Betriebskostenabrechnung wird nicht übernommen/wurde nicht reagiert - was tun?

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KommandoLeopard

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Die Wohnung ist zu teuer, trotzdem muss die Betriebskostenabrechnung doch zumindest anteilig übernommen werden, oder etwa nicht?

Es wurde einfach nicht reagiert auf den Antrag/Die Einreichung der Betriebskostenabrechnung.
Nach 6 Wochen kam nicht mal ein Brief mit einer Ablehnung oder so etwas.

Was kann man tun, wie bekommt man da ein bißchen Druck dahinter, sodass etwas passiert?

Vermieter wird schon ungeduldig.

Dasselbe gilt für eine Stromnachzahlung.
 

Der Auflehnende

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Wurden die Unterlagen nachweisbar beim JC eingereicht oder zugeschickt?
Das ist nämlich wichtigt, weil die JC gerne behaupten nichts erhalten zu haben.

Sachstandsanfrage stellen warum die Bearbeitung so lange dauert und die Leistungen nicht gezahlt werden! Das JC hat dafür zu sorgen, dass Du die Leistungen umfassend und zügig erhälst (vgl. § 17 Abs. 1 SGB I). Erhälst Du die Leistungen nicht, solltest Du beim JC nachweisbar einen Antrag auf Vorschuss stellen, weil Dein Leistungsanspruch dem Grunde (zumindest die Anteiligen Kosten) nach feststeht (vgl. § 42 SGB I).

Wenn das alles nichts bringt kann auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde in Betracht gezogen werden.

Für Stromnachzahlung ist das JC nicht zuständig, weil die Kosten hierfür im Regelbedarf enthalten sind. Bist Du nicht in der Lage die Stromnachzahlung zu zahlen, sollte beim Stromanbieter versucht werden Ratenzahlungen zu vereinbaren. Beim JC kannst Du ggf. ein Darlehen für die Stromnachzahlung beantragen.

Was ist denn bei der Wohnung zu teuer? Kaltmiete, Betriebskosten, Heizkosten?
 

DonOs

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Ich würde nochmal ein Schriftstück aufsetzen, mit der Aufforderung den Antrag auf Übernahme der Betriebskosten zu bescheiden. Ebenso erwähnen, daß der Vermieter druckt macht. Normalerweise setzt der Vermieter eine Frist von 30Tagen nach Zugang der Betriebskostenabrechnung. Ist jedenfalls bei mir so. Hast du etwas Schriftliches vom Vermieter, wenn ja dazu packen. Ebenso erwähnen, daß anfallende Mahngebühren als Schadensersatz beim Jobcenter geltend gemacht werden.

Der Strom wird aus dem Regelsatz bezahlt, für Nachzahlungen ist man selbst verantwortlich. Ein Darlehen kann das Jobcenter auf Antrag gewähren. Die genauen Hintergründe, (muß mit Strom geheizt werden?) kennt man ja nicht.
 

KommandoLeopard

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Ich werde morgen noch einmal mit denselben Unterlagen dort hingehen und die hier angesprochenen Alternativen dort ansprechen, falls nötig.

Ich habe jetzt gelesen, dass maximal 6 Monate nach Aussprechen der Kostensenkung für die Wohnung die Betriebskostenabrechnung noch übernommen werden muss.

Danach jedoch gar nicht mehr.

Stimmt das?

Ist es denn nicht so, dass bei einer zu teuren Wohnung die Betriebskosten zumindest anteilig übernommen werden müssen? Also umgerechnet soviel, wie bei einer Wohnung im Kostenrahmen übernommen werden würde?
 

KommandoLeopard

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Hallo nochmal,

Die Bewilligung vom letzten Jahr beinhaltet hier einen sogenannten "Hinweis" auf Seite 2 - den ich auch entsprechend markiert habe.

Da ich in einer Souterrain Wohnung wohne und es extrem kalt ist hier, und weil ich auch noch sehr alte Heizkörper in meiner Wohnung habe, ist ein Heizkostenüberschuss schlichtweg nicht zu verhindern.

Was ratet ihr mir soll ich jetzt tun? Wie soll ich vorgehen.

Schließlich wurde es bereits übernommen letztes Jahr. Die Kosten in diesem Jahr sind sogar geringer.
Und es ist auch keine explizite Kostensenkungsaufforderung ausgesprochen worden in dem Schreiben des JC , wie ich das sehe.
 

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