Bestattungskosten es wird geprüft, ob ich von meiner Rente leben kann

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oldoldy

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Hallo,
Vorweg: es gab nichts zu erben und die Beerdigung, meiner Mutter, war im Februar 2016 und lief beim Institut als Sozialbeerdigung, zum Preis den die Stadt normal anerkennt, mit dem Hinweis, an das Institut, dass ich die Kosten nicht tragen kann, worin man kein Problem sah.

Die Sachbearbeiterin war, nach Antragsannahme, seit März nicht anwesend, jetzt wieder da und hat diese Woche, weil ich mal wieder dort war, angezweifelt das ich von meiner Rente leben kann.

(inzwischen habe ich Mahnungen vom Beerdigungsinstitut, obwohl die wissen was mit dem Amt los ist)

Ich soll jetzt, für das Amt, nachweisen, wie ich das hin bekomme, von meiner Rente zu leben. Was ich zwar kann, habe aber das Gefühl, dass man es nicht glauben will. Ich vermute aber auch, dass dies nicht jeder auf die Reihe bekäme.

1. bin Rentner in kürze siebzig, mit einer Rente knapp über 870,- €
2. nach Abzug sämtlicher Kosten, Miete, Stadtwerke usw. bleiben mir noch 93,. €
3. ich habe keine mobilen oder immobile Werte, betreibe keine schwarzen Dienstleistungen oder habe, wie auch immer, Einkünfte neben meiner Rente.
4. eine Bargeldrücklage von ehemals 500,-€, für einen Kühlschrank gedacht, ist inzwischen weggeschmolzen.

Zu 4. : fällt so ein kleiner Betrag nicht unter Schonvermögen oder Notlagensicherung?

vielleicht kommt die dann auf die Idee ich hätte Millionen in der Bettmatratze...

ich kann aber von knapp 50,- € im Monat, meine Ernährung gewährleisten. Dazu habe ich eine Einkaufsliste für den Monat und Tagesbedarf mit Kochgerichten für eine Woche, die dann jede Woche wechseln, erstellt(muss noch abgegeben werden). Mir bleiben dann noch 44,- Euro.

Natürlich habe ich noch soziale Kontakte und bin nicht jeden Tag zu Hause. Die möchte ich aber nicht mit hineinziehen, obwohl ich die benennen soll. Ich finde das geht zu weit.

Desweiteren muss ich, nochmals, meine neuen Kontobewegungen der letzten Monate Abgeben.

In Grundsicherung zu wechseln, ergibt keinen Sinn, weil ich muss mich dann auf permanente Wohnungssuche begeben, obwohl ich hier unter 660,- € warm nichts finden werde und wenn ist dann die Grundsicherung hinfällg, weil in deren Augen dann das Geld ja reicht.

Da meine Rente in etwa der Grundsicherung entspricht, bin ich praktisch in einer besonderen Zwickmühle.
AUF WAS MUSS ICH MICH EINSTELLEN, gibt es hierzu Erfahrungswerte und oder Tipps?

l.G. oldoldy
 

Sowhat

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Verstehe ich nicht, alle die H4 kriegen oder Grundsicherung müssen von noch weniger leben (je nach angemessene KdU, wobei dafür fast nirgendwo mehr eine Wohnung zu finden ist).
Also 870,€ ist doch knapp über Grundsicherungs-Niveau, falls die Krankenkassenbeiträge schon weg sind.
 

Doppeloma

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Hallo oldoldy,


leider funktionieren die "Zitate" bei mir gerade nicht aber ich möchte dir trotzdem gerne antworten ...


Du hast also einen offiziellen, schriftlichen Antrag auf die Übernahme der Bestattungskosten gestellt, der bisher noch nicht beschieden wurde ???


Statt dessen möchte man gerne "überprüfen" warum du keine Sozial-Leistungen in Anspruch nimmst bei deiner geringen Rente ... ganz schön unverschämt würde ich mal sagen, mit welcher Rechtsgrundlage wird denn das gefordert ?


Noch ist Niemand in D gezwungen Sozial-Leistungen in Anspruch zu nehmen wenn er das nicht selber will und dein Einkommen ist doch bekannt wie du schon bestätigt hast.


Selbst wenn dir mal ein Nachbar "ein Brot oder ein Stück Kuchen schenken würde" kannst du davon nicht die Bestattung deiner Mutter bezahlen müssen ... es gilt das offizielle Einkommen aus deiner Rente und wie gut du das einteilen kannst ist deine Privat-Angelegenheit.


Wenn das Amt die Bestattung bereits übernommen hat muss es doch Unterlagen dazu geben, dann soll sich der Bestatter an die Behörden wenden, seine Mahnungen an dich kann er sich dann schenken.


Die Ämter tun immer so, als gäbe es nur einen einzigen SB für alle Bürger, das hat auch zu laufen wenn ein Mitarbeiter NICHT da ist ... du solltest dich mal schriftlich / nachweislich bei der zuständigen Stadtverwaltung / Gemeindebüro/ Bürgermeister beschweren ...


Weiß ja nicht welche "Obrigkeit" da bei dir zuständig wäre.


Du brauchst dem Amt gar nichts "nachweisen", die gesetzliche Grundlage würde mich mal interessieren, wenn du mit einer Rente im Rahmen der Grundsicherung nach SGB XII auskommen kannst, dann ist das eben so ...


Wenn man von denen NICHTS haben will und NICHTS bekommt, muss man auch nicht nachweisen wie man mit dem wenigen Geld auskommen kann ... dann muss eben das Sozial-AMT die Kosten für die Bestattung endlich an den Bestatter zahlen ...


Wärst du im Leistungsbezug der Grundsicherung bliebe dafür ja auch nichts übrig, sollen doch froh sein, dass du kein Geld verlangst, das dir vielleicht sogar zustehen würde ...


Für die Beisetzung ist allerdings auch NICHTS zu holen bei dir, dafür gibt es doch festgelegte Formulare wo man sein Einkommen / eventuelle Sparguthaben belegen muss und mehr haben die nicht zu verlangen ...


Für unsere Mutter musste damals auch das Sozial-Amt die Kosten übernehmen, da haben wir teilweise sogar noch Erwerbseinkommen gehabt, aber nicht genug, dass wir was zahlen mussten.


Das wurde einmalig überprüft und dann war das erledigt und "der Staat" hat die Beisetzung bezahlt, wir hatten nie wieder was damit zu tun.


Da scheint bei dir mal wieder Jemand etwas "übereifrig" zu sein, wir haben jetzt September, da wäre es ja mal an der Zeit, dass du eine verbindliche, rechtskonforme Entscheidung dazu bekommst ...


Was JETZT ist wäre ohnehin unerheblich, denn es geht um dein Einkommen zum Zeitpunkt der Beisetzung, lass dich nicht in die Ecke drängen einem Amt dein aktuelles Leben "nachweisen" zu müssen, von dem du FÜR dieses Leben (und deine Grundexistenz) keinen Cent bekommst und auch gar nicht haben willst ...


MfG Doppeloma
 

oldoldy

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Hallo,

hoffe ich poste hier im richtigen Forum. Frage nochmals anders nach:

Es geht hier darum, dass grundsätzlich keine Sozialleistungen bezahlt werden sollen, wenn man angeblich vom Einkommen/Rente nicht leben können soll(auch wenn man das persönlich hinbekommt). Man will Rentner dann in die Grundsicherung drängen, auch wenn das keinen Vorteil bringt.

Da die Vorstellungswelt dazu nicht ausreicht, ist die Frage wieviel Geld muss übrig bleiben(nach Fixkosten), damit anerkannt wird, dass man davon leben kann?

Falls ich Wohngeld bekäme könnten dann 181,- € übrig bleiben(ansonsten siehe bitte oben).

l.G. oldoldy
 

oldoldy

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Hallo Doppeloma,

lieben Dank für die Antwort, hatte zu spät bemerkt und dazwischen gepostet, sorry.

Nein, die wollen eine Plausibilitäts-Erklärung, ich vermute, die denken, wenn ich nur so wenig habe, dann geht das ja nicht und ich muss ja "Schmuhgeld" haben. Vielleicht so viel das ich die Beerdigungskosten Zahlen könnte.

Ja, mein Antrag war im Februar gestellt und nein die haben noch nichts bezahlt.

Ist bei mir aber wirklich nicht der Fall und deshalb schon schwierig genug, ziemlich traurig das Ganze.

l.G. oldoldy
 

Fraggle

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Es wurde kein Antrag auf Sozialhilfe (laufende Unterstützung) gestellt. Daher würde ich an deiner Stelle gar nichts nachweisen, lediglich hinweisen es geht um die Beerdigungskostenund nicht um deine Kosten zum Leben.
So wie Doppeloma bereits gesagt hat würde man diese Beerdigungskosten auch dann bekommen, wenn man nur ein geringes Einkommen hat - man muß nicht Sozialhilfeempfänger sein.

Ein guter Schritt wäre - wie auch bereits erhwähnt- sich an eine übergeordnete Stelle wegen der offenen Rechnung zu wenden z. B. Bürgermeister.

Die Sachbearbeiterin muß dir aber nicht böse gesinnt sein. Es kann ja sein, dass sie tatsächlich helfen will. Die Kosten der Unterkunft kann bei Rentnern durchaus höher angesetzt werden als allgemein üblich (lange Wohnzeit im gleichen Umfeld/soziale Unterstützung) . Auch die Heiz- und Warmwasserkosten können höher liegen, weil im Alter ein höherer Bedarf besteht. Ist ein Merkzeichen (bei Behinderung) vorhanden? Ein sonstiger Mehrbedarf?

Unter günstigen Umständen könnte es also durchaus sein, dass du zwar etwas zu den Mietkosten zuzahlen müßtest aber finanziell doch deutlich besser gestellt wärst als jetzt.

Was spricht dagegen einen Antrag zu stellen? Leistungspflichtige Kinder (da geht die Prüfung ganz schnell, so fern deren Einkommen unter 100 000 pro Jahr liegt)? Wenn man nach Bearbeitung tatsächlich schlechter gestellt ist, spricht nichts dagegen sich von der Sozialhilfe abzumelden.

Verstehen kann ich allerdings auch, dass man auf diese Leistung verzichten will. Es ist einfach unverschämt was von der Grundsicherung gefordert wird - einschließlich wie oft man zum Essen außer Haus eingeladen ist. Es besteht ein drinender Bedarf an Verschiedenen Änderungen in der Gewährung von Grundsicherung - beginnend mit dem herablassenden Ton der (meisten) Sachbearbeiter.
 
E

ExitUser

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Zumal man als Rentner ja auch hinzu verdienen darf. Und dies muss man bestenfalls - da ja keine Leistungen bezogen werden - einzig dem FA melden und sonst niemandem.
Die werden immer dreister.
Aber Wohngeld würde ich beantragen, wenn du schon ermittelt hast, dass du dann mehr zum Leben hast.
 

Helga40

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Schätzungsweise dürfte es um "Zweifel an der Hilfebedürftigkeit" gehen, d. h. dass der TE nach Meinung der SB so wenig Einnnahmen angegeben hat, dass er davon gar nicht leben könnte, er somit über verschwiegenes Vermögen oder verschwiegenes Einkommen verfügen muss und davon die Beerdigung selbst zahlen könnte.

Ob da was dran ist, kann man mangels Angaben nicht sagen, der TE schreibt nur, dass er ca. 870 Euro Rente bekommt, aber nicht, wie hoch Ausgaben wie z. B. Miete, Strom etc. sind.

Schade, dass die Antwort "Bei mir hat das JC noch nie gesagt, dass 404 Euro zu wenig sind." gelöscht wurde, denn darauf muss man antworten: "Nein, das würde das JC auch nicht fragen. Das JC würde das erst fragen, wenn du von den 404 Euro noch einen Anteil Miete von -sagen wir mal- 200 Euro zuzahlen würdest. Oder von den 404 Euro die Raten für einen Porsche in Höhe von 350 Euro/Monat zahlst."
 

oldoldy

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Hallo,

ich versuche es nochmals etwas besser zu erklären:

1. bin Rentner OHNE Grundsicherung (auch kein Antrag)
2. Rentenhöhe 873,- €
3. 610,- € WARM-Miete,
416,-€ kalt
95,- € Nebenkosten
Wohnortklasse V (5) , daher 416,-€ hier normal in großem Umkreis.
5. 115,- € an die Stadtwerke

6. ich habe nur den Bestattungskostenantrag gestellt gehabt im März 2016

mir bleiben also zur zunächst 148,-€

laut meiner Kontoauszüge habe ich noch Telefon, Internet usw.

mir bleiben 93,- € zum Leben.(leider keine weiteren Einnahmen oder Besitztümer, defenitiv)

@ Helga 40

Du hast Recht:

dass der TE nach Meinung der SB so wenig Einnnahmen angegeben hat, dass er davon gar nicht leben könnte, er somit über verschwiegenes Vermögen oder verschwiegenes Einkommen verfügen muss und davon die Beerdigung selbst zahlen könnte.

Genau dies scheint es zu sein! Aber ich kann mich von 50,-€ im Monat ernähren
(kann ich, auf Wunsch, nachvollziehbar auch hier reinposten)

Mir bleiben rund 40,-€ übrig, was in 3 Monaten dann auch 120,- € Rücklagen sind.
Letzteres muss ich aber, diese Woche, noch abgeben und weitere Kontoauszüge.

Habe aber schon 2 Mahnung von Beerdigungsinstitut, Ärger vorprogrammiert.

Warum das mit der Grundsicherung, wenn ich die Beantragen würde, nix taugt, kann ich im Anschluss noch darstellen, wird aber hier jetzt sonst zu viel.
Sollte ich Wohngeld berechtigt sein, müsste ich nach Wohngeldrechner "biallo" noch 88,- € dazu erzielen können, falls das stimmt, wenn ja, blieben mir dann Netto: 128,- € zum leben.

Fazit: Muss das Amt nicht erst mal bezahlen und von mir aus dann mit mir weiter machen?
Ich finde es schlimm, dass ich meine Armut beweisen soll und gar nicht weiß was ich noch machen soll. Könnte ich eine Eidesstattliche Versicherung dazu legen, würde dies was nützen?

l.G. oldoldy

Beim Bürgermeister beschweren, in einer Großstadt, lustig. Dann vielleicht eher eine Dienstaufsichtsbeschwerde ?
 

Raffi

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Du solltest dringend Wohngeld beantragen das würde deine Hilfebedürftigkeit weiter unterstreichen... je
nach Ort könntest du bis zu 170 Euro bekommen wenn du mit den Angaben bspw in Aachen wohnen würdest...klingt paradox wenn keiner das in Anspruch nimmt kommen alle auf komische Ideen, meine Mutter hat auch lange Wohngeld bekommen + Rente .... das steht dir zu... Den Antrag auf Wohngeld besorgen oder runterladen ---suche mal im Inet- Die Kopie des Antrags gleich mal auch an das andere
Amt stellen, und deine Hilfebedürftigkeit ist bewiesen...


Schenke doch dem Staat nicht das Geld aus Stolz oder so... ist schon schlimm genug.. wenn man jeden Cent als Rentner umdrehen muss....kenne das von meiner Mutter
 

doppelhexe

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...

Aber ich kann mich von 50,-€ im Monat ernähren
(kann ich, auf Wunsch, nachvollziehbar auch hier reinposten)

...

also den essenplan würde ich gerne haben wollen ... ich leb ja auch schon sparsam, aber ich komm trotzdem nicht unter 40€ die woche ...
nicht falsch verstehen, aber an sparmöglichkeiten bin ich immer intressiert...

LG
 

oldoldy

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Hallo zusammen,
lieben Dank für die netten Antworten!

@ Raffi

ja seit 2016 hat sich beim Wohngeld was geändert. NUR vor 2 Jahren hat man mir gesagt, ich bin nicht berechtigt für Wohngeld zu beziehen, weil meine Rente zu klein sei, ich solle doch Grundsicherung beantragen.

Der: Wohngeld Rechner - So viel steht Ihnen zu | biallo

berechnet mir aber mit Wohnortklasse V (5) und meinen Zahlen von oben, 88,- € Wohngeld. Ob das jetzt auf einmal stimmt, mit meiner Rentenhöhe, von oben? Angeblich soll der Rechner gut und aktuell sein, kann ich dem trauen?

Das Grundsicherungsamt wollte mich auf permanente Wonungssuche schicken und ich solle doch mal sagen, von was ich lebe.
Es gibt keine Wonungen hier unter 410,- € kalt und auf dem Wohnberechtigungsschein-Amt hat man mir zu verstehen gegeben, dass eh erst alleinerziehende Mütter mit Kind dran sind. Dafür habe ich natürlich Verständnis, nützt mir aber nichts.

Bin da also auch in einer Endlosschleife und völlig drangsaliert, da lebe ich halt lieber mit größten Einschränkungen.

@ swavolt

da keine Grundsicherung, muss ich GEZ bezahlen, nur mit Grundsicherung gibt es eine GEZ Befreiung.

@ Fraggle

da versuche ich erst mal so einen Anwaltlichen, kostenfreien, Beratungsschein zu bekommen.

@ doppelhexe

ich habe natürlich noch soziale Kontakte, wo ich schon mal eingeladen bin, da habe ich aber keine Lust Freunde mit reinzuziehen, die dann angeben sollen was weiß ich noch...
###########################################
Vorab-Kriterien Ernährungsplan bei 873,- €:

1. ich bin kein Raucher, trinke keinen Alkohol (höchstens mal bei einer Einladung von Freunden).
2. nehme an keinen kulturellen Ereignissen teil (außer bei Einladung).
3. kaufe nur zu sogenannten symbolichen Preisen, bzw. bei LIDL o.ä., mit der Konzentration auf Sonderangebote, im vergleichbaren Preissegment.
4. ich trinke Leitungswasser, weil es völlig OK ist, ansonsten Tee.

Ich habe noch nie Gefrühstückt, sondern trike nur einen Tee, nehme Mittags eine Brotzeit und Abends eine warme Mahlzeit.

Auf Grund meines BMI von 25.26 kg/m² und im Zusammenhang meiner finanziellen Situation, habe ich mir eine preiswerte und Kalorienorientierte Ernährung angewöhnt, die ich als Hobbykoch in der Lage bin praxisorientiert, mit sehr wenig Geld und strenger Disziplin umzusetzen, in jedem Fall wenn ich bei mir koche.

Einkaufs- / Verbrauchsverhalten für 4 Wochen-Einkauf/Produkte (es wird grundsätzlich nichts weggeworfen):

1 KG Basmati Reis 1,69 €
1 KG Weizenmehl 0,35 €
1 KG Zwiebeln 0,59 €
2,5 KG Kartoffeln 1,19 €
1 L Rapsöl 0,99 €
1 L x 4 Milch 1,84 €
500 Gr Nudeln Fussili 0,49 €
500 Gr Milchreis 0,49 €
500 Gr Linsen 0,89 €
50 Beutel Assem Tee 0,75 €
500 Gr Sauerkraut 0,39 €
555 Gr Sanella 0,99 €
250 Gr Butter 0,99 €
300 Gr Gouda 1,69 €
600 Gr Hähnchen Unterkeule 1,69 €
400 Gr Putengeschnetzeltes 2,79 €
800 Gr Erbsen 1,99 €
1 KG x 2 Bananen 2,70 €
1 Fischstäbchen 1,59 €
2 Salatgurken 0,90 €
750 Gr x 4 Weltmeister Brot 5,56 €
500 Gr x 2 Zarziki-Creme 2,38 €
200 Gr x 2 Kräuterquark 0,90 €
500 Gr x 3 Joghurt 1,47 €
750 Gr x 2 Gemüse-Mix 2,58 €
200 Gr x 2 Pfälzer Wurst 1,98 €
250 Gr x 2 Speckstreifen 3,30 €
6 x 2 Eier 1,98 €
300 Gr Truthahn Wiener 1,79 €
Passierte Tomaten 0,35 €
___________________________________________

48,87 € entspr. monatliches Standardverfahren (Maximum). Die Preise sind aktuelle LIDL- Preise von Sommer 2016, bzw. Sonderangebote zu Tiefstpreisen.
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-------------------------------------------------------------------------------------------
Der Austausch von Lebensmitteln erfolgt, wenn, Kostenneutral.

Nicht in die Berechnung fließen hier externe Kostendämpfende Aufenthalte, die substanziell die Verköstigungslage um ca. 6 Tage oder länger strecken können oder ein marginaler Engpass wird durch eine kleine Zuwendung ausgeglichen.

Meine Basis, das routierende System an Eintopfgerichten:

Ich koche jeweils für 6-7 Tage vor und portioniere für jeweils 1-2 Tage und friere entspr. weg.

Die Beilagen werden zusätzlich entspr. geändert und ergeben damit zusätzlich eine Abwechslung.

Beispiel Gemüse-Eintopf:

750 x 2 = 1500 Gr. geteilt durch 7 Tage = 214 Gr a Teller an Gemüse, da Schwund durch dünsten bleiben ca. 185 Gr.
2500 Gr durch 2 = 1250 Gr geteilt durch 7 Tage = 178,5 Gr a Teller an Kartoffeln (es bleiben 1250 Gr. Kartoffeln übrig).
(Kartoffeln könnten auch jeweils durch Reis oder Nudeln ersetzt werden)
600 Gr durch 7 = 85,7 Gr, durch Schwund = 75 Gr a Teller an Geflügel.
1000 Gr durch 64 Gr (1 Zwiebel) = ca. 15-16 Zwiebeln ca. 5 Zwiebeln kommen hier zur Anwendung entspr. 45,7 Gr. Schwund durch andünsten bleibt a Teller dann ca. 30 Gr. a Teller an Zwiebeln.

Die Tagesportion ohne Brühe ergibt also 185 + 178 + 75 + 30 = 468 Gr. a Teller was ca.:

725,46 kJ / 173,34 kcal + 530,44 kJ / 126,38 kcal + 542,25 kJ / 129,75 kcal + 35,10 kJ / 8,40 kcal bedeutet.

Ergibt an Kilokalorien = 437,87 kcal + die Brühe 74,10 kcal + 91,67 kcal Gesamt: 913,74 kcal a Teller.

Dazu kommt natürlich noch die Brotzeit.

Das gleiche Verfahren ergibt sich als Linseneintopf; Erbseneintopf; jeweils im Rotationsverfahren.

Nehme ich dazu an jeweils 4 Tagen Fischstäbchen; Milchreis mit Banane; Möhren-Kartoffelpuffer; Eierpfannkuchen; Was mit Nudeln, dann habe ich zumindest eine ausreichende Ernährung. Ich kann natürlich meine Rezepte, bei Bedarf, erläutern.

Wenn ich nicht alles aufbrauche, dann geht es in den nächsten Monat hinüber, dies bedeutet Mittelfristig Kostenersparnis und
damit Entlastung.

Erläuterung einer Beispielwoche praxisorientiert, nach Liste:

Sonntag: ca. 10:00 Teetime.
nach Bedarf Brotzeit (hier kommt hauptsächlich Kräuterquark oder nach liste zum Einsatz)
nach Bedarf Hauptmahlzeit Eierpfannkuchen mit karamellisierter Banane

Montag: ca. 10:00 Teetime.
nach Bedarf Brotzeit (hier kommt hauptsächlich Kräuterquark oder nach liste zum Einsatz)
nach Bedarf Hauptmahlzeit Gemüse Kraft Eintopf mit Geflügel

Dienstag: ca. 10:00 Teetime.
nach Bedarf Brotzeit (hier kommt hauptsächlich Kräuterquark o.ä. zum Einsatz)
nach Bedarf Hauptmahlzeit Linsen Kartoffel Eintopf mit Wüstchen

Mittwoch:
ca. 10:00 Teetime.
nach Bedarf Brotzeit (hier kommt hauptsächlich Kräuterquark oder nach liste zum Einsatz)
nach Bedarf Hauptmahlzeit Putengeschnetzeltes in Teigmantel mit Zarziki-Creme und Gurke

Donnerstag: ca. 10:00 Teetime.
nach Bedarf Brotzeit (hier kommt hauptsächlich Kräuterquark oder nach liste zum Einsatz)
nach Bedarf Hauptmahlzeit Milchreis mit karamellisierter Banane auf Zimt

Freitag: ca. 10:00 Teetime.
nach Bedarf Brotzeit (hier kommt hauptsächlich Kräuterquark oder nach liste zum Einsatz)
nach Bedarf Hauptmahlzeit 4 Fischstäbchen Basmatireis mit Currysoße

Samstag: ca. 10:00 Teetime.
nach Bedarf Brotzeit (hier kommt hauptsächlich Kräuterquark oder nach liste zum Einsatz)
nach Bedarf Hauptmahlzeit Erbsen Speck Kartoffel Eintopf mit Würstchen

Sonderangebote lassen natürlich (im Kostenrahmen) die Einkaufsliste variieren, in bescheidenem Maße ist eine gewisse Abwechslung möglich. Mein Rotationsverfahren (über einfrieren) unterstützt sehr und eine Kalorien bewußte Ernährung schadet nicht.
######################################################
ich gebe zu, dass es nicht wirklich Spass macht so zu leben und es scheint auch über Vorstellungswelt des Amtes zu gehen. Ich kann aber unmöglich ein Einzelfall sein.

l.G. oldoldy
 

Raffi

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JA wie gesagt unbedingt Wohngeld beantragen, DAS steht dir zu, meine Mutter hatte auch Wohngeld beantragt, weil sie bei dem Grundsicherungsamt mit Sicherheit Schwierigkeiten bekommen hätte wegen der Miete..Damit kam sie dann jahrelang klar, ich hatte ihr auch geraten alle Versicherungen zu kündigen, außer Haftpflichtversicherung, weil das keinen Sinn machte..

Sie sollte den Vertreter zu sich holen der ihr alles angedreht hatte und ihm schreiben sie will außerordentliche Kündigungen usw... so wurden die Grundkosten erst mal weiter gedrückt...

Inzwischen bekommt sie Grusi, natürlich hatten die dann gefragt wann sie umzieht usw... ich hatte sie aber inzwischen an einen Sozialverband verwiesen der ihr hilft... ihr Arzt und auch andere Atteste reichten erstmal, weil wenn sie umziehen soll, muss alles im Erdgeschoss und Behindertengerecht sein...Natürlich hatte sie auch keine Kaution und Umzugskosten + Küche (weil EB).. das müsste dann gesichert sein...Schon war alles nicht mehr so dringend---


Brauchst du Hilfe um den Wohngeldantrag zu stellen? Oder jemand der dich begleitet??
 

oldoldy

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Hallo,

NACHTRAG: die Wohngeldrechner sind unterschiedlicher Meinung:

1. der vom "Wohngeldamt" verlinkte:

https://www.wohngeldrechner.nrw.de/WgRechner/wogp/cgi/call-TSO.rexx?P(wgrbstrt)

Kein Anspruch auf Wohngeld! (Wahrscheinlich trotz Rentenerhöhung immer noch zu wenig Rente)

bei diesem: Wohngeld Rechner - So viel steht Ihnen zu | biallo

bekäme ich 88,- €

@ Raffi

ja, kannst mir sagen wieviel Mindestrente ich haben mußte?

Kann vielleicht auch sonst jemand zu meinen Zahlen oben etwas sagen, vielleicht Erfahrungswerte?

l.G. oldoldy
 

oldoldy

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Hallo,

NACHTRAG: die Brutto Rente ist fürs Wohngeld gefragt, die ist:

981,15 €

die Kaltmiete ist 410,16
die Nebenkosten sind 95,00 €

Kaltmiete + Nebenkosten 505,16 €

Heizkosten 105,00 €

Gesammtmiete warm 610,16 €

kann mir jetzt jemand helfen bzw.was dazu sagen?

l.G. oldoldy
 

Raffi

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Kannst du mal bitte schreiben wo du wohnst Stadt ...

DIE Mietstufe ist wichtig in welcher Gemeinde Stadt wohnst du????

Beispiel:

Die nachfolgende Übersicht zeigt die sich nach der Haushaltsgröße ergebenden Grenzen
des monatlichen Gesamteinkommens: Wenn sie überschritten werden, besteht kein
Anspruch auf Wohngeld. Diese Einkommensgrenzen gelten für Wohnungen in der Mietenstufe
V (z.B. Ratingen, Bonn). Bei Kommunen der Mietenstufen I bis IV liegen die
Grenzen unter diesen Beträgen.
Zahl der zu
berücksichtigenden
Haushaltsmitglieder
Grenze für das monatliche
Gesamteinkommen
in Mietenstufe V
Entsprechendes monatliches Bruttoeinkommen
(ohne Kindergeld) bei
einem Bezieher von Einkünften vor
einem pauschalen Abzug von
a) 10 % b) 20 % c) 30 %
-------
Der pauschale Abzug kann bis zu 30 % erreichen.
Jeweils 10 % werden gewährt bei
 Entrichtung von Steuern und Einkommen
 Leistung von Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bzw. laufende Beiträge
zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen
 Leistung von Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung bzw. laufende Beiträge zu öffentlichen
oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen
a) Abzug von 1 x 10 % = Rentner, die keine Steuern zahlen, jedoch kranken- und pflegeversichert
sind; hier ist zudem der Werbungskosten-Pauschbetrag in Höhe von 102 € jährlich (für
Rentenbezieher/innen) berücksichtigt.
b) Abzug von 2 x 10 % = steuerzahlende Beamte, die kranken- und pflegeversichert sind; hier
ist zudem die Werbungskosten-Pauschale von 1.000 € (bei Einkünften aus nichtselbstständiger
Arbeit) berücksichtigt.
c) Abzug von 3 x 10 %= steuerzahlende Arbeitnehmer, die kranken-, pflege- und rentenversichert
sind; hier ist zudem die Werbungskosten-Pauschale von 1.000 € (bei Einkünften aus
nichtselbstständiger Arbeit) berücksichtigt.
 

oldoldy

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Hallo Raffi,

wie ich schon mal schrieb, Wohnortstufe bzw. Mietstufe V also 5 ist gemeint und schon richtig.
In NRW.

Mietstufen in Nordrhein-Westfalen - NRW ab 2016

Dies trifft ja auf mich zu:

a) Abzug von 1 x 10 % = Rentner, die keine Steuern zahlen, jedoch kranken- und pflegeversichert sind; hier ist zudem der Werbungskosten-Pauschbetrag in Höhe von 102 € jährlich (fürRentenbezieher/innen) berücksichtigt.

Die nachfolgende Übersicht zeigt die sich nach der Haushaltsgröße ergebenden Grenzen
des monatlichen Gesamteinkommens: Wenn sie überschritten werden, besteht kein
Anspruch auf Wohngeld.

Es geht auch kaum um zu viel Rente sondern ich habe wahrscheinlich noch immer zu wenig Rente.


Wo ist die Untergrenze? Verstehst Du? Man bekommt auch kein Wohngeld, wenn man zu wenig Rente (Einkommen) hat.

Wo ist die Übersicht?
l.G. oldoldy

PS. und, wie rechne ich jetzt? Welcher Wohngeldrechner hat recht?
 

Raffi

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Ich habe hier 75 euro ausgerechnet, da ich nicht weiß wo du wohnst habe ich düsseldorf angegeben und deine jahresrente brutto und deine anderen angaben. ob du steuern zahlst auf deine rente weiß ich nicht......

Düsseldorf weil es wahrscheinlich stufe 5 ist .. hohe mietstufe..

ttps://www.wohngeldrechner.nrw.de
 

oldoldy

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Hallo Raffi,

wie mein Post eins höher, Stufe 5, Steuern :icon_evil: , dann hätte ich ja zu viel Rente und könnte das lachen nicht mehr sein lassen.

Ich habe als Ergebnis bei dem Rechner den Du angegeben hast: Keinen Anspruch als Ergebnis:

Aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben besteht kein Anspruch auf Wohngeld.
Das ermittelte Ergebnis ist unverbindlich.
Ihren endgültigen Wohngeldanspruch kann die für Sie zuständige Wohngeldstelle nach Vorlage
aller erforderlichen Unterlagen ermitteln.

Folgende Daten wurden der Berechnung zugrunde gelegt:

Allgemeine Angaben
Wohnort: XXX
Wohnverhältnisse: Hauptmieter(in) einer Wohnung oder eines Hauses
Haushaltsmitglieder Insgesamt: 1
Wohngeldrechtlich zu berücksichtigende
Haushaltsmitglieder: 1

Wohnraum
Gesamtfläche: 61,14 m²

Monatliche Miete
Höhe der monatlichen Miete: 505,16 Euro
Heizkosten: 105,00 Euro
In der Miete sind keine Kosten für die Erwärmung von Wasser
enthalten.
In der Miete sind keine sonstigen Kosten der Haushaltsenergie
enthalten.
In der Miete ist keine Vergütung für die Überlassung einer Garage
enthalten.
In der Miete ist keine Vergütung für die Überlassung eines Kfz-
Stellplatzes enthalten.

Jahreseinkommen

1. Person:
Leibrenten / Versorgungsbezüge: 11773,80 Euro
Werbungskosten dazu: 102,00 Euro

Erstellt am: 19.09.2016

verstehe nicht warum dies so sein soll.

l.G. oldoldy
 

Doppeloma

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Hallo oldoldy,

1. Person:
Leibrenten / Versorgungsbezüge: 11773,80 Euro
Werbungskosten dazu: 102,00 Euro

diese Rechnung verstehe ich gerade nicht, die "Werbungskosten" werden ja pauschal von deinem Jahreseinkommen abgezogen (z.B. für Konto-Gebühren und Ähnliches), die kommen ja nicht "dazu" ... :icon_evil:

Habe mal die offizielle Wohngeldseite herausgesucht, ich weiß nicht ob du die schon mal hattest ...

Wohngeld Einkommen - Wohngeldtabelle - Freibeträge

Da ist auch was beschrieben zu den Mindest-Einkommen, die da sein sollten wenn Wohngeld gezahlt wird oder man muss zusätzlich "aus Vermögenswerten" was regelmäßig einsetzen um das so zu "belegen" ...

Dann kommt natürlich das Sozial-AMT wegen der Bestattungskosten wieder auf "dumme Gedanken", wenn du beim Wohngeld-Amt angibst "noch Vermögen" zu haben, damit man dich nicht an die Grundsicherung verweisen kann.

Habe mit deinen Zahlen trotzdem mal "ausgerechnet" und kam da auf 102 € wenn du den "Fehlbetrag (am Grundbedarf) aus "Spenden" oder sonst wie abdecken kannst und das so beim Amt angibst ...

Letztlich kann man dir ja OHNE Bezug von Grundsicherung (aus dem SGB XII) nicht verbieten Spenden anzunehmen, aber die Spender müssen ja nicht die Bestattungskosten tragen und sich auch nicht beim Sozial-AMT zu erkennen geben :icon_evil:

Ich kann das durchaus nachvollziehen, dass du auf die Grundsicherung lieber verzichten willst und dich so "über Wasser" halten willst, denn es kann dich wirklich Niemand zwingen Sozial-Leistungen in Anspruch zu nehmen wenn du das gar nicht willst. :icon_evil:

Dass es gerade in einer Großstadt keine Möglichkeiten gibt sich über diese Vorgehensweisen zu beschweren kann ich mir kaum vorstellen, schau doch mal mit verschiedenen Stichworten auf deine Stadtseite, nach Lebenshilfe für Rentner oder Selbsthilfegruppen für Senioren oder so was ...

Mir fällt gerade nicht so viel ein dazu aber es gibt doch auch für ältere Menschen bestimmt irgendwas wo man sich hin wenden kann (bei uns wäre das die Volkssolidarität z.B. oder die AWO) um sachkundige Hilfe zu finden. :icon_kinn:

Deinen Speiseplan möchte ich zwar nicht übernehmen aber letztlich muss jeder so leben und essen dürfen wie er das für richtig hält, ich möchte auch nicht "gezwungen" werden, meine täglichen Ausgaben irgendwie auflisten und nachweisen zu müssen, wenn ich eigentlich keine Zuschüsse zum laufenden Lebensunterhalt haben will ...

Dass man besondere Ausgaben davon dann nicht ohne Hilfe bestreiten kann sollte doch irgendwie logisch sein ... wenn du zur Grusi gehst bleibt doch auch NIX für die Bestattungskosten übrig ... du hast doch zumindest Anspruch auf einen Bescheid, wenn du mal einen schriftlichen Antrag darauf gestellt hast.

MfG Doppeloma
 

oldoldy

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Hallo @ all,

Alles über Wohngeld steht hier in einer PDF zum Download:


https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2015/0601-0700/628-15.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Leider ist (für mich) nicht alles selbst erklärend.

@ Doppeloma
ja lieben Dank für den Link, von da habe ich weiterführende Links bezogen.

diese Rechnung verstehe ich gerade nicht, die "Werbungskosten" werden ja pauschal von deinem Jahreseinkommen abgezogen (z.B. für Konto-Gebühren und Ähnliches), die kommen ja nicht "dazu"
Ich auch nicht, würde ja das Renteneinkommen verkleinern, in meinem Fall, wo es darum geht über die Mindestgrenze zu kommen, um überhaupt Wohngeld zu erhalten, also die 102,- € werden abgezogen.

Zitat von der Webseite:
"Empfängern von Versorgungsbezügen im Sinne des § 19 Abs. 2 EStG steht ein Werbungskostenabzug
in Höhe von 102 Euro nach § 9a Satz 1 Nr. 1 Buchstabe b EStG zu."
ZITAT Ende

Also auch für Rentner. Das könnte aber bei mir die Rente mindern, so das ich dann zu wenig Einkommen hätte und damit auch kein Wohngeld. Also der Abzug steht mir zu, die Frage wäre muss ich den nehmen??

Habe mit deinen Zahlen trotzdem mal "ausgerechnet" und kam da auf 102 € wenn du den "Fehlbetrag (am Grundbedarf) aus "Spenden" oder sonst wie abdecken kannst und das so beim Amt angibst ...
Das wollen die einfach nicht glauben! Und ich habe keine gültigen Einnahme Quellen, wie einen 104,-€ Job.
Bin in Kürze 70 und da gibt es inzwischen sooo viel Jüngere die sowas suchen und natürlich eher bekommen, ich kann ja morgen tot umfallen. :icon_hihi:

Die Frau für die Sozialbestattung meiner Mutter(anderes Amt), glaubt das auch alles nicht und will die "Spender" wissen.
Ich habe tatsächlich Zuwendungen von Freunden, die will ich aber nicht mit reinziehen. Es handelt sich hier um Lebensmittel und schon mal einen kleineren Betrag, ich übersteige damit noch nichtmal den Sozialsatz.

In obiger PDF steht aber u.a. folgendes:
ZITAT:
Einnahmen, die nicht in Geld bestehen
(Wohnung, Kost, Waren, Dienstleistungen und sonstige Sachbezüge),
sind mit den um übliche Preisnachlässe geminderten üblichen Endpreisen am
Abgabeort anzusetzen (§ 8 Abs. 2 Satz 1 EStG).
Zitat ENDE

Da sind aber wohl steuerpflichtige Arbeitnehmer gemeint, ansonsten

Ähh, wie soll das denn gehen? Im September 2 Schnitzel, 500gr. was sonst noch, 10,-€ von einer alten Bekannten...

Noch was aus der PDF:

Zu § 15 (Ermittlung des Jahreseinkommens)
15.01 Nachweis der Einnahmen, Plausibilitätsprüfung
(1) Wenn sich bei der Ermittlung des Jahreseinkommens unter dem Bedarf
nach dem SGB XII liegende Einnahmen ergeben, sind die Angaben der wohngeldberechtigten
Person besonders sorgfältig auf Glaubhaftigkeit und Vollständigkeit
zu überprüfen. Die Angaben können glaubhaft sein, wenn die hiernach
zur Verfügung stehenden Einnahmen zuzüglich eines zu leistenden Wohngeldes
80 Prozent des Bedarfs nach dem SGB XII erreichen.
(2) Zweifel an Glaubhaftigkeit und Vollständigkeit der Angaben können auch
gegeben sein, wenn Aufwendungen des allgemeinen Lebensunterhalts zuzüglich
etwaiger Mehrbedarfe, Aufwendungen für Wohnraum einschließlich der Heizkosten und sonstige Aufwendungen tatsächlich vorliegen bzw. diese den Umständen nach anzunehmen sind und Einnahmen in entsprechender Höhe
nicht nachgewiesen werden. Aufgrund fehlender Mitwirkung bei der Angabe aller
leistungserheblichen Tatsachen kann die Wohngeldleistung ohne weitere
Ermittlungen ganz oder teilweise versagt werden (§ 66 in Verbindung mit § 60
SGB I; vgl. Teil B Nr. 66.01).

Faustformel für das Mindesteinkommen habe ich folgendes gefunden:

</title> <title>wohngeldantrag.de

1 - Regelsatz zzgl. ggfls. Mehrbedarf (§ 21 SGB II) + Warmmiete (inkl. Heizkosten)

Der Regelsatz beläuft sich nach § 20 SGB II ab 01.01.2016 auf 404 € (bei Alleinstehenden). Der Mehrbedarf nach § 21 SGB II kommt beispielsweise bei Schwangerschaften, Krankheit oder auch Alleinerziehenden zum Tragen. Hinzukommen können noch monatliche Belastungen wie Versicherungsbeiträge etc.

Beim Wohngeldantrag reicht es aus, wenn der Antragsteller als Mindesteinkommen 80%der oben genannten Beträge erreicht.
##############################################
So habe ich dann gerechnet:

Regelsatz(seit 2016)= 404,-€
Plus Warmmiete(inkl. Heizkosten)= 610,-€
----------------------------------------------
= 1014,16 €

dann von: </title> <title>wohngeldantrag.de

Bei Mietstufe 5 und 1 Person kein Abzug: bei 981,15 € (die Tabelle fängt verdächtig erst bei 986,- € an)

1014,16 € minus 981,15 = 32,85 €

Um ehrlich zu sein, ich bekomme ständig was neues raus, bei all den Tabellen und Mathe ist nicht mein Ding, da stimmt sicher auch noch was nicht.

Dann habe ich noch was gefunden und nehme an das die Amtssoftware nur danach rechnet:


#################################################################################
Wohngeld-Berechnungsformel:
############################

hier: </title> <title>wohngeldantrag.de

M - (a + b x M + c x Y) x Y €

Dabei haben die Variablen die folgende Bedeutung:

M die gerundete zu berücksichtigende Miete beziehungsweise Belastung
Y das gerundete monatliche Gesamteinkommen
a, b, c je nach Haushaltsgröße unterschiedliche Werte

Damit das ganze bisher gesagte auch nicht zu einfach ist, wird in den Gesetzen auch noch die Reihenfolge der Rechenschritte vorgeschrieben.

z1 = a + b x M + C x Y
z2 = z1 x Y
z3 = M - z2

####################################
"M" = monatliche Miete oder Belastung

Dies ist die monatliche Miete oder Belastung, die sich aus den hier aufgeführten Bedingungen berechnet. Diese Summe wird gerundet, wobei dabei das folgende Prinzip anzuwenden ist:

wenn die zu berücksichtigende Miete oder Belastung kleiner oder gleich 50 € ist, dann ist sie auf den nächsten durch 5 ohne Rest teilbaren vollen €-Betrag aufzurunden,soweit die Summe nicht bereits ohne Rundung durch 5 teilbar ist. Von dem Betrag sind 2,50 € abzuziehen
wenn die zu berücksichtigende Miete oder Belastung größer als 50 € ist, ist sie auf den nächsten durch 10 ohne Rest teilbaren €-Betrag aufzurunden. Von dem Betrag sind stets 5 € abzuziehen.
Ergibt sich durch die Rundung ein Wert, der unter den in der folgenden Tabelle genannten Werte liegt, so ist der Wert der Tabelle für "M" einzusetzen:

Haushalt mit
"M"=

1 Person 22,50 7 Personen 35,00
2 Personen 22,50 8 Personen 35,00
3 Personen 27,50 9 Personen 37,50
4 Personen 32,50 10 Personen 37,50
5 Personen 32,50 11 Personen 76,00
6 Personen 32,50 12 Personen 155,00
"Y" = monatliches Gesamteinkommen

Zum Gesamteinkommen wurde bereits hier Stellung bezogen.

Das Einkommen muß gerundet werden. Dabei ist es auf den nächsten durch 10 ohne Rest teilbaren €-Betrag aufzurunden, wenn der Wert nicht auch ohne Rundung schon durch 10 ohne Rest teilbar ist. Von diesem Betrag sind dann immer 5 € abzuziehen.

Ergibt sich durch die Rundung ein Wert, der unter den in der folgenden Tabelle genannten Werte liegt, so ist der Wert der Tabelle für "M" einzusetzen:

Haushalt mit
"Y"=

1 Person 120 7 Personen 355
2 Personen 150 8 Personen 385
3 Personen 200 9 Personen 555
4 Personen 250 10 Personen 730
5 Personen 285 1 Personen 1000
6 Personen 320 12 Personen 1175

"a", "b" und "c" = Haushaltsgröße

Diese Werte sind vorgegeben und ergeben sich aus der folgenden Tabelle:

Haushalt mit a b c
1 Person 6,300/E-2 7,963/E-4 9,102/E-5
2 Personen 5,700/E-2 5,761/E-4 6,431/E-5
3 Personen 5,500/E-2 5,176/E-4 3,250/E-5
4 Personen 4,700/E-2 3,945/E-4 2,325/E-5
5 Personen 4,200/E-2 3,486/E-4 2,151/E-5
6 Personen 3,700/E-2 3,269/E-4 1,519/E-5
7 Personen 3,300/E-2 3,129/E-4 8,745/E-6
8 Personen 2,300/E-2 2,959/E-4 7,440/E-6
9 Personen -1,700/E-2 2,245/E-4 3,522/E-6
10 Personen -3,700/E-2 1,565/E-4 5,547/E-5
11 Personen -6,700/E-2 1,533/E-4 5,686/E-5
12 Personen -9,200/E-2 1,356/E-4 6,182/E-5
Die Parameter Ex haben dabei folgende Bedeutung:

E-2 = geteilt durch 100
E-4 = geteilt durch 10 000
E-5 = geteilt durch 100 000
E-6 = geteilt durch 1 000 000
Ein Beispiel: Die Angabe für "a" in einem 3-Personen-Haushalt, also 5,500/E-2, bedeutet, daß der Wert von 5,500 durch 100 zu teilen und daher für "a" der Faktor 0,055 in der Wohngeldformel einzusetzen ist. Der Wert für "c" von 3,250 ist durch 100 000 zu teilen und ergibt damit einen in die Formel einzusetzenden Faktor von 0,0000325 .
#####################################################

werde mal sehen was dabei,bei mir, rauskommt. Vielleicht könnte ein Mathe Freak die mal mitrechnen?

l.G. oldoldy
 

oldoldy

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Hallo,

habe nach obiger Formel so gerechnet:

M = 610,- € Miete Belastung
Y = 982,- € Gesamteinkommen
a = 6,300 /E2 Haushalt 1 Person
E2 geteilt durch 100 = 0,063

b = 7,963 /E4
E4 geteilt durch 10.000 = 0,0007963

c = 9,102 /E5 geteilt durch 1000.000 = 0,000091

Z1: a + b x M + C x Y =38215,348
Z2: Z1 x Y =37527471
Z3: M - Z2 =37526861

FORMEL: M - (a + b x M + C x Y) x Y

= 36928451
#####################################

die Zahlen an sich sind richtig ausgerechnet, aber was fange ich mit Z2 und Z3 eigentlich an?

Kann es sein das 37,- € Wohngeld dabei rauskommen?

l.G. oldoldy
 
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