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Beschwerde gegen Rehabericht einlegen...?

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vandit75

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#1
hallo, hoffe mir kann jmd weiterhelfen.Wurde 2 mal an der HWS operiert, beim ersten mal ne nukleoplastie, die dann eine infektion nach sich führte und ich 6 wochen im bundeswehrkrankenhaus lag und die 2 op dann nach sich zog. wurde mittlerweile ausgesteuert und bin alg 1 bezieher (bei meinem alten arbeitgeber bin ich beschäftigungsungähig geschrieben über 24mon durch den beriebsarzt) ich wurde aufgefordert eine erwerbsminderungsrente zu beantragen die ich auch gestellt hab, wurde dann von der drv auf eine reha geschickt die am 31.12. beendet wurde. laut reha bericht (den ein arzt gemacht hat den ich an der abschlußuntersuchung zum ersten mal sah) bin ich im alten beruf, brief und paketzusteller wieder vollschichtig einsetzbar, jedoch mit einschränkungen das ich nichts mehr heben darf, zwangshaltungen meiden soll nur noch leichte bis mittelschwere tätigkeiten ausführen kann und überwiegend sitzend arbeiten soll. da frag ich mich wie ich das in meinem beruf dann machen soll?
War nun bei der vdk, bin aber leider kein mitglied und der berater hat mir mitgeteilt das ich doch so in richtung umschulung gehen soll und auch zum teil mir passagen angestrichen im bericht die darauf hinweisen.Die DRV hat nun jedoch die auffassung das ich in meinem alten beruf wieder vollzeit arbeiten kann und wird mir keine umschulung bezahlen. der Rehaberater meinte ich soll doch Beschwerde über den rehabericht einlegen.Jetzt weiß ich absolut nicht weiter was zu tun ist und häng völlig in der luft kann mir jmd helfen?
 
E

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Gast
#2
AW: Rehabericht beschwerde einlegen

hallo, hoffe mir kann jmd...

... bin ich im alten beruf, brief und paketzusteller wieder vollschichtig einsetzbar, jedoch mit einschränkungen das ich nichts mehr heben darf, zwangshaltungen meiden soll nur noch leichte bis mittelschwere tätigkeiten ausführen kann und überwiegend sitzend arbeiten soll. da frag ich mich wie ich das in meinem beruf dann machen soll?

...
hi,
habe so auf die Schnelle noch nichts rausgefunden, wo gegen den in sich widersprüchlichen Bericht Beschwerde eingereicht werden kann.
Ich denke aber, Du hast eine Ablehnung der EU-Rente bekommen und man hat Dich erstmal der Reha zugewiesen (Reha vor Rente).
Unter diesem Gesichtspunkt könnte man dann ansetzen, denn evtl könnte hier die sog. Arbeitsmarktrente greifen.Dazu müsste man versuchen, den Rehabericht so anzugreifen, dass eine Beschäftigungsfähigkeit nur zwischen 3 und 6 Stunden möglich ist und der Arbeitsmarkt derzeit bei Deinen Einschränkungen für Dich "verschlossen" ist.
Allerdings bin ich in dieser Kombination Ablehnung Rente/dafür Reha/falsche sozialmedizinische Leistungsbewertung auch überfordert.
Ich hoffe, dass sich hier noch "Schlauere" als ich einfinden...
Wie Du schon schriebst, eine überwiegend sitzende Tätigkeit ohne Zwangshaltung und ohne Heben schließt den Beruf des Zustellers de facto aus, von daher muss das Gutachten angefochten werden.
Das "Wie" mögen die ganz Kundigen hier Dir mitteilen.
lG
 

vandit75

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#3
danke erstmal, hmm hab nun versucht den Arzt des Entlasssungsberichts nochmal anzurufen, auskunft laut Sekretariat :
dieser(Stations) Arzt ist nicht mehr bei uns, aha !ich solle jetzt mich bei dem Oberarzt melden(der einmal bei mir zur Visite war 5 min)!
Habe das mit meinem Hausarzt auch schon versucht, ist aber leider nicht zu erreichen. Komme mir vollständig verschaukelt vor, hab nun einen Termin mit meinem Hausarzt das wir einen Beschwerdebrief schreiben, an die DRV Beschwerdestelle oder so ähnlich, find da leider noch nix. Gibt es denn sonst irgendwelche rechtliche Möglichkeiten, hab aber leider keinen Rechtschutz grml!
Könnt ihr mir denn sagen was in einer Beschwerde denn stehen muß?
 

vandit75

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#5
Nein RKU in ULM. Und so langsam bekomme ich Angst, mein Hausarzt und der Oberarzt haben sich unterhalten (telefonat natürlich jetzt ohne mich) der meinte das ich mindestens zwischen 6 und 12 Monaten nicht arbeiten kann und arbeitsunfähig geschrieben bin, ja wie können sie dann im bericht bei der sozialmedizinischen leistungsbeurteilung 6 std und mehr ankreuzen? Mein hausarzt schickt mich nun auch wieder zur Rentenversicherung und meint da ich ja arbeitsunfähig entlassen bin, müßte ich doch eine teilverentung bekommen? Habe ihm mehrfach darauf zu erklären versucht, das der Bericht mit diesen 6std bei der drv so zählt, als wäre ich wieder voll erwerbsfähig/ die ganzen Einschränkungen warum sind die nicht berücksichtigt/ was bringt es mir also arbeitsunfähig zu sein 6std laut dem bericht arbeiten zu können aber beide ärzte meinen es geht nicht, keiner mir aber irgendwie jetzt weiterhelfen will, ich nun wieder zur drv geschickt werde und schon heute sagen kann das nix neues rauskommt :icon_neutral:
Porbier jetzt morgen mal selbst den Oberarzt zu erreichen, schlimmer kanns nicht mehr werden und bei der drv ruf ich erstmal an, was soll morgen anderst sein als heute mit dem gleichen bericht?:icon_dampf:
 

Linchen0307

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#6
Du musst versuchen, einen neuen Bericht von der Reha Klinik zu bekommen, hast du schon mal geguckt, ob es für die Klinik eine Beurteilungsseite gibt?

Vielleicht kannst du dich darüber mit ehemaligen Patienten auseinander setzen, die eine ähnliche Erfahrung machten.
 

vandit75

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#7
Dank dir. Wie gesagt, werd jetzt morgen mal probieren den Oberarzt zu erreichen. Hab jetzt erstmal das Kriegsbeil für heute begraben ,meine Ohrmuscheln haben mittlerweile die Form von Waschlappen durch das lange telefonieren. Drückt mir die daumen.Finde leider keine Berichte über die Klinik und hoff immer noch das es ein Fehler beim ausfüllen war.
 

Muzel

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#8
Vandit, ich schlage ein stufenweises Vorgehen vor. Du rufst den behandelnden Reha-Stationsarzt an und wenn der bockt, den Chefarzt der Klinik. Wenn das alles nichts nutzt, beschwerst du dich direkt bei der DRV und wenn dein behandelnder Arzt dir hilft, könnte die ganze Geschichte erfolgversprechend sein.
 

vandit75

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#9
Stufenweise würd ich ja gerne aber der reha stationsarzt ist ja nicht mehr da, der oberarzt hat ja meinem hausarzt mitgeteilt das ich min 6 mon noch arbeitsunfähig bin (toll da bin ich ja schon hartz vier) bei der DRV war ich und der Reha Berater sagte zweimal sind 6 std eingetragen, ich zähl bei ihnen als gesund und soll doch beschwerde einreichen. Mein behandelnder arzt ist jetzt der meinung, das ich mir über die 6 std einträge keine sorgen machen soll, ich bin doch arbeitsunfähig geschrieben, ja bin ich nun auf nem neuen planeten und der reha berater wird mit mir jetzt yoga übungen zur wiedereinstellung im halben jahr machen sry wollte nicht blöd rüberkommen, aber was heute alles gelaufen ist durch ne op in der ich versuchte das gering möglichste risiko einzugehen und einfach pech hatte und nun als ochs am berg stehen gelassen werde wie kann daß sein?
 

vandit75

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#10
Hmm, hab nun mit dem Oberarzt gesprochen der meinte das sie mich ja arbeitsunfähig entlassen hätten und die 6 std eine prognose sei, er würde den bericht auf jeden Fall nicht ändern, ich solle jetzt doch mal einen Antrag auf Rente auf zeit beantragen, er wäre auch gutachter für die rentenversicherung, die rentenversicherung muß auf jeden fall zuständig sein, meint er ich soll nicht so ein tamtam machen aha geht ja auch nur um meine existenz und am telefon sollte nur einer reden und ich nicht dazwischen quatschen hallo gehts noch ich steuer direkt auf hartz 4 zu und der hört mir überhaupt nicht zu, geh jetzt morgen wieder zur rentenversicherung und werd mich beraten lassen wie es jetzt weitergeht. Werde auf jeden fall mich mal beraten lassen für die rente auf zeit und für leistungen zur teilhabe am arbeitsplatz richtung umschulung eben? meint ihr es wäre sinnvoll mitglied bei der vdk zu werden und kennt sich jmd aus ob es dort geringere jahresbeiträge für arbeitslose oder so etwas gibt?
sry für die vielen fragen aber so langsam hab ich nur noch existenzängste
 

Muzel

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#11
Vandit, so weit ich weiß kann man sich eine Rechtsberatung beim Vdk holen ohne dass man Mitglied sein muss. Aber bei deinem Ärger solltest du Mitglied in irgendeinem Sozialverband werden. Es gibt ja nicht nur den VdK. Als ich Rente beantragt habe, habe ich mir gedacht, dass auf mich ein Riesenärger zukommt und bin Mitglied beim Vdk geworden.
Was steht denn bezüglich deiner Genesungsprognose in dem Gutachten? Wenn du erst nach 6 Monaten geheilt wärst, wärst du aus dem Schneider. Sollte diese Prognose nicht so günstig sein, musst du Beschwerde gegen den Entlassungsbericht einlegen.
 

vandit75

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#12
Dank dir erstmal fürs Antworten. Genesungsprognose steht leider kein genauer zeitplan drinn bei mir, der arzt meinte aber am telephon min 6 monate noch au bis etwa 12 monate, hab aber natürlich nichts schriftlich! er hat es aber mit meinem hausarzt auch so besprochen naja bringt mir das etwas? werd morgen dann auch mal richtung vdk beitritt schauen obwohl ich 60 zur zeit schwer ausgeben kann, aber brauch ja hilfe! Denke das mit der Rente auf zeit ist erstmal am sinnvollsten, obwohl sie das sicher ablehnen werden! geht denn in Richtung umschulung dann trotzdem was oder wie soll ich da am besten vorgehen
 

Muzel

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#13
Vandit, bitte doch diesen Arzt, dass er dir diese Prognose schriftlich gibt.
 

vandit75

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#14
Hmm der Arzt läßt überhaupt nicht mehr mit sich reden, er meinte nur ich soll eine Rente auf zeit beantragen. Wie soll ich denn nun vorgehen, hab die drv besucht, der meinte ich soll halt beschwerde gegen den Rehabericht einlegen /bringt mir das denn was`? Mein Ziel ist es doch richtung Umschulung zu gehen, da werd ich wohl auch probleme bekommen. Mein arzt und der reha arzt haben ja telefoniert, dabei meinten sie ja beide daß ich noch ca 6 monate ausfalle bringt es mir denn was leistungen zur teilhabe am arbeitsmarkt zu starten?
 

vandit75

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#15
Was muß denn in so einer Beschwerde alles drin stehen und an wen muß ich die senden. Hab da leider keine ahnung und möchte nicht alles falsch machen.
 
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#16
Kann dir da leider nicht helfen wegen Ahnungslosigkeit :icon_sad:

Wenn ich an deiner Stelle wär würde ich nochmal zum VDK und Mitglied werden damit die mir helfen.

Oder wenn du dieses Verein in der Nähe hast
SoVD -Sozialverband Deutschland e.V.

Ich glaube nicht, dass man da alleine gegen ankommt.

Viel Glück
 

Muzel

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#17
Ach, was für eine verzwickte Geschichte. Wenn du Eu-Rente beziehen würdest ist die DRV zuständig, was die Leistungsübernahme für die Teilhabe betrifft. Ob die DRV dann eine positive Prognose erstellt, dass du gesundheitlich in der Lage bist die Umschulung und dann den Beruf auszuüben ist wieder eine Hürde. Es könnte dir also durchaus passieren, dass man einen Antrag auf Teilhabe in einen unbefristeten Eu-Rentenantrag umdeutet. Du musst dich unbedingt beraten lassen, damit dir keine unangenehmen Überraschungen geschehen.
 

vandit75

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#18
So mein Antragauf EU Rente wegen Erwerbsminderung wurde nun abgelehnt(weil Sie die medizinischen Voraussetzungen nicht erfüllen)
Da ich täglich noch in der lage bin min 6sdt blabla allgemeiner arbeitsmarkt. Hab jetzt erstmal widerspruch eingelegt in dem ich dann stellung nehmen werde. Beim VDK allerdings leider erst in 4 wochen den Termin beim Rechtsberater, die rentenversicherung wünscht allerdings in 14 tagen Stellungnahme! Die Reha Beraterin gab mir nun einen Ärtzlichen bericht mit da ich Leistungen zur teilhabe am Arbeitsplatz gestellt habe/ ja werde ja nicht auf dauer krank sein und will dann ne Umschulung machen! Sie meinte den bericht solle doch mein Arzt ausfüllen der Dient dann quasi als widerspruch und hilft mir zur Umschulung! Wie soll ich den nur vorgehen nun, bin ja erstmal arbeitsunfähig entlassen aber so richtig schreiben will kein arzt etwas, ja keiner die finger verbrennen so scheint es mir und mich lieber alleine im regen stehen lassen!
Zu allem übel zieht jetzt auch noch mein mitbewohner aus und ich muß schnellstmöglich einen neuen finden sonst ist der finanzielle kollaps auch bald da. neue wohnung werd ich wohl in meiner jetzigen Situation auch nicht bekommen!
 

Muzel

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#19
Vandit, du hast jetzt 2 Optionen. Ich weiß, dass der VdK nicht von der schnellen Truppe ist, aber du könntest denen Beine wegen des Termins machen. Aber als allerwichtigstes kann du die DRV um Fristverlängerung bitten. (Einschreiben!) Einen Grund hast du ja, weil der Vdk nicht aus dem Quark kommt.
 

vandit75

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#20
Hmm und falls mein arzt in dem bericht doch etwas gutes vermerkt das mir etwas bringen könnte zb dauer bis zur arbeitsfähigkeit etc?
Ich hab am montag jetzt mal den Termin mit meinem arzt, vielleicht kann der mir ja noch helfen, ansonsten meld ich mich und danke muzel fürs zurückschreiben. hmm hatte noch nen anruf von einem bekannten ich solle doch zu einem anwalt für das arbeitsrecht, hat das denn hier einen sinn ist doch eher gesundheitsrecht oder sowas in der art
 

ela1953

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#21
passt zwar jetzt nicht so ganz, aber sieh mal das positive an deiner Arbeitsfähigkeit

Du darfst also nichts heben - also packen dir deine Kollegen das auto voll

Du schreibst schon vorher die ganzen Abholscheine

Da du ja im Sitzen arbeiten darfst fährst du dann mit dem Auto zu den Adressen.

Dort klingelst du und lässt die Pakete am Wagen abholen.

Oder du sparst die Klingelei und steckst sofort die Abholscheine in die Briefkästen.

Hat mein Briefträger schon öfter gemacht mit Büchersendungen. Einmal hat er mir sogar den Abholschein in die Hand gedrückt, weil ich ein Einschreiben quittieren musste.
 

Doppeloma

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#22
Hallo Vandit75,

du brauchst für den Widerspruch gegen die Rentenablehnung einen vernünftigen Anwalt für Sozialrecht, der sich auch traut gegen den Reha-Bericht vorzugehen!!!

Du hast aber schon den VDK am Start, da wird das keiner mehr übernehmen:icon_evil:, es sei denn du kannst (und willst) den VDK noch "zurückpfeifen" (hast du den Obolus für die Vertretung beim Widerspruch schon bezahlt?).

Im Zuge des Widerspruches kann auch der Reha-Bericht angegriffen werden, da er ja (die vermutlich wichtigste) Grundlage für die Ablehnung der Rente ist. Im Alleingang ist nur eine Beschwerde möglich und die Aussichten auf Erfolg sind mehr als trübe!

Habe das durch, Beschwerde beim Leiter der Reha-Einrichtung (null Reaktion!), Beschwerde bei der DRV (null Reaktion!), Nachfrage (null Reaktion!), Beschwerde beim obersten Chef der DRV (Reaktion und Weiterleitung an die Zuständigen Bearbeiter innerhalb einer Woche!!!), das Ergebnis war trotzdem ernüchternd.
Nach fast einem Jahr teilte man mir mit, dass die Klinik den Bericht nicht ändern wird, aber meine Gegendarstellung in Zukunft mit dabei sein wird wenn der Bericht an andere Stellen geht.

Vom Klinikdirektor bekam ich dann auch noch einen "netten" Brief in dem er meine Beschwerde beim Chef der DRV für unangebracht erklärte. Ich sei einfach nur unmotiviert in der Reha gewesen und habe deshalb alles negativ gesehen.
Der Mann hat mich dort übrigens in 6 Wochen nie untersucht oder überhaupt persönlich kennengelernt:icon_eek:.

Ich fürchte, dass dein Widerspruch mit der Einschätzung (komplett Vollzeit arbeitsfähig) keinen Erfolg haben wird, die Ansichten und Befunde deiner Ärzte haben bei der DRV leider kaum Gewicht (keine Behauptung sondern Erfahrung!).

Hast du einen Betriebsarzt, dem du vertrauen kannst? Der sollte dann klarstellen, dass eine Einsatzfähigkeit bei deinen Einschränkungen als Briefzusteller nicht möglich ist und daher eine Umschulung angebracht wäre. Dazu ergänzend die passenden Berichte / Empfehlungen deiner Ärzte und damit direkt einen Antrag auf berufliche Reha (sprich Umschulung) bei der DRV stellen.

Einen Versuch ist das wert, denn die Einschränkungen wurden dir ja bestätigt.

Ob der Widerspruch aktuell überhaupt was bringt:confused:

Die Entscheidung kann ich dir leider auch nicht abnehmen:icon_dampf:

MfG Doppeloma
 

Muzel

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#23
Leg doch fristwahrend Widerspruch ein und schreib der DRV, dass du nach der Beratung durch dem Vdk die Begründung schreibst bzw. den Widerspruch zurück nimmst. Denke bitte daran: Schön FAX mit Sendeprotokoll und Einschreiben. Die DRV ist ein schlampiger Verein.
 

vandit75

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#25
So ich bins mal wieder. Stimmung trotz gutem Wetter sehr bescheiden! Lta Antrag wurde ebenfalls angelehnt.Begründung, weil ich in der lage bin eine zumutbare Beschäftigung im allgemeinen Arbeitsmarkt auszuüben. Hatte heute einen Termin beim AA der mir dann den reha brief quasi vorgelesen hat, mit seinen einschränkungen und mir geraten hat als Lagerarbeiter doch zu bewerben, ich solle jedoch nen stablerführerschein machen, da ich ja nix heben darf und sw. :icon_eek: Ich war erstmal erstaunt als er sagte das der Reha bericht mehr Wert ist als die alte einschätzung des Amtzartztes und jetzt nach dem Bericht ich wieder als vollschichtig beschäftigeter, jedoch mit den ganzen Einschränkungen arbeitsfähig bin. also wird eine umschulung wohl gar keine Chance mehr haben oder wie? Ist ja super wenn man dank eines Artztes der nur zur Urlaubsvertretung da war und mit mir das Abschlußgespräch oder untersuchung geführt hat so durchgereicht wird!Untersuchung war das ja nicht mal naja. Jetzt gehts mir doch ganz bescheiden, ist doch nicht so das ich nichts machen will aber meine alten beruf ausüben geht nicht, aber dann lagerarbeiter? Was kann ich denn noch machen, hab jetzt auch mal gegen den Lta antrag widerspruch eingelegt vdk Termin mitte April. Will doch nur ne Umschulung machen das ich überhaupt noch ne Chance auf nen normalen Job hab!
 

Muzel

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#26
Reha-Befunde sind äußerst gefährlich. Wenn der Befund großer Müll ist, hast du kaum eine Möglichkeit dagegen zu argumentieren. In so einer Reha verbleibt man mehrere Wochen und die Begutachtung basiert auf einen Verlauf, was in einer ärztlichen Untersuchung nicht leisten kann. Deshalb ist es wichtig gegen Fehler im Entlassungsbericht vorzugehen.
 

Piper55

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#27
AW: Erfahrensbericht einer 6 wöchigen Reha in Klinik Schömberg

:eek:ich war vom 26.01.2010 bis zum 09.03.2010 in dieser Klinik und kann nur sagen: dies waren meine längsten 6 Wochen meines Lebens. Eigentlich war ja von meinem Arzt eine orthopädische Reha bei der Deutschen Rentenversicherung Bund beantragt, schickten diese mich in eine psychosomatische Klinik.
Na ja, dachte mir, vielleicht kann es ja nicht schaden gehste hin. 4 Wochen waren von Seite der DRV Bund, in der Klinik wurden es 6 Wochen. Soweit so gut, kaum angekommen der erste Schreck: geht man vom Prospekt der Klinik, das man ja zugeschickt bekam aus, sah die ganze Sache noch gut aus, schönes Klinikgebäude, saubere Anlagen, was man halt so in den Anzeigen zusehen bekommt. Also kam ich da an, die erste Überraschung, die Klinik besteht aus mehreren Gebäuden zum Teil zur Unterbringung sowie auch für verschiedene Therapieanwendungen.
:icon_sad::confused:Mich hat man dann, aus meinen Unterlagen die die Klinik von mir hatte, geht eindeutig hervor, dass ich geh und schwer-behindert bin und sehr schlecht laufen kann, ins Haus C einquartiert. Dieses Haus war leider nur über einen unbefestigten Fußweg mit 3 Treppenabsätzen (3 x ca. 8 Stufen) für mich zu erreichen und zudem mit riesigen Schlaglöchern übersät. Kein Problem werdet ihr sagen, ich auch wenn es nicht gerade Winterzeit mit sehr sehr viel und hohem Schnee (Schwarzwald ganz normal) und die Wege noch ordentlich gesäubert gewesen wären. Für mich war dies natürlich sehr anstrengend da ich oft hin und her laufen musste, ich brauchte, da die Sturzgefahr für mich sehr hoch lag, jedes mal fast 15 Minuten einfach und dies mehrmals am Tag.
Bei der Ankunft, mein Mann fuhr mich ja noch zum C Haus wegen dem Gepäck, im Zimmer das mir zugeteilt wurde der erste Schreck:
kleines Zimmer ohne jeden Komfort, konnte meine Kleider fast nicht aufhängen, kein Teppichboden sondern kahler PVC - Belag, kein Fenster das man mal auflegen kann sondern nur eine Balkontür auch nicht zum kippen. Da ich nicht in einem warmen Zimmer ohne Frischluft in einem geschlossenen Zimmer schlafen kann (bei uns zuhaue schlafen wir Sommer wie Winter mit gekippten Fenster) musste ich halt mit offener Balkontür, der darüber befindende Frischluftregler war leider kaputt und wurde auch nicht repariert, schlafen. Fernsehen sowie Radio oder Wecker waren auch nicht beim Zimmerkomfort dabei. Hatte ich bei 5 früheren Rehas noch nie so erlebt.
Die erste Woche lief ziemlich ruhig ab zum Eingewöhnen, mir wurden beim Physio Konzil einige Therapien zugesagt und es hörte sich nicht schlecht an:
Krankengymnastik wegen kaputter Wirbelsäule ( hatte ich in 6 Wo. grade 4 mal) und Lymphdrainage (3 mal) beides sehr wichtig für mich da nach vielen Operationen das gesamte Lymphgewebe in den Beinen kaputt ist und dadurch immer voller Wasser trotz Kompressionsstrümpfe sind,
Massagen mit vorheriger Wärmepackung, davon hatte ich grade mal eine richtige und dann 2 nur Wärme, 1 nur Massage
med. Vollbäder sollte ich bekommen (bekam ich nach mehrmaligem Vorsprechen in der Terminplanung erst gegen Ende der 4. Wo.
Wassergymnastik wäre gut gewesen, hätte ich mir bei den Zuständen in der Klinik nicht eine schwere Erkältung zugezogen (hatte ein gutes, ich kam dadurch ins Haupthaus mit etwas besserem Komfort (leider auch nur eine Balkontür nicht zum kippen, jedoch mit schönem großen Oberlicht und wegen defektem Kippmechanismus ebenfalls nicht zu öffnen in der Nacht ). Ich schlief wenn überhaupt also 6 Wochen im dicksten Winter mit offener Balkontür,
sportliche Tätigkeiten, Ergometer, MRT, Nordic Walking und Wandern konnte ich auf Grund meiner Behinderung leider nicht machen,
all die Therapien die für mich gut gewesen wären und vor allem mir wegen meinen ständigen starken Schmerzen geholfen hätten habe ich leider nicht oder nur zum Teil sehr selten erhalten, die Psychotherapien die für mich wegen dem ständigen langen sitzen sehr mühsam waren und meine Schmerzen noch verstärkten, die klappten falls die Therapieplanung nicht schlief wunderbar.
Nicht genug dass ich mit offener Balkontür schlafen musste, waren auf einmal nach knapp 11/2 Wochen sämtliche Heizungen ausgefallen und wir durften fast eine ganze Woche frieren was natürlich noch zu mehr Erkältungen, bis hin zur schweren Lungenentzündung bei einer älteren Mitpatientin führte, Es wurde uns dann gesagt die Heizungslage wäre defekt aber schnellstmöglich repariert wo sich dann jedoch herausstellte, nachdem der Hausmeister die Sache in die Hand nahm,wohlgemerkt nach mehreren Beschwerden von Seiten der Patienten, dass nicht die Heizung kaputt sonder das Heizöl verbraucht und nicht nachbestellt war. Dieses wurde dann Sonntagmorgen erst mit einem kleinen Tanklaster geliefert und am späten Nachmittag kam dann noch ein großer Tankwagen, der dann auch noch auf dem super Klinikweg stecken blieb und erst mit schwerem Kran wieder befreit werden konnte.
Das Essen war genauso der Hit, ich habe noch nie in meinem Leben erlebt, dass in einem Krankenhaus oder in einer Rehaklinik soviel essen zurück ging wie dort.
Der Wasseraufbereiter für Mineralwasser war sehr hygienisch und sauber anzusehen und einladend, ebenso der Gewürzständer für Salz und Pfeffer auf dem Tisch. In den 6 Wochen die ich an dem Platz, der mir zugeteilt war, saß wurde dieser nicht !!! einmal gereinigt. Wenn es ginge würde ich Bilder der Dinge dazugeben um dies auch zu beweisen, denn ich habe es fotografiert, ebenso einen Teller mit dem Gericht: 2 Frikadellen mit Spätzle und Balkansoße was sich sehr gut anhörte, jedoch nicht zu genießen war, da Soße nur aus mit Wasser verdünntem Ketchup bestand.
Der absolute Clou der ganzen Zeit war dann der, wir hatten auch noch 4beinigen Besuch in Küche und Speisesaal (genannt Ratte) und überall konnte man dann die Fallen sehen.
War doch eine super Reha!!! :confused::icon_sad::icon_dampf:

Versuche noch die Bilder dazu zulegen
 

vandit75

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#28
<Hilft mir denn die VDK wenn ich nun gegen den Reha bericht vorgehe oder wie soll ich das machen, das AA sitzt mir ja nun auch im Nacken toll. Vdk termin erst wieder am 19 april muß jetzt schauen ob ich vielleicht ne fortbildung zu meiner ausbildung mit meister bafög machen kann. Als lagerarbeiter das geht ja wohl nicht und bringt mir sicher wieder neue Wirbelsäulenprobleme.
 

Toni252

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#29
Hallo,bin ganz neu.....

Aber vieleicht kann ich helfen (wenn es noch nicht zu spät ist):

> Strafanzeige (§ 278StGB) gegen den Gutachter (hört auf mit dem sinnlosen Anmahnen,Anrufen o.ä. !

Auch ein Rehabericht ist ein "ärztliches Gesundheitszeugnis" oder "gutachterliche Stellungnahme" mit Beweiskraft - wie man sieht !!!

Gutachten müssen verständlich, objektiv, schlüssig also in sich logisch sein. Wenn es unvollständig und eindeutig unlogisch (wie scheinbar auch hier) ist - dann ist es nicht sach- und rechtsmangelfrei und somit auch nicht verwertbar. Die Gutachter wissen das auch, dass sie sorgfältig, unparteilich, unabhängig und objektiv begutachten sollen - aber es mangelt an Gegenwehr ,
es ist einfach gängige Praxis !!
Unbedingt Akteneinsicht nehmen bei der Rentenversicherung, Rehaklinik, Arbeitsamtsarzt usw.! (Nicht abwimmeln lassen, es ist dein Recht und Kopien machen lassen)
Auch hier wieder auf Vollständigkeit und Logik achten,es müsste ja eigentlich alles passen ?!
Wer ein Gesundheitszeugnis ausstellt, ohne selbst untersucht (begutachtet) zu haben - erfüllt in der Regel den Straftatbestand des § 278 -Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse (für Behörden und Versicherungen)

Selbst ein logisches und nachvollziehbares Schreiben aufsetzen, was wirklich vorliegt und tatsächlich schon feststeht und festgestellt wurde. Das hier was nicht stimmt, sieht doch jeder.
Überprüfe und recherchiere genau, ob der Stationsarzt wirklich nicht mehr in der Klinik arbeitet !!!!
Er ist für das Gutachten persönlich verantwortlich ! Das Schreiben mit den einzelnen Vorwürfen nachweislich dem Gutachter (Unterzeichner) zukommen lassen, um Stellungnahme bitten, vorsorglich Schadensersatzansprüche ankündigen und Frist (für mögliche Abänderungen im Entlassungsbericht) festlegen (nicht bitten!). Auch ankündigen: Nach Fristablauf Strafanzeige und Meldung (Beschwerde wegen Pflichtwidrigkeit bei ärztlicher Begutachtung) an die Ärztekammer.
Keine Angst, diese Verpflichtungen gibt es wirklich und wenn die Unlogik und Unrichtigkeit des Gutachtens gut dargelegt wird, kann dieses Vorgehen für den Arzt nicht nur eine Geldstrafe sondern auch die Zulassung kosten - das geht einfach nicht, aber es wird immer wieder so gemacht, weil sich keiner wehrt !
Das Sozialgericht kann oft nicht mehr helfen, weil das keine Mediziner sind und man sich auf die Sachverständigenaussagen verlassen muss. Hier sind wir also bei der Bedeutung eines "richtigen" Gutachtens - also bereits hier ansetzen, damit das Gutachten nicht verwertbar wird und die darauf bezogenen Entscheidungen schließlich auch nicht richtig sein können. Ausdrücklich darauf hinweisen, dass das Gutachten fehlerhaft ist (schon Strafanzeige ?!) und eine evtl. Verwertung gerügt wird.
Der Hausarzt kennt den Gesundheitszustand - das ist wichtig und entscheidend - dem Gericht alsZeugen nennen.

Achtung: Man darf aber auch selbst nicht unlogisch handeln - will man nun Rente oder Arbeit - beides geht nicht (Klassische Falle, wenn die Leistungsfeststellung in dem Gutachten falsch ist, darf man natürlich nicht diese "Leistung" plötzlich bringen oder ähnliches beantragen...!) Arbeitsunfähig bleibt arbeitsunfähig - auch wieder irgendwie logisch...oder?!
Spätestens wenn das Gericht noch einen Gutachter beauftragt,kann man in der Regel mit einem "richtigen" Gutachten rechnen.
Dem Gericht würde aber auch ein eigener schlüssiger und bewiesener Vortrag (auch ohne Anwalt) reichen, wenn er überzeugt werden kann !
Hoffe, es hat ein bisschen geholfen ... nicht aufgeben !!
MfG
Toni
 

Muzel

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#30
Toni, vergiss den § 278 StGB! Der Täter muss "wider besseren Wissens" gehandelt haben. Wie willst du denn den direkten Vorsatz beweisen?
 

Toni252

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#31
Zu Problem: "wider besseren Wissens"

Natürlich ist dieses Merkmal gegeben!
Zunächst mal handelt es sich (sollte es jedenfalls) um Ärzte - also ausgebildete Mediziner, die medizinische Zusammenhänge erkennen sollten.
Dann gibt es eindeutige Vorgaben bzw. Anforderungsrichtlinien sowohl für den Rentengutachter (Qualifizierung: Sozialmedizin !) als auch für den Reha-Gutachter (Berichterstatter) !!

Genau diese Reaktion "vergiss es...." ist der Fehler !

Es sind nicht "nur" Sachverständige auf ihrem Gebiet - sie sind Gutachter ! Also - sie kennen den Zweck ihrer Gutachtenerstellung und haben dementsprechend sorgfältig zu arbeiten. Da ist kein Problem.
Ich fertige selbst Gutachten !
>> § 278 StGB !!!

MfG Toni252
 

Muzel

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#32
Gutachter geben nur Ihre persönliche fachliche Meinung wieder. Wie willst du denn ernsthaft einem Gutacher vorwerfen, dass er in Kenntnis des Sachverhaltes eine abweichende Entscheidung getroffen hat (warum sollte er denn so etwas machen)? Die meisten Gutachter treffen doch eine falsche Entscheidung, weil sie ungenügend geschult sind oder sie es sich mit der Einnahmequelle nicht verscherzen wollen. Mache übernehmen auch nur den Job, weil sie von ihrer Praxis nicht leben können, weil sie ganz miese Ärzte sind.
 

Toni252

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#33
zu: unrichtigen Gutachten

Es genügt, wenn der Arzt weiss, dass sein "Gutachten" in irgendeinem Punkt falsch ist. Also z.B bei Unvollständigkeit - es liegen alle Befunde, Berichte usw. vor (als Tatsachen) und bei der Begutachtung wird irgendetwas nicht beachtet oder weggelassen - dann muss doch ein falsches Gutachten dabei gerauskommen.

Klassisches Beispiel: Wenn man seit zwei Jahren ununterbrochen krank geschrieben ist , eine Reha keinen Erfolg hatte kann man doch nicht plötzlich vom Rentengutachter als voll arbeitsfähig eingestuft werden !!!???
Wenn der Gutachter überhaupt nicht auf die vorliegenden Tatsachen bzgl. AU und erfolgloser Reha eingeht und erklärt wieso er zu diesem Ergebnis kommt - muss ich ihm nichts nachweisen >>> Das Gutachten ist weder verständlich noch logisch - also nicht verwertbar !! Wo soll hier ein Problem liegen ???

Die Taktik der Gutachter und auch auf Grund mangelnder Gegenwehr übliche Methode, erkönne das ja später vor Gericht erklären oder richtig stellen - darf eben wegen § 278 StGB nicht hingenommen werden ! Dort ist das Ausstellen notwendiges Tatbestandsmerkmal und das ist bereits erfolgt und erfüllt !

Neben der Strafanzeige sollte auch eine Meldung an die zuständige Ärztekammer erfolgen.

Hierzu gibt es ein interessantes Urteil vom 16.11.2009
AZ: 21 K1220/09.GI.B
Dort wird auch sehr deutlich auf diese Anforderungen der Verständlichkeit und Logik, von denen ich hier auch rede, eingegangen.
So ist ein Gutachten auch mangelhaft, wenn er einfach schreibt die Wegefähigkeit (500m in 20 Minuten) ist gegeben, wenn das gar nicht geprüft wurde - er also nur davon ausgeht, dass das gegeben ist. Das ist fehlerhaft, denn dann hätte er zumindest erklären müssen, wie er zu dieser Erkenntnis gekommen ist. Einfache Regeln der Gutachtertätigkeit sind das!

So habe ich für einen Bekannten einen Reha-Bericht erfolgreich abändern lassen ! Ansonsten läuft das Verfahren noch (daher nicht zu viele Einzelheiten), aber feststeht, es wird Anzeigen nur so hageln - halbherzig funktioniert das eben nicht.
MfG Toni252
 

Muzel

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#34
In dem von dir zitierten Urteil wird dem Arzt aber nur ein Verstoß gegen das HBG (Heilberufegesetz) und nicht gegen ein Strafgesetz vorgeworfen.
Sicheres Wissen als subjektives Tatbestandsmerkmal wird kaum jemand einen Beschuldigten vorwerfen können, wenn der Beschuldigte es selbst nicht einräumt.
 

Toni252

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#35
Liebe(r) Muzel, was heisst denn hier "nur" wegen HeilberufG ???
Weisst Du überhaupt was das für den Arzt bedeutet (stand auch im Urteil) - der kann praktisch einpacken - lohnende Aufträge kriegt der nicht mehr ! Unabhängig davon kann der natürlich auch strafrechtlich belangt werden (wurde oder wird) - passiert aber nie gleichzeitig.

Irgendwie verstehe ich deine Bedenken nicht ?! Wieso kann ich denn einem Arzt kein Wissen unterstellen ?????????????????????
Er muss doch wissen, was er sagt und macht.

Nach deiner Logik brauchen wir den § 278 gar nicht.
Der BGH hat aber trotzdem mehrfach Ärzte deswegen verurteilt !

Nochmal: Wenn Tatsachen anhand von Befunden und Unterlagen vorliegen - dann weiss er doch davon !!!!!!!!!!!!! und dann muss er das auch entsprechend berücksichtigen und beachten !!!!!!!!!!!
Da muss er doch nichts zugeben.
Und macht er das eben nicht, wird das Gutachten falsch also unrichtig !!!

Sogenanntes unterstelltes und unwiderlegbares Täter- und Sonderwissen kann man das auch nennen.

Jedenfalls sieht es die (Straf)Rechtssprechung so, es liegt nur an den Betroffenen, sich zu wehren. Aber mit dieser Einstellung wird das nichts und "die" haben weiter leichtes Spiel, berechtigte Leistungen abzuwehren.

Naja,lassen wir das - wollt`ja nur helfen - kämpfe ich halt für mich alleine und das mit Erfolg...... (Warum ändern denn bei mir die Gutachter plötzlich ihre Berichte ??? Weil sie wissen, dass sie was falsch gemacht haben !!!!!!
 

Toni252

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#36
Übrigens: Die Klage durch die Ärztekammer wegen Verstoß gegen das HeilberufsGesetz folgt in der Regel automatisch nach einer Strafanzeige gegen den Arzt automatisch, weil man solches Fehlverhalten auf keinen Fall in ihrem Berufsstand dulden möchte.
 

Muzel

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#37
In der Regel erst einmal ein Diszi!
Sichere Wissen würde doch bedeuten, dass du 3 Befunde hast, a, b, c und dass daraus zwingend die Diagnose A folgt. Nun schreibt dieser Arzt dir die Diagnose B auf, obwohl er weiß, das A richtig wäre. Es ist aber höchst selten, dass man so klare Befunde hat, aus denen sich genau eine zwingende Diagnose ergibt. Außerdem muss man bedenken, dass manche Ärzte wie andere Menschen auch die gebotene Sorgfalt außer Acht lassen.
 

vandit75

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#38
So ich bins mal wieder, habe nun einen Termin bekommen zur ärtztlichen Untersuchung bei der Rentenversicherung. Möchte nun nichts falsch, wie läuft so etwas ab und auf was muß ich achten?
Wenn ihr mir ein paar tips hättet wäre ich dankbar
 

Muzel

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#39
Vandit, du hast einen komplizierten Balanceakt zu bewältigen. Auf der einen Seite möchtest du kein Briefzusteller mehr sein, weil du dafür zu krank bist, auf der anderen Seite möchtest du gern umgeschult werden. Welchen Beruf strebst du denn an?
Wenn du nämlich jetzt erreichst, dass der Gutachter dich für krank hält, kann es sein, dass du komplett eu bist und damit kannst du deine Umschulung knicken. Stellt man aber fest, dass du noch einsatzfähig bist, kannst du auch weiter Briefzusteller sein. Du musst jetzt Zweifel an deiner eu bei dem Gutachter versuchen hervorzurufen, dass man innerhalb einer Reha deine aktuelle Belastungsfähigkeit für deinen angestrebten Beruf erneut prüft. Wie man diese Hürde überspringen soll, da muss man den Problem-Bär von Stoiber befragen, glaube ich.
 

vandit75

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#40
Naja war ja kein reiner briefzusteller sondern hatte ca 80 Pakete am tag also verbund halt. Der Postarzt meinte mit der Bandscheibengeschichte wird er mich nicht mehr beschäftigungsfähig schreiben in meinem alten beruf! Soll ich nun am besten zum hausarzt oder noch zu einem orthopäden gehen der mich in meinem alten beruf dann quasi als nicht mehr arbeitsfähig sieht? Ich möchte ja arbeiten und bewerbe mich auch nebenher, am liebsten wäre es mir gleich eine Stelle zu bekommen und diese rumgezerre zu beenden!
 

Linchen0307

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#41
Naja war ja kein reiner briefzusteller sondern hatte ca 80 Pakete am tag also verbund halt. Der Postarzt meinte mit der Bandscheibengeschichte wird er mich nicht mehr beschäftigungsfähig schreiben in meinem alten beruf! Soll ich nun am besten zum hausarzt oder noch zu einem orthopäden gehen der mich in meinem alten beruf dann quasi als nicht mehr arbeitsfähig sieht? Ich möchte ja arbeiten und bewerbe mich auch nebenher, am liebsten wäre es mir gleich eine Stelle zu bekommen und diese rumgezerre zu beenden!
Gab es denn für dich keinen Antrag auf Wiedereingliederung von der RV ?
Nach meiner REHA, AU entlassen, einen Tag nach der REHA ausgesteuert (78 Wochen am Stk. AU), bekam ich so einen Vordruck von der RV zwecks Umschulung.
Ich stellte allerdings einen EM Rentenantrag, weil für mich keine Umschulung in Frage kam. Mein Krankheitsbild gab dies auch nicht her, wie sich vier Monate später herrausstellte, volle EM durch.
 

vandit75

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#42
Hallo,
wollte mich mal wieder melden. Hatte nun am 30.06. eine Untersuchung bei der DRV in Stuttgart das ganze dauerte ca 3 Std und der Gutachter meinte zum Schluß das ich mich doch bei der BIZ nach einem anderen beruf umsehen soll er würde mir eine positive Prognose für die Leistungen zur Teilhabe ausstellen. So hab mich nun erstmals sehr gefreut, das es jetzt endlich vielleicht doch mit einer Umschulung losgeht.
Heute hatte ich dann einen Termin beim Arbeitsamt, hab ihm dann alles erklärt und er meinte mit meinen Einschränkungen kommt so gut wie kein Job mehr in Frage er sieht mich jetzt erstmal als Pförtner evt noch als Bürohilfe die DRV wird mich auch versuchen in ne billige Umschulung reinzustecken und in einen Beruf wo ich nachher eh keine Chance habe hmm..
Er meinte ich solle doch versuchen ob meine Postrente weiter gezahlt wird lol die ist gerade mal 700 Brutto oder die DRV nicht gleich zumindest eine Teilerwerbsrente zahlt.
Toll dachte ich ich will doch nachdem ich jetzt ne Umschulung quasi bekomme wieder neu starten und nicht mit 35 am Hungerhaken hängen.
Er sagte mir ich muß bei der DRV auf jeden Fall mit einem Job ankommen den ich auch mit sSicherheit noch ausüben kann ( alle die ich aufgezählt habe meinte er werd ich danach arbeitslos sein da mich keiner einstellt oder kann ich gesundheitlich nicht machen).
Hmm nun ich hab zwar noch eine BU aber die wird mir ja sicherlich da auch nicht weiterhelfen, wenn ich jetzt ne Umschulung mache und dann arbeitslos werde ist das ja auch nicht das A und O.
So kann mann innerhalb einer Stunde einem positiv gestimmten menschen ausbremsen dacht ich mir.
Berufe die mir jetzt noch einfallen gleich null habt ihr was oder zu was würdet ihr mir jetzt raten.
Er meinte vor ca 2 3 Monaten wird jetzt erstmal nichts geschehen da meine Sachbearbeiter jetzt im Sommerurlaub sind und die Umschulungen leider im September starten.
Wie geh ich nun am besten vor?
 

Muzel

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#43
Mit Pförtnern oder Bürohilfen kannst du die Straße pflastern. Da werden nur Leute eingestellt, die aus betrieblichen und krankheitsbedingten Gründen umgesetzt werden müssen. Du kannst dir vorstellen, dass du als Bewerber da Null Chancen hast. Eine Umschulung in diesen Bereich ist Zeitverschwändung. Du solltest dir einmal die aktuelle Rechtssprechund über den Verweisungsberuf als Pförtner kundig machen. Da gibt es viele Entscheidungen, die der DRV einen Riegel davor schieben.
 

vandit75

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#44
Gut wenn mich ein SB als Pförtner sieht oder beim AA da einträgt wird es mir ja keine schwierigkeiten bringen oder die Umschulung zahlt ja die DRV und da sollte ja schon etwas anderes rauskommen hoffe ich.
Wenn ich zu einer Berufsfindung gehe sollte ich doch wenigstens ne gute Richtung vorgeben oder können die mich einfach zu etwas reinstecken wo mir überhaupt nicht liegt und hauptsächlich billig ist?
 

vandit75

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#46
Hallo ..ich bins mal wieder,
habe heute meinen Bescheid zur Erlangung eines Arbeitsplatzes in Aussicht gestellt bekommen.War jedoch vor 2 Monaten schon beim Arbeitsvermittler der mich so seltsam abgewürgt hat, habe ihm damals schon erklärt das der Gutachter mir ne positive Prognose erstellen wird und ich wohl ne Umschulung machen kann. Daraufhin hab ich einige Berufe vorgeschlagen, die er mir aber direkt wieder abgelehnt hat. Nun stellt sich mir die Frage wie ich den am besten vorgehe, soll ich eher zu einem Arbeitsberater oder es gibt doch auch so ne art berufsfindung was wäre denn am sinnvollsten. im voraus vielen Dank!
 

nordlicht22

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#47
Hi,

ich kann Dir nur empfehlen Deine Patientenakte bei der Klinik anzufordern. Es ist überraschend was da so alles drin steht, was dann im Gutachten weggelassen wurde. Bei mir waren es so wichtige Angaben, dass nur eine Teil Rente gewährt wurde. Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt und jetzt eine voll Rente.

Die Anforderung ist nicht schwer, kostet allerdings max. 50 cent pro Seite plus Porto. Gleich eine Bestätigung der Vollständigkeit mit der Akte anfordern! Vielleicht brauchst Du das auch nie, aber was man hat...

Wünsche Dir viel Erfolg
 

vandit75

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#48
Hmm brauch mal wieder einen Rat. Nun hab ich ja endlich mal meine maßnahme in Aussicht gestellt , mußte ja auch 1 jahr kämpfen und nun daß.
Also war heute bei meinem Rehaberater, meine Umschulung soll im Februar/April 2011 starten. Er teilte mir mit das ich 68% von meinem letzten Lohn, in den letzten 3 Jahren bekommen werde. Ich bin seit 25.02.2008 krank geschrieben, also erst 6 Wochen Lohnfortzahlung dann KG über die volle Distanz 78 Wochen. Der Berater meinte, dann müßte meine Umschulung schon im Januar beginnen sonst bekomme ich nur 68% vom Tariflohn ausbezahlt was einige hundert Euro im Monat weniger sind. Im Januar starten aber keine Umschulungen zumindest nicht in dem Beruf ...na toll was mach ich nu, was anderes lernen das ich wenigstens annähernd mit dem Geld über die runden komme, was ich jedoch als falsch errachte, soll ja schließlich noch 30 jahre arbeiten. Gibt es denn eine möglichkeit, ich mußte ja schließlich eine ewigkeit auf meine widersprüche etc warten und nun bekomm ich zum dank deshalb weniger geld, außer ich lerne einen Beruf der mir keinen Spaß macht! Wie immer sehr verzwickt die geschichte und der Berater den interessiert es natürlich herzlich wenig.
letzte bezügemitteilung ist vom 1 - 31.03.2008 allerdings war das dann wohl die lohnfortzahlung im krankheitsfall, sowas zählt wohl nicht als Lohn oder hab ich ne Chance sowas geltend zu machen?

Noch eine frage zu etwas anderem die ich heute leider vergaß zu stellen kurz dazu, anchdem das AA von meiner umschulung mitbekommen aht haben sie mich sofort aus ihrer datei rausgenommen und ich bin quasi beid er rentenversicherung nicht mehr gemeldet als arbeitsloser bis zur umschulung bekomm ich dadurch probleme? gut sind ja jetzt nur 4 monate aber jede lücke ist doch schlecht oder

danke erstmal , hoffe mir kann jmd helfen bin noch bei verdi und vdk meint ihr ich soll mich nochmal beraten alssen oder wa am besten machen?
 

nordlicht22

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#49
habe gerade wenig Zeit

frag nach, ob Du einen Vorbereitunskurs machen kannst. Ich habe damals keinen bekommen. Wenn Du längere Zeit raus bist wäre es den Versuch wert. Diese Kurse dauern ca. drei Monate - würde also wieder passen :icon_smile:

Hoffe da kann noch Jemand genaueres zu schreiben. Muss los...
 

Muzel

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#51
Vandit, wenn ich noch einmal eine Umschulung mache sollte, würde ich mir 3 Fragen stellen:
Kann ich die Umschulung und den danach gelernten Beruf aus gesundheitlichen Gründen machen?
Habe ich mit der Umschulung eine Chance auf dem Arbeitsmarkt?
Vielleicht dann noch, ob ich danach überhaupt noch einen Job bekomme, der mich finanziell besser stellt als bisher.
Dieses wäre für mich zusammen mit der Unabhängigkeit vom AA Motivation für eine Umschulung. Ich würde weder für die DRV noch für das AA mir solche Mühe unterziehen, weil ich keinen existenzsicherndes Übergangsgeld bekomme.
 
Status
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