Beurteilung Arbeitszeugnis,bitte mal eure Meinung dazu? (1 Betrachter)

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Seepferdchen 2010

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@helpme666

Ich habe deinen externen Anhang entfernt.

Fremdgrafiken sind aus Sicherheitsgründen in Hilfethreads unerwünscht. Bitte hier direkt ins Forum hochladen.

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

vidar

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Hallo,

habe gerade nicht allzu viel Zeit ... :sorry
Für micht fehlt "sein Verhalten gegenüber Kollegen u. Vorgesetzten war stets einwandfrei" desweiteren fehlt das "Bedauern und die guten Wünsche für die Zukunft"-

Gerne zu einer anderen Zeit mehr ... wenn sich sonst niemand rührt ;-) :icon_mrgreen:

LG
 
G

Gelöschtes Mitglied 58343

Gast
Hallo,

habe gerade nicht allzu viel Zeit ... :sorry
Für micht fehlt "sein Verhalten gegenüber Kollegen u. Vorgesetzten war stets einwandfrei" desweiteren fehlt das "Bedauern und die guten Wünsche für die Zukunft"-

Gerne zu einer anderen Zeit mehr ... wenn sich sonst niemand rührt ;-) :icon_mrgreen:

LG
"verhalten gegenüber vorgesetzen war stets einwandfrei"

fehlt ja echt, muss auch sagen mein schichtleiter ist ein respeltloser affe, grüßt nicht, schreit leute an, wird gelästert gemobbt, brauch man sich nicht wundern , wenn es aus dem wald so schallt wie er hinein ruft


gibt noch ne 2 seite dort steht noch

"wir danken ihm für seine stets gute leistung und wünschen ihm für die zukunft beruflich und persönlich alles gute und viel erfolg"
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ein Arbeitszeugnis von einer Leihbude ausgestellt und als Produktionshelfer.

Aussagekraft = 0

Was will die Zaf denn beurteilen, ausser dass es keine Klagen gab und der Entleiher anscheinend zufrieden, da Übernahme?

Wo sind denn die Angaben zur Tätigkeit?
Bei was wurde denn selbständig als Produktionshelfer gearbeitet?

Solche Zeugnisse sind unsinnig und jeder halbwegs gescheite Personaler weiss das.
 

Onkel Tom

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Mein Gesammteindruck :

Der Miitarbeiter ging zwar systematisch an Problemlösungen heran, jedoch eigenbrödlerich und setzte seine
Arbeitsweise beim Entleiher durch..

Es klingt nach "Wir sind froh, das wir ihn los geworden sind"..

Eine sogenannte "Notencodierung" fehlt gänzlich und das "sehr" deutet auf ein "ausreichend"..

Meines Erachten ist das A-Zeugnis für die Tonne..
 
E

ExitUser

Gast
"Problemstellungen löste er stets sehr selbstständig" - Klingt für mich nach Einzelgänger, nicht teamfähig.
sehe ich auch so.

Und ergänzend zu oben Gesagtem:

Das Zeugnis ist meiner Ansicht und Erfahrung nach für über vier Jahre viel zu kurz. Eine halbe Seite, wobei ein Drittel zur Selbstbeweihräucherung der ZAF dient. "Wohlwollend" klingt das für mich nicht.

Denn neben allem, was fehlt (nach vier Jahren als einzige Tätigkeitsbeschreibung der Halbsatz "dort arbeitete er im Bereich readycable" was soll das sein?) sticht mir der folgende Satz besonders negativ ins Auge: "...Wegen seiner [...]verbindlichen, aber bestimmten Verhaltensweise..." klingt für mich nach fehlender Sozialkompetenz und Teamfähigkeit sowie nach potentiellem "Querulantentum", der sich nichts sagen lässt.

Bei so einem dürftigen Zeugnis nach über 4 Jahren würde ich selbst eines nach den Vorlagen, die oben schon verlinkt worden sind, entwerfen und denen mit Fristsetzung schriftlich und nachweisbar zur Unterschrift vorlegen.

Und wenn die sich querstellen, vorm Arbeitsgericht einklagen (Vor allem, wenn du Rechtsschutzversichert bist, ansonsten ist das nicht kostenfrei). Da hast du meiner Ansicht nach ein Recht drauf, auch wenn es ZAF war, es waren immerhin 4 Jahre deines Lebens, die du für diese Leihbude (an)schaffen gegangen bist.
 

Onkel Tom

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Ich vermute, das eine Korrektur nur wiederwillig oder anhand von "Arbeitsbequemlichkeiten" schleppend
und "Federkriegerisch" gewuppt werden kann.

Wenn der Betroffene nun z.B. während der 4 Jahre bei einem "Nahmhaften" Entleiher tätig war, würde ich neben
des Korrekturkampfes versuchen, vom Entleiher, bei denen man am längsten tätig war, ein A-Zeugnis ab
zu schwatzen. Dies könnte dann zum Vergleichen herangezogen werden oder besser noch zur Bestätigung
von Schlampereien der ZAF unterstreichend wirken.. Versuch macht klug.

A la "Ja, ich weiß, das meine ZAF dafür der Ansprechpartner ist.. Mir wäre jedoch ein Arbeitszeugnis vom
Entleihbetrieb lieber, da er mich jeden Tag "erleben" konnte und somit ein Arbeitzeugnis mehr Aussagekraft
inne hat."

Ob das funzt ?..
 

RoxyMusic

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Hallo,
Für micht fehlt "sein Verhalten gegenüber Kollegen u. Vorgesetzten war stets einwandfrei"
LG
Bei dieser Floskel ist auch die Reihenfolge relevant, Vorgesetzte sollten hier besser zuerst genannt werden...
[>Posted via Mobile Device<]
 

atasteofbunny

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@helpme666: Die Beurteilungen (soweit man es erkennen kann) entsprechen der Note 2, einige auch einer 1! Aaaaber, was fehlt, ist die Gesamtzufriedenheitsformel: Z. B. "Mit seinen Leistungen war wir jederzeit sehr zufrieden." für die Note 2. Diese sollte auf jeden Fall noch ergänzt werden.

Die "bestimmte Verhaltensweise" finde ich auch unpassend. Sowas schreibt man eher bei Mitarbeitern, die Vertragsverhandlungen durchführen oder sonstige, die Interessen der Firma durchsetzen sollen.

Dieses "Readycable" sollte noch erklärt werden.

Dass du vom Kunden übernommen worden bist, spricht ja auch für deine guten Leistungen :wink:!


@RobbiRob: Wieso sollte das Zeugnis keine Aussagekraft haben? Die ZAF ist nun einmal der Arbeitgeber und stellt damit auch das Zeugnis aus, nachdem sie Rücksprache mit dem Entleihbetrieb geführt hat. Sicherlich ist das nicht optimal und da kann einiges an Informationen verloren gehen, aber anders geht es nun einmal nicht - der Entleiher ist nicht der Arbeitgeber.
 
Zuletzt bearbeitet:

Muzel

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Meine Güte, was seid ihr für ein pfiffiges Team. Ich hätte bei dem Arbeitszeugnis nichts Verwerfliches finden können.
Natürlich habe ich nicht gedacht, dass keiner hier im Forum aus Langeweile nachfragt.
 
E

ExitUser

Gast
Langeweile? So ein "Arbeitszeugnis" ist immerhin inzwischen fast schon ein "seltenes Gut", das immerhin einen Teil einer gewissen Zeit im eigenen gesamten "beruflichen Lebenslauf" darstellen soll:wink: (dass es das nicht kann und nicht wird, ist hoffentlich klar und muss jetzt hoffentlich nicht groß und breit diskutiert werden)

4 Jahre sind eine lange Zeit und warum sollte man ohne Not darauf verzichten oder nicht um das kämpfen, was man sich in den Jahren hart erarbeitet hat?

Warum sollte man sich mit so einem Wisch zufriedengeben, wo einmal "sehr" drinsteht und das gesamte Zeugnis deshalb für ein Eins+zeugnis halten?

[ironie an]Ach, weil es sich um eine Zeitarbeitsfirma handelt und die das nicht besser beurteilen kann, achso.[/ironie aus] Das wäre eine unzureichende Begründung aus meiner Sicht.

Die ZAFs sind doch nicht doof. Die wissen doch ganz genau, zu welchem Preis sie wem ihre Leute für welche Tätigkeiten verkaufen, welche andere Existenzgrundlage haben die denn?

Meiner Ansicht nach würde jeder Richter des Arbeitsgerichts dieses Zeugnis in die Tonne treten und die ZAF zur unverzüglichen Nachbesserung auffordern.

Und ja, ich habe sowas auch schon durchgeklagt, allerdings mit Rechtsschutzversicherung.
 
Zuletzt bearbeitet:
C

ckl1969

Gast
Mei, irgendwie muß man offenbar auf alles draufhauen?!

Das Zeugnis ist alles andere als schlecht, zumal ja auch klar und deutlich daraus hervorgeht, daß der TE vom Kundenbetrieb der ZAF in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen wurde.

@ onkel tom: Ob die Firma ihn wohl übernommen hätte, wenn er tatsächlich eigenbrödlerich seine Arbeitsweise dort durchgesetzt hätte?

@beretta1: Wenn dir, mir im übrigen auch nicht, der Bereich "readycable" nichts sagt, ist das schon ok. Es ist aber auch ok, wenn in einem Arbeitszeugnis nicht umfangreich erläutert wird, worum genau es sich dabei handelt. Wäre es anders, würden aufgrund der Verwendung von firmeninternen Bezeichnungen Arbeitszeugnisse oft ausufern, wenn man einzelne Begriffe für Firmenfremde genau erläutern wollte.

Und was die "bestimmte Verhaltensweise" angeht. Hoffen wir mal, daß es nur für dich nach fehlender sozialer Kompetenz klingt. Sonst hätte sich der Entleiher, der den TE ja kennt wohl tatsächlich ein faules Ei ins Nest geholt.

Ich kann mich hier letztlich nur dem User Muzel anschließen. An dem Zeugnis ist nichts, aber auch wirklich gar nichts verwerflich. Es sei denn, man will unbedingt etwas hereinlesen was dort nicht steht oder mal wieder aus Prinzip gegen ZAF rumhacken.

Alleine schon die Tatsache, daß aus dem Entleihverhältnis eine Übernahme in ein direktes Arbeitsverhältnis erfolgte, was ja klar und deutlich dort steht, macht jedem geübten Leser klar, daß der Mitarbeiter sich dort mehr als gut geschlagen hat und das in dem Zeugnis ganz sicherlich keine versteckten abwertenden Codes enthalten sind.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58343

Gast
naja scheint euch ja nicht einig zu werden:biggrin:

ne frage die ich mir noch stelle , heiosst es nicht immer die zeitarbeitsfirma verdient mit,habe festgestellt das der lohn genauso hoch ausfällt wenn man fest ist, wie kann das sein:idea:
 

0zymandias

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Du könntest strategisches und konzeptionelles Denken verbinden, und Dich fragen, ob igus® jetzt vielleicht weniger zahlen muss.

Das wäre doch mal die zielstrebige Realisierung einer praxisnahen operativen Lösung.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
ne frage die ich mir noch stelle , heiosst es nicht immer die zeitarbeitsfirma verdient mit,habe festgestellt das der lohn genauso hoch ausfällt wenn man fest ist, wie kann das sein:idea:
Weil die ganze Laberei hier im Forum schlichtweg aus Unwissenheit suggeriert, dass die Zaf pro Mitarbeiter sehr viel verdienen würde.

Ich kann Dir das als ehemaliger Entleiher sagen, dass die Gewinnspannen sich teilweise im Bereich von 1-2€ pro h bewegen.
Die Masse machts dann.

Verlustbringer und sonstige Unliebsamen werden gnadenlos aussortiert, sonst ist das Geschäftsmodell tot.

Hauptsächlich im hier beschriebenen Helferbereich ist die Marge gering, da die Einstiegsschwelle niedrig ist.

Die Zaf verdienen dann eigentlich nur, wenn solche Verlustbringer wie Kranke oder Leerzeiten stringent zu Lasten des Mitarbeiters gehen.
Dann kommt noch meist geringere oder gar keine zusätzlichen Leistungen, die in anderen Unternehmens Standard sind.

Früher waren auch die Tariflöhne in den unteren Gruppen noch sehr hoch.
Dank der Gewerkschaften wurde das wieder nach unten geöffnet, damit nicht alle Richtung Leiharbeiter outsourcen bzw. wieder insourcen.

Den Trend hin zu eigenem Personal in relativ geringen Lohngruppen (im Vergleich zu früher), sieht man immer öfter.

Teilweise sind die Firmen es satt, dass Mitarbeiter von Zaf teilweise gar nicht oder ständig zu spät kommen etc., oder nach Einarbeiten wieder weg sind ....
Die Zaf finden halt kein vernünftiges Personal mehr für 9€/h.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58343

Gast
Weil die ganze Laberei hier im Forum schlichtweg aus Unwissenheit suggeriert, dass die Zaf pro Mitarbeiter sehr viel verdienen würde.
naja finde generell gehört zeitarbeit verboten, der einzige der profitiert ist das unternehmen und die shcubsen die mitarbeiter so rum wie sie s brauchen, wundert mich garnicht das die niemand zuverlässigen finden wer will sowas schon machen, bei 9€ die std. das sind vielleicht 1000€ netto als single steuerklasse 1 , davon kann man nicht leben, vielleicht für nebenbei als frau wenn der mann vollzeit arbeitet
 

erwerbsuchend

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Du warst Entleiher, obwohl du von Zeitarbeit nicht viel hältst. Wie passt das denn zusammen?
Vielleicht hat sein AG dies so eingesetzt. Da kannst du als angestellter Mitarbeiter nicht viel machen, wenn dein Vorgesetzter dir sagt, dass du das Personal über Personaldienstleister besorgen sollst.
 

Onkel Tom

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Das
wir danken ihm für seine stets gute leistung und wünschen ihm..
hatte ich nicht registriert :sorry:

"stets gute leistung" ist von der Notencodierung her eine glatte 3.
Kann anhand weitere Inhalte zwichen 3- und 3+ wabern.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Du warst Entleiher, obwohl du von Zeitarbeit nicht viel hältst. Wie passt das denn zusammen?
Ich war Leiter eines mittelgroßen Produktionsbetriebs.

Ich hatte das vor längerem schon mal erwähnt, dass wir bei Bedarf fast nur Werkvertrag gemacht haben.
Dies aber auch nur für Reparaturen.

Arbeitnehmerüberlassung war bei uns sehr unbeliebt, aus den verschiedensten Gründen.

In seltenen Fällen war aber vereinzelt Arbeitnehmerüberlassung notwendig, da dies bei einer Einzelperson im Schichtteam der Produktion aus rechtlichen Gründen nicht anders geht.

Für uns war der Zaf Mitarbeiter billiger als Eigenpersonal, da unsere Beschäftigten alle noch gute Eingruppierungen im Tarif hatten.
Trotzdem war es nie eine Option das auszuweiten, da ging es eher Richtung weniger Personal durch Automatisierung etc.

Am Ende muss man sich an den Produktionskosten im Benchmarking messen lassen.
Personalkosten waren in meinem Bereich nicht Kostenfaktor Nr.1, sondern Energie.
————
Noch mal zum Thread: welchen Wert soll so ein Zeugnis haben, wenn die Zaf den Mitarbeiter verleiht und das im Helferbereich?

Die Zaf will wöchentlich oder monatlich Stundenzettel vom Entleiher unterschrieben und möglichst keine Beschwerden.

Frage mich ernsthaft wie die Zaf den Mitarbeiter beurteilen will, vor allem die Tätigkeiten.

Die Personaler, die ich kenne, interessiert so ein Zeugnis einer Leihbude nicht.
 
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