Beschwerde wegen Lebensmittelgutschein - kann ich das so schreiben??

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Xivender

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[FONT=Arial, sans-serif]Nabend [/FONT][FONT=Arial, sans-serif]miteinander,[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]ich wollte von euch wissen, ob ich dieses hier so schreiben kann?[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Die damalige Situation war folgende:[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]ALG II war noch nicht auf mein Kto, ich kein Geld für Miete oder Essen, und dann beim Job Center da gewesen und das einzige was es gab war ein Lebensmittelgutschein. So die Kurzufassung, hatte mein damaliges Problem auch hier geschildert.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Jedenfalls wollte ich dieses hier jetzt so abschicken b.z.w. morgen vorbei bringen und möchte von euch eure Meinung wissen, ob sich das so ganz gut anhört oder was verbessert werden kann.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Danke schoneinmal.
[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]
[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Lebensmittelgutschein[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Als ich in der Notsituation war, und kein Geld für die Miete und was zu Essen hatte, teilten Sie mir mit, dass es unmöglich sei, mir einen Barscheck auszustellen.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Ich weiß aber, dass so etwas möglich ist, da ich schon einmal in so einer Situation war.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Das JobCenter Großburgwedel hatte mir daraufhin einen Barscheck ausgestellt.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Weiter rief ich am Mittwoch, bevor ich am Freitag zu Ihnen kam, das Job Center Hannover, Escher Str. an, erklärte meine Situation und bekam dort die Auskunft, was ich zu tun habe, welche Unterlagen benötigt werden und das dieses Möglich sei.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Verschiedene Erwerbslosen Initiativen und Foren haben mir dieses auch bestätigt.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Heute, den 21.04.2009 rief ich noch einmal beim Job Center an, und fragte interessehalber nach, ob ein Vorschuss in einer Notsituation möglich sei.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Dieses wurde mir wieder bejaht. Dann erklärte ich meine Situation, in der ich mich Anfang April befand und dass ich nur einen Lebensmittelgutschein bekommen habe.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Die Antwort: „Das liegt im Ermessen des Fall Managers.“.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Sie sind mein Fallmanager in der Leistungsabteilung. Ich legte Ihnen damals den Antrag vor, auf Vorschuss von Leistungen und erklärte meine Situation, dass ich krank bin und dass ich keine Miete zahlen kann. Ihre Antwort, dass der Vermieter auch 1 – 2 Wochen auf die Miete warten kann, war für mich natürlich nicht befriedigend.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Ich habe mit dem Vermieter einen Vertrag abgeschlossen, dass die Miete spätestens am dritten des Monats auf sein Konto sein muss. Als ich Ihnen das sagte, teilten Sie mir mit, dass man mich erst nach 2 Monatsmieten Zwangsräumen kann.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Laut dem Gesetztestext sind dafür die Lebensmittelgutscheine nicht vorgesehen.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Ich fühle mich durch die Ausgabe eines Lebensmittelgutscheines diskriminiert.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Vielmehr habe ich den Eindruck, dass die U25 Leistungsabteilung Leute die unter 25 Jahren sind, für weniger diszipliniert hält, und nicht nach Einzelfälle entscheidet.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Es wird Pauschal gesagt:“Leute Unter 25 versaufen eh nur Ihr Geld und dann kommen Sie die nächste Woche wieder...“ ;- so jedenfalls mein Eindruck.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Ich bitte um eine Stellungnahme Ihrerseits.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Sollten Sie weiterhin sagen, dass dieses (der Barvorschuss) bei Ihnen nicht möglich ist, so teilen Sie mir bitte den Bereichsleiter der U25 Abteilung in Ihrem Job Center mit.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Mit freundlichen Grüßen[/FONT]
 

goweidlich

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Hallo

Nur kurz meine Antwort :icon_smile:

[FONT=Arial, sans-serif]Laut dem Gesetztestext sind dafür die Lebensmittelgutscheine nicht vorgesehen.[/FONT]

Richtig nur bei besonderen Kriterien sind diese zugelassen,ich glaub bei Nichtsesshaften-Alkoholikern-Asylbewerber

[FONT=Arial, sans-serif]Ich fühle mich durch die Ausgabe eines Lebensmittelgutscheines diskriminiert.[/FONT]

Richtig, Du hast einen Rechtsanspruch darauf, weise sie darauf hin und stelle zeitgleich bei der Polizei einen Strafantrag wegen Betrug und Körperverletzung (Hunger tut weh).

Bei einem gültigen Becheid, den Antrag gem. § 42 SGB I auf Vorschuss stellen. Sollte dies nicht fruchten, die Strafanzeige macht den Rest.

Alternativ ins SG gehen und den Sachverhalt darlegen, sollte eine Verfügung greifen, wird diese dort ausgestellt ohne Kosten für Dich.

Hoffe es kommen noch mehr Tips :icon_klatsch:

goweidlich
 

Arania

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Du solltest Dich auf Fakten beschränken und alles persönliche und auch Vermutungen herauslassen, was soll die Beschwerde bezwecken?
 

Xivender

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Nabend goweidich,

Das alles ist ja schon Anfang April geschehen.
Damals hatte ich kein Geld, und weil ich Hunger hatte habe ich dann auch den Lebensmittelgutschein angenommen.
C.a. 1 Woche später kam ja dann auch das Geld, es ging nur darum, dass ich zu diesen Zeitpunkt nur noch c.a. 2 Euro auf dem Konto hatte.... und das Wochenende stand vor de Türe und der Hühli war auch leer...

Ich habe nur den Antrag auf Vorschuss gestellt.
Hat se angenommen, aber sonst is da nix passiert.

Nur heute hatte ich eben Erfahren, dass dieses doch möglich sei, auch beim Job Center in Hannover und dass es eine Entscheidung des Fallmanagers sei.

Mein Fallmanager sagte mir aber, dass er da nix machen könnte...
Jetzt möchte ich eigentlich nur eine Stellungnahme von Ihr und wenn sie immer noch nicht darauf eingeht, b.z.w. sagt, warum sie mir keinen Barscheck gegeben hat, wollte ich mich an den Bereichsleiter wenden.

Nabend Arania,

Findest Du wirklich, ich sollte meinen Eindruck aussen vor lassen?
Mit der Beschwerde möchte ich meinen Unmut über diese Praxis zum ausdruck bringen.
 

Arania

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Ich verstehe Dich schon, nur bringt eine Beschwerde nichts wenn man Eindrücke und Vermutungen schildert, sondern es muss ein konkreter Sachverhalt bemängelt werden

Und wenn Du diese Beschwerde an den SB schickst der Dir damals die Gutscheine gegeben hat., bringt das gar nichts, das müsste schon eine Dienstaufsichtsbeschwerde sein und die muss eben fachlich gut begründet sein
 

Xivender

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Mhh... wollte ersteinmal keine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben, sondern eben nur den Sachbearbeiter um eine Stellung bitten, warum man mir keinen Barvorschuss gegeben hat.

Werd nocheinmal auf weitere Antworten warten, und villeicht werd ich dann die Stellungnahme weglassen und eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben.
 

ela1953

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Bei meinem kommunalen Jobcenter gibt es eine Ombudsstelle, an die man solche Beschwerden schicken kann.

Gibt es dies bei den Argen nicht? Oder ist das dieses Kundenreaktionsmanagement, von dem ich des öfteren hier lese?
 
R

Rounddancer

Gast
Am besten mindestens eine Stufe höher als der betroffene Sachbearbeiter gehen, besser zwei,- dann müssen die untereen Stufen Berichte schreiben an ihre Vorgesetzten, und das hassen die.
Auch die Info ans Kundenreaktionsmanagement kann sinnvoll sein,- denn nur was die wissen, kann bei denen zu Konsequenzen führen.
 
E

ExitUser

Gast
Ich habe damals in einer nervigen Situation dem direkten TL des SBs meiner Tochter einen Brief geschrieben.
Sachlich, kühl, mich lediglich auf die Fakten beschränkend.
Danach kam die Bitte des SB weichgespült und megafreundlich, er hat mir förmlich aus der Hand gefressen.
Bekommen was er zu Unrecht forderte hat er nicht.
Danach ließ er aber auch meine Tochter in Ruhe.
Heute würde ich etwas anders vorgehen:
Brief an den SB mit dem Hinweis, dass jeweils eine Kopie des Schreibens an seinen TL und den AL geht, ggf. Geschäftsführung und das Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg.
Mal sehen, ob ihn das Zittern um sein mieses befristetes Pöstchen genauso gefällt, wie Leute zu schikanieren.
In der Regel werden SBs nach solchen Schreiben wesentlich umgänglicher.^^

LG :icon_smile:
 

catwoman666666

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Ich habe damals in einer nervigen Situation dem direkten TL des SBs meiner Tochter einen Brief geschrieben.
Sachlich, kühl, mich lediglich auf die Fakten beschränkend.
Danach kam die Bitte des SB weichgespült und megafreundlich, er hat mir förmlich aus der Hand gefressen.
Bekommen was er zu Unrecht forderte hat er nicht.
Danach ließ er aber auch meine Tochter in Ruhe.
Heute würde ich etwas anders vorgehen:
Brief an den SB mit dem Hinweis, dass jeweils eine Kopie des Schreibens an seinen TL und den AL geht, ggf. Geschäftsführung und das Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg.
Mal sehen, ob ihn das Zittern um sein mieses befristetes Pöstchen genauso gefällt, wie Leute zu schikanieren.
In der Regel werden SBs nach solchen Schreiben wesentlich umgänglicher.^^

LG :icon_smile:


genauso hat es mein Untermieter gemacht - Brief an den SB mit Kopien an den Teamleiter und ARGE-Leiter -

dann hats funktioniert
 
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