.
 
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Bei uns müssen die Zeitungen auch bis 6 Uhr drin sein. Hab ich im Arbeitsvertrag unterschrieben, dass ich bis spätestens dann die Zeitungen ausgeliefert habe. Und auch der Verlag verspricht das den Leuten.

Ich glaube kaum, dass ich mir aussuchen kann, wo die Zeitungen abgeladen werden. Wenn da jeder Zusteller solche Wünsche hätte, würde der Fahrer ja gar nicht mehr fertig bei 190 Revieren.
 

Caso

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Wieso auf'm Dorf?
Und ich weiß ja nicht, wie Du das handhabst, aber meine Motivation richtet sich nach der Bezahlung. So what? Ich werde davon zwar nicht schneller, weiß aber hinterher wenigstens, dass ich nicht fast für nix durch die Gegend gelaufen bin.
Und ja, 3 Bezirke sind mir zu viel Arbeit, wenn ich den Aufwand betrachte und abwäge, was mir das an Einkommen mehr einbrächte.

Hast Du schon mal Zeitungen verteilt? Falls nicht, glaub ich kaum, dass Du beurteilen kannst, wie anstrengend das ist.
In deinem 1. Beitrag hier hattest du geschrieben: sagt nix...ich will diesen Job.
Da hast du gleich gewußt, was es pro Stück gibt. Das wolltest du auch.
Irgendwann, als man dir hier Strecken-Optimierung und Austrage-Management gegeben hatte, hast du geschrieben: aber hier is ja aufm Dorf alles so weit, und kein Block mit gleich 10 Briefkästen. o.s.ä
Nun ist 1 Monat um.

Ich schrieb: Bleib doch bei 1 Bezirk.

Ja, ich habe vor vielen Jahren mal als Briefträger gearbeitet. Etwa knapp 2 Jahre lang. Da hatten wir noch die Schultertaschen und Briefpost UND Tageszeitungen, kein Fahrrad und auch jedes Wetter.
Aber das ist sehr lange her, also verjährt und es war auch anstrengend. Aber es war wichtig, daß ich genau DAS damals machte. Aus ganz bestimmten Gründen. Ich habe keinen Schaden davongetragen.
 
E

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In deinem 1. Beitrag hier hattest du geschrieben: sagt nix...ich will diesen Job.
Da hast du gleich gewußt, was es pro Stück gibt. Das wolltest du auch.
Irgendwann, als man dir hier Strecken-Optimierung und Austrage-Management gegeben hatte, hast du geschrieben: aber hier is ja aufm Dorf alles so weit, und kein Block mit gleich 10 Briefkästen. o.s.ä
.
Hast Recht, aber da dachte ich halt noch, ich würde das schneller schaffen und somit einen einigermaßen angemessenen Stundenlohn erreichen. Aber schneller werde ich nicht mehr, ich hab die Strecken optimiert, ich weiß alle Abonnenten auswendig, mehr Zeit kann ich nicht mehr einsparen.

Von Dorf hab ich aber sicher wenn dann höchstens scherzhaft geschrieben. Auch in Großstädten gibt es Gebiete mit Einfamilienhäusern, die etwas weiter auseinander liegen, und solche hab ich halt erwischt. Aber dafür krieg ich pro Zeitung auch 1 Cent mehr als in den Gebieten, wo man eben in einem Hochhaus gleich 10 Stück auf einmal los wird. Lohnt sich total:icon_mrgreen:

Und sorry, klar, schaden tut es mir nicht unbedingt. Aber ich find es schon sehr deprimierend, denn dieser Job bringt mich ja wirklich null weiter. Ich könnte - was natürlich zeitlich gar nicht machbar ist, aber selbst wenn - 8 Stunden täglich Zeitungen austragen und käm trotzdem nicht weg vom Amt. Ich hatte unterschätzt, wie schwer die Zeitungen sind. Und wie lange das dauert.

Ich kann diesen Job - zumindest bei der Bezahlung - echt niemandem empfehlen.

Ich hab jetzt geschrieben, dass ich den dritten Bezirk nicht schaffe. Stimmt ja auch, bis 6 schaff ich den nicht. Nicht mal bis 7. Vermutlich lauert die mir dann heute Nacht auf, um mich persönlich zu bequatschen. Und ich kann so schlecht nein sagen. :icon_frown:
 

pinguin

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Ich glaube kaum, dass ich mir aussuchen kann, wo die Zeitungen abgeladen werden. Wenn da jeder Zusteller solche Wünsche hätte, würde der Fahrer ja gar nicht mehr fertig bei 190 Revieren.
Du weißt gar nicht, was da so alles möglich ist.

Reviere? Du meinst Zustellbezirke? Und 190 Abladestellen wären es sowieso nimmer.

Letztlich ist's jedenfalls der Zusteller, der weiß bzw. wissen sollte, wie seine Touren optimal miteinander verstrickt werden können, damit der Aufwand möglichst niedrig bleibt; nur er kennt sich im Zweifelsfalle vor Ort aus.

Wichtig ist nicht, jede Tour separat abzufahren; wichtig ist nur, daß jeder Abonnent seine Zeitung bekommt.
 

Lechuck76

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Wenn dein Chef schon sagt es ist egal wenn es später wird, dann ist doch alles ok.
Und wenn irgentwelche Leute meckern (was in der Regel selten vorkommt) dann sagst du freundlich guten Morgen und Tschüß und gehst weiter. Das wäre mir sowas von egal bei 3 Bezirken.
Ich habe hier schon Zeitungen um 10 Uhr verteilt bei 3 Bezirken. Man hat da eh keinen Einfluß drauf was passiert. Druckverspätung vom Verlag, nen Auto hat ne Panne etc.

Man sollte seinen Chef aber trozdem hin und wieder darauf aufmerksam machen das in der Regel nur der Stücklohn und halt die Strecke im Bezirk bezahlt wird.
Wenn ich aber zwischen den Bezirken nachts jeweils ne halbe Stunde für Lau hin und herfahren muss, dann sollte man sich vielleicht besser ne andere Vertretung besorgen und ich mache nur meinen Bezirk.
 

pinguin

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Wenn ich aber zwischen den Bezirken nachts jeweils ne halbe Stunde für Lau hin und herfahren muss,
Wieso "für Lau"? Eigentlich gibt's doch bei Benutzung eines eigenen Fahrzeuges kilometerabhängiges Fahrgeld zum Stücklohn dazu? Dieses ist freilich zusätzlich noch davon abhängig; ob Fahrrad, Pkw oder was anderes zum Zustellen verwendet werden.
 
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Mit dem Fahrrad in schneereichen Wintern wie in 2012/2013? Ohne Mindestlohn? Viel Spaß beim Hin- und Herfahren!
 

Barrit

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da sage ich mal so ad hoc. "Du musst Deinen Arbeitsvertrag erfüllen" u.d.h. hier folgendes:
als verantwortungsvolle Zustellerin bist Du für eine pünktliche und zuverlässige Zustellung verpflichtet - ohne Reklamationen - und das heist wieder, dass Du nur soviel annehmen solltest, wie Du auch zustellen kannst.

Nimmst Du div. Bezirke mit dem Wissen an, dass Du das alles zeitlich nicht schaffst und es kommen dann Beschwerde über Beschwerde.... was ist das für ein Werken?
Dann kommt mit Sicherheit eine Kündigung ....

Auch muss bedacht werden, dass die Fahrer auch nicht immer um die gleiche zeit am Ort sein können - das hängt zum einem vom Wetter ab ( Schnee /Eis/Unwetter mit gefällten Bäumen etc. ) und zum andern hängt es auch davon ab, wie der Druck überhaupt läuft und d.h. wieder, dass es auch hin und wieder mal Pannen geben und Maschinen ausfallen mit der Folge, dass die Zeitungen verspätet geliefert werden und wie willst Du das alles dann noch pünktlich schaffen?

Wenn Du der Meinung bist, Du kannst das nicht schaffen dann lehne das Angebot freundlichst ab und zähle die div. Gründe hierzu auf - eine Kündigung bleibt dann mit Sicherheit aus da Du ja den AV erfüllen willst und das nicht kannst wenn Du noch mehr übernimmst.

Der Mittelpunkt muss der AV und Erfüllung dessen sein!
 
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da sage ich mal so ad hoc. "Du musst Deinen Arbeitsvertrag erfüllen" u.d.h. hier folgendes:
als verantwortungsvolle Zustellerin bist Du für eine pünktliche und zuverlässige Zustellung verpflichtet - ohne Reklamationen - und das heist wieder, dass Du nur soviel annehmen solltest, wie Du auch zustellen kannst.
Der Ansicht bin ich auch. Die Zeitungen müssen bis 6 ausgeliefert sein - bei Glatteis, Unwetter etc., oder wenn schon im Druck alles zu spät ist, klar, da kann es Ausnahmen geben -, da kann ich keinen Bezirk annehmen, mit dem ich erst um 7 oder noch später fertig bin. Egal, ob die Gebietsleiterin mir sagt, das wär nicht so schlimm. Am Ende bin ich ja diejenige, die dafür herhalten muss, wenn alle sich beschweren.

Und ich glaube auch nicht, dass die meisten Kunden so tolerant sind, wie hier manche tun. Die meisten sind doch wohl berufstätig und abonnieren sich die Zeitung, weil sie vor der Arbeit gemütlich Zeitung lesen wollen. Oder Renter und die stehen ja bekanntlich auch sehr früh auf. Heute hat mich eine Rentnerin um 4:15 schon sehnsuchtsvoll an der Tür erwartet.
Ich wär da auch sauer, wenn die Zeitung (andauernd und nicht nur ausnahmsweise wegen Wetter) nicht bis 6 Uhr da ist.

Ich hab der gestern gemailt, dass ich den Bezirk aus Zeitmangel nicht machen kann. Werde ich ja sehen, was sie antwortet.
 

pinguin

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als verantwortungsvolle Zustellerin bist Du für eine pünktliche und zuverlässige Zustellung verpflichtet - ohne Reklamationen - und das heist wieder, dass Du nur soviel annehmen solltest, wie Du auch zustellen kannst.
Das "pünktlich" steht hier genauso an 2. Stelle, wie dieses "ohne Reklamationen".

Was glaubst Du, wieviele Zeitungen geklaut werden?

Nimmst Du div. Bezirke mit dem Wissen an, dass Du das alles zeitlich nicht schaffst
Oft bleibt hier aber gar keine Wahl, weil die Zustellagentur sonst gar keinen finden würde, da alle Zusteller mit ihren Stammtouren mehr als ausgelastet sind.
 
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Das "pünktlich" steht hier genauso an 2. Stelle, wie dieses "ohne Reklamationen".

Was glaubst Du, wieviele Zeitungen geklaut werden?

.
Selten bis gar nicht, wenn der Zusteller die Zeitungen komplett in den Briefkasten schiebt. Ich hab auf meinen Listen bei 10 Leuten den Hinweis, dass die Zeitung komplett in den Briefkasten soll. Ich mach das aber bei allen so, weil ich selbst so wohne, dass schnell mal was geklaut wird, wenn es aus dem Briefkasten schaut.

Die hat übrigens grad geantwortet, dass sie das versteht und froh ist, dass die beiden Bezirke so gut funktionieren, vorher hätte es da immer Beschwerden gegeben. Na, wenigstens etwas.

Auch bei so einem Job will ich es perfekt machen. Und wenn z.B. die Briefkästen schon voll sind mit Werbung und Wochenzeitung, dann fummel ich das Zeug raus, steck "meine" Zeitung komplett rein und das andere Zeug wieder drauf. Klar, brauch ich dann länger. Aber ich bin halt Perfektionistin und würds nicht über mich bringen, einfach "meine" Zeitung oben drauf zu schieben und zu hoffen, dass die keiner klaut und es auch nicht in Strömen zu regnen beginnt.

Gut, dass ich da nein gesagt habe. Ich mach lieber meine 2 Bezirke extrem ordentlich, statt 3 Bezirke nur so huschhusch.
 

Lechuck76

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Wieso "für Lau"? Eigentlich gibt's doch bei Benutzung eines eigenen Fahrzeuges kilometerabhängiges Fahrgeld zum Stücklohn dazu? Dieses ist freilich zusätzlich noch davon abhängig; ob Fahrrad, Pkw oder was anderes zum Zustellen verwendet werden.
Das Kilometergeld gibt es in der Regel nur im Bezirk selber. Wenn du jeweils 10 km zur nächsten Abladestellen fahren darfst bekommst du garnichts.
Und selbst wenn du was bekommst in das nen Auslagenersatz für dein Fahrzeug und das ist immer weniger als du zb mit dem Auto an Sprit verbrennst (du zahlst also noch oben drauf). Lohn ist das nicht.

Zum Thema Zustellende:

Wenn du mit dem einen oder zwei Bezirken ausgelastet bist dann mach nicht mehr.

Aber die Argumentation die Zeitungen müssen bis 6 Uhr überall im Briefkasten sein ist einfach nur nervig.

In der Urlaubszeit geht das garnicht und der Zustellbote brauch das auch nicht schriflich vom Arbeitgeber weil in diesem Job ganz sicher nie ne Abmahnung oder Kündigung kommen wird (wenn man sich nicht was ganz hartes erlaubt). Die Zustellfirmen wissen ganz genau das bei 3 Bezirken die Zeiten nicht einzuhalten sind. Die sind froh das es überhaupt dumme gibt die das noch machen. Die stellen auch genau deshalb jeden ein.

Die fragen dich ja nicht nach nen dritten Bezirk um dir dann Abmahnungen oder Kündigungen zu schreiben sondern weil sie nicht wissen wer die Zeitung zustellen soll.
 

pinguin

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Das Kilometergeld gibt es in der Regel nur im Bezirk selber. Wenn du jeweils 10 km zur nächsten Abladestellen fahren darfst bekommst du garnichts.
*
und das ist immer weniger als du zb mit dem Auto an Sprit verbrennst
Sicher? Vergiß nicht, von der ersten Abladestelle zum ersten Kunden bis zum letzten Kunden und wieder zur ersten Abladestelle retour sind alle Kilometer Dienstfahrten; ganz gleich, ob der AG ein Fahrzeug stellt oder man den Job mit dem eigenen Fahrzeug realisiert. Und diese Kosten müssen reinkommen. Passiert das nicht, bleibt die Zustellagentur auf allen dörflichen Touren sitzen; und dörfliche Touren haben wir hier mehr als genug.

Und selbst wenn du was bekommst in das nen Auslagenersatz für dein Fahrzeug
Das ist mir schon klar.

Selten bis gar nicht, wenn der Zusteller die Zeitungen komplett in den Briefkasten schiebt.
Da täusch Dich mal nicht; mir hat ein über 80-jähriger Mann mal vorgemacht, wie das geht, der lt. eigener Aussage zu bequem war bzw. ist, den Schlüssel für seinen Briefkasten, (keine Zeitungsrolle da), zu holen.

und würds nicht über mich bringen, einfach "meine" Zeitung oben drauf zu schieben
Die bezahlte Zeitung liegt auch nicht eindfach obendrauf.
 
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@Pinguin: Du bist wohl der Chefzeitungsbote?:wink:

Klar, kann immer was aus dem Briefkasten geklaut werden. Wenn die Zeitung rausguckt, stehen die Chancen aber doch wesentlich höher. So muss der Dieb ja erst mal in alle Briefkästen greifen, um rauszufinden, wo es überhaupt was zu klauen gibt. :wink:

Und zum Kilometergeld. Das ist ja nur gedacht für die Auslagen, die man hat. Aber man weiß ja, dass das immer zu gering angesetzt ist. Daher zahlt man mit mehreren Bezirken eigentlich immer drauf durch unbezahlte Arbeitszeit. Mit jeden zusätzlichen Bezirk verfährt man auf eigene Kosten Sprit. Oder in meinem Fall ist das halt unbezahlte Arbeitszeit.

Zum Thema 6 Uhr. Die locken damit die Kunden und versprechen das. Dann sollen sie das auch einhalten. Wenn sie das mit dem derzeitigen Personal nicht können, müssen sie halt mehr Leute einstellen. Wenn sie keinen finden, müssen sie halt mehr bezahlen. Ist doch ne ganz einfache Rechnung. Und vielleicht die Abos einfach bisschen teurer machen. Wenn ich als Kunde will, dass mir nachts die Zeitung ins Haus geliefert wird, kann dich dafür auch mal was springen lassen. Aber der Witz ist ja, im Abo - monatlich kündbar - ist die Zeitung ja sogar noch billiger, als wenn ich selbst loslauf und sie morgens kauf. Wenn ich den Service will, soll ich auch zahlen dafür.

Die 2 Bezirke mach ich, bis ich was besseres habe. Aber nicht einen mehr. Nicht bei dem Lohn. Und mit dem zahlen nehmen sie es auch nicht so genau, bisher hab ich noch keinen Lohn bekommen.
 

utafu

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Ich habe hier die Tageszeitung und Citipost ausgetragen.
Um 4Uhr wurde mir die Packen ans Haus geliefert.
Dann musste ich die Citipost erstmal sortieren.
Dann rauf auf den Roller, ich hatte das Ortsrandgebiet die Höfe alle weit auseinander 24km-Tour.
Bis 6 Uhr musste alles weg sein.
6 Tage-Woche 210€
Von 122€ das mir das JC gelassen hat musste ich 70€Sprit bezahlen.
Im Jan. hat mich die Zeitung angerufen und mich gebeten auf meinen Roller zu verzichten.Die Bauern haben sich beschwert das ich so früh am Morgen motorisiert bei ihnen die Zeitung austrage, ich sollte doch wie mein Vorgänger das Rad benutzen.
Klar 24km per Rad bei Wind und Eis. Ich habe gekündigt.
 

pinguin

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@Pinguin: Du bist wohl der Chefzeitungsbote?:wink:
Nö, den gibt es hier nicht. Bin aber seit 2007 dabei, (neben einigen wenigen anderen), und hab' derzeit mit Vertretungen 9 Touren mit ca. 500 Kunden über gesamt ca. 70km; knapp 700 Kunden waren es aber bei weniger Km auch schon. Mir erzählt keiner was, (weder zu Fuß, noch per Fahrrad, noch motorisiert), und den anderen langjährigen Zustellern auch nicht. :wink: Wir wissen inzwischen alle, was geht und was nicht.

Mit jeden zusätzlichen Bezirk verfährt man auf eigene Kosten Sprit.
Hier nicht; bezahlt wird, was erbracht wurde.

Zum Thema 6 Uhr. Die locken damit die Kunden und versprechen das.
Bei uns nicht. Steht ja auch ein seriöser Verlag dahinter.

Wenn sie das mit dem derzeitigen Personal nicht können, müssen sie halt mehr Leute einstellen.
Personal? Den gibt's nur beim Adel. -> Ich könnt jedes Mal in den Hintern der Verantwortlichen treten, die was von Personal schreiben; -> es heißt "Mitarbeiter". (Zumindest dort, wo eine Firma was auf sich hält und fortschrittlich ist).

Wenn sie keinen finden, müssen sie halt mehr bezahlen.
Als ob eine Topbezahlung immer ausreichend Mitarbeiter finden läßt. Bei dem Job fallen Party und Co weg, ein sehr gutes Gedächtnis braucht es auch und die Tagesplanung wird meist völlig über den Haufen geworfen.

Ist doch ne ganz einfache Rechnung.
Nee, ist's eben nicht.

Aber der Witz ist ja, im Abo - monatlich kündbar - ist die Zeitung ja sogar noch billiger, als wenn ich selbst loslauf und sie morgens kauf.
Nö, kein Witz; da ist der Mengenrabatt inklusive. Und bei den Firmen, wo die Zeitung im Abo teurer ist als im Einzelverkauf, gibt es leider auch keine Garantie, daß der höhere Preis beim Zusteller auch ankommt.

Und mit dem zahlen nehmen sie es auch nicht so genau, bisher hab ich noch keinen Lohn bekommen.
Ist eine Sache Deiner Zustellagentur; oder bist Du direkt beim Verlag beschäftigt?
 

pinguin

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Im Jan. hat mich die Zeitung angerufen und mich gebeten auf meinen Roller zu verzichten.Die Bauern haben sich beschwert das ich so früh am Morgen motorisiert bei ihnen die Zeitung austrage, ich sollte doch wie mein Vorgänger das Rad benutzen.
Na, ja; bis 30 km fuhr ich noch mit dem Rad. Aber schon bei 50 tut sich mit dem Rad nix mehr und bei meinen derzeitigen 70 schon gar nicht.

Übrigens kannst Du alle wegen Nötigung anzeigen, die Dir die Nutzung einer öffentlichen Straße mit dem Transportmittel Deiner(!) Wahl untersagen wollen.
 
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