Bewerberbogen bei Vorstellungsgespräch NICHT unterschrieben-> zur Prüfung mitgenommen. VV+RFB und Datenschutz?

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HilfesuchenderMensch

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Hallo ihr Lieben,
ich brauche eine kleine Hilfestellung. War bei ZAF beim VG für eine konkrete Stelle im Callcenter worauf ich mich vor einiger Zeit wegen VV + RFB beworben hatte und dennoch eingeladen.

Gleich zu Beginn wurde mir so ein sogennanter Bewerberbogen vorgelegt, und auf Nachfragen zur Stelle, wurde erstmal gesagt ich solle den Bogen (fast 10 Seiten!!!) ausfüllen. Da meinte ich schon warum, Sie haben meine Bewerbung, und da kam nur "Das machen wir immer so".

Dann wurde ich mit dem Papier alleine gelassen, habe nur das nötige (Name, Adresse etc) eingetragen, dann sehe ich auf der 1. Seite noch das Feld "Welche Tätigkeit möchten Sie ausüben?" Habe dort "beworben auf Stelle mit Referenznummer XXXXXX" eingetragen.
Den Passus mit dem Datenschutz kam gleich auf Seite 2:

"Datenschutzrechtliche Einwilligung
Mit meiner Unterschrift erkläre ich die Einwilligung in die Weitergabe, Verarbeitung, Nutzung und Aufbewahrung meiner personenbezogener Daten (wie oben angegeben), einschließlich meiner Referenzen und sonstiger Daten, die ich mit meinen Bewerbungsunterlagen zur Verfügung stelle (z.B. Lebenslauf ggf. mit Foto) an bzw. durch berechtigte Dritte, damit ich von Sklaventreiberfirma passende Stellenangebote erhalten kann, wenn meine Bewerbung auf eine konkrete Stelle bei Sklaventreiberfirma nicht erfolgreich war.
Dritte in diesem Sinne sind konzernverbundene Unternehmen der Sklaventreiberfirma Gruppe, sowie Kunden und Co-Partner.

Die Einwilligung beinhaltet weiterhin die Übermittlung der Daten im Rahmen von Arbeitsmarktprojekten und Eingliederungsmaßnahmen, die Verarbeitung bei Qualifizierungsmaßnahmen sowie die Weitergabe zum Zweck der wissenschaflichen Begleitforschung.

(Kasten für Häckchen) Hiermit erkläre ich mich zudem damit einverstanden, dass mir Unternehmen der Sklavenfirmagruppe weitere Stellenangebote per e-mail oder durch telefonische Kontaktaufnahme zukommen lassen und meine personenbezogene Daten zu diesem Zweck erhoben, verarbeitet und genutzt werden können.

Mir ist bekannt, dass ich diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen kann. Der Widerruf ist zu richten an blablabla."

Habe dem Dispo gesagt als der wiederkam, dass 10 Seite viel ist und ich ersmal lesen muss, weil so viel :biggrin: Dann gesagt ich möchte das Zuhause ausfüllen, wurde verweigert.
Folglich wurde der Bewerberbogen totdiskutiert, Dispo hat meine Referenznummer eiskalt durchgestrichen, weil angeblich die die Stellen nicht darunter führen. Dann wurde allgemein über meine Berufswünsche geredet, ich aber immer WIEDER auf die eine Stelle gelenkt und Dispo immer WIEDER allgemein gefragt was ich so arbeiten will. War ganz schön anstrendend :biggrin:. Dispo grinste permanent während des Gesprächs, keine Ahnung warum. Ich sollte wohl in den kack Bewerberpool.

Als Dispo erblickte, dass ich nicht unterschrieben habe wurde behauptet, dass ohne Unterschrift die Bewerbung nicht an den Kunden weitergegeben werden kann. Dabei sagte ich, ich kann das auch noch bei Vertragsunterzeichnung unterschrieben. Wurde abgelehnt, da Dispo die Daten vorher an den Kunden schicken will und das der Bewerbungsprozeß ist.
Ich schlug vor den Papierstapel zur Prüfung mitzunehmen, weil is so viel und kenn ich nich :biggrin:. Wurde bejaht, aber gleich mit "machen Sie nicht zu lange, sonst sind die Stellen vlt schon weg" :popcorn: Aha
Dann war das Gespräch beendet.

Nun meine Frage: droht mir eine Sanktion, wenn ich den Mist nicht unterschreibe? Sorry Poolbildung ist in den Nutzungsbedingungen des JC verboten. Stelle soll aber angeblich noch existieren. Ich soll den Papierstapel unterschrieben erneut persönlich vor Ort abgeben.
Wie ist die momentane rechtliche Lage hierzu? Ich habe nur gelesen, dass man bei Dateneinwilligungs-Verweigerung nicht sanktioniert werden kann?

Stimmt das, dass Dispo so mit meiner Bewerbung nix anfangen kann und ich dadurch mich sanktionnierbar mache?Wegen Verhinderung Bewerbungsprozeß?

Vielen Dank im Voraus :peace:
 

karuso

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Die Datenschutzrechtliche Einwilligung ist rein freiwillig und kann nicht sanktioniert werden.Desweiteren muß die Datenschutzrechtliche Einwilligung auf ein extra Papier unterschrieben werden und darf nicht in einen Bewerberbogen versteckt werden.Damit man weiß was die Unterschrift für Konsequenzen hat.:wink::wink:

Nicht unterschreiben und schon hat sich das erledigt.Ich hätte gleich gesagt das die Einwilligung nicht unterschrieben wird.Da wäre ich fertig.:icon_mrgreen:
 

Sonne11

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Ganz so einfach ist das jetzt nicht anzusehen. Du hast etwas mitgenommen und erklärt, dies zu prüfen. Du solltest also nicht den Bewerbungsverlauf erkalten lassen.

Wenn Du etwas nicht ausfüllst und unterschreibst, dann weil Du es nicht musst. Das Bewerbungsverfahren ist aber damit nicht beendet.

Tappe nicht in eine Falle. Denn wenn ZAF weiß, dass Du nicht spurst und mit Dir nichts anzufangen ist, werden sie Dich melden, damit ein Anderer etwas von Dir hat und Dich sanktionieren kann.

Also mein Rat: Brief mit etwas, was Du Dir jetzt ausdenkst, damit Du weiterhin an der Stelle mit der Ref ....(ja, diese würde ich in jedem Brief weiterhin nennen) interessiert bist.

Denn eine klare Absage hast Du ja nicht bekommen? Du hast Dich gut mit den Parasiten geschlagen.

Einen Bewerberbogen braucht es nicht, denn sie haben Deine Bewerbung. Den Rest haben die ja im Gespräch erfragt. Und falls man meint. Wenn Kunde wirklich Deine Bewerbung sehen will, hätte ZAF Dich fragen müssen und fertig.

Nur eine Idee: da man meinte, man könne ohne Unterschrift, dem Kunden keine "Daten schicken", könnte man doch einfach mit dem weiter geheuchelten Interesse erlauben, dem Kunden für die Stelle mit der Referenznummer ............, die aus der Bewerbung benötigten Daten weiter zu geben, die für die Stelle erforderlich sind. Wenn ein einzelner Zettel selbiges aussagt, kannst Du ja nur diesen ausfüllen.

Wobei das dann auch ZAF-Fake wäre, denn für CC Stellen entscheidet die ZAF doch, wenn sie einstellt. Nicht der Kunde. Ist ja ZAF's tägliches Geschäft, Opfer zu finden, die passen. :peace:
 
G

Gelöschtes Mitglied 57503

Gast
Mein letztes ZAF-VG ist schon lange her, unvorbereitet, aber nicht auf den Kopf gefallen ^^

Nicht nur das es fast 1 Jahr zwischen Bewerbung und Einladung lag, nein ich war pünktlich, mein Gesprächspartner war erst mal vor der Tür rauchen. Mit fast 1/2 h Verspätung wurde ich dann auf dem Wartebereich abgeholt (konnte von dort die Eingangstür sehen).
Abgeholt von einem Typen der jünger als ich war (bestimmt mitte 20) und mir einen Bewerberbogen gab.
"Ich oh, dass ist aber viel. Das dauert etwas."
Kein Problem - der junge Mann ließ mich dann 45 min mit dem Bogen alleine.
Schlagartige Amnesie ließ mich Telefonnummer, Email und vieles andere vergessen - ja sowas aber auch . . .

Sein erster Blick: Sie haben ja nichts ausgefüllt?
Ich: Nein, viele der Dinge die gefragt werden weiß ich die genauen Daten nicht (Stellen der letzten X Jahre . .). Zumal ich mich auf eine Stelle beworben hatte, die sie vor 1 Jahr ausschrieben. Da dachte ich jetzt nicht an nen Fragebogen für nen Bewerberpool.

Als er mir dann noch eine Stelle unterbreitete für 9€/h und ich erwiederte ich wäre ausgelernt und verfüge über Berufserfahrung - kam von ihm die Frage wie hoch ich denn meinen Stundenlohn ansetzen würde.

Schade das ich kein Foto machen konnten, denn ihm entgleisten alle Gesichtszüge.
Man würde sehen was man mir anbieten könnte - 1 Woche später kam per Post die Absage ^^
Da das JC nichts von der BW wusste, habe ich nie wieder was von irgendwem gehört
 

JobcenterAffe

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Das funktioniert aber auch nur, wenn du ohne Vermittlungsvorschlag zur Leihklitsche geschickt wirst, und die LAF merkt, daß sie dich nicht mit Meldungen beim Jokecenter verpetzen kann.

Aber richtig ist schon folgendes: Nichts unterschreiben, und darauf verweisen, daß sie (die LAF) die benötigten Daten durch deine Bewerbungsunterlagen bereits besitzen.

Und immer wieder auf diesen einen Job das Gespräch lenken! - Nicht über "Alternativjobs" diskutieren!

Nur eine Idee: da man meinte, man könne ohne Unterschrift, dem Kunden keine "Daten schicken", könnte man doch einfach mit dem weiter geheuchelten Interesse erlauben, dem Kunden für die Stelle mit der Referenznummer ............, die aus der Bewerbung benötigten Daten weiter zu geben, die für die Stelle erforderlich sind. Wenn ein einzelner Zettel selbiges aussagt, kannst Du ja nur diesen ausfüllen.
Das ist strenggenommen gar nicht nötig.

Dabei ist es wichtig, folgendes zu wissen: Man braucht keine Einwilligung abzugeben/zu unterschreiben, daß man bereit ist, seine Daten an die Entleihfirma weiterzugeben.

Dieses "Dreiecksverhältnis" ist so im Arbeitsrecht nämlich nicht vorgesehen. Leider hat sich diese Vorgehensweise bei den Leihklitschen so eingebürgert, daß das "Stück Fleisch" vom Kunden quasi erst noch begutachtet werden will. Und da kaum jemand von den Bewerbern dem widerspricht, ist das nun Gang und Gebe. Es geht bei der Bewerbung einzig um den Bewerber (= dich) und den künftigen Arbeitgeber (= LAF). Die LAF muß selbst entscheiden, ob du für den Job bei der Entleihfirma geeignet bist oder nicht.

Zur Entleihfirma kann man bestenfalls zwecks Vorstellung bei dieser geschickt werden, wenn man bereits den Arbeitsvertrag mit der LAF unterschrieben hat (sogenanntes "Weisungsrecht"). ... Aber dann ist man sowieso deren Leibeigener.
 
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erwerbsuchend

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Als er mir dann noch eine Stelle unterbreitete für 9€/h und ich erwiederte ich wäre ausgelernt und verfüge über Berufserfahrung - kam von ihm die Frage wie hoch ich denn meinen Stundenlohn ansetzen würde.

Schade das ich kein Foto machen konnten, denn ihm entgleisten alle Gesichtszüge.

Welche Vergütungsvorstellung hast du ihm genannt? War diese angemessen?
 
G

Gelöschtes Mitglied 57503

Gast
@erwerbsuchend
100% kann ich das heute nicht mehr sagen, aber ich nannte auf jeden Fall was über 11€ :wink: (zu diesem Zeitpunkt glaubte ich auch noch, dass man als Fachkraft mehr als Mindestlohn bekommt, was sich ja in den letzten Jahren als falsch erwies . . .zumindest im Einzelhandel . . .)
 

karuso

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Nur eine Idee: da man meinte, man könne ohne Unterschrift, dem Kunden keine "Daten schicken",

Das ist richtig.Die ZAF darf keine Unterlagen (Bewerbungen) ihrer Mitarbeiter an irgendwelche KUNDEN weiterleiten ohne Einverständniserklärung (DSGVO) dafür will sie ja die Datenerklärung.


könnte man doch einfach mit dem weiter geheuchelten Interesse erlauben, dem Kunden für die Stelle mit der Referenznummer ............, die aus der Bewerbung benötigten Daten weiter zu geben, die für die Stelle erforderlich sind. Wenn ein einzelner Zettel selbiges aussagt, kannst Du ja nur diesen ausfüllen.

So etwas ist nicht notwendig dem Kunden geht mein Leben einen feuchten an.Eine Datenweitergabe nur für einen Kunden so etwas macht eine ZAF nicht. Entweder Datenweitergabe ja oder nein.Bei mir grundsetzlich nein.Eine Datenweitergabe ist freiwillig.:wink::wink:
 

HilfesuchenderMensch

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Also mein Rat: Brief mit etwas, was Du Dir jetzt ausdenkst, damit Du weiterhin an der Stelle mit der Ref ....(ja, diese würde ich in jedem Brief weiterhin nennen) interessiert bist.
Denn eine klare Absage hast Du ja nicht bekommen?

Dispo hat ja meinen Bewerberbogen durchgesehen und angefangen den selbst auszufüllen, zb auch die Referenznummer durchgestrichen und gemeint die führen keine Stellen unter solchen Nummern und grinste dabei auch noch frech. Zitat " Ich finde das immer so süß wenn Bewerber das so rein schreiben". #ohneWorte

Einen Bewerberbogen braucht es nicht, denn sie haben Deine Bewerbung. Den Rest haben die ja im Gespräch erfragt. Und falls man meint. Wenn Kunde wirklich Deine Bewerbung sehen will, hätte ZAF Dich fragen müssen und fertig.

Witzig, zu meiner Person wurde nichts gefragt, nix ausm Lebenslauf, nur dass Dispo keine Ahnung hat was ich gemacht habe, weil nichts kapiert was drin steht. Dabei herabfallend gesprochen..Es war reines Abfragen was ich mir so vorstellen könnte, ich musste zur Stelle mind 20 mal zurückfragen. Und jedesmal grinste Dispo bescheuert, und ich war nah dran zu fragen was so lustig sei, will mitlachen :peace:

Nur eine Idee: da man meinte, man könne ohne Unterschrift, dem Kunden keine "Daten schicken", könnte man doch einfach mit dem weiter geheuchelten Interesse erlauben, dem Kunden für die Stelle mit der Referenznummer ............, die aus der Bewerbung benötigten Daten weiter zu geben, die für die Stelle erforderlich sind.

Das ist eine Option, die mir durch den Kopf auch gibg, aber ich dachte da auch an §26 BDSG, da ist es doch schon m.M. geregelt mit Bewerbungen.
 

HilfesuchenderMensch

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Das ist richtig.Die ZAF darf keine Unterlagen (Bewerbungen) ihrer Mitarbeiter an irgendwelche KUNDEN weiterleiten ohne Einverständniserklärung (DSGVO) dafür will sie ja die Datenerklärung.

Dachte das wäre eh in §26 BDSG geregelt mit Bewerbungen und deren "Verarbeitung"


Eine Datenweitergabe ist freiwillig.:wink::wink:

Sehe ich auch so, da das für mich neu war und anders als hier im Forum beschrieben nicht auf 2 Seiten (1 Seite Bewerberbogen und eine extra Seite Datenschutzerklärung) war ich verwirrt und dachte ich nehm den Stapel erstmal mit, dann habe ich auch gleich nen Beweis, dass ich da war im VG :icon_mrgreen:
Alleine die Frechheit, ich SOLLE dann den Stapel wieder PERSÖNLICH abgeben :biggrin::icon_stop: lol
Also reagieren werde ich darauf auf jeden Fall, da ich mich ja um eine konkrete Stelle beworben hatte und wenn ich 5x die Referenznummer in zukünftigen Schreiben erwähnen muss :icon_mrgreen:
 

Matt45

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Zum Thema Lohn habe ich meine eigene Meinung.

Ich schaue bei VG vorher im Tarifspiegel bzw. kontrolliere den Verdienst mit der Bundesagentur für Arbeit. > Dort steht Verdienst/Einkommen in den Beruf.
Ich muss nach vorne schauen.

Da ich Aufstocker bin und Kinder habe ist natürlich der Lohn auch entscheidend aus dem ALG2 heraus zu kommen.
Von Aufstocker nach Aufstocker macht selbst für das JC wenig Sinn.

Ich hatte erst ein kurzes Gespräch bei einer Zaf, war sehr schnell beendet. Zitat: "Wir suchen eher Leute ab Mitte 20 die erst noch eine Familie gründen wollen". Ich habe keine Ahnung ob dies wirklich so ist. Ist mir aber auch egal.
 

karuso

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Dachte das wäre eh in §26 BDSG geregelt mit Bewerbungen und deren "Verarbeitung"

Ja das ist richtig jetzt ersetzt durch DSGVO. Aber nur für das Unternehmen welches eine Stelle auschreibt und den Bewerbungsprozess und natürlich auch als letztes die Einstellung vornimmt darf Datenverarbeitung zum Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses erheben.Damit hat aber der Kunde der ZAF (Entleiher) nichts zu tun. Der ist außen vor und dafür will die ZAF die Datenerklärung und die gibt es nicht und damit ist gut.Dann hat die ZAF und der Entleiher halt pech gehabt.:icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 

Sonne11

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Wiege alles doch ab! Wenn ZAF die Ref.Nr. durchstreicht, dann Du eben nicht und wiederholst sie bei Deinem nächsten Schritt.

Hauptsache Du siehst das Bewerbungsverfahren nicht als beendet an. Ich möchte Dir hier nur etwas aufzeigen, was Du vielleicht nicht zu erkennen scheinst.

Du hast der ZAF etwas mitgeteilt, es wurde etwas besprochen. Du bist jetzt am Zug und solltest nicht den Kontakt abbrechen, wenn Du nichts aus dem Thread erwähnten tun möchtest. Sonst sehe ich schon den nächsten Thread kommen, wo zwar alle Recht haben und §§ wiederholen, die Situation aber so mit der ZAF war, dass doch wohl das Gericht entscheiden muss, ob gesagt wurde, dass... und vereinbart dass und Bewerber sich nicht mehr gemeldet hat, weil...wo ZAF doch einstellen wollte ...u.s.w. :wink:

Also, nur so für mich :peace: : wenn ZAF meint, sie braucht, weil sie sonst nicht kann, ich es aber nicht schriftlich habe, dass der Pool die Absicht ist, keine Absage (kannst Du in der Jobbörse nachgucken ob Absage oder nicht :wink: ) dann erlaube ich für Ref.Nr. und den einen Betrieb/ der Einsatzstelle für Ref.Nr., die Weitergabe meiner Daten aus der Bewerbung. :wink:

Da würde auch nichts von Speicherung für Pool stehen. :wink:

Also reagieren werde ich darauf auf jeden Fall, da ich mich ja um eine konkrete Stelle beworben hatte und wenn ich 5x die Referenznummer in zukünftigen Schreiben erwähnen muss
Ganz genau! Absicht erkennen und das Spiel drehen. Die 10 Zettel kannst Du archivieren und vergessen, wenn sie sich nicht auf die vakante Stelle beziehen. :icon_pause:
 

JobcenterAffe

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Nicht nur das es fast 1 Jahr zwischen Bewerbung und Einladung lag,
Da das JC nichts von der Bewerbung wusste, habe ich nie wieder was von irgendwem gehört.
Also, warum du da überhaupt hin bist, bleibt wohl für immer dein Geheimnis.
Eine Einladung, die ich auf eine ein Jahre alte Bewerbung bekomme, würde von mir mit hundertprozentiger Sicherheit ignoriert und im Papierkorb landen.

[....] dann erlaube ich für Ref.Nr. und den einen Betrieb/ der Einsatzstelle für Ref.Nr., die Weitergabe meiner Daten aus der Bewerbung. :wink:
Rechtlich braucht man das aber nicht. Weil dieses "Dreiecksverhältnis" das deutsche Arbeitsrecht gar nicht kennt.

Es gibt nur dich (also Bewerber) und die Leiharbeitsfirma (= möglicher Arbeitgeber).

Die Abweisung der Forderung der Datenweitergabe der LAF an die Entleihfirma hat nur noch niemand vor Gericht letztendlich durchgefochten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 57503

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@JobcenterAffe

bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur "gutes" von denen gehört und was will man machen wenn man die Auflage hat sich als ausgelernter in seinem Beruf zu bewerben?

Ich hab eine Kollegin die seit Jahren nur über ZAF läuft, trotz über 10 Jahre Berufserfahrung, super Zeugnissen und Klinkenputzen. In manche Bereiche kommt man kaum noch ohne rein, oder man gibt sich für minimale Befristungen wegen Schwangerschaftsvertretung her. Oder man bekommt wie meinereiner grade mal den Mindestlohn angeboten, weil kaum noch jemand Tarif anbietet.
Traurig ist ja: Trotz Mindestlohn und VZ ist an ein Leben ohne Alg 2 nicht zu denken :icon_neutral:
 

HilfesuchenderMensch

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So ihr Lieben,

ich habe es wie Sonne geschrieben so gehandhabt.

Nun habe ich einen Brief von Zaffe mit meinen Bewerbungsunterlagen zurückerhalten.

ABER im Brief steht:

"Ihre Bewerbung bei XX

Sehr geh...,

vielen Dank für die Bewerbung und Ihr Interesse an unsererm Unternehmen.
Leider ist es uns nicht möglich, Sie persönlich zu erreichen. Wir nehmen daher an, dass Sie sich mittlerweile anders entschieden haben und senden Ihnen die uns überlassenen Unterlagen zurück.

Wir wünschen Ihnen für Ihre persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.

bla."

Wieder hat Firma XX keine Referenznummer gennant :icon_mrgreen:

So das bedeutet jetzt ich muss definitiv handeln. Was soll ich tun???Mein Kopf ist auch grade mehr als voll mit meinen Widersprüchen und Anhörungen, nebenbei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen.:doh:

Anrufen? Ich habe ja kein tel und Email, also mag ich da ehrlich nicht anrufen, ich will was nachweisliches haben ;)

Brief via Post? Was schreiben? Dass ich am 14.9 meine "Bewerberkarte" (Ohne Unterschrift bei Datenschutz) mit meinem Anschreiben für die Erlaubnis die Bewerbung an Kunden für die Stelle mit Ref XXXX weiterzureichen versendet habe, so wie Sonne es vorgeschlagen hatte?
Sonst droht defnitiv meine 3.Sanktionsanhörung. :(

Mein Vorschlag es zu formulieren, bitte helft mir..gibbet wieder Kaffeerunde :icon_pause::icon_pause::icon_pause::icon_pause:
Sehr geehrter Halsabschneider :icon_mrgreen:

ich erhielt heute meine Bewerbungsmappe von Ihnen zurück und in Ihrem Schreiben steht, dass es Ihnen nicht möglich ist mich zu erreichen, worüber ich sehr verwundert bin.

Mit meinem Schreiben vom xx.9 habe ich Ihnen die während des Bewerbungsgespräches überreichte ausgefüllte Bewerberkarte zurückgesandt und Ihnen für die Stelle mit o.g. Referenznummer schriftlich meine Einverständniserklärung gegeben die erforderlichen Daten für den weiteren Bewerbungsprozess für die o.g. Stelle an den Kunden weiterzuleiten.
Meine Bewerbung für die Stelle ist weiterhin gültig, da ich weiterhin an der Stelle interessiert bin. Ist die Stelle denn noch zu besetzen?

MfG
XX

PS: vlt wichtig zur Info, ich hatte dem Verein im August via temporärer Mail das VG abgesagt, weil ich wirklich krank war. Es aber in einem gesonderten Schreiben via Brief mit Bitte um neuen VG Termin erklärt, dass nur temporäre Email und ab September nur unter postalischer Adressse zu erreichen bin. Kam danach auch neue Einladung via Post, also wissen die das.
Email Passwort habe ich eh nicht mehr, komme da nicht mehr ran um zu prüfen ob da was ist.
 
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Sonne11

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Hallo!
Du hast Dich beworben. Du warst beim Gespräch. Du hast bezüglich Weitergabe geantwortet. Jetzt Absage.

Ich würde da nichts mehr machen, wenn das mich betreffen würde. Die schicken ja Briefe, also bin ich erreichbar. Hätte da jetzt keine Gewissensbisse mehr, brauchst Du auch nicht zu haben.

Du musst keine Panik schieben bezüglich ZAF. Die melden an JC/AfA eh, was sie wollen. Und deshalb sind immer nur die eigenen Unterlagen, Nachweise wichtig. Damit man alles schön nachvollziehen kann. :wink:

Wenn man das Spiel noch weiter treiben will, würde ich einfach nur "ich erhielt heute meine Bewerbungsmappe von Ihnen zurück und in Ihrem Schreiben steht, dass es Ihnen nicht möglich ist mich zu erreichen, worüber ich sehr verwundert bin. Ich war bei Ihnen doch zum Bewerbungsgespräch vor Ort bezüglich der Stelle mit der Ref, Nr. xxxxxx und bin immer postalisch zu erreichen."

Die 70 Cent hätte ich noch. Über die Stelle würde ich nichts fragen. Denen geht es ja nicht um die Stelle mit Ref. Wie ich nicht zu erreichen bin, schreiben die ja nicht.
 

HilfesuchenderMensch

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Du hast Dich beworben. Du warst beim Gespräch. Du hast bezüglich Weitergabe geantwortet. Jetzt Absage.

Ich würde da nichts mehr machen, wenn das mich betreffen würde. Die schicken ja Briefe, also bin ich erreichbar. Hätte da jetzt keine Gewissensbisse mehr, brauchst Du auch nicht zu haben.
Du musst keine Panik schieben bezüglich ZAF. Die melden an JC/AfA eh, was sie wollen.

Seh ich auch so und ich denke iein Mist haben die JC eh bereits gemeldet. Habe ja alle Nachweise hier. Also bei der großen ZAff, die einen so derb einen reinwürgen...ich will gar nicht wissen was die mit Angestellten machen OMG..

Danke dir liebe Sonne für dein schnelles Feedback, so langsam ist eine ganze Kaffeekanne nötig als DANKE :icon_pause::icon_pause::icon_pause::icon_pause: :icon_mrgreen:
 

Sonne11

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Mache Dir einfach keine Gedanken. Das Wichtigste ist, alles als Kopie für sich zu haben. Aber siehst Du? Du hast denen was per Mail geschickt und das greifen die wohl auf, mit "Erreichbarkeit" denn was anderes können die nicht meinen.

Also, selbst wenn man einen Termin am gleichen Tag verschieben muss, weil AU oder sonstiges, dann trotzdem nur per Post um neuen Termin bitten. Ein Brief geht ja nur einen Tag! :peace::wink:

Kannst es Dir also mit der Antwort jetzt an die ZAF überlegen. Damit klar wird, das Du denen antwortest und deren Briefe liest. :wink: Würde auch sofort dann den Brief verschicken, dann ist es noch besser, weil man den "Zeitverlust" widerlegen kann, wenn so etwas vorgeworfen werden könnte.

Gerne! Bezüglich Paras**en-ZAF bin ich gerne mit Anregungen dabei. :cheer2:

Und denke daran: auf VV mit RFB bewirbt man sich immer! (postalisch) Egal ob mit dem VV ein Termin oder Messen verbunden sind. Ein VV fordert immer zur Bewerbung auf. Egal wofür die JC den VV sonst noch missbrauchen.

Nur nebenbei erwähnt. Viel Erfolg!
 

JobcenterAffe

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Ich würde denen gar nichts antworten. Wenn sie dich beim JC angeschwärzt haben, bringt so ein "Antwortschreiben" an die LAF ohnehin nichts mehr.
 
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