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Beurteilung eines Schriftsatzes an das LSG

Muzel

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#1
Ich schreibe einfach den Schriftsatz des Psychotherapeuten ab, den mir die Gegenseite aufgedrückt hat mit der Konsequenz sämtliche Leistungen zu entziehen:
"Sehr geehrter Richter von LSG!
Ihre Bitte um Stellungnahme bzw, einem schriftlichen Befundbericht über die oben stehende Patientin dem Gericht einzureichen, kann leider nicht entsprochen werden.
Begründung
Die Pat. wurde von mir zu keinem Zeitpunkt behandelt. Sie suchte meine Praxis am 14. 1.10 auf und stellte sich im Erstgespräch lediglich vor. Ihre Aufnahme in eine ambulante Psychotherapie in meiner Praxis habe ich abgelehnt, da sich die Pat. meiner Einschätzung nach in einem akuten psychotischen Zustand befand. Demnach habe ich die Pat. in eine psychiatrische Praxis überwiesen( das kann der gar nicht), da die Pat. eine stationäre Behandlung zunächst abgelehnt hat (da er meine Behandlung abgelehnt hat , war ich nie seine Pat.) Eine Fremd- oder Eigengefährdung bei ihr konnte ich jedoch nicht wahrnehmen.
Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich mich allein auf der Grundlage dieses Erstgesprächs(4,5Jahre später ( Dauer 20 min) nicht in der Lage sehe, einen Befundbericht zu schreiben.
Gruß und Kuss dein Julius"
Soll man etwas gegen den Quark unternehmen. Das Schreiben ist an das LSG gerichtet.
Ich hatte ein Auflage für eine ambulante Psychotherapie, sonst sollte meine Rente gestrichen werden.
 

Muzel

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#2
Ich habe die Geschichte der zuständigen Psychotherapetenkammer geschickt . Natürlich habe ich noch keine Nachricht bekommen. Soll ich noch die KK involvieren?
 

flandry

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#3
Es mag ja sein, dass ein psychotischen Zustand nicht in seinen Bereich gehört. Aber da der Zustand akut war und man Termine in einer neuen Praxis nicht von jetzt auf gleich bekommt, hätte er so etwas wie "Erste Hilfe" leisten müssen. Ich frage mich auch, wie ein akuter Zustand ohne Eigen- und Fremdgefährdung verlaufen soll.
Unabhängig davon halte ich die Weigerung, einen Bericht zu schreiben für gerechtfertigt
 

Anna B.

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#4
Hi,

irgendwo muß doch mal genannt worden sein, dass dieser Psychotherapeut dich behandelt hat...

d.h. die Gegenseite hat dir genau diesen Psychotherapeuten aufs Auge gedrückt...und du warst dort und der hat dich gar nicht behandelt?..das weiß die Gegenseite?

Hast du in deinen Unterlagen angegeben, dass du dort in Behandlung warst?


außerdem kann der Psychotherapeut dich zwar nicht an einen Psychiatr überweisen, er kann dir aber sagen: gehen sie zu einem Psychiater, m.E. müssen Sie dort jetzt behandelt werden..soll ich einen termin machen?

...er hat dich nicht behandelt und teilt das dem LSG mit...allerdings finde ich, dass er hart an der Grenze zum Datenschutzverstoß verstößt...er hat dich nicht behandelt, du hast ihm keine Schweigepflichtentbindung gegeben und aus dem 20min. Gespräch zaubert einen "psychotischen Zustand ohne Fremd- und Selbstgefährung"...
das hätte er m.E. nicht mitteilen dürfen...
 

Muzel

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#5
Ich habe ihn von der Schweigepflicht entbunden. Natürlich wusste ich nicht , dass er so einen Müll schreibt. Mir hat er gesagt, dass ich nicht unter Realitätsverkennung leide und auch keine Psychose hätte.Die Diagnose hat er mir auf Nachfrage nicht mitgeteilt.
Soll ich eine Gegenversion dem Gericht schreiben? Merkt das Gericht, dass der nur Blödsinn von sich gegeben hat?
 

Anna B.

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#6
nee...wenn die das nicht merken wollen, dann merken die das nicht...

aber..wenn du Rente willst...wäre da nicht dieser psychotische Zustand noch vom Facharzt zu beleuchten?...
 

saurbier

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#7
Hallo liebe Munzel,

trifft die Unterschrift tatsächlich so zu?

Gruß und Kuss dein Julius
Also nun, sowas ist mir noch nie untergekommen, dass ein Gutachter so unterschreibt.

Das würde darauf schließen lassen, dass hier eine einge Beziehung zum Richter besteht, wo man fast von Vorteilsnahme auszugehen hätte.

Als Gutachten, was es ja gar nicht darstellen kann, denn eine begutachtung wird ja abgelehnt, kann man wohl nicht ausgehen.

Ich würde da mit meinem behandelnden Arzt eine Gegendarstellung aufsetzen.

Ich verstehe auch nicht die Äußerung,
Sehr geehrter Richter von LSG!
Ihre Bitte um Stellungnahme bzw, einem schriftlichen Befundbericht über die oben stehende Patientin dem Gericht einzureichen, kann leider nicht entsprochen werden.
denn zuvor schreibst du
Ich schreibe einfach den Schriftsatz des Psychotherapeuten ab, den mir die Gegenseite aufgedrückt hat mit der Konsequenz sämtliche Leistungen zu entziehen:
Die Gegenseite, dass dürfte dann doch die DRV gewesen sein, oder?

Wieso schreibt der Arzt dann an den Richter, wenn der doch von der DRV beauftragt wurde.

Das passt doch irgendwie nicht zusammen.

Entweder hat das Gericht diesen Psychotherapeuten einen Auftrag erteilt, welcher dann einen Fragenkatalog abzuarbeiten hatte, oder aber die DRV hat den beauftragt.

Gegen einen DRV Psychotherapeuten kannst du allerdings etwas unternehmen.

Hier erscheint dann auch die Feststellung - akuten psychotischen Zustand - sehr interessant, zumal der ja schreibt das keine Gefährdung erkennbar sei.

Ein Gutachter der dich nicht kennt und nur 20min. mit dir gearbeitet hat, weiss soviel von dir, dass er trotz akuten psychotischen Zustand eine Gefärdung ausschließen kann. Na toll, ein Arzt mit der Glaskugel.

Was sagt dein eigener Arzt denn dazu.


Gruss saurbier
 

Muzel

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#8
Die Unterschrift, die ich geschrieben habe, war eine Erfindung von mir.
Es stand darunter:
"Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Praxissekretariat

Dann noch der Stempel und die Unterschrift des Psychotherapeuten."

Ich habe keinen behandelnden Psychiater. Ich habe nur Ablehnungen erhalten. Nach dieser Story habe ich auch richtig Schiss mir einen zu suchen.
Meine HÄ hat jetzt den wahren Sachverhalt geschrieben und hält mich nicht für psychotisch.
Ich habe zusätzlich Rente wegen des GdS vom Landschaftsverband beantragt und die haben mir eine Therapieauflage auf das Auge gedrückt. Um der Auflage nachzukommen, war ich beim besagten Psychotherapeuten und den habe ich gegenüber dem LSG von der Schweigepflicht entbunden. Das SG hat mir nicht geglaubt, dass ich mich um Therapie bemüht habe und mir mangelnden Leidensdruck unterstellt.
Das Gericht hat ihn angeschrieben.
Mir hat der Psychologe gesagt, das ich keine Psychose hätte und deshalb habe ich mir auch nicht viel dabei gedacht, als ich ihn von der Schweigepflicht entbunden habe.
 

Muzel

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#9
Ich habe heute eine Mitteilung vom UPD bekommen. die psycholge hat mir darauf geantwortet:
"
[FONT=&quot]Sehr geehrte Frau , [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]ich denke, ich habe bereits am 24.02.2010 die Einsicht in die psychotherapeutische Akte verweigert. [/FONT]
[FONT=&quot]Daran hat sich Nichts geändert. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Die von Ihnen erwähnte "unabhängige Patientenbertaung" hat Sie leider falsch informiert, denn Psychotherapeuten - im Gegensatz zu anderen Ärzten - haben wohl das Recht, unter bestimmten Umständen bzw. aus "erheblich therapeutischen Gründen" eine Akteneinsicht zu verweigern. Von diesem Recht mache ich Gebrauch. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Selbstverständlich können Sie sich von den gesetzlichen und berufsrechtlichen Bestimmungen der psychotherapeutischen Kammer selbst überzeugen. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Ich bitte, diese Entscheidung zu respektieren und von weiteren Anfragen abzusehen. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Mit freundlichen Grüßen,[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Im Auftrag [/FONT]
 

Muzel

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#10
Ich habe heute eine Mitteilung vom UPD bekommen. Der Psychologe hat mir darauf geantwortet:
"
[FONT=&quot]Sehr geehrte Frau , [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]ich denke, ich habe bereits am 24.02.2010 die Einsicht in die psychotherapeutische Akte verweigert. [/FONT]
[FONT=&quot]Daran hat sich Nichts geändert. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Die von Ihnen erwähnte "unabhängige Patientenbertaung" hat Sie leider falsch informiert, denn Psychotherapeuten - im Gegensatz zu anderen Ärzten - haben wohl das Recht, unter bestimmten Umständen bzw. aus "erheblich therapeutischen Gründen" eine Akteneinsicht zu verweigern. Von diesem Recht mache ich Gebrauch. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Selbstverständlich können Sie sich von den gesetzlichen und berufsrechtlichen Bestimmungen der psychotherapeutischen Kammer selbst überzeugen. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Ich bitte, diese Entscheidung zu respektieren und von weiteren Anfragen abzusehen. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Mit freundlichen Grüßen,[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Im Auftrag [/FONT]
Ist das so richtig?
 

ZynHH

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#11
Ist das so richtig?
Ja. Wenn du einen behandelnden Psychiater hättest, könnte dieser den Befund anfordern. Aber auch der darf ihn dir nicht geben, wohl aber dir erklären was drin steht.
 

Muzel

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#12
Ich habe nun die Landes-Psychotherapeutenkammer telefonisch kontaktiert. Die sagten mir, dass der UPD (unabhängige Patientenberatung) recht hätte. Ich sollte den Schriftsatz vom Psychotherapeuten, eine Schweigepflichtentbindung und eine Sachverhaltsschilderung der Kammer schicken. Sie würden den Psychotherapeuten anschreiben.
Ich habe das heute erledigt und bin gespannt, was passiert.

Eine akute Psychose ist ein schwerwiegendes Krankheitsbild und das will er ohne Befund, also nur mit Glaskugel erblickt haben?
 

Muzel

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#13
Hallo Zynn, ich habe den Psychotherapeuten gebeten mir einen Brief für den nachbehandelnden Psychologen zu geben, was mir die Suche vereinfachen würde. Das hat der Psychologe abgelehnt, denn ich sei zu krank für ein Behandlung durch einen Psychotherapeuten.
 

Muzel

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#14
Am 04.09.2014 um 11:54 schrieb

[FONT=&quot]Sehr geehrte Frau,[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]wir bestätigen zunächst den Eingang Ihrer E-Mail vom 29.08.2014 . [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Als Berufsaufsicht über Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Nordrhein-Westfalen sind wir dafür zuständig, das Verhalten unserer Mitglieder auf eine mögliche Verletzung berufsrechtlicher Pflichten zu überprüfen. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Hierzu müssen wir Ihre Beschwerde dem betroffenen Psychotherapeuten, Herrn (...), zur Kenntnis bringen und ihn zur Stellungnahme auffordern. Herrn (..) ist die Abgabe einer derartigen Stellungnahme jedoch nur dann möglich, wenn Sie ihn zuvor wirksam von seiner Schweigepflicht entbinden. Daher fügen wir ein entsprechendes Formular bei, welches Sie bitte vollständig ausgefüllt und unterschrieben auf dem Postweg wieder an uns zurücksenden (per Telefax oder E-Mail reicht leider nicht aus, da wir das Original benötigen).[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Des Weiteren bitten wir Sie, uns den Sachverhalt, über den Sie sich beschweren, möglichst genau zu beschreiben. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Sofern sich aus dem Sachverhalt die Notwendigkeit berufsrechtlicher Ermittlungen ergibt, können wir Ihnen aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Ergebnisse unserer Ermittlungen oder berufsrechtliche Maßnahmen mitteilen. Sollten während der Ermittlungen weitere Nachfragen bei Ihnen erforderlich sein, werden wir uns selbstverständlich nochmals mit Ihnen in Verbindung setzen. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Mit freundlichen Grüßen[/FONT]
[FONT=&quot]Im Auftrag[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]

[FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot][/FONT]

[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Psychotherapeutenkammer NRW[/FONT]
[FONT=&quot]Willstätterstr. 10[/FONT]
[FONT=&quot]40549 Düsseldorf[/FONT]
[FONT=&quot]Tel.: (0211) 52 28 47-45[/FONT]
[FONT=&quot]Fax: (0211) 52 28 47-15[/FONT]

[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Von:[/FONT][FONT=&quot] xxxx
Gesendet: Freitag, 29. August 2014 22:42
An: Psychotherapeutenkammer NRW
Betreff: fragwüdiger Befund[/FONT]




[FONT=&quot]Sehr geehrte Damen und Herren!

Ist so ein Befund zulässig?

Mit freundlichen Grüßen
xxx[/FONT]

 

Muzel

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#15
Heute kam eine E-mail von dem besagten Psychotherapeuten und ich bin ziemlich ratlos, ob ich das Angebot annehmen soll?

" [FONT=&quot]Sehr geehrte Frau , [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]ich befürchte, dass ich Ihnen die Verweigerung der Akteneinsicht nicht ausreichend begründet habe. [/FONT]
[FONT=&quot]Sicherlich haben Sie das Recht meine Gründe sowie die berufsrechtliche Grundlage näher dargelegt zu bekommen: [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Durch das Persönlichkeitsrecht und das Selbstbestimmungsrecht des Patienten entsteht auch das Akteneinsichtsrecht, mit dem Patienten eine medizinische / psychotherapeutische Behandlung nachvollziehen können. Dieses Recht bezieht sich jedoch nicht auf die persönlich-subjektiven Eindrücke und Einschätzungen des Psychotherapeuten. [/FONT]
[FONT=&quot]Bei psychotherapeutischen Behandlungen gibt es noch weitere Einschränkungen, die eine Einsichtsverweigerung wohl ermöglichen und begründen können. [/FONT]
[FONT=&quot]Es gelten die Einschränkung zum Schutz des Patienten (welchen Schutz denn, da ich nicht eigen und fremd gefährdend bin, wie er schreibt), Einschränkung zum Schutz Dritter und Einschätzung zum Schutz des Therapeuten.[/FONT]
[FONT=&quot]Die erste und dritte Einschränkung liegen hier vor. [/FONT]
[FONT=&quot]Es handelt sich hier nicht um einen Verlauf einer Behandlung, in dem subjektive Inhalte des Psychotherapeuten zu seinem Schutz gestrichen werden könnten, sondern lediglich um das Protokoll eines einzelnen Erstgesprächs, das lediglich persönlich-subjektive Wahrnehmungen und Eindrücke des Psychotherapeuten beinhaltet. Diese Ersteindrücke wurden Ihnen aber geäußert und meinerseits erklärt - was Sie wiederum nicht geteilt und vehement abgelehnt hatten. Ich habe Ihnen zum damaligen Zeitpunkt eine ambulante Psychotherapie bei mir noch nicht anbieten wollen, da ich eher eine stationär-psychiatrische Behandlung für geeignet gehalten habe (und nicht die kognitive Verhaltenstherapie im ambulanten Setting). [/FONT]
[FONT=&quot]Nachdem Sie aber meine persönlichen Eindrücke, diagnostischen Einschätzunegn und Beahndlungsempfehlungen so entschieden abgelehnt haben, ist die Akteneinsicht bei den bestimmten Inhalten weder in Ihrem noch in meinem Interesse förderlich, zumal dieses Protokoll (eines Erstgesprächs) ausschließlich subjektiv-persönliche Einschätzungen des Psychotherapeuten und keine Testergebnisse oder sonstige Aktendaten beinhaltet.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Da ich aber ein klares Bedürfnis Ihrerseits wahrnehme, das Erstgespäch und meine Einschätzungen aus dem Jahr 2010 besser nachvollziehen zu können, bin ich gerne bereit, mit Ihnen persönlich den Sachverhalt sowie meine damalige Mitschrift zu besprechen. [/FONT]
[FONT=&quot]Ich denke, dieses Angebot könnte unseren beiden Interessen dienen.[/FONT]
[FONT=&quot]Falls Sie daran interessiert sind, können Sie gerne hierfür einen Termin mit meiner Praxis vereinbaren. [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Mit freundlichen Grüßen, "
[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
 

Muzel

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#16
Soll ich mich wirklich auf ein Gespräch mit dem Psychologen einlassen?
 

saurbier

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#17
Hallo Munzel,

wenn du meinst das es dir etwas bringt, dann kannst du ja mit dem Reden.

Nachdem was du hier allerdings geschrieben hast, erscheint mir dies eher verschwendete zeit zu sein.

Der Typ hat doch ganz offen zugegeben, dass es sich dabei nur um seinen persönlichen Eindruck handelt.

Und wie verrückt der selber ist hat er doch auch schon geäußert, als er mitteilte warum er keine Angaben macht.

Es gelten die Einschränkung zum Schutz des Patienten (welchen Schutz denn, da ich nicht eigen und fremd gefährdend bin, wie er schreibt), Einschränkung zum Schutz Dritter und Einschätzung zum Schutz des Therapeuten.
Die erste und dritte Einschränkung liegen hier vor.
Also
1. zum Schutz des Patienten
2. zum Schutz Dritter
3. zum Schutz des Therapeuten

Der hat also Angst um sein eigenes Leben, wenn er dir ernsthaft sagt wie Krank du bist.

Na wie Krank ist er denn, wenn dieser glaubt man würde ihm an Leder gehen, nur weil er einem Patienten die Wahrheit sagt.

Einem Patienten, der ja nach seiner Einschätzung kein Gefärdungspotenzial darstellt, dennoch sich in einem akuten psychotischen Zustand befand, der eine Überweisung in eine psychiatrische Praxis bedarf, weil die Pat. eine stationäre Behandlung zunächst abgelehnt hat.

Ich würde den vergessen, punkt aus.

Ist es wirklich so schlecht um deine Psyche bestellt, würde ich mir einen neuen Therapeuten suchen und zwar einen/eine die dir wirklich hilft.


Gruss saurbier
 
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