betriebskostenabrechung für wohnung

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keinefee

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hallo hab da mal eine grundsätzliche frage.

wenn jemand 2008 kdu erhalten hat und 2009 keine leistungen mehr bekommt, aber 2009 kommt eine nachforderung/gutschrift , wer muß das bezahlen, bzw. wem steht das guthaben zu.

bestimmt schon öfter behandelt, aber ich finde leider keine konkrete antwort. danke
 

Shearing

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Hi,
das Stichwort lautet: "Bedürftigkeit"

Wenn Dein aktueller Lebensstatus als "nicht (mehr) bedürftig" eingestuft werden kann, dann musst Du auch eine ggf. anfallende NK-Nachzahlung selbst zahlen, Du bist ja dazu in der Lage.
Genau so verhält es sich umgekehrt, solltest Du durch eine Nachzahlung bedürftig werden, dann zahlt die ARGE diese Nachzahlung.
Wenn Du also zB. ein Einkommen erzielst, welches knapp über den SGB-II-Leistungen/"Hartz-IV" liegt und in dem Monat der Nachzahlungsfälligkeit unter diese Grenze fällst - durch (!) eine zu leistende Nachzahlung aber wieder in die Bedürftigkeit rutschst, dann bist Du wieder (vorübergehend) bedürftig.

Wenn eine Nebenkosten-Erstattung zum Zeitpunkt der "Nicht-Bedürftigkeit" anfällt, dann verbleibt das Guthaben beim (ehemaligen) Leistungsbezieher; Du bist aus dem (regelmäßigen) Leistungsbezug herausgefallen und hast sozusagen "mit der ARGE nichts mehr zu tun".

Das vermutet (!)
Shearing
 

destina

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Ähnliches Problem.

Habe für 2007 ein Guthaben bei den Nebenkosten. Habe 2008 diese Wohnung aufgelöst und bin umgezogen. Habe das Guthaben an die ARGE am alten Wohnort gemeldet. Diese hat die Bearbeitung aber an den Landkreis am neuen Wohnort verwiesen. Heute bekam ich folgendes Schreiben:

Sehr geehrte Frau ***,

Sie haben die obengenannte Nebenkostenabrechnung bei mir eingereicht.
Da Sie zum 01.03.09 in meinen Zuständigkeitsbereich gezogen sind und das Guthaben von 223,18
EUR noch zur Verfügung steht, wird der Betrag in den nächsten Tagen von der
Wohnungsbaugesellschaft **** an den Landkreis ****** überwiesen.
Begründung hierfür ist, dass die ARGE ********* mir mit Schreiben vom
13.02.2009 mitteilte, dass Sie Kosten der Unterkunft in voller Höhe bewilligt bekommen haben.
Der Betrag steht somit der ARGE bzw. jetzt dem Landkreis ******* aufgrund Ihres Wechsel
des Wohnortes zu - Wechsel der örtlichen Zuständigkeit.
Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch
erheben. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der oben genannten Stelle
einzulegen.
Ist das so in Ordnung?
 

Arania

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Ja, wenn die ARGE die KDU vollständig gezahlt hat steht ihr auch der Überschuss zu
 
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