Bestehende Arbeit vs. Vorstellungsgespräche (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Billieboy

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Nochmal eine Frage von mir:

Angenommen, ich bin zum 31.01 gekündigt, Arbeitssuchendmeldung ist raus.

-> Das Amt müllt mich schon vorher mit ZAF Vorschlägen zu.
We verhalte ich mich optimalerweise, wenn ich da nicht hin möchte? Den erstbesten Müll möchte ich natürlich nicht annehmen. Da ist das Amt eher nervig, das hilft nicht wirklich weiter.

Ausrede meinerseits wäre, das ich auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit erst ab 17:00 + Fahrzeit zum Gespräch zur Verfügung stehe.

Ich meine mal gelesen zu haben, das mein Arbeitgeber mich freistellen müßte. Aber könnte ja sein, das ich gerade unabkömmlich bin ;)
 

vidar

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Moin @Billieboy,

1. Einige ZAF sind auch noch länger als nur bis 18/19 Uhr erreichbar.
2. Dein noch Arbeitgeber muss dir für ein Vorstellungsgespräch frei geben
3. Welche Verpflichtungen obliegen dir aus der (dem) EGV (-VA)
4. Checke ob die VV mit einer RFB versehen sind
5. Überprüfe die Zumutbarkeit des Jobangebots > https://www.buzer.de/gesetz/6003/a82940.htm
 

BerndB

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Unabhängig vom geschilderten Beispiel steht in den Weisungen zu § 159 SGB III u.a.
159.1.1.2 Arbeitsablehnung
(1) Eine Sperrzeit bei Arbeitsablehnung setzt voraus, dass der Arbeitnehmer nach der Arbeitsuchendmeldung ein Arbeitsangebot (auch Berufsausbildungsverhältnis) der Agentur mit Rechtsfolgenbelehrung nicht annimmt, antritt oder die Anbahnung verhindert. Es sind nur Arbeitsangebote sperrzeitrelevant, deren Beschäftigungsbeginn nach Eintritt der Arbeitslosigkeit liegt.

Entscheidend dürfte also die Stelle in Vorschlägen sein, wo als Arbeitsbeginn meist "sofort" steht. Nach meiner Meinung wäre sofort bspw. nicht Beginn 01.03.2019.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Den erstbesten Müll möchte ich natürlich nicht annehmen. Da ist das Amt eher nervig, das hilft nicht wirklich weiter.
Vielleicht solltest du mal den § 140 SGB III genauer in Augenschein nehmen.
Ob das in deinem konkreten Fall was bringt, kannst nur du beurteilen.
Aber könnte ja sein, das ich gerade unabkömmlich bin ;)
Angesichts der Kündigung würde ich das aber nicht für sehr glaubwürdig halten. :biggrin:
 

Billieboy

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Danke für die Einschätzungen.

Mal was anderes, wie sieht es mit Einladungen zum Amt a la "ich möchte mit Ihnen Ihre aktuelle berufliche Situation besprechen" aus.

Noch bin ich ja nicht im Leistungsbezug - muß ich da unbedingt hin?
 

Billieboy

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Hat sich erledigt.
Ich hatte ursprünglich angegeben das ich zum Ende Dezember arbeitslos bin.

Da ich ja nun doch noch bis zum Ende Januar meinen alten Job behalte haben die das auf dem Amt kurzerhand gecancelt.
Ein Glück. Wäre eh nur überflüssige Zeitverschwendung gewesen.
 
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