Beschwerde über Fallmanagerin im JobCenter

gruenderin

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Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich habe schon ein bisschen gelesen bei euch, aber leider noch keine Antwort gefunden, die auf meine Situation passte.

Ich wurde bei meinem letzten JobCenter-Termin (JobCenter Freundallee in Hannover) von meiner Sachbearbeiterin beleidigt und möchte mich nun dagegen wehren. Als Beschwerdestelle bin ich nur auf das Kundenreaktionsmanagement gestoßen. Deshalb habe ich folgende Schilderung des Gesprächs verfasst und würde euch bitten, einmal drüberzuschauen.

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Teamleitung des Teams xxx,

hiermit möchte ich mich über das Verhalten meiner Fallmanagerin Frau xxx bei meinem letzten Termin beschweren.

Ich hatte Frau xxx am 3.April 2012 per Email um einen Termin gebeten, da ich gerne an einem Existenzgründerseminar teilnehmen möchte. Daraufhin erhielt ich eine Einladung zum Gespräch am 19. April 2012, 9.00Uhr, bei dem ich meine Bewerbungsunterlagen sowie mein Konzept mitbringen sollte. Ich habe den Termin ordnungsgemäß wahrgenommen und hatte meine Bewerbungsunterlagen sowie mein 20-seitiges Konzept mit 50 Seiten Marktüberblick dabei.

Kurz zu meinem Konzept:
Ich möchte mich mit BH-Anpassung bei Frauen und bei Männern mit Gynäkomastie selbstständig machen. Ebenso möchte ich Verkäuferinnenschulungen anbieten. Bezüglich letzterem habe ich Kontakt zu einem Hersteller, der die Schulungen für die Verkäufer seiner Vertriebspartner anbieten möchte, da sich die Beratungen im deutschsprachigen Raum an Größentabellen aus den 1930er Jahren orientieren. In Großbritannien gibt es andere Beratungsmaßtäbe, denen die polnischen Anbieter nacheifern und langsam ebenso die deutschen und österreicherischen. Diese Entwicklung kann man aus meinem Marktüberblick entnehmen.
Ich berate seit 2 Jahren ehrenamtlich in einem Forum anhand von Fotos und Beschreibungen. Dort habe ich etwa 300 Frauen beraten. Persönlich habe ich bereits etwa 50 Frauen beraten. Neben der Beratungserfahrung habe ich einen großen Erfahrungsschatz bezüglich der Eigenschaften zahlreicher Marken sammeln können.

Zum Verlauf des Gesprächs:
Frau xxx hat sich das Konzept zur Hälfte durchgelesen und sagte, sie sei entsetzt und müsse sich davon erstmal erholen. „Wenn Sie meine Tochter wären, würde ich Ihnen das nicht durchgehen lassen!“, meinte sie.

Ich habe in meinem Konzept von Fachwissen gesprochen, worauf Frau xxx sagte, Fachwissen erwerbe man nur im Studium, das wisse ich doch. Ich habe daraufhin gesagt, dass ich den Terminus gerne in „Erfahrungen“ ändern kann. Darauf ist sie nicht eingegangen, sondern sagte, ich hätte keinerlei Berufserfahrung, „Internet und Tralala zählen nicht, Ihr Zertifikat ist nichts wert, wenn man im Internet Bhs bestellt, können die gar nicht passen“. Ich sehe ein, dass heutzutage die neuen Medien noch nicht dieselbe Berechtigung genießen, wie es die althergebrachten Methoden tun. Eben deshalb möchte ich persönliche Beratung und Schulung anbieten.
Obwohl ich eigentlich den Verkäuferinnen etwas beibringen möchte und nicht umgekehrt, bin ich auch bereit, ein Praktikum im Verkauf zu machen, wenn es mich meinem Ziel der Selbstständigkeit näher bringen kann. Das teilte ich Frau xxx mit. Sie sagte darauf, dass es noch nicht sicher sei, dass mir das zu einem Existenzgründerseminar verhelfen kann. Ich wollte damit jedoch auch nicht sagen, dass ich glaube, dass mir das Seminar sofort bewilligt werden wird, sondern meine Kooperationsbereitschaft verdeutlichen.

Da ich während meiner Beratungstätigkeit feststellen konnte, dass viele Frauen mit passenden BHs ihren Körper insgesamt besser akzeptieren konnten, da sie weniger Rücken- und Nackenschmerzen, eine aufrechtere Haltung, bessere Propotionen durch weniger hängende große Brüste oder mehr nach vorn geformte kleine Brüste haben. Alle Frauen, die ich kennengelernt habe, konnten nachher besser abschätzen, welche Hersteller ihren Bedürfnissen entsprechend schneidern und somit sehen, dass sie selbst nicht „falsch“ geformt sind, sondern Konfektionsware nicht jeder Person gleichermaßen passt. Dies beziehen sie dann häufig auch auf andere Kleidungsstücke und haben so nicht selten eine bessere Körperakzeptanz.
Das sind meine Erfahrungen, die ich so auch in mein Konzept habe mit einfließen lassen. Frau xxx sagte, ich habe kein psychologisches Fachwissen und das, was ich damit leiste wolle, sei Psychotherapeuten vorbehalten. Es sei unmöglich, dass ich das so schreiben würde. Ich habe daraufhin eingeräumt, dass es nicht meine Absicht sei, so etwas zu leisten und ich mir im Klaren darüber bin, dass ein passender BH und die Beratung nur einen Anstoß geben können. Ebenso habe ich angeboten, die entsprechenden Passagen in meinem Konzept zu ändern, so dass besser zu erkennen ist, dass dies lediglich meine subjektiven Erfahrungen sind. Daraufhin sagte Frau xxx , dass dadurch nichts besser würde und das es darum nicht gehen würde.

Ich führte aus, dass auf Werbeplakaten nur in den seltesten Fällen Frauen mit passenden Büstenhaltern abgebildet seien. Weil Frauen im täglichen Leben selten gut angepasste Bhs sehen, haben sie selbst auch kein Gefühl dafür und so kommt es zu den 70%, die die falsche Größe tragen. Frau xxx sagte, man wisse, dass auf den Werbeplakaten 16jährige abgebildet seien, die keinen Bh tragen müssten. Deshalb müsse da auch nichts passen.

Frau xxx sagte außerdem, ich solle froh sein, dass sie kein Mann wäre, denn bei einem männlichen Sachbearbeiter hätte ich es sicher noch schwerer, da diese nur auf die Durchsichtigkeit des Bhs achten würden.

Abschließend urteilte Frau xxx, dass ich mich mit meiner Geschäftsidee um eine Auseinandersetzung mit meinem Studienabbruch drücken würde. Mein Konzept könne auch ein Hauptschüler ausführen. Ich würde nicht aussehen wir Brigitte Bardot oder Claudia Schiffer und bräuchte selbst eine Beratung, um über meinen Studienabbruch hinwegzukommen. Diese Aussagen waren für mich unerwartet und verletzend.

Wenn ich als Kundin ins JobCenter komme und eine innovative Idee vorlege, um meine Arbeitslosigkeit zu beenden, erwarte ich eine sachliche Auseinandersetzung mit meinem Konzept, da ich nur so etwas daraus lernen kann. Ich weiß, dass es schwierig ist, die Tragfähigkeit außergewöhnlicher Ideen einzuschätzen, weshalb ich mir soviel Mühe mit der Marktanalyse gegeben habe.
Ich hatte mir vorgestellt, dass wir auch über meinen Finanzierungsplan sowie mein Marketing und meine Kooperationsideen mit Frauenärztinnen, Orthopäden, Hebammen und Physiotherapeutinnen sprechen, was in dem Gespräch nicht vorkam. Hätte Frau xxx mir sachlich vermittelt, dass sie mit meinem Schreibstil unzufrieden ist und ich ihrer Ansicht nach Berufserfahrung im Verkauf brauche, hätte mir das sehr weitergeholfen und ich hätte mich gut beraten gefühlt. Es geht mir also gar nicht so sehr um die Ablehnung des Konzepts, als um die Art und Weise, in der dies geschah.

Da mich die Atmosphäre während des Gesprächs und die beleidigenden Aussagen persönlich getroffen haben, habe ich zum Ende des Gesprächs feuchte Augen bekommen, woraufhin Frau xxx mich in den Arm nehmen wollte, was ich jedoch abgelehnt habe.

Ich möchte Sie hiermit bitten, mir einen anderen Sachbearbeiter zuzuteilen, mit dem ich mich konstruktiv über mein Konzept unterhalten kann.

Mit freundlichen Grüßen
xxx
Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Schluß so lassen soll, oder ob ich noch mit rechtlichen Schritten drohen soll. Ich bin eigentlich ein sehr kooperativer Mensch und komme auch mit Gegenwind gut zurecht. Allerdings fand ich das schon extrem grenzüberschreitend.
 

gelibeh

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Zu dem Schreiben kann ich jetzt nicht so viel sagen, aber ich weiß aus dem Hobbyschneiderinnenforum, dass sich viele, die das können, sich aus den Gründen ihren BH selber nähen, weil man selten einen passenden bekommt. Das soll wohl wirklich in GB anders sein. Viele Frauen, die nicht nähen können, wären wohl froh, wenn sie Beratung bekämen. Und dass ich mich mit einem gutsitzenden BH wohler fühle, ist ja schon mal klar.
 
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Hallo,

ich finde den Brief zu lang.

Ich würde nur die beleidigenden Aussagen der SB in den Brief schreiben und als Anlage zu dem Brief ein Gedächtnisprotokoll des gesamten Gesprächs beifügen.

In dem langen Brief gehen die beleidigenden Aussagen auch ziemlich unter.

Und ich würde durchaus drunterschreiben: Rechtliche Schritte behalte ich mir vor.

Grüße
Arbeitssuchend
 

Siggae

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@gruenderin

Der Brief ist im Ton und in der Wortwahl völlig in Ordnung. Von Drohungen würde ich absehen.

In strafrechtlicher Hinsicht dürfte auch der Tatbestand der Beleidigung nicht feststellbar sein.

Im vorletzten Absatz könnte anstelle von "beleidigenden Aussagen" die Wendung "respektlosen Aussagen" angemessener sein.

Wenn Du noch die Rechtschreibfehler korrigierst, ist der Brief eine runde Sache.


Gruß
Siggae
 
E

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Reaktion des JC wird sein:
GGG

Gelesen, gelocht und gelacht....

ich würde hier auf schriftlichen Vortrag des JC bestehen, die eine Stellung abgeben sollen, inwieweit Frau XXX im Bereich BH's und Busengröße fachliche Kompetenz besitzt, um Aussagen treffen zu können wie: (Beispiele ...)
 
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Sch eiss erst mal auf die Stellungnahme vom JobCenter.


Mache es kurz und bündig! ( Beleidigende Aussagen der SB auf jeden Fall erwähnen)

Einen Vermerk über die offensichtiliche Inkompetenz der Sachbearbeiterin machen.
Ich würde noch kurz beifügen das, dein Konzept nicht geprüft wurde
und die angestrebte freiberufliche Tätigkeit ein Resultat mangelder
Vermittlungstätigkeit des Jobcenters XY ist.

Fallmanager evtl. Teamleiter namentlich benennen und
dann ab als Dienstaufsichtsbeschwerde zur Regionaldirektion.



Die Stellungnahme vom JobCenter soll die Regionaldirektion abfordern.
 

Fairina

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Die JC-Tante kann doch gerade mal ihren Namen schreiben. Ein Geschäftskonzept begutachten, dazu fehlen ihr sämtliche Vorraussetzungen.
 
E

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Ich habe da noch ein paar Ideen:

1. welche Befähigung hat SBchen überhaupt, Dein Konzept beurteilen zu können? Ist sie entsprechend geschult? Diesbezüglich würde ich mal nachhaken.

In meine Beschwerde würde ich noch einbauen, dass das Verhalten des SBchens destruktiv ist, und alles andere als geeignet, Menschen zu motivieren und in Arbeit zu bringen. Ich würde anregen, dass SBchen eine Schulung in Motivationstraining bekommt!
SBchen erfüllt ihre Dienstanweisungen nicht! (die da lauten, Menschen in Arbeit zu bringen)

2. Es wird so viel Geld für Sinnlos-Maßnahmen ausgegeben, dass so ein Existenzgründerseminar, das ja in Deinem Fall auch sinnvoll ist, wirklich nicht ins Gewicht fällt.

3. Mit Deinem Konzept besteht eine Chance, dass Du aus dem Leistungsbezug rauskommst. Also vereitelt das JC genau das Ziel, das es eigentlich hat: Leute aus dem Bezug rausbringen. => Dienstpflichtverletzung des SBchens.

4. Artikel 2 Grundgesetz: Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, wird hier mit Füßen getreten.

5. Dein Konzept füllt eine Marktlücke aus und hat von daher meiner Meinung nach durchaus Chancen. Könnte es sein, dass SBchen oder jemand in ihren Umkreis selbst nach einem Gründungs-Konzept sucht und Deines klauen will? SBchen kriegt das Konzept ja auf dem Präsentierteller von Dir serviert. Hier würde ich mal genau beobachten, ob demnächst so etwas auf den Markt kommt und dann SBchen des Ideenklaus bezichtigen!

6. Ich würde SBchen nichts davon erzählen, wenn ich meinen Weg in diese Richtung jetzt weiter gehe (siehe unten die Idee unter Nr. 7). Die schmeißen Dir doch nur wieder Steine in den Weg.

Job-Center = Job-Verhinderungs-Center :icon_neutral:

- - - -
7. Ich würde mich an Deiner Stelle mal bei der IHK erkundigen. Die bieten auch Existenzgründerseminare an. Die IHK akzeptiert auch Ratenzahlung für ihre Kurse (habe ich selbst erlebt).

Bietet die Volkshochschule auch Existenzgründerseminare an? Hier gibt es auch Ermäßigungen für Leistungsbezieher.

Der ESF fördert Weiterbildung - er zahlt die Hälfte der Kursgebühren. (Ist zwar eigentlich nicht für ALG-Empfänger, aber wenn noch Mittel da sind, könnte es sein, dass diese Anweisung nicht ganz so genau genommen wird)

Eventuell würde ich also an Deiner Stelle - wenn es irgendwie geht, die Sache notfalls ohne JC durchziehen.

Auf jeden Fall würde ich mein Konzept weiter verfolgen.
Ich sehe, dass Du voll dahinter stehst, und gute Motivation ist schon der erste Schritt zum Erfolg!

Grüße
Arbeitssuchend
 

Piedro

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eine beschwerde ist da auf jeden fall angebracht. allein die präpotenz, die in dem gespräch zum ausdruck gekommen ist, würde ich nicht hinnehmen.


Frau xxx hat sich das Konzept zur Hälfte durchgelesen und sagte, sie sei entsetzt und müsse sich davon erstmal erholen. „Wenn Sie meine Tochter wären, würde ich Ihnen das nicht durchgehen lassen!“, meinte sie.
erstmal hat die frau sich das zur gänze durchzulesen. dazu sitzt sie da. zweitens kann sie ihrer tochter erzählen was sie will, damit hat sie keine kunden zu belästigen.

worauf Frau xxx sagte, Fachwissen erwerbe man nur im Studium, das wisse ich doch.
diese äusserung disqulifiziert sie für jegliche vermittlertätigkeit. gerade im handel und im service- und beratungsbereich gibt es durchaus die möglichkeit für unstudierte, sich mit fachwissen ein auskommen zu schaffen, von dem jeder arge-r sesselwärmer nur träumen kann. angeblich soll es sogar facharbeiter geben, die nicht studiert haben. diese äusserung ist derart unqualifiziert, das würde ich den vorgesetzten auf jeden fall zur kenntnis bringen.

Darauf ist sie nicht eingegangen, sondern sagte, ich hätte keinerlei Berufserfahrung, „Internet und Tralala zählen nicht, Ihr Zertifikat ist nichts wert, wenn man im Internet Bhs bestellt, können die gar nicht passen“.
darauf braucht sie nicht einzugehen, selbstverständlich hast du das recht dein konzept in beliebiger wortwahl vorzustellen. und wegen tralala gehört der eine geträllert. im it-bereich gibt es etliche zertifizierungen, die im internet erlangt werden. und wer sein unternehmertum im internetbereich einrichten will, sollte eine ganze menge tralala auf dem kasten haben. ihre fachkenntnis über unpassende bhs, die man im internet bestellt, beruht vermutlich zum einen auf einem studiengang, zum anderen auf reichlich erfahrung. allerdings sollte sie nicht von den eigenen brüsten auf die anderer frauen schliessen.

Sie sagte darauf, dass es noch nicht sicher sei, dass mir das zu einem Existenzgründerseminar verhelfen kann.
wetten dass doch? :biggrin:

sobald diese arrogante inkompenzlerin den sessel für jemanden frei macht, der mit kunden nicht so umgeht wie mit der eigenen tochter. die arme.

Daraufhin sagte Frau xxx , dass dadurch nichts besser würde und das es darum nicht gehen würde.
was du schreibst erscheint mir durchdacht und belegbar. du scheinst ahnung von der materie zu haben. du hast ausserdem eine marktlücke entdeckt, die durchaus profitabel sein kann. lass dich nicht von einer unterbezahlten, frustrierten frau verunsichern, der es nicht nur an den nötigen umgangsformen für ihren job mangelt, sondern, das ist mein eindruck, die gar keine lust hat diesen job anständig zu machen und sich einbildet, sich könnte sich im umgang mit kunden rausnehmen, was ihr gerade in den sinn kommt. in einem handels- oder dienstleistungsbetrieb würde jemand sofort rausfliegen, der sich solche frechheiten erlaubt.

Frau xxx sagte, man wisse, dass auf den Werbeplakaten 16jährige abgebildet seien, die keinen Bh tragen müssten. Deshalb müsse da auch nichts passen.

Frau xxx sagte außerdem, ich solle froh sein, dass sie kein Mann wäre, denn bei einem männlichen Sachbearbeiter hätte ich es sicher noch schwerer, da diese nur auf die Durchsichtigkeit des Bhs achten würden.
GRÖHL! das soll sie mal einem mann sagen. die alte hat sie doch nicht mehr alle, bilet sich ein behaupten zu dürfen, worauf männer achten, alle männer, wohl gemerkt. oder nur die sachbearbeiter? :biggrin:

ich hoffe, auch dieser satz wird in deine beschwerde aufgenommen, und wer das bearbeitet möge bittebittebittebitte männlich sein. :biggrin:

Abschließend urteilte Frau xxx, dass ich mich mit meiner Geschäftsidee um eine Auseinandersetzung mit meinem Studienabbruch drücken würde. Mein Konzept könne auch ein Hauptschüler ausführen. Ich würde nicht aussehen wir Brigitte Bardot oder Claudia Schiffer und bräuchte selbst eine Beratung, um über meinen Studienabbruch hinwegzukommen. Diese Aussagen waren für mich unerwartet und verletzend.
anzeigen wegen diskreminierung. die tatsache, dass du kein hauptschüler bist, verringert bestimmt nicht deine chancen in sachen selbstständigkeit. und dein aussehen ist völlig irrelevant. man stelle sich nur mal vor, so ein spruch käme von einem männlichen sb. und wenn sie meint, du bräuchtest wegen des studienabbruchs eine beratung, dann beantrage die mal fix.

Da mich die Atmosphäre während des Gesprächs und die beleidigenden Aussagen persönlich getroffen haben, habe ich zum Ende des Gesprächs feuchte Augen bekommen, woraufhin Frau xxx mich in den Arm nehmen wollte, was ich jedoch abgelehnt habe.
die wollte wohl mal tasten, ob dein bh auch richtig passt. ich hätte sie lassen und sie danach in die tapete einmassiert, wegen sexueller belästigung.

Ich möchte Sie hiermit bitten, mir einen anderen Sachbearbeiter zuzuteilen, mit dem ich mich konstruktiv über mein Konzept unterhalten kann.

Mit freundlichen Grüßen
warum so freundlich?

"ich erwarte, dass diese DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE angemessene konsequenzen für frau x zeitigt. es ist nicht hinnehmbar, dass eine person derart umgang mit jobcenterkunden pflegt. zur beurteilung des von mir als anlage abermals eingereichte konzeptes verlange ich eine objektive prüfung durch eine person, die dazu erstens in der lage und zweitens bereit ist.

in erwartung ihrer antwort verbleibe ich mit freundlichen grüssen..."


vermutlich warst du allein da. beim nächsten mal nimm wen mit. aber keinen zeugen, zeugen dürfen die rauswerfen. einen beistand. wenn dem kind schon ein name gegeben werden muss.

lass die ohren nicht hängen (und sonst auch nix). :biggrin:
 
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Dienstaufsichtsbeschwerde ja ... ansonsten
Soweit der Kläger in diesem Zusammenhang die Besorgnis zum Ausdruck bringt, die für ihn zuständige Mitarbeiterin der Beklagten sei nicht unbefangen, so verschafft ihm dieser Umstand, unterstellt, er ist wahr, ebenfalls kein subjektiv-öffentliches Recht, deswegen einen anderen persönlichen Ansprechpartner benannt zu bekommen. Stattdessen knüpft sich an das Vorbringen des Klägers gegenüber der Beklagten bei der persönlichen Vorsprache gemäß § 17 Abs 1 Satz 1 SGB X eine Pflicht, für die im Verwaltungsverfahren tätig gewordene Mitarbeiterin, den Leiter ihrer Behörde, mithin den Geschäftsführer der Beklagten, hierüber zu unterrichten. Soweit hier eine Pflichtverletzung gegeben gewesen sein sollte, ist diese jedoch nicht mit einem subjektiven Ablehnungsrecht des die Besorgnis der Befangenheit Äußernden verbunden (von Wulffen in von Wulffen, SGB X, 6. Aufl 2008, § 17 RdNr 3). Hieraus folgt allenfalls, dass ein unter Mitwirkung eines die Unterrichtungspflicht verletzenden Behördenbediensteten ergangener Verwaltungsakt wegen § 42 Satz 1 SGB X verfahrensfehlerhaft zustande gekommen sein kann. Im Rahmen einer Feststellungsklage, mit der auf zukünftiges Verhalten der Beklagten eingewirkt werden soll, bleibt eine derartige Pflichtverletzung damit ohne Auswirkung. Insoweit kommt es nicht darauf an, ob die Mitarbeiterin tatsächlich eine solche Pflichtverletzung begangen hat.
 

Piedro

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es geht ja nicht nur darum, dass die frau voreingenommen ist. es geht darum, dass sie offensichtlich inkompetent ist, dieses konzept zu beurteilen und sich dessen mit haarsträubenden allgemeinplätzen, dümmlichen verallgemeinerungen und einem beleidigenden auftreten verweigert.
 
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Sch eiss erst mal auf die Stellungnahme vom JobCenter.


Mache es kurz und bündig! ( Beleidigende Aussagen der SB auf jeden Fall erwähnen)

Einen Vermerk über die offensichtiliche Inkompetenz der Sachbearbeiterin machen.
Ich würde noch kurz beifügen das, dein Konzept nicht geprüft wurde
und die angestrebte freiberufliche Tätigkeit ein Resultat mangelder
Vermittlungstätigkeit des Jobcenters XY ist.

Fallmanager evtl. Teamleiter namentlich benennen und
dann ab als Dienstaufsichtsbeschwerde zur Regionaldirektion.



Die Stellungnahme vom JobCenter soll die Regionaldirektion abfordern.
Die Regionaldirektion soll, tut es aber nicht ! :eek:

Die leiten alles schön das Treppchen runter und zurück an das Übel !
Die bekommen doch Weisungen von oben.
Warum sollen die ihre Zöglinge bestrafen ?
 

Piedro

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eine gute gelegenheit sich emanzipatorisch zu empören. möge "emma" die frauen vor ort mobilisieren.

zeitgleich eine publicity kampagne. das recht der frau auf ergonomische textilien. ein freundliches internetportal, ein paar beratungsangebote, ein paar erfahrungsberichte, ein paar bestellseiten.

wie hier unlängst ein user vermeinte: wer richtig geld verdienen will muss nen laden aufmachen und ne kette draus machen. :biggrin:



echt jetzt, die frau fallmanagerin ist alles andere als erfolgsrelevant. kannst sie ja mal beraten, vielleicht überzeugt sie das. :icon_party:
 

Lecarior

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Fallmanager evtl. Teamleiter namentlich benennen und
dann ab als Dienstaufsichtsbeschwerde zur Regionaldirektion.


Die Stellungnahme vom JobCenter soll die Regionaldirektion abfordern.
Die Regionaldirektion hat mit Dienstaufsichtsbeschwerden gegen Mitarbeiter des Jobcenters überhaupt nichts am Hut. Oberste Dienstaufsicht für die Mitarbeiter des Jobcenters ist der Geschäftsführer (§ 44d Abs. 4 SGB II). Die Regionaldirektion wird den Kram direkt an das Jobcenter weiterleiten.

Sei ganz außerordentlich gegrüßt,
L.
 
G

gast_

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Ich würde beleidigend auch gegen respektlos ersetzen.

Allerdings fand ich das schon extrem grenzüberschreitend.
Naja, was wir hier so alles lesen, da ist für mich extrem schon was anderes - aber du hast recht, so ein Verhalten darf man sich nicht gefallen lassen.

In dem langen Brief gehen die beleidigenden Aussagen auch ziemlich unter.
Deshalb würde ich die besonders hervorheben.
Ich möchte Sie hiermit bitten, mir einen anderen Sachbearbeiter zuzuteilen, mit dem ich mich konstruktiv über mein Konzept unterhalten kann.
Erwarte bitte nicht, daß du jemand anderen bekommst... das Glück hat man nur sehr selten.

Ab sofort nur noch mit Beistand hin, der Protokoll schreibt...

Falls etwas Ähnliches wieder vorkommt sofort klar und deutlich korrektes Verhalten anmahnen, und klar stellen, daß man so nicht mit sich reden läßt und den Raum verlassen... auf Suche nach einem Vorgesetzten gehen und sofort eine Beschwerde zu Protokoll geben.
 

gruenderin

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Ich bin ehrlich gesagt etwas verwirrt, was ich nun machen soll. Auf jeden Fall werde ich
  • den Brief kürzen
  • "beleidigend" durch "respektlos" ersetzen
  • nicht mehr ohne Beistand zu einem Termin beim JobCenter gehen
  • zum SoVD gehen, um mich dort beraten zu lassen

Ich finde den Vorschlag mit dem Gedächtnisprotokoll jedenfalls gar nicht schlecht. So kann ich mich im Beschwerdebrief auf die "harten Zitate" konzentrieren, die dem Leser dann gleich geballt vorgelegt werden.

Ich glaube übrigens, meine FM hat sich auf den Schlips getreten gefühlt, was das Psychologische angeht. Sie sagte, dass sie Psychotherapeutin ist und hier in Hannover an der MHH gelernt hat. Ich frage mich natürlich auch, was man getan haben muss, um mit so einer Ausbildung im JobCenter zu landen.

Fragen, die für mich nun noch offen bleiben:
  • Soll ich mit einer Klage/Anzeige drohen, um ernst genommen zu werden?
  • Macht es überhaupt Sinn, eine andere Sachbearbeiterin zu fordern, da man wahrscheinlich eh keine bekommt?
  • An wen richte ich die Beschwerde? Ich finde im Internet nur die Seite des KRM und keine Namen oder Adressen von Ansprechpartnern.
 

gruenderin

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Ach, und ich hätte es fast vergessen :redface: : Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten und die Zeit, die ihr euch dafür genommen habt. Ihr leistet hier wirklich ganz ganz tolle Arbeit!:icon_klatsch:
 

ela1953

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Ich bin ehrlich gesagt etwas verwirrt, was ich nun machen soll. Auf jeden Fall werde ich
  • den Brief kürzen
  • "beleidigend" durch "respektlos" ersetzen
  • nicht mehr ohne Beistand zu einem Termin beim JobCenter gehen
  • zum SoVD gehen, um mich dort beraten zu lassen

Ich finde den Vorschlag mit dem Gedächtnisprotokoll jedenfalls gar nicht schlecht. So kann ich mich im Beschwerdebrief auf die "harten Zitate" konzentrieren, die dem Leser dann gleich geballt vorgelegt werden.

Ich glaube übrigens, meine FM hat sich auf den Schlips getreten gefühlt, was das Psychologische angeht. Sie sagte, dass sie Psychotherapeutin ist und hier in Hannover an der MHH gelernt hat. Ich frage mich natürlich auch, was man getan haben muss, um mit so einer Ausbildung im JobCenter zu landen.

Fragen, die für mich nun noch offen bleiben:
  • Soll ich mit einer Klage/Anzeige drohen, um ernst genommen zu werden?
  • Macht es überhaupt Sinn, eine andere Sachbearbeiterin zu fordern, da man wahrscheinlich eh keine bekommt?
  • An wen richte ich die Beschwerde? Ich finde im Internet nur die Seite des KRM und keine Namen oder Adressen von Ansprechpartnern.

Für die Vermittlung werden meist Sozialpädagogen, -arbeiter eingestellt. Und Psychologen fahren ja oft auf der gleichen Schiene.
 
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Die Regionaldirektion hat mit Dienstaufsichtsbeschwerden gegen Mitarbeiter des Jobcenters überhaupt nichts am Hut. Oberste Dienstaufsicht für die Mitarbeiter des Jobcenters ist der Geschäftsführer (§ 44d Abs. 4 SGB II). Die Regionaldirektion wird den Kram direkt an das Jobcenter weiterleiten.

Sei ganz außerordentlich gegrüßt,
L.
:wink:

Du laberst nur Sch......

Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Regionaldirektion und gerade auch Gegen die Geschäftsführung.


So rum wird ein Schuh daraus.

Ausserdem - die Menge machts :icon_razz:
 
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