Betriebskostenabrechnung; sehr hoher Wasserverbrauch

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G

Gelöschtes Mitglied 41533

Gast
Hallo,

während ich noch an meinen anderen ALG II-Baustellen herum werkele, taucht schon die Nächste vor mir auf (das ist alles noch Recht neu für mich): Ich habe nun meine erste Betriebskostenabrechnung erhalten, und die weist einen sehr hohen Verbrauch an Warm- und Kaltwasser auf, der das, was vom Jobcenter als angemessen bezeichnet wird, um Einiges überschreitet. Mit meinem Vermieter habe ich bereits gesprochen, und mir die Daten noch einmal nennen lassen: Das scheint so korrekt zu sein; ich hatte bis jetzt sehr wenig Gespür dafür, wie viel Wasser ich da tatsächlich verbrauche.

Nun meine Frage: Eine Aufforderung des Jobcenters, die Nebenkosten zu senken, hat es bisher nie gegeben; es ist die erste Abrechnung, die ich dort einreichen werde. Könnte das Jobcenter, derzeit nur theoretisch, dennoch die Wasserkosten auf das als angemessen erachtete Maß kürzen?

Vielen Dank.
 

Maxenmann

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Du kannst aber in der Zukunft regelmäßig auf den Wasserzähler schauen und den Stand notieren, dann gibt es keine Überraschungen, das gleiche empfehle ich beim Stromzähler...
 
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ExitUser

Gast
Hallo,

während ich noch an meinen anderen ALG II-Baustellen herum werkele, taucht schon die Nächste vor mir auf (das ist alles noch Recht neu für mich): Ich habe nun meine erste Betriebskostenabrechnung erhalten, und die weist einen sehr hohen Verbrauch an Warm- und Kaltwasser auf, der das, was vom Jobcenter als angemessen bezeichnet wird, um Einiges überschreitet. Mit meinem Vermieter habe ich bereits gesprochen, und mir die Daten noch einmal nennen lassen: Das scheint so korrekt zu sein; ich hatte bis jetzt sehr wenig Gespür dafür, wie viel Wasser ich da tatsächlich verbrauche.

Nun meine Frage: Eine Aufforderung des Jobcenters, die Nebenkosten zu senken, hat es bisher nie gegeben; es ist die erste Abrechnung, die ich dort einreichen werde. Könnte das Jobcenter, derzeit nur theoretisch, dennoch die Wasserkosten auf das als angemessen erachtete Maß kürzen?

Vielen Dank.

Nennst Du mal eine Zahl? Oder zwei?
 
G

Gelöschtes Mitglied 41533

Gast
Hallo,

gerne. Hier sind die Zahlen: Der Warmwasserbrauch lag bei um die 60 Kubik; an Kaltwasser wurden 40 Kubik verbraucht, und das jeweils für eine Person. Ich hatte meinen Verbrauch völlig falsch eingeschätzt.
 

Maxenmann

Priv. Nutzer*in
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15 August 2008
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Das ist ein Haufen Holz, hier leben dauernd 3 Personen und am WE 5, in der Regel läuft die Dusche im Schnitt täglich 1,5 - 2 mal und aktuell wurde abgelesen, es waren 102 Kubikmeter die verbraucht wurden

Spülmaschine läuft alle 2 Tage Waschmaschine 2-3 mal die Woche

Und das Klo wird auch regelmäßig benutzt....

Da dürfte was faul sein bei dir
 
S

silka

Gast
Hallo,

gerne. Hier sind die Zahlen: Der Warmwasserbrauch lag bei um die 60 Kubik; an Kaltwasser wurden 40 Kubik verbraucht, und das jeweils für eine Person. Ich hatte meinen Verbrauch völlig falsch eingeschätzt.
Dein Warmwasser wird aber auch aus Kaltwasser gemacht, oder?
Du meinst, du hättest insgesamt 100 cbm Wasser verbraucht in einem Kalenderjahr?
Dann kannst du sicher nur die Abrechnung nicht richtig lesen.
Du hättest ja mehr als doppelt soviel wie der deutsche Durchschnittsverbraucher verbraucht.
Der verbraucht ca. 45 cbm Trinkwasser---aus dem dann auch warmes Wasser bereitet wird.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41533

Gast
Hallo,

leider habe ich die Abrechnung richtig gelesen. Ich habe angeblich tatsächlich 100 Kubikmeter Wasser insgesamt verbraucht. Der Vermieter kann sich's nicht erklären, und ich auch nicht.

Jetzt, wo ich's weiß, mache ich natürlich eine Statistik, und werde regelmäßig schauen, was ich verbrauche.

Aber die Sache ist die, dass ich keinen Ansatzpunkt habe, um die Abrechnung auszuhebeln: "Das kann nicht stimmen" reicht ja nicht, um sich die Nachzahlung vom Hals zu schaffen. Dementsprechend bleibt die Frage, ob das Jobcenter diese Abrechnung kürzen, oder gar ganz verweigern darf.
 
S

silka

Gast
leider habe ich die Abrechnung richtig gelesen. Ich habe angeblich tatsächlich 100 Kubikmeter Wasser insgesamt verbraucht. Der Vermieter kann sich's nicht erklären, und ich auch nicht.

Jetzt, wo ich's weiß, mache ich natürlich eine Statistik, und werde regelmäßig schauen, was ich verbrauche.

Aber die Sache ist die, dass ich keinen Ansatzpunkt habe, um die Abrechnung auszuhebeln: "Das kann nicht stimmen" reicht ja nicht, um sich die Nachzahlung vom Hals zu schaffen. Dementsprechend bleibt die Frage, ob das Jobcenter diese Abrechnung kürzen, oder gar ganz verweigern darf.
Was denn nun?
Ist die Abrechnung richtig?---Dann hast du tatsächlich 100 cbm Wasser verbraucht.
Was soll dann ---angeblich---????
Hast du Wasseruhren warm und kalt in deiner Wohnung?
Gibts noch mehr Mieter im Haus?
Wieviel verbraucht denn dein Vermieter, falls er auch in diesem Haus wohnt?
Seit wann wohnst du dort? Wie war dein Verbrauch früher?
Wer macht die Abrechnung? techem, ista? der Vermieter selber?
Und Heizkosten? Wie siehts da aus?

Und wenn du die Abrechnung richtig gelesen hast---wie kann mensch aus 40 cbm Kaltwasser dann noch 60 cbm Warmwasser machen?---steht das tatsächlich so dort drin?
Physiker hier???----:popcorn:

Wie ist dein individueller W-Verbrauch? Eher mehr Gepansche als Sparen?
Wofür verwendest du das Wasser?
1001 Fragen, um zum Wasserverbrauch und der Frage nach der Angemessenheit zu kommen.
Denn mehr als 100% mehr---da braucht dein JC nicht lange prüfen, das dürfte unangemessen sein.
Wenn du kein großer Fisch bist, dann stimmt die Abrechnung oder Zählung/Ablesung nicht.
Bevor das nicht geklärt ist, wird dein JC nur eins tun:
es wird dir eine Kostensenkungsaufforderung schicken.
Um wieviel € gehts überhaupt?
 
G

Gelöschtes Mitglied 41533

Gast
Hallo,

also insgesamt wurden 100 Kubikmeter Wasser verbraucht. Davon entfallen 60 Kubikmeter auf das Warmwasser. "Angeblich", weil ich mir selbst nicht wirklich vorstellen kann, wie das passiert sein soll.

Ich bin bislang nicht sparsam mit Wasser umgegangen, aber ich habe auch keine Wasserschlachten veranstaltet.

Der Vermieter wohnt nicht im Haus. Bei den anderen Mietern scheint der Verbrauch eher moderater zu sein. Vergleichsabrechnungen habe ich nicht, weil ich, obwohl ich schon einige Zeit hier wohne, noch keine Abrechnungen bekommen habe.

Die Abrechnung selbst wurde von der Ista erstellt. Die Wasserzähler sind in der Wohnung. Erstaunlicherweise bin ich in diesem Jahr zusammen bisher bei 37 Kubik, wovon 25 Kubik auf das Warmwasser entfallen, und mein Verbrauch hat sich nicht maßgeblich geändert. Jedenfalls nicht bewusst.
 
S

silka

Gast
Ich bin bislang nicht sparsam mit Wasser umgegangen, aber ich habe auch keine Wasserschlachten veranstaltet.

Der Vermieter wohnt nicht im Haus. Bei den anderen Mietern scheint der Verbrauch eher moderater zu sein. Vergleichsabrechnungen habe ich nicht, weil ich, obwohl ich schon einige Zeit hier wohne, noch keine Abrechnungen bekommen habe.

Die Abrechnung selbst wurde von der Ista erstellt. Die Wasserzähler sind in der Wohnung. Erstaunlicherweise bin ich in diesem Jahr zusammen bisher bei 37 Kubik, wovon 25 Kubik auf das Warmwasser entfallen, und mein Verbrauch hat sich nicht maßgeblich geändert. Jedenfalls nicht bewusst.
Da das Jahr ja gleich um ist und du weit unter Durchschnitt verbraucht hast mit 37cbm---
könnte ich mir nur vorstellen, daß du vom Vormieter noch was mit übergebraten kriegst oder die Abrechnung tatsächlich nicht stimmt.
Viel mehr andere Varianten fallen mir nicht ein.
Da jetzt auch mehr Kaltwasser als WW zu zählen ist (lt. Wasseruhr???)was auch immer so ist, muß der Fehler doch in der Abrechnung liegen.
Wie hast du jetzt eben die 37 und 25 für 2013 herausgefunden?

Jeder verbraucht mehr KW als WW---darauf würde ich abstellen und Widerspruch gegen die Abrechnung beim Vermieter einlegen.

Wieviele Wasseruhren hast du in deiner Wohnung? Kü2 und Bad2?
Woher weißt du, wie das bei den anderen Mietern ist? Wieviele sinds?
Seit wann wohnst du dort und ist die ominöse Abrechnung für das gesamte Jahr 2012?
 
E

ExitUser

Gast
Könntest Du die Abrechnung hochladen?

Nebenbei: Ich habe mal eine Wasserleitung gesehen, die nach einem Austausch der Wasseruhr an einer Stelle undicht war.
Klack, klack, klack ...
 
G

Gelöschtes Mitglied 41533

Gast
Hallo,

es gibt zwei Wasseruhren, KW und WW, die sowohl Küche, als auch Bad und die Waschmaschine im Keller zählen. Mit den anderen sieben Mietern habe ich noch nicht allen gesprochen, aber gemessen daran, dass ein Großteil des verbrauchten Warmwassers auf mich entfällt, kann es sich bei den anderen nur im normalen Rahmen bewegen.

Wohlgemerkt: Bei mir sind es jetzt insgesamt 37 Kubik; 25 davon sind WW. Rausgefunden habe ich das, indem ich heute mal auf die Zähler geschaut, und das mit den in der Abrechnung angegebenen Zählerständen verglichen habe. Und um das noch mal klarzustellen. Für die voran gegangenen Jahre hat es gar keine Abrechnungen gegeben, obwohl ich hier schon einige Zeit wohne. Sie wurden einfach nicht gemacht. Diese Abrechnung geht vom 1.1. bis 31.12.12.

Hochladen kann ich die Abrechnung leider nicht. Ich habe weder Scanner noch Fotoapparat.
 
E

ExitUser

Gast
... Für die voran gegangenen Jahre hat es gar keine Abrechnungen gegeben, obwohl ich hier schon einige Zeit wohne. Sie wurden einfach nicht gemacht. Diese Abrechnung geht vom 1.1. bis 31.12.12.

Hochladen kann ich die Abrechnung leider nicht. Ich habe weder Scanner noch Fotoapparat.

Ich kenne jemanden, der kennt jemanden ... der hatte ebenfalls eine horrende Abrechnung erhalten, ohne, dass die Jahre zuvor eine erstellt wurde. Der Anwalt verlangte vom Vermieter eben diese nicht erstellten Abrechnungen, weil ja die letzte, hohe Abrechnung darauf aufbauen sollte bzw. frühere Kosten herausgerechnet werden müssten. Vermieter konnte nicht, Mieter ging "kostenlos" aus der Sache raus. Wie wäre es in Deiner Angelegenheit mit einem Anwalt?
 
G

Gelöschtes Mitglied 41533

Gast
Hallo,

Ja. Ich habe gerade lange darüber nachgedacht, und bei genauer Betrachtung, werde ich nicht an einem Anwalt vorbei kommen. Bei mir sind es einfach viel zu viele Baustellen, denn das hier ist ja nicht die Einzige.

Es wird langsam zur Vollzeitbeschäftigung, und ich würde mich eigentlich lieber auf die Jobsuche konzentrieren.

Aber nochmal die Frage: Was würde passieren, wenn ich die Abrechnung einfach so beim Jobcenter einreiche?
 

schwanenritter

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der hatte ebenfalls eine horrende Abrechnung erhalten, ohne, dass die Jahre zuvor eine erstellt wurde.
Und genau da liegt meiner Meinung nach der Hase im Pfeffer. Wenn nämlich der Vermieter in diese eine Abrechnung noch ein oder zwei alte reinpackt, dann kommt das mit den hohen Mengen schon hin. Zwei Dinge sind wichtig: 1. Wie rechnet der Vermieter ab, per Kalenderjahr oder per Heizperiode (die sich meist von Oktober bis April erstreckt)? 2. Wenn da eine Abrechnung von früheren Zeiträumen drin steckt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass diese Abrechnung ungültig ist, denn der Vermieter darf sich nur eine bestimmte Zeit für die Abrechnung nehmen. Bei Kalenderjahr heißt das z. B., wenn der Vermieter am 01.01.2014 die Abrechnung für 2012 schickt, dann kann er eine Nachforderung nicht mehr geltend machen, da die Abrechnung mehr als 1 Jahr nach dem Ende des Abrechnungszeitraums erfolgte. Der Mieter kann aber andererseits ein Guthaben noch reklamieren. Bei Abrechnung nach Heizperiode wäre es so, dass der Vermieter 1 Jahr nach Ende der Heizperiode abgerechnet haben muss. Oder anders: Für die Zeit vom 01.10.2011 bis 30.09.2012 muss er bis spätestens 01.10.2013 abgerechnet haben, ansonsten kann er das vergessen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41533

Gast
Hallo,

also einige Eigentümlichkeiten sind mir mittlerweile bei sehr genauem Lesen aufgefallen: So fällt auf, dass an Energie innerhalb eines Jahres 60000 Kwh Gas angegeben sind, für das gesamte aus. Dabei sind zwei Rechnungen angegeben, und zwar eine vom April und eine vom Dezember. Beide sollen jeweils an die 30000 Kwh umfasst haben. Kann eine Heizungsanlage innerhalb von drei Monaten das verbraucht haben? Dann ist mir aufgefallen, dass die dritte Nachkommastelle der alten Ablesewerte immer auf Null endet, während die dritte Nachkommastelle der neuen Ablesewerte eine wechselnde Zahl ist. Ich bin jetzt schon seit Längerem am Überlegen, ob Anfang 2012 überhaupt jemand zum Ablesen da war. Und dann stehen da ominöse Garantiewarten KWZ, WWZ und WMZ (also vermutlich Kaltwasserzähler, Warmwasserzähler und Wärmemengenzähler), jeweils mit Datum vom 1. Januar und mit einem Gesamtbetrag für das gesamte Haus von rund 500 Euro. Auch da kann ich mich nicht erinnern, dass jemand da war. Wobei ich nicht weiß, ob da jemand da gewesen sein muss.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41533

Gast
Er scheint per Kalenderjahr abzurechnen. Jedenfalls ist da nichts anderes angegeben und die Wärmemengenzähler werfen auch nur die Daten vom 31. 12. aus.
 
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Dieses Thema ist geschlossen.
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