Betreuung der Kinder nicht gesichert, Kündigung bei unbefristetem Vertrag ohne Sperre möglich?

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EvaSch

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Hallo

Ich soll von der Firma aus 2 Tage die Woche in die Zentrale versetzt werden, damit ich adäquat im Berufsfeld geschult werden kann.
Ich arbeite am Wohnort und die Zentrale wäre für mich aktuell mit erheblichem Mehraufwand verbunden.

Aktuell arbeite ich von 9-18 Uhr, 13-14 Uhr Mittag. In der Pause fahre ich heim, gehe mit dem Hund Gassi, sporne den 7 Jährigen zu Hausaufgaben an oder schicke ihn zur Logopädie, die 5min von meinem Arbeitsplatz weg ist, wir treffen uns dann da, derweil ich mit dem Hund schnell Gassi gehe.
Mittwoch habe ich mit der Tochter Logopädie nach meiner Schicht (immer bis 13 Uhr) und Freitag hat der Sohn nochmal Therapie, sowie Donnerstag Sport.

Meine Arbeitgeber wussten/wissen, dass mein Freund eine Ausbildung in Schicht absolviert, sie wussten/wissen, dass ich 3 Kinder habe.
Im Moment hat mein Freund nur Frühdienst, sodass er die Kinder ab 15/16 Uhr betreut, die Therapien kann er aber nicht überwachen, er ist ja nicht da. Ich schon.
Wenn er Spätschicht hat, läuft es fast genauso ab, nur dass mein großer Sohn eben die Schwester im KiGa abholt und mir ins Geschäft bringt, das ist abgesprochen.
Wenn ich aber in die Zentrale muss, dann habe ich keine Betreuung für das 5 jährige Mädchen. Die Jungs, sie sind 7 und 13, kann ich durchaus für ein paar Stunden alleine lassen und auch telefonisch anordnen, wann es Zeit für ihren Sport ist. Aber ich habe keine Möglichkeit mehr, die ganzen Therapien zu verwalten/organisieren/überwachen, weil ich dann nämlich in meiner Mittagspause nicht heim kann, weil ich 45-90min mit den Öffis on tour bin.

Ich freue mich, dass man mich jetzt endlich, nach fast 6 Monaten, adäquat schulen will. Aber ich bekomme das zeitlich und betreuungstechnisch mit den Kindern nicht hin.
Zudem bin ich sehr unzufrieden hier im Beruf, ich bin absolut unterfordert (Netflix und Co sind meine besten Freunde!) und sitze meine Zeit nur ab.
Ich möchte nicht kündigen, ohne einen anderen Job zu haben, möchte aber, wenn dann, nur noch Teilzeit einsteigen (wird auch eher gesucht), damit ich noch Zeit für die Termine der Kinder habe.
Doch kann ich so einfach den aktuellen Job kündigen, ohne eine Sperre seitens des JC zu bekommen? Ich würde mit TZ zwar mehr Stundenlohn als aktuell bekommen, aber halt weniger Gehalt, weil weniger Stunden.
Ich habe noch einen Nebenjob, den ich dann auch nur noch schwerst ausüben könnte, weil ich einfach zu spät dann nach Hause komme.
Was kann ich tun bzw was ratet ihr?

Eva
 

Kerstin_K

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Ich würde mal prüfen lassen, ob diese Weisung des Arbeitgebers zumutbar ist für Dich, wenn das mit der Kinderbetreuung nicht vereinbar ist.

Und wenn irgend möglich erst kündigen, wenn Du was anderes hast.
 

EvaSch

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Ich würde mal prüfen lassen, ob diese Weisung des Arbeitgebers zumutbar ist für Dich, wenn das mit der Kinderbetreuung nicht vereinbar ist.

Und wenn irgend möglich erst kündigen, wenn Du was anderes hast.

Wo kann ich das denn prüfen lassen?
Kündigung habe ich natürlich erst vor, wenn ich was Neues habe. Aber handelt mir das keine Sperre vom Jobcenter ein, wenn ich von VZ auf Teilzeit gehe, mit knapp 300€ weniger Gehalt?
 

Kerstin_K

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Gibt es eine Betriebsrat?

Ansonsten durch eine giten Atbeitsrechtsanwalt. Aber ich weiss nicht, ob Du dafür einen Beratungsschein bekommst. Gewerkschaft wäre auch noch eine Möglichkeit, falls Du da Mitglied bist.

Wie lange soll diese Schulung denn gehen? Ein paar Wochen lassen sich ja vielleicht überbrücken, aber wenn das länger gehen soll....

Oder mal anfragen, ob die Person, die dich schulen soll, nicht an Deinen Arbeitsplatz kommen kann?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
Bei mir ging es ohne Sanktionen, SB meinte die Kinderbetreuung habe schließlich immer Vorrang. Habe allerdings alles im Vorfeld abgeklärt, musste z. B. die KITA-Zeiten und die Schulzeiten der Kinder nachweisen, ÖPNV-Fahrpläne ausdrucken um zu belegen wie lange ich von A nach B unterwegs bin.
 

EvaSch

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Es gibt keinen BR, bei verdi bin ich Mitglied. Da frage ich dann mal an, danke!

Die Schulung ist bis auf Weiteres. Es ist auch nicht so eine Schulung, wo extra Jemand kommt, sondern ich soll einfach in der Zentrale von den Kollegen geschult werden. Ich arbeite im Sanitätshaus und soll halt die ganzen Abläufe kennenlernen. Und eben die Produkte und beraten. Ansich ja super, aber ich bin jetzt schon seit 5 Monaten hier und seit Oktober alleine in der Filiale. Ich habe halt kaum bis kein Fachwissen und dass man mich schulen will, ist ja prinzipiell okay. Aber man wusste, dass mein Freund ab Oktober in die Ausbildung geht, sie wussten, ich habe im September alle Zeit der Welt für die Einarbeitung. Aber die neuen Kollegen einzuarbeiten passte letztes Jahr einfach nicht rein.

Ich suche halt jetzt händeringend. Ich will da nicht bleiben.
 

erwerbsuchend

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@TE, hast du dieses Thema bereits mit deinem SB im JC angesprochen? Gibt es sonst keine Möglichkeit für die Versorgung und Unterbringung der Kinder? Kommt bei deinem AG das Thema Brückenteilzeit in Betracht? Seit 01.01.2019 ist es möglich für einen bestimmten Zeitraum von VZ auf TZ zu wechseln und nach dem Ende der TZ-Phase wieder auf VZ zu wechseln.
 

EvaSch

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Ich habe bei dem JC das Thema.noch nicht angesprochen. Mein Freund hat am 31.12. die Kündigung in Probezeit erhalten und sucht jetzt händeringend, die ersten Vorstellungsgespräche stehen an. Sollte er aber nix finden bis zum 16.1., dann kann ich ja gut in die Zentrale arbeiten, denn er ist dann ja da. Es ist mir aber wichtig, dass er seine Ausbildung im passenden Betrieb fortsetzen kann.
Daher habe ich das noch nicht angesprochen.

Auf TZ wechseln machen die nicht mit. Ich bin alleine in der Filiale, dann bräuchten sie noch Wen und da finden sie niemanden. Es will keiner in diese Filiale und auch keiner zu dieser Firma. Ich bin die 13. Angestellte in 2 Jahren!
 

erwerbsuchend

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Mein Freund hat am 31.12. die Kündigung in Probezeit erhalten und sucht jetzt händeringend, die ersten Vorstellungsgespräche stehen an. Sollte er aber nix finden bis zum 16.1., dann kann ich ja gut in die Zentrale arbeiten, denn er ist dann ja da.

Wieso hast du diese Information nicht in deinem Eröffnungsbeitrag genannt? Ist dieser Fakt im JC bekannt?

Auf TZ wechseln machen die nicht mit.

Hast du diese Auskunft von deinem AG schriftlich erhalten?

Dann schaue dir bitte einmal selbst die Regelungen zur Brückenteilzeit genau an. Ab einer bestimmten Anzahl an Mitarbeitern im Unternehmen muss der AG jedem 15. AN die Möglichkeit zur Brückenteilzeit geben. Notfalls muss der AG in so einem Fall entweder eine weitere TZ-Kraft einstellen oder halt jemand anderen an deinen Arbeitsplatz in TZ versetzen.

Hast du von deinem AG schriftlich die Information erhalten, wie lange diese Schulung gehen soll?
 

EvaSch

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Ich habe das nicht erwähnt, weil er bis 16. Januar Zeit hat, eine neue Stelle zu finden, wenn nicht, ist die Ausbildung hinüber.
Das weiß auch das JC und ich Frage hier nach, denn wir hoffen inständig, dass er seine Ausbildung abschließen kann!
Und für den Fall Frage ich nach, denn wenn er wieder arbeitet (so Gott denn will klappt es direkt), tritt eben genau diese Problematik ein.

Und ich sage es nochmal, es ist keine klassische Schulung in dem Sinne. Ich bin völlig branchenfremd und muss natürlich wissen, was ich den Leuten verkaufe und wie ich sie beraten muss. Deswegen soll ich in die Zentrale. Und damit ich, im Falle von Krankheit, die Abläufe in der Zentrale kenne, soll ich auf Dauer eben in die Zentrale, die Kollegin vertritt mich dann, damit sie eben auch in meiner Filiale alle Abläufe aus dem FF beherrscht. Ansich ja auch völlig okay, davon war aber anfangs nie die Rede, die dachten (obwohl bekannt, dass ich branchenfremd bin!), dass ich auch ohne Arbeiten in der Filiale Erfahrung sammeln kann, aber bei teilweise nur 2 Kunden am Tag, da lernst du nix.

Und das ist ja halt prinzipiell mit mein Problem. Ich habe einfach nix zu tun. An sehr guten Tagen habe ich 20 Kunden, an den Standardtagen sind es maximal 10 Kunden und das in 8h Arbeitszeit.

Ich war heute im Nebenjob, ich bin fix und alle und freue mich zu sehen, dass man neue Mitarbeiter nicht einfach nur auflaufen lässt, sondern adäquat einarbeitet und schult. Es war so toll, endlich wieder zu arbeiten, richtig zu arbeiten.
 

Kerstin_K

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Naja, der 16. Jamuar ist ja nicht mehr lange hin. Kann denn die Kammer nicht bei der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz helfen?

Sanitätshaus ohne Fachpersonal, autsch, eire armen Kunden. Gute Beratung ist da so mega wichtig.
 

EvaSch

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Naja, der 16. Jamuar ist ja nicht mehr lange hin. Kann denn die Kammer nicht bei der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz helfen?

Sanitätshaus ohne Fachpersonal, autsch, eire armen Kunden. Gute Beratung ist da so mega wichtig.

Er befindet sich mitten in der Ausbildung zum Altenpflegehelfer (die Fachkraft macht er, wenn er den Helfer sicher in der Tasche hatte und Prüfungstechnisch alles gut lief), da ist das Finden einer Stelle nicht sooo schwer. Das Finden einer gescheiten Stelle, also einen Arbeitgeber der ausbilden kann und will, ist da schon schwerer. Hatten wir ja jetzt eben. Habe schon mein Vitamin B eingeworfen und meine Kollegen helfen mir, legen gute Worte bei den Heimen für meinen Freund ein.
Probezeit und krank, ist eine miese Sache.

Und ja, natürlich muss geschultes Personal her. Im Sanitätsbereich gibt es das so gut wie gar nicht. Den Beruf ansich gibt es auch nicht als Ausbildung, man kann aber nach 5 Jahren bei der IHK eben die Fachverkäuferin für Sanitätsbedarf anerkennen lassen , wenn man diverse Zertifikate vorweisen kann.
Meine Chefs, das wusste ich aber vorher nicht (ich war einfach froh, Arbeit zu haben), sind aber nicht wirklich geeignet, neues ungelernten Personal adäquat anzuleiten. Man wird durchaus auch angeschrien.
Eine Kollegin, Arzthelferin mit diversen Weiterbildungen, flüchtet jetzt auch, sie hat es satt. Sie wurde, wie auch ich, ins kalte Wasser geworfen und nicht adäquat auf alles geschult, ist aber immerhin eher Firm auf dem Gebiet als ich und brachte sich fast Alles selbst bei. Aber sie arbeitet halt auch in einem anderen Bereich als ich, sie hat mit den Krankenkassen zu tun, ich verkaufe und berate.
Wenn mir das ganze Spaß machen würde, wäre es ja noch schön, aber ich bin halt wirklich chronisch unterfordert und auf die miese Stimmung in der Zentrale habe ich keine Lust. Aktuell arbeite ich nämlich alleine und bekomme all den Mist nur mit, wenn Chefin Mal wieder einen Ausraster.mor gegenüber hat.
 

Birgit63

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Also einen Ausbildungsplatz zum Altenpflegehelfer zu finden, sollte ja eigentlich nicht das Problem darstellen. Kommt allerdings darauf an, wo ihr wohnt. Stadt oder auf dem Land. Auch in der Probezeit kann man krank werden. Gerade in der Branche. Die alten Leute haben oft irgendwelche Infekte. Mein Mann arbeitet auch als Altenpflegehelfer. Er ist allerdings sehr selten krank. In 10 Jahren 1 x. Aber das liegt an seinen Abwehrkräften. Seine Kollegen sind oft bis öfters krank.
 

EvaSch

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Also einen Ausbildungsplatz zum Altenpflegehelfer zu finden, sollte ja eigentlich nicht das Problem darstellen. Kommt allerdings darauf an, wo ihr wohnt. Stadt oder auf dem Land. Auch in der Probezeit kann man krank werden. Gerade in der Branche. Die alten Leute haben oft irgendwelche Infekte. Mein Mann arbeitet auch als Altenpflegehelfer. Er ist allerdings sehr selten krank. In 10 Jahren 1 x. Aber das liegt an seinen Abwehrkräften. Seine Kollegen sind oft bis öfters krank.

Er hätte sich auch nicht krank gemeldet, eben wegen Probezeit. Er hatte aber eben Magen Darm Infekt und er kann ja schlecht die alten Menschen anstecken, wenn es ansteckend ist. Er hat sich beinahe eingemacht, während er eine Bewohnerin frisch gemacht hat und schaffte es mit Ach und Krach zur Toilette.
Wir wohnen zwar in einer Kleinstadt, hier alleine gibt es 2 Altenheime, 2 ambulante Pflegedienste. Wir wohnen mitten in einer Metropolregion, genügend Großstädte gut erreichbar. Es gäbe genug, es muss nur gut erreichbar sein für ihn. Habe Kollegen geimpft, die legen gute Worte für ihn ein, habe Kunden ausgefragt, in welchen Heimen sie arbeiten etc. Er ist schon dahinter. Heute ruft er die Schule an und klärt, wie lange Zeit er hat, einen neuen Ausbildungsplatz zu finden. Offiziell ist er ja noch angestellt bis 15. , die Schule geht am 28. Januar wieder los. Entweder muss er dan n bis 16. oder eben bis 28. wieder eine neue Stelle vorweisen, das sehen wir dann. Bis 16. wäre mir lieber, wegen Geld. Wir sind ja aufs Geld angewiesen, von daher.

Die Krankheit war in seinem Fall für die Chefin eben das I Tüpfelchen, gehe ich von aus. Sie war nicht zufrieden mit ihm, er nicht zufrieden mit dem Heim. Von daher passt es, dass er dort weg ist. Er macht sich jetzt halt nur den Kopf, ob er ein Heim findet, dass ihn auch ausbilden will (also ausbilden, nicht nur malochen) und ob er überhaupt für den Job geeignet ist. Ich hab ihm beinahe den Kopf abgerissen.
 

Birgit63

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Macht deinem Freund denn die Ausbildung Spaß? Ich bin eigentlich der Typ, der sagt, dass Geld verdienen nicht immer Spaß machen kann und muss. Aber in der Altenpflegebranche sehe ich das anders. Ich selbst würde diesen Beruf niemals ausüben können. Deshalb frage ich. Dieser Job ist kein Beruf, sondern Berufung. Wenn man das nicht kann, dann nützt es auch nicht, sich jetzt einen anderen Ausbildungsbetrieb zu suchen.
 

Kerstin_K

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Birgit, das ist überall so, wo man direkt an Menschen arbeitet: Pflege, Medizin, Erziehung...

Aber ich behaupte auch mal, wenn man an einem Beruf gar keinen Spass hat, dann wird das nichts mit der Ausbildung, egal welcher Beruf.

Aber es gibt in jedem Beruf Arbeiten, die einem mehr zusagen und andere, die man weniger mag.
 

EvaSch

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Sein Fall ist ein wenig komplizierter.
Er will seit 1 Jahren diese Ausbildung machen, anfangs wollte er Förderung vom JC. Nicht erhalten. Nach diversen Praktika entschied er sich, die Ausbildung als Ausbildung und nicht als Umschulung anzugehen, seitens des JC gab es immer nur Steine oder Absagen.
Also hat er sich nach den Praktika an die BWU gesetzt und leider muss man sagen, war es nicht leicht, eine Stelle zu finden.
Er wird dieses Jahr 40, hat 2017 seinen Hauptschulabschluss nachgeholt und dies ist seine erste Ausbildung, die er dann durchgezogen hätte.
Es gefällt ihm, das ist es nicht. Aber er ist ansich ein schwieriger Fall. Ich halte nichts davon, dass er diese Ausbildung macht, aber was er sich in den Kopf gesetzt hat, macht er, ohne Rücksicht auf Verluste. Wir hatten heftig Streit deswegen.
Und jetzt will ich halt, dass er es durch zieht und nicht wegen sowas gleich wieder hin wirft.
 

EvaSch

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Er hat endlich einen neuen Ausbildungsbetrieb gefunden und wird ab 1.2. eingestellt, Verträge liegen vor.

Bei mir ist jetzt ein Punkt erreicht, an dem ich trotz Sperre kündigen würde
Ich komme psychisch mit der ganzen Arbeitssituation nicht mehr klar und will einfach nur da weg.
Eine andere Stelle habe ich nicht, habe mich nur darauf konzentriert, dass er eine neue Stelle findet.
 

zieku

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Geh zu deinem Hausarzt, verzähl deine Geschichte, lass dich krankschreiben, dann überweisen an nen Spezialisten. Der schreibt dir dann möglicherweise eine Bestätigung, mit der du dann aus gesundlichen Gründen kündigen kannst ohne Sperrzeit. Natürlich ist auch dauerkrank mit Kündigung durch Arbeitgeber nach erfolgloser Wiedereingliederung möglich.
 

EvaSch

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Meinen Hausarzt interessiert das nicht.
Mein Diabetologe ist zudem ein Mensch, der nicht sehr empathisch ist.
Außerdem bin ich ja seit 2016 bei einer Psychotherapeutin in Behandlung.
 

zieku

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Wechsel deinen Hausarzt, geh zu deiner Psychotherapeutin, lass dich krankschreiben. Verlang Dokumente, die bestätigen, dass deine Krankheit unheilbar ist, solang du da arbeitest. Geh damit zur Behörde und frag ob das reicht zur Kündigung ohne Sperrzeit, wenn nicht sei weiter krank. Deine Stimmung wird sich verbessern und du gewinnst Zeit solange du nicht arbeitsfähig bist.
 

EvaSch

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Ist ein wenig schwer, mit dem HA wechseln. Ich müsste dann ja am Sonntag mich krank melden, damit ich am Montag zu Arzt komme. Es gibt nämlich nur einen Arzt, der unter der Woche verlängerte Öffnungszeiten hat.
Muss überlegen, ob ich das schaffe, mich am So krank zu melden.
Ah nee, geht gar nicht, ich hab ja noch den Mini Job und da kann und will ich nicht gleich fehlen!
 

EvaSch

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Zukunft hab ich da definitiv nicht. Ich mag da gar nicht mehr bleiben. Möchte aber den Mini Job nicht verlieren, denn der gefällt mir, im Gegensatz zum Hauptjob!
 
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