Betriebsbedingte Kündigung, erbitte dringend Hilfe!. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Peter87

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Hallo Elo Forum,

es geht um meinen Bruder er wurde betriebsbedingt gekündigt, seit dem 15 Juli
ist er arbeitslos und bekommt am 25 Juli 900 Euro Restgehalt.

Ich habe keine Ahnung, wie er sich jetzt verhalten soll, wie läuft das mit ALG 1
er würde heute gerne heute noch zum Arbeitsamt fahren und sich melden, ich würde
ihn gerne als Beistand begleiten.

Worauf müssen wir achten bzw er? Welche Schritte und
Nachweise sind nötig? Bin ALG 2 Empfänger habe keine Ahnung.

Freue mich auf jede Hilfe die wir kriegen können.
 
E

ExitUser

Gast
Er hätte schon am 15. hinfahren sollen, ab da hätte ein bestehender Anspruch gegolten
Einfach hingehen und arbeitslos melden und wenn er viel Glück hat ist morgen schon ein passender Job in trockenen Tüchern
ALG1 ist ein Anspruch den er sich erworben hat keine kann Leistung
 

gila

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Informiert euch umgehend auf den Seiten der Agentur und nehmt die Meldung vor!
Er hatte sich schon längst melden müssen, der Arbeitgeber sollte ihn auch eigentlich darüber informiert haben. Eine betriebsbedingte Kündigung erfolgt meistens ja nicht von heute auf morgen.

 
Zuletzt bearbeitet:

Peter87

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Kommen gerade vom Amt müssen alles digital bzw online ausfüllen, Arbeitsuchend hat er sich nie gemeldet.
Warten noch auf die Arbeitsbescheinigungen vom AG, das Atest vom 1.7.2019 - 26.7.2019 wollen sie auch noch haben.
Wenn die sperrfrist eine Woche beträgt, wieviel Geld bekommt er dann rückwirkend?. Gibt es überhaupt
bei ALG 1 rückwirkend?
 

gila

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Wenn die sperrfrist eine Woche beträgt, wieviel Geld bekommt er dann rückwirkend?
1 Woche weniger als Summe X 🙄

Diese Frage ist nicht dein Ernst, oder? Du liest doch hier schon auch fünf Jahre mit. Woher soll man wissen wie viel ALG1 der Bruder bekommt wenn man nicht weiß was er verdient hat und auch sonst keine info hat etc. etc.

 

Peter87

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Diese Frage ist nicht dein Ernst, oder? Du liest doch hier schon auch fünf Jahre mit
Bin seit 5 Jahren registriert - was nicht heißt, dass ich über alles im Bilde sein kann.
Das mit der Summe ist mir im Eifer des Gefechts passiert.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Arbeitslosmeldung am 1. Tag nach der AU.

Mehr gibt es da nicht zu sagen.
Bis dahin zahlt die Krankenkasse, also vom 15.07. bis Ende AU.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Nein, da muss man die Krankenkasse zumindest mal auffordern.
Die Afa braucht keine AU vor dem eigentlichen Leistungsbezug.

Bezogen auf Deine Angaben:

- Arbeitslosmeldung persönlich zum 27.07.19, spätestens am 29.07.19, besser morgen.

- Info an Krankenkasse, dass man vom 15.07.19 bis 26.07.19 Krankengeld beansprucht.
 

Peter87

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Nein, da muss man die Krankenkasse zumindest mal auffordern.
Die Afa braucht keine AU vor dem eigentlichen Leistungsbezug.
Dann rufen wir die morgen mal an, dann schenken wir uns das mit der AU gegenüber der AFA.

- Arbeitslosmeldung persönlich zum 27.07.19, spätestens am 29.07.19, besser morgen.

- Info an Krankenkasse, dass man vom 15.07.19 bis 26.07.19 Krankengeld beansprucht.
Danke für die Info, persönlich wird schwierig- wenn dann elektronisch.
Was rechnet die AFA eigentlich alles an?, mein Bruder hat heute 900 Euro bekommen
+ das Krankengeld, kann es da zu Anrechnungen kommen?.
 

Kerstin_K

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Anrufen ist keine gute Idee. Bitte alles nachweisbar schriftlich machen.

Ihr müsst den Antrag auch nicht elektronisch ausfuellen, sondern koennt darauf bestehen, das man euch das Formular in Papierform aushändigt.
 

Peter87

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Aktuell ist es do, dass sein Ex Arbeitgeber sich weigert, diese Arbeitsbescheinigung auszufüllen, die AfA weigert sich dann hingegen den Antrag auf ALG 1 zu bearbeiten. Einreichen werden wir ihn noch, aber dies wurde uns im Vorfeld schon kommuniziert.

Am Freitag hat er schon einen Termin, obwohl keine Leistungen geflossen sind noch nicht mal der Antrag eingereicht wurde, ist das normal?.

Ich werde ihn als Beistand begleiten, ist das ähnlich wie bei ALG2? Also auch EinV, VV oder Sinnlosmaßnahmen? Worauf müssen wir noch achten?

Unterschreiben werden wir natürlich nix, erstmal alles mit nachhause nehmen.
 

Kerstin_K

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DIe AfA weigert sich nicht, den Antrag zu bearbeiten, sie kann es schlicht nicht, denn sie braucht die Angaben. Aber die AfA kann dem Arbeitgeber auf de Füsse treten. der ist nämlich gesetzlich verpflichtet, die Arbeitsbescheinigung auszufüllen.

Was man auch machen kann, dass man die Abrechnungen der letzten 12 Monate einreicht zusammen mit einem Vordruch. Den rückt die AfA aber ungerne raus, da muss man etwas hartnäckig sein. Dann können die Leistungen zumindest vorläufig berechnet werden.

Mit dem Termin das ist normal. Schliesslich soll man möglichst schnell wieder in Arbeit kommen.

VVs, Massnahmen und EGVen gibt es auch, aber bei der AfA geht es meist seutlich humaner zu als beim JC. Die EGVeb haben meistens keien Rechtsfolgebelehrung, so dass das eigentlich zahnlose Tiger sind. Schaut euch den §140 SGB III an. Da steht drin, was zumutbar ist.

Fahrtkosten kann man beantragen, aber bei ALG I geht man abhängig von der Höhe auch von einer gewissen eigenleistungsfähigkeit aus.
 

gila

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Ein Verstoß gegen die Pflicht zur Ausstellung der Bescheinigung oder eine unrichtige oder eine unvollständige Ausstellung ist eine Ordnungswidrigkeit! Sie können Ihren Arbeitgeber also nach § 404 Abs. 2 Nr. 19 SGB III anzeigen. Außerdem kann sich Ihr Arbeitgeber nach § 321 SGB III schadenersatzpflichtig machen. Das Gesetz regelt aber lediglich, dass der Arbeitgeber für Schäden aufzukommen hat, die der Bundesagentur für Arbeit durch die vorsätzliche oder fahrlässige Falschauskunft entsteht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Das interessiert manche AG nicht, weil das in der Praxis ein zahnloser Tiger ist.

Der Weg mit den Lohnabrechnungen funktioniert.
Dann soll sich die Afa drum kümmern.

Dann klappt das auch nach Aufforderung.
 

gila

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Der zahnlose Tiger hat eine Rechtsgrundlage und auch eine Bezifferung der Strafe. Also ist er nicht ganz so zahnlos, man muss halt dann die Arbeitsagentur dazu anhalten dieses Druckmittel auch zu nutzen
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ich berichte nur, wie es in der Praxis aussieht.

Klassischer Theorie-Praxis Konflikt.
Häufig hier anzutreffen ;-)

Außerdem ging es ja um die Anzeige von Seiten des Elo.

In der Praxis reicht man die Lohnabrechnung ein und die Afa fordert dann den AG auf.

Dann bewegen sich die AG auch.
Anzunehmen, dass die Afa direkt mit Bußgeld kommt, ist unrealistisch.

Da kann Elo noch so viel auffordern.

Und ja, ich finde das auch eine Sauerei, gerade weil den Afa Mitarbeitern das Problem nicht unbekannt ist und durchaus öfter vorkommt.
Prozentual natürlich kein Problem.

Die Afa hat aber keinen finanziellen Druck wie der Elo.
Ich bleibe dabei: So wie @Kerstin_K beschreibt vorgehen.

Alles andere kostet nur Kraft und Nerven und bringt keine zügige Zahlung.
 

Peter87

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Was man auch machen kann, dass man die Abrechnungen der letzten 12 Monate einreicht zusammen mit einem Vordruch.
Und wie heißt dieser Antrag bzw wie und wann kann man den stellen?

Wie lange darf der Arbeitgeber sich mit der Arbeitsbescheinigung, Zeit lassen?

Kann er am Freitag zum Termin das schon mal ansprechen?

Die EGVeb haben meistens keien Rechtsfolgebelehrung, so dass das eigentlich zahnlose Tiger sind. Schaut euch den §140 SGB III an. Da steht drin, was zumutbar ist.
Zahnlose Tiger? Das heißt eine Einv ohne RFB könnte man dann unterschreiben?

Ich frage mich wie man mangels finanzieller Mittel, solchen Bemühungen nachkommen soll, solange keine Leistungen fließen.

Ganz zu schweigen von der Krankenversicherung, muss das Krankengeld mitgeteilt werden?
Und würde das angerechnet werden?
 
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