Besteht die Möglichkeit der rückwirkenden Gewährung von Wohngeld nach Ablehnung von Grundsicherung?

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Borodino1812

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Hallo liebe Forenkollegen,

zu folgendem Fall, den ich für einen nahen Angehörigen auf dessen Bitte rechtlich im Rahmen meiner Möglichkeiten „überwache“, hätte ich gerne Erfahrungswerte und eine kurze Einschätzung.

Nach einem ewig langen Widerspruchsverfahren mit der Rentenkasse, hat diese der vollen Erwerbsminderungsrente zugestimmt; dies ist soweit auch nicht problematisch und erfreulich.

Da die Rente aufgrund langer krankheitsbedingter Arbeitslosenzeiten nicht allzu hoch ausfällt, sind jedoch staatliche Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums nötig.

Diesbezüglich wurde ein Antrag im Januar auf Grundsicherung gestellt, der aber mit Hinweis auf die Vorrangigkeit des Wohngelds (das im Übrigen im vorliegenden Fall auch höher ausfällt lt. Probeberechnung des Sachbearbeiters) kürzlich abgelehnt worden ist; dies ist soweit auch unproblematisch und soll nicht bemängelt werden.

Wenn nunmehr im Februar ein Antrag auf Wohngeld gestellt wird, dessen Bewilligung unproblematisch werden sollte, ist der Januar dann „verloren“, da der Monat vor Antragstellung liegt? Grds. werden Leistungen ja erst ab Antragstellung gewährt, womit der Januar ja eigentlich ausscheiden würde? Dies würde die Person finanziell arg treffen.

Ist es möglich, dass sodann mit Bewilligung des WG-Antrags auch rückwirkend für Januar gezahlt wird? Mit Verweis auf den Ablehnungsbescheid für Grundsicherung aus Januar?

Oder ist dies nun persönliches Pech, wenn nicht „auf Verdacht“ zig Anträge nach allen möglichen Sozialleistungen gestellt werden, nur um die richtige Leistung zu erwischen? Insbesondere, weil unklar war, welche Leistung nun günstiger wäre/in Betracht kommt.

Über Antworten würde ich mich freuen; im Sozialrecht bin ich leider anders als in anderen Rechtsgebieten, mit denen ich im Rahmen meines Studiums zu tun habe, weitgehend raus.

Beste Grüße und Lob an dieses hilfreiche Forum!
 

Curt The Cat

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Moinsen Borodino1812 ...

Sei bitte so freundlich und überleg Dir bitte eine aussagekräftigere Überschrift als Rückwirkende Gewährung von Wohngeld wg. Ablehnung GruSi.

Am besten einen vollständigen Satz, verbunden mit einer Frage - soviel Zeit sollte sein.


Ergänzend verweise ich dazu auf Forenregel 11. Du kannst Deinen Beitrag, sowie den Thementitel eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten, jetzt also noch gute 45 Minuten.

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als fünf Worte und zwei Abürzungen rein ...

Im Editor der Überschrift findest Du zudem auch den Hinweis:
Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben ...
Folge auch diesem Link ...! Hier erläutert @Admin2, weshalb ein aussagekräftiger Thementitel wichtig ist ...

Danke für Deine Mitwirkung und ich wünsche dir noch einen angenehmen Aufenthalt im Forum.


:icon_wink:
 

Borodino1812

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Moinsen Borodino1812 ...

Sei bitte so freundlich und überleg Dir bitte eine aussagekräftigere Überschrift als Rückwirkende Gewährung von Wohngeld wg. Ablehnung GruSi.

Am besten einen vollständigen Satz, verbunden mit einer Frage - soviel Zeit sollte sein.


Ergänzend verweise ich dazu auf Forenregel 11. Du kannst Deinen Beitrag, sowie den Thementitel eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten, jetzt also noch gute 45 Minuten.

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als fünf Worte und zwei Abürzungen rein ...

Im Editor der Überschrift findest Du zudem auch den Hinweis:

Folge auch diesem Link ...! Hier erläutert @Admin2, weshalb ein aussagekräftiger Thementitel wichtig ist ...

Danke für Deine Mitwirkung und ich wünsche dir noch einen angenehmen Aufenthalt im Forum.


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Die Überschrift ist verändert; finde die Nutzung von Schlagworten und gängigen Abkürzungen zwar wesentlich eingängiger als lange Fragestellungen schon im Titel (die m.E. eher im Startbeitrag selbst angebracht sind), aber wenn das hier so üblich ist, dann will ich mich den Gepflogenheiten und Regeln natürlich nicht entziehen und danke für den Hinweis, um in der Zukunft Bescheid zu wissen.
 

Kerstin_K

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Ich denke, dass das machbar sein sollte. ES gibt irgendwo eine Vorschrift, dass man eine Sozialleistung auch rückwirkend bekommen kann, wenn man den Antrag nur eshalb nicht gestellt hat, weil man eine andere Sozialleistung beantragt hatte, auf die man meinte, Anspruch zu haben und für die der Antrag dann abgelehnt wurde. Also genau dieser Fall.
 

Else Kling

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Gemäß Paragraph 25 Abs. 3 Wohngeldgesetz kann der Wohngeldantrag bis zum letzten des auf die Ablehnung folgenden Monats rückwirkend (auf den Zeitpunkt, auf den die Ablehnung wirkt) beantragt werden.

Z. B. Antrag auf Grusi im Januar, Ablehnung im Februar - bis 31.03. kann der Wohngeldantrag rückwirkend für die Zeit ab Januar gestellt werden.
 

Curt The Cat

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finde die Nutzung von Schlagworten und gängigen Abkürzungen zwar wesentlich eingängiger als lange Fragestellungen schon im Titel
... und ich finde, vollständige Sätze und Fragen sind für einen angenehmen, höflichen Umgang miteinander durchaus zielführend. Wenn Du Deine s.g. Schlagworte in einem vollständigen Satz oder einer Frage unterbringst, werden die auch gefunden und gelesen ... na ja - und der Gewinn an Lebenszeit durch den Gebrauch von Abkürzungen ist eher zu vernachlässigen. Von daher kann man die auch, zumindest im Thementitel, ausschreiben.


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