Bester Zeitpunkt für Gleichstellungsantrag?

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MaLi

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Hallo zusammen,
ich habe einen GdB von 30 und bin aktuell während meines Referendariats Beamtin auf Widerruf. Da das Referendariat in 3 Monaten enden wird, habe ich mich jetzt arbeitssuchend gemeldet (als Beamtin rutsche ich ja tollerweise direkt ins ALGII).
Um meine Chancen auf einen neuen Job im öffentlichen Dienst zu erhöhen, möchte ich einen Antrag auf Gleichstellung stellen.
Jetzt meine Frage an euch: Soll ich mit diesem Antrag noch 3 Monate warten, bis ich tatsächlich auf ALGII bin? Wären die Chancen dann höher, weil das Arbeitsamt meine Vermittlungsmöglichkeiten dann höher einschätzt? Oder ist das eurer Ansicht nach egal und ich kann den Antrag jetzt schon stellen (das wäre für Bewerbungen vermutlich besser?)
Es wäre toll, wenn jemand mir einen Tipp geben könnte, dankeschön!
 

Sinuhe

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Um meine Chancen auf einen neuen Job im öffentlichen Dienst zu erhöhen, möchte ich einen Antrag auf Gleichstellung stellen.


Das ist nicht so einfach zu Beantworten.
Wie ist das eigentlich mit der ärztlichen Untersuchung auf Diensttauglichkeit,die man ja als Beamter bestehen muß?
Gibt es da keine Probleme bei einem GdB 30 in Bezug auf ein festes Beamtenverhältnis?
Denn was nützlich sein kann, um ein Angestelltenverhältnis im ÖD anzustreben,kann für eine Verbeamtung eher schädlich sein.
 

Muzel

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"Ein weiterer Punkt für eine Gleichstellung ergibt sich aus § 81(4), dem Recht auf bevorzugte Berücksichtigung bei Qualifizierung. Aber auch, dass behindertenbedingte Krankenfehltage ggf. anders gewertet werden.

Wichtig ist aber stets, dass der Grund für die Gleichstellung sich aus der Behinderung ergeben muss. Also Probleme welche Behinderte und Nichtbehinderte gleicher Maßen treffen helfen nicht weiter."
https://www.schwbv.de/gleichstellung.html
 

MaLi

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Danke für eure Antworten!
Oh, die ärztliche Begutachtung zur Einstellung als Beamtin war richtig hart. Zweitgutachter & Co. Die haben mich letztendlich aber genommen, weil die Verbeamtung nur für zwei Jahre war und eben nicht auf Dauer.
Ich strebe jetzt auch gar keine Verbeamtung an, Angestellter im öffentlichen Dienst wäre auch ok. Und da erhoffe ich mir eben Vorteile durch eine Gleichstellung.
 

Muzel

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Wenn du noch das Alter hast, in dem du dich verbeamten lassen kannst, solltest du dich gleichstellen lassen. Dann brauchst du nicht die Gewähr dafür bieten, dass du bis zu deinen Berufslebensende einsatzfähig bist. Ich meine bei Schwerbehinderten und Gleichgestellte wären es nur 5 Jahre. Genau weiß ich das aber aus dem Kopf nicht. Als Beamtin hat man viele Vorteile, nicht umsonst klagen viele auf Verbeamtung, die man nicht verbeamtet.
 
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