Betrieb beauftragt 5 verschiedene ZAF, normal?. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

schiavo

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Servus,

unabhängig von meinem anderen Thread, möchte ich eine interessante Beobachtung mit euch teilen.

Der Kundenbetrieb, wo ich zurzeit ich über eine ZAF arbeite, beschäftigt insgesamt ca. 50-60 Mitarbeiter (einschließlich der Leiharbeiter).

Wie viele davon Leiharbeiter sind, kann ich nicht genau abschätzen, ca. 25% dürfte hinkommen, sie kommen allerdings nicht von derselben ZAF, sondern von mindestens 5 verschiedenen! Das wäre so weit nichts Dramatisches, aber:

Die Leiharbeiter verdienen unterschiedlich viel!

Beispiel:

Hans arbeitet bei ZAF A, verdient 7,89€/h + Fahrkarte.

Jörg arbeitet bei ZAF B, verdient 8,00€/h + Fahrkarte + Abmachung, dass das Zeitkonto maximal 20h ansammeln kann.

Bert arbeitet bei ZAF C, verdient 7,89€/h - Verpflegungspauschale von 6€/Arbeitstag + Fahrtkostenpauschale von 2€/Arbeitstag

Jeder weiß, dass Leiharbeiter deutlich weniger verdienen als das Stammpersonal, aber woher zum Teufel soll ich wissen, welche ZAF-Bude das geringste Übel ist? In den Stellenanzeigen ist das nie ersichtlich, weil alle denselben Mist schreiben ("Attraktive Verdienstmöglichkeiten nach IGZ-Tarifvertrag" *gähn*)

Außerdem frage ich mich, ob der Verwaltungsaufwand des Kundenbetriebs so wirklich geringer ist...

Mit freundlichen Grüßen,

schiavo
 

Rosarot

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Diese Entwicklung kann man immer wieder beobachten. Von wegen "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit"...
 

Wutbuerger

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Bei der Lohnrecherche bin ich eben schon mal auf drei Tarifverträge gestoßen .
Berechnen Sie hier Ihren Stundenlohn auf Basis der Tarifverträge von AMP, BZA und iGZ.
Da wird für die selbe Gehaltsstufe dann unterschiedlich bezahlt .Und was es an Fahrgeld gibt , Zulagen etc probier ich selbst gerade herauszufinden , oder liegt das hauptsächlich am eigenen Verhandlungsgeschick ?
 

schiavo

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Berechnen Sie hier Ihren Stundenlohn auf Basis der Tarifverträge von AMP, BZA und iGZ.
Die Tarifverträge spielen hierbei kaum eine Rolle, 7,89€/h sind der Mindestlohn der Zeitarbeitsbranche (im Westen).

Die Variationen, wie z.B. die außertarifliche Zulage von 0,11€ oder die Verpflegungspauschale hängen allein von der "Gutmütigkeit" der ZAF-Bude ab.
Der Kundenbetrieb bezahlt alle ZAF gleich (davon gehe ich aus), wie sie das Geld verteilen, ist ihm egal.
Von Verhandlungsgeschick kann auch nicht die Rede sein, es gilt der Grundsatz "Friss oder Stirb".

Mit freundlichen Grüßen.

schiavo
 
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