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Besteht noch irgendwie Hoffnung für meine Zukunft?

snoopy84

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#1
Bin ja schon länger ALG2 Empfänger, mir kommen so langsam Gedanken in den Kopf, das ich eventuell richtig schlechte Karten für die Zukunft habe! Bin Gelernter Verkäufer, aber schon lange aus den Beruf raus. Aus Familieren Gründen viele Probleme gehabt, und Beruflich ist alles echt schief gelaufen. 5 Jahre bekomme ich jetzt Hartz4, und je länger man ja keine Arbeit hat, umso schlimmer sieht es ja für die Zukunft aus, oder wie sieht ihr das?

Ich würde gerne was neues Lernen, nur wird ja lieber Kohle in irgendwelche Massnahmen Investiert, als Sinnvoll irgendwie Bildung anzubieten :icon_kotz: ne Ausbildung darf ich laut den JC nicht machen, was ich schon echt derbe finde! Oder sagen wir mal so: Eine Ausbildung darf ich machen, nur wird das nicht Unterstützt. Ist das so Korrekt die Aussage vom Fallmanager? Ich werde auch nicht Jünger, und mache mir langsam Gedanken. Mit 27 sollte man vielleicht irgendwie noch die Kurve kriegen.
 
E

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Gast
#2
Ich hab da nicht die Ahnung wegen einer Ausbildung wenn man ALG II bekommt und schon etwas älter ist, aber ich denke wegen der Unterstützung kommt es sehr auf den SB an den man da erwischt.

Mein Sohn war auch ein Spätzünder, er hat mit über 31 Jahren eine
Ausbildung begonnen, jetzt ist er 33

Nachdem er Jahre im Ausland herum gereist war, nach Deutschland zurück gekommen ist, wollte er dann doch endlich etwas Handfestes haben.
Er hat im Ausland zwar immer Arbeit gehabt, aber das interessiert hier keinen solange du nicht einen Gesellenbrief vorweisen kannst.

Er hat sehr großes Glück mit seinem SB gehabt.
Der SB hat ihm ermöglicht eine Ausbildung zu machen.
Mein Sohn bekam weiter sein ALG II und das Jobcenter hat ihm seine
Ausbildung bezahlt.

Nun hoffen wir, wenn er in den nächsten Wochen seine letzte Prüfung
hinter sich gebracht hat, dass er mit seiner Ausbildung auch weiter
kommt hier in D.

Da die Jobcenter und Co zum sparen aufgefordert sind denke ich, ist es nicht
mehr ganz so einfach da Unterstützung zu bekommen.
Oder man muss eine Ausbildung wählen die den SB überzeugt so, dass er
gar nicht Nein sagen kann.

Wünsche dir auf jeden Fall das du auch so viel Glück hast.
 

Smiley32

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#3
Falls Du BAFÖG bekommst wäre eine Schulische Ausbildung möglich. Zusammen mit Wohngeld und ggf. nem 400 Euro Job könnte das evtl. machbar sein.

Bei einer schulischen Ausbildung gibt es aber kein ALG2 mehr, da man dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht.

Vielleicht zahlt Dir das Jobcenter eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel. Die beinhaltet doch auch die Verkäufer-Ausbildung, oder?
 

FOKUS

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#4
@ snoopy84

Ich hatte auch mal mit 24 gedacht, dass ich aus Arbeitsmarktsicht zu alt bin, heute kann ich darüber nur milde lächeln...

Ich denke, dass die Chancen für eine Ausbildung gestiegen sind, weil die Bewerberzahlen zurückgehen und Arbeitgeber deswegen auch neue Wege gehen.

Wichtig ist zunächst mal, dass Du voll motiviert bist, das auch gut vermitteln kannst und genau weißt, was Du für eine Ausbildung machen willst. Dafür solltest Du Dich gut informieren und Gespräche mit möglichen Ausbildungsbetrieben suchen.

Die rechtliche Lage dem JC gegenüber können Dir sicher andere hier besser erläutern, aber ich denke, wo ein Wille ist, ist meistens auch ein Weg und es lohnt sich immer, für seine Interessen zu kämpfen. Wenn Du einen Ausbildungslohn erhältst, dann würdest Du als Aufstocker Deinen Leistungsbezug absenken...warum sollte sich das nicht gegenüber dem JC durchsetzen lassen?

Erstmal Alles Gute dafür!
FOKUS
 
E

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Gast
#5
Bei einer schulischen Ausbildung gibt es aber kein ALG2 mehr, da man dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht.
So wird es sein.

Mein Sohn hat hm so was wie eine Fernausbildung (weiß nicht genau wie das heißt) gemacht.

Er brauchte so weit ich mich erinnere nur zu den Prüfungen anwesend sein.

Deswegen hat er sicher auch sein ALG II weiter bekommen, weil er dem Arbeitsmarkt trotz Ausbildung weiter zur Verfügung stand.
 

gast_

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#6
Meine Tochter macht gerade ihre 2. Ausbildung - verdient dabei so viel, daß sie davon leben kann... das hat sie sich selbst gesucht...
 

1957er

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#7
Meine Tochter macht gerade ihre 2. Ausbildung - verdient dabei so viel, daß sie davon leben kann... das hat sie sich selbst gesucht...
Das ist heute in vielen Fällen die Ausnahme. Ich sehe es ja bei meiner Tochter. Seit der Realschule hat sie sich immer um eine Ausbildungsstelle bemüht. Nie Erfolg gehabt. Sie ist mit ihren 23 Jahren immer nur in der Schule gewesen, das übliche wie Berufskolleg usw.

Aktuell ist sie gerade in einer schulischen Ausbildung, wo ihr kurz vor der Prüfung gesagt wird, sie müssen sich weiterbilden, weil die Ausbildung bringt Ihnen garnichts, viele der Stellen werden seit Jahren durch Praktikas belegt.

Zur Zeit ist sie in einem Schulpraktikum: Altenheim, 2 Festangestellte 2 Auszubildene und 4 Praktikanten auf ihrer Abteilung. Dort wurde ihre so unter der Hand mitgeteilt, Praktikanten ersetzen schon seit Jahren Arbeitsstellen. Das gleiche auch im Krankenhaus, die lieber Praktikanten einstellen als ausgebildete Sozialhelfer oder Krankenpfleger.

So wie ihr ergeht es viele. Wenn sie sich in der Stadt mit Freunden trefft, dann gibt es nur einige, die es geschafft haben. Die meistens fühlen sich verarscht und vom Staat in Stich gelassen.
 

EyeODragon

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#8
So wird es sein.

Mein Sohn hat hm so was wie eine Fernausbildung (weiß nicht genau wie das heißt) gemacht.

Er brauchte so weit ich mich erinnere nur zu den Prüfungen anwesend sein.

Deswegen hat er sicher auch sein ALG II weiter bekommen, weil er dem Arbeitsmarkt trotz Ausbildung weiter zur Verfügung stand.
Genau so mache ich das auch momentan. In 3 Monaten wechsel ich in den Bafög Bedarf. Ich mache momentan mein Abi und das letzte Jahr wird mit Bafög unterstützt. Danach folgt das Studium an einer Uni und dann sollten Perspektiven vorhanden sein.
 
E

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Gast
#9
Bin ja schon länger ALG2 Empfänger, mir kommen so langsam Gedanken in den Kopf, das ich eventuell richtig schlechte Karten für die Zukunft habe! Bin Gelernter Verkäufer, aber schon lange aus den Beruf raus. Aus Familieren Gründen viele Probleme gehabt, und Beruflich ist alles echt schief gelaufen. 5 Jahre bekomme ich jetzt Hartz4, und je länger man ja keine Arbeit hat, umso schlimmer sieht es ja für die Zukunft aus, oder wie sieht ihr das?

Ich würde gerne was neues Lernen, nur wird ja lieber Kohle in irgendwelche Massnahmen Investiert, als Sinnvoll irgendwie Bildung anzubieten :icon_kotz: ne Ausbildung darf ich laut den JC nicht machen, was ich schon echt derbe finde! Oder sagen wir mal so: Eine Ausbildung darf ich machen, nur wird das nicht Unterstützt. Ist das so Korrekt die Aussage vom Fallmanager? Ich werde auch nicht Jünger, und mache mir langsam Gedanken. Mit 27 sollte man vielleicht irgendwie noch die Kurve kriegen.
Versuche eine Ausbildung zu bekommen oder erstmal Schulabschlüsse nachzumachen. Es gibt schon einige Möglichkeiten und zu alt bist du sicher noch nicht. Viele Angebote sind kostenlos und werden teilweise auch als Abendschule angeboten.

Für eine betriebliche Ausbilung hört man oft, dass die Altersgrenze so bei 30 liegt. In gefragten Berufen (Pflege z.B.) auch höher. Das hängt allerdings auch von deinem Schulabschluss ab.
 
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#10
Es gibt viele Ausbildungsangebote die neben dem Beruf stattfinden. Damit wirst Du auch die Jobcenter "knacken" können. Das Problem dabei ist: die kosten in der Regel Geld. Es gibt ein paar wenige Unis, die Aufbaustudiengänge neben dem Beruf zu normalen Semestergebühren anbieten. Und dabei auch oft kein Abitur verlangen.

Da musst Du Dich mal "schlau" machen.

Jedenfalls ist jede Ausbildung auf dem 2. Bildungsweg so angelegt, dass sie neben dem Beruf stattfinden kann. Und damit zählt das Argument der JC auch nicht. Denn Du würdest ja neben der Arbeit auch die "Fortbildung" weiter betreiben.
 
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Gast
#11
Es gibt viele Ausbildungsangebote die neben dem Beruf stattfinden. Damit wirst Du auch die Jobcenter "knacken" können. Das Problem dabei ist: die kosten in der Regel Geld. Es gibt ein paar wenige Unis, die Aufbaustudiengänge neben dem Beruf zu normalen Semestergebühren anbieten. Und dabei auch oft kein Abitur verlangen.

:icon_twisted:Da muss ich hier recht geben,in meinem Lebenslauf steht deswegen nur das ,-
was auch für den zukünftigen Arbeitgeber interresant sein könnte,
was ich alles auch ohne Ausbildungsabschluss schon schönes gelernt habe und gemacht habe,-
das interresiert keinem SB und schon gar nicht dem Arbeitsmarkt!:icon_twisted:Ich schreibe auch nicht rein in meinem Lebenslauf,das ich schonmal Namensgeber einer Kunstgallerie war und ein Buch geschrieben habe und noch weitere folgen werden!:icon_twisted:
Wenn ich im nächsten Jahr eine Ausbildung zur Altenpflegern anfangen werde,hab ich auch das Fachabi in der Tasche und ich werde auch das Angebot annehmen nebenbei Sozialwissenschaften zu studieren!
Dann bin 37 wenn ich fertig bin
und dann wieder überqualifiziert für einige Firmen ,-
oder zu teuer!
Wie Dus machst machste es falsch!:icon_twisted:
Das Ausbildung sprich gerade Altenpflege durch den Staaat besonders gefördert werden ist eine IMAGE-LÜGE genauso das wir angeblich nicht genügend ausgebildete Fachleute hätte!

Du musst erstmal selbst genau wissen was DICH selber interresiert und was Du WILLST;-
ALLES ANDERE IST NUR KRAFT- UND ENERGIE-VERSCHWENDUNG!!!!!!!
:confused:
 

Rounddancer

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#12
5 Jahre bekomme ich jetzt Hartz4, und je länger man ja keine Arbeit hat, umso schlimmer sieht es ja für die Zukunft aus, oder wie sieht ihr das?
Man ist versucht, das zu glauben, frustriert herumzulaufen.
Aber es gilt: "Wer kämpft, kann verlieren, doch wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

Verlaß Dich nicht auf das Amt, das schafft es -mit Glück- gerademal, Deine Arbeitslosigkeit zu verwalten und dafür zu sorgen, daß Du pünktlich am Monatsletzten Deine Staatsknete bekommst,- wie viele Millionen anderer.

Nein. Habe Ziele. Schreibe sie auf. Hab sie immer in Deinem Bewußtsein. Und breche die in im überschaubaren Zeitraum erreichbare Portionen runter.
Und dann guckste dieses Zwischenziel an, und findest heraus, WAS Du zu dessen Erfüllung noch brauchst,- und wie Du dazu kommst.
Manche Ziele sind auch erreichbar, - einfach so, indem Du Dich traust, es anzugehen.
Nicht vergessen: Dokumentieren. Wenn was gut geklappt hat, stell Dich unter die "Schulterklopfmaschine", tue Dir etwas Gutes. Freu Dich, und tut den nächsten Schritt.
Geht was schief,- dann hasse Dich nicht dafür, sondern gucke, warum es schiefging. Für manches ist einfach der falsche Zeitpunkt,- oder die falsche Zielgruppe. Dann: Korrigieren, neuer Anlauf nehmen. Aber nicht aufgeben.

Du hast Verkäufer gelernt. Hattest Du das gerne gemacht?
Wenn ja, dann hast Du nun ein ganz tolles Produkt, das es anzupreisen gilt und lohnt: Dich!

Glaub mir, das geht. Nur ein aktuelles Beispiel. Da ist J., ein Clubkamerad aus dem Square Dance Club, dem ich angehöre.
Langzeiterwerbslos, Hartz IV. Vorbildung theologisch, aber nicht Pfarrer geworden, sondern Öffentlichkeitsarbeiter im kirchlichen Bereich. Jugendarbeit gemacht, und eben Öffentlichkeit im kirchlichen Umfeld. Nebenher macht er Auftritte als Zauberer.

Stellen gibt es dafür fast keine, gleichzeitig kann man so jemand kaum in zivilen Berufen brauchen,- da wird er immer als "Der Pfarrer" belächelt. Schlechte Voraussetzungen unterzukommen. Früher konnten Theologen wenigstens noch als Pharmavertreter unterkommen,- aber seit auch die Pharmaindustrie sparen muß, steht diese Alternative nicht mehr zur Verfügung.
Aber er probierte es, suchte aktiv, ging raus, aus sich und aus seinem gewohnten Umfeld, bekam Vorstellungsgespräche.
Etliche endeten mit Absagen. Leider. Doch er blieb dran. Suchte weiter selber. Bis kürzlich. Jetzt hat er einen Job. Den kann er anfangs im Homeoffice machen. Derweil kann er sich einarbeiten,- und den Umzug zum eigentlichen Arbeitsplatz vorbereiten.
Es geht aufwärts für ihn!

Überschaubare Ziele, das bedeutet aber auch: Nicht erwarten, sofort die große Million zu machen,- sondern kleine Schritte zu gehen. Und auch: Entscheidungen schnell treffen.
Die Chance suchen, finden, sehen,- nicht (nur) das, was alles schiefgehen könnte.
Bei den Erfolgreichen gucken, was diese anders, besser machen. Und sie fragen.

Eine Ausbildung darf ich machen, nur wird das nicht Unterstützt.
Such Dir eine aus, mit ein, zwei Alternativen.
Und dann guck, wer Dich als "Stift" brauchen könnte.

Dann geht es an die Finanzierung Deines Lebensunterhalts.
In manchen Berufen kriegt man als Lehrling oder als Personal Kost und Logis gestellt.

Es gibt ja nicht nur Unterstützung durch die "Staatsknete" des JobCenters.

Alternativ gibts Wohngeld,- und manche Förderwege durch z.B. den Europäischen Sozialfonds (ESF), etc.

Meine jüngste Tochter (30), die ja gar keinen Schulabschluß und keinen Ausbildungsabschluß hat, sagte mir kürzlich: "Ich brauche nicht viel für mich, und meine Wohnung ist günstig,- ich könnte durchaus mit Ausbildungsvergütung und ggf. Wohngeld durchkommen. Aber ich habe halt meine Pferde und wegen deren Kosten brauche ich halt um die 1300 Euro monatlich netto."
Und die hat sie durch ihre Arbeit als "Eierlegende Wollmilchsau 2.0".
Plus Minijob als Veranstaltungs-Sicherheitsdienst.

Übrigens: Keine Angst: Viele heutige Auszubildende sind zwischen 20 und 30 Jahre alt.


Viel Erfolg!

Heinz
u.a. Ausbilder (AdA)
 

Roter Bock

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#13
Hallo snoopy84,

also den Vortrag meines Vorschreibers legts Du erstmal bei Seite, das hat mit der Lebensrealität nix zu tun und ist typisches Personalergequatsche. Tschaakaaa...

Das einzige brauchbare ist der Rat, das Du den Kopf oben behälts und Dir Ziele setzt. Den Beruf als Verkäufer würde ich auch ad acta legen - man verdient nix und die Arbeitszeiten sind zu lang und Familienfeindlich. Also das aufgeben.

Ich würde konkret daran arbeiten einen neuen Beruf zu lernen, dazu musst Du überhaupt für Dich klären was DU willst. Ich denke dann kannst Du Dir auch mehr Tips hier abholen.

Da DU jung bist würde ich mal - falls Du nicht mit Frau Kind gebunden bist, über den Tellerrand ins Ausland schauen.

In einigen europäischen Ländern ist sogar Zeitarbeit vernünftiger geregelt - der Verdienst ist nicht überall, aber in vielen Ländern Europas höher als hier.

Deutschland ist für Menschen die Arbeitslos sind und nicht dem klassischen "Muster" entsprechen, so tot wie der Frankfurter Hauptfriedhof - dafür aber Flächendeckend.

Und wegen Deiner 27 brauchst Du dir keine Gedanken zu machen - für Arbeitgeber bist Du immer zu alt, falsch ausgebildet oder zu teuer. Das ist nicht Deine Schuld.

Roter Bock
 

Seepferdchen

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#14
Hallo Snoopy,

schau nach vorne setze dich ruhig hin und schreibe dir auf was genau du willst/kannst!

Und dann fang an dir Information zusammeln welche Möglichkeiten gibt es.

Schreibe dir das für und gegen auf und du glaubst garnicht wie du so für dich selbst einen
guten Überblick bekommst, was für dich machbar ist.

Ja auch ein Blick Richtung Ausland bietet da bestimmt so einiges, mit 27 Jahren
bestimmt eine Option.

Und wie Roter Bock schon schreibt, du bist nicht schuld, mach dich von diesen Gedanken frei!

Nun wünsche ich dir ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start, mit guten Ideen in das neue Jahr!:icon_klatsch:

Gruss Seepferdchen:icon_pause:
 

snoopy84

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#15
Meine Tochter macht gerade ihre 2. Ausbildung - verdient dabei so viel, daß sie davon leben kann... das hat sie sich selbst gesucht...


Das freut mich für deine Tochter! Ich habe ja nur eine Ausbildung als Verkäufer, und ein Hauptschulabschluss. Ich glaube viel auswahl, wird mir da nicht zur verfügung stehen :icon_kinn:
 

Benni1

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#16
Besteht noch irgendwie Hoffnung für meine Zukunft?

Ich denke mal....NEIN

es besteht keine Hoffnung mehr für dich.
 

Seepferdchen

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#17
Besteht noch irgendwie Hoffnung für meine Zukunft?

Ich denke mal....NEIN

es besteht keine Hoffnung mehr für dich.
Benni wenn du langeweile hast, dann tobe diese bitte nicht hier aus!

Also entweder du kannst was beitragen oder lass es!
 

Seepferdchen

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#18
Das freut mich für deine Tochter! Ich habe ja nur eine Ausbildung als Verkäufer, und ein Hauptschulabschluss. Ich glaube viel auswahl, wird mir da nicht zur verfügung stehen :icon_kinn:
Hast du dir mal Gedanken gemacht in welche Richtung du gehen willst?

Gruß:icon_pause:
 

franzi

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#19
Hallo snoopy84,

Deutschland ist für Menschen die Arbeitslos sind und nicht dem klassischen "Muster" entsprechen, so tot wie der Frankfurter Hauptfriedhof - dafür aber Flächendeckend.

Und wegen Deiner 27 brauchst Du dir keine Gedanken zu machen - für Arbeitgeber bist Du immer zu alt, falsch ausgebildet oder zu teuer. Das ist nicht Deine Schuld.


Roter Bock
Wunderschöne Sätze! Danke! :icon_daumen:
 

franzi

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#20
Andere Frage: Was macht man, wenn man schon mehrere Ausbildungen hat und deshalb keine weitere Ausbildung mehr machen kann, weil das nicht mehr unterstützt wird und man schon 40 ist und in den erlernten Berufen offenbar kein Bedarf an Arbeitskräften besteht?
:icon_pause:
 

franzi

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#21
Glaub mir, das geht. Nur ein aktuelles Beispiel. Da ist J., ein Clubkamerad aus dem Square Dance Club, dem ich angehöre.
Langzeiterwerbslos, Hartz IV. Vorbildung theologisch, aber nicht Pfarrer geworden, sondern Öffentlichkeitsarbeiter im kirchlichen Bereich. Jugendarbeit gemacht, und eben Öffentlichkeit im kirchlichen Umfeld. Nebenher macht er Auftritte als Zauberer.

Stellen gibt es dafür fast keine, gleichzeitig kann man so jemand kaum in zivilen Berufen brauchen,- da wird er immer als "Der Pfarrer" belächelt. Schlechte Voraussetzungen unterzukommen. Früher konnten Theologen wenigstens noch als Pharmavertreter unterkommen,- aber seit auch die Pharmaindustrie sparen muß, steht diese Alternative nicht mehr zur Verfügung.
Aber er probierte es, suchte aktiv, ging raus, aus sich und aus seinem gewohnten Umfeld, bekam Vorstellungsgespräche.
Etliche endeten mit Absagen. Leider. Doch er blieb dran. Suchte weiter selber. Bis kürzlich. Jetzt hat er einen Job. Den kann er anfangs im Homeoffice machen. Derweil kann er sich einarbeiten,- und den Umzug zum eigentlichen Arbeitsplatz vorbereiten.
Es geht aufwärts für ihn!
So einen Pfarrer hatte ich in der letzten Maßnahme als Kursleiter ...
 

Rounddancer

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#22
Ein Weg wäre: Den Arbeitsplatz selbst schaffen. Selbstständig werden.

Wie anderswo schon erwähnt, die "Bremer Stadtmusikanten" mit: "Was Besseres als den Tod finden wir überall!"
 

franzi

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#23
Das war ich schon mal. Hat mir das Arbeitsamt damals vermasselt. Dadurch entstanden 2000 E Schulden, die ich 2 Jahre lang mühsam abtragen musste. Das war mir eine Lehre.

Ich wüsste derzeit auch ehrlich gesagt nicht, in welchem Bereich sich eine Selbstständigkeit lohnen würde. Das kostet alles eine Menge Geld. Startkapital wie damals habe ich heute keines zur Verfügung und ohne einen finanziellen Polster etwas auf die Beine stellen ist kaum möglich.

Ich hatte eigentlich gehofft, dass sich nach meiner erfolgreichen Genesung meine Chancen verbessern. Leider interessiert es keinen, dass ich wieder voll einsatzfähig bin.
 

Rounddancer

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#24
Es gibt immer wieder Möglichkeiten, wie man legal und risikolos selbstständig werden und bleiben kann. Allerdings darf man nicht sofort das große Geld erwarten,- aber Steinchen um Steinchen, besser, Scheinchen um Scheinchen läßt sich schon was machen.

Und man muß die fragen, die den Weg gegangen sind. Nein, nicht die, die mit Rolex, Sportauto und so prahlen. Das sind oft Eintagsfliegen, die den Boden unter den Füßen längst verloren und eigentlich nur auf Dummenfang aus sind.
Sondern die, die bodenständig kontinuierlichen Erfolg haben, durch emsigen Einsatz und Ausdauer.

Gebratene Tauben fliegen einem nur dann in den Mund, wenn sie jemandem angebrannt sind und er sie aus dem Ofen holt, versehentlich den Mülleimer nicht trifft und man gerade in der Flugbahn steht. :)
 
E

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#25
Ein Weg wäre: Den Arbeitsplatz selbst schaffen. Selbstständig werden.

Der beste Weg, um sich immens zu verschulden.

Denn für die Selbständigkeit braucht man:

- Geld
- ein Konzept, was ankommt
- Kunden
- Geld
- Geld
- Geld

Selbständigkeit kann natürlich auch gut gehen, aber leider nur bei wenigen Fällen. Die meisten verschulden sich und dürfen dann in die PI gehen, wenn sie Glück haben.
 

Rounddancer

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#26
Der beste Weg, um sich immens zu verschulden.
Aber auch die Chance, sich wie weiland Baron von Münchhausen am eigenen Haarschopf aus der Pfütze zu ziehen.

Denn für die Selbständigkeit braucht man:

- Geld
[/quote]

nicht zwingend und nicht in jedem Fall
- ein Konzept, was ankommt
ja.

die zieht man sich an, wenn Zielgruppe und Leistung, bzw. Produkt stimmen und Kompetenz, wie auch Vertrauen ausgestrahlt werden.

- Ausdauer

- Engagement


das kommt dann schon.


Selbständigkeit kann natürlich auch gut gehen, aber leider nur bei wenigen Fällen. Die meisten verschulden sich und dürfen dann in die PI gehen, wenn sie Glück haben.
Nein, viele schaffen es, wenn sie es richtig angehen und Ausdauer haben.
 

Ein Hartzianer

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#27
Selbständigkeit will gut überlegt sein. :icon_evil:
Üblicherweise haben noch Kinder, Enkel und Urenkel
an den Schulden zu beissen, wenn man auf die Nase fällt.
Meinen Nachkommen und mir selbst würde ich das nicht zumuten.

Was nun die Altersfrage betrifft:
Heutzutage sollte man mit 30 da sein, wo man hin wollte.
Und diese Grenze verschiebt sich in immer jüngere Jahre ! :icon_eek:

Allgemein gültige Ratschläge gibts also nicht.
Am Ende liegt es allein in deiner Betrachtung.

- In diesem Sinne
 

silkem

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#28
Andere Frage: Was macht man, wenn man schon mehrere Ausbildungen hat und deshalb keine weitere Ausbildung mehr machen kann, weil das nicht mehr unterstützt wird und man schon 40 ist und in den erlernten Berufen offenbar kein Bedarf an Arbeitskräften besteht?
:icon_pause:
Hallo Franzi,

1. hmm...in Rente gehen? (kleiner Scherz) und dann was ehrenamtlich machen?

2. Schauen, wo es Nischen in den erlernten Berufen gibt, und versuchen gezielte Fortbildungen zu bekommen, bzw dies selbst tun.

3. Es ganz woanders als Quereinsteiger einsteigen, und zwar auf Grund seiner persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen :icon_idee:

LG

Silke
 
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