Beschwerde gegen Jobcenter: Sangerhäuser ist empört über Staatsanwälte

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Paolo_Pinkel

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CanisLupusGray

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wenn es nicht so traurig und wahr wäre, wäre es zum lachen.

Ich vermute mal Staatsanwalt und Amtsleiter haben eine gemeinsame Vergangenheit in der NVA. Solche Konstellationen oder besser Seilschaften kommen im Osten öfters vor - schließlich muss das System ja von innen heraus zerschlagen werden.


Allerdings kenne ich auch Richter, die Froh wären, wenn einmal ein Fall gegen die ARGEn Schergen zu einer Verhandlung kommen würde, wenn denn die Staatsanwaltschaft ihre Arbeit machen würde.
 

Kleeblatt

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WEr sich in sinnlosen Prozessen aufreiben möchte....:icon_motz:
Richtig !
Alles Schwachsinn. dabei gibt es doch eigentlich mehr als ausreichend "Ecken" im Gesetz wo es sich wirklich lohnt ein Faß aufzumachen.
Naja, Manche haben eben seltsame Freizeitbeschäftigungen.

Vor allem denken solche Leute wie der obige Kläger das nur er solche Erfahrungen machen muß. Nun ja.
Wer zu dusselig ist ein Fax zu senden und denen dann ggf. ebensolches mit Nachweis um die Ohren zu schlagen ...

Ach nee, ist mir alles zu doof.
 

hartaber4

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Sozialrechtlich sollte man aber darauf achten, dass das Eisen schön warm bleibt ...... damit man es in der Sozialgerichtsbarkeit gut schmieden kann.... da kann die Welt wieder völlig anders aussehen....

Und ob Sozialrichter das so geiiiiiil finden, wenn nachweisbar eingereichte Unterlagen verschwinden...... da habe ich so meine Zweifel.....

P.S.

Komischerweise entwickeln manche StA eine gewisse Eigendynamik, wenn Leistungsberechtigte mal vergessen ein paar Cent anzugeben....

hier vor Ort gab es ein Verfahren gegen einen Elo wegen 0,23 Cent auf dem Sparbuch......
 

hartaber4

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Wer zu dusselig ist ein Fax zu senden und denen dann ggf. ebensolches mit Nachweis um die Ohren zu schlagen ...

Ach nee, ist mir alles zu doof.

Auch vorher gelesen ? (Link aus # 1)

dort u.a.

Der Sangerhäuser hatte eine Anzeige erstattet, um herauszufinden, welcher Mitarbeiter des Jobcenters nicht ordnungsgemäß mit seinen Unterlagen umgegangen war. Denn vorsorglich hatte er alles persönlich abgegeben, abstempeln und unterschreiben lassen, wer seine Unterlagen in Empfang genommen hatte.
 

Kleeblatt

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Auch vorher gelesen ? (Link aus # 1)

dort u.a.

Der Sangerhäuser hatte eine Anzeige erstattet, um herauszufinden, welcher Mitarbeiter des Jobcenters nicht ordnungsgemäß mit seinen Unterlagen umgegangen war. Denn vorsorglich hatte er alles persönlich abgegeben, abstempeln und unterschreiben lassen, wer seine Unterlagen in Empfang genommen hatte.
Tja, weshalb DANN dieser Aufstand ?
Wenn sogar unterschrieben, dann weiß man doch wer es versaubeutelt hat.
Dann gibt es eine entsprechende Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Abzeichnenden.
Lassen wir das. Ist mir echt alles doch zu blöde.
Wer keine Probleme hat der sucht sich welche.
 
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Wer keine Probleme hat der sucht sich welche.

Richtig, denn:

Die Aussage von Staatsanwalt Klaus Wiechmann, wonach kein Täter gefunden worden sei, genüge ihm nicht: „Ich möchte zu meinem Recht kommen und möchte wissen, wer im Jobcenter Sangerhausen meine Unterlagen versaubeutelt hat.“

Ein kleines Licht, ganz am Ende der Nahrungskette, möchte mal am großen, juristischen Rad drehen. Da wird nichts draus.
 

hartaber4

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Richtig, denn:



Ein kleines Licht, ganz am Ende der Nahrungskette, möchte mal am großen, juristischen Rad drehen. Da wird nichts draus.

Erstaunliches man schafft, wenn man kennt die (juristische) Hebelkraft..... etwas Druckerschwärze auf dem Papier richtig gedeutet, kann viel bewegen....


Übrigens:

Beim BVerfG sind etliche Verfahren "kleiner Lichter" zu Gunsten derer entschieden worden..... und damit meine ich nicht nur das letzte große "Hartz-IV" Urteil..... gerade den Fachgerichten im Sozialrecht wurde da einiges ins Stammbuch geschrieben.

Allerdings würde ich mich hier auch eher auf die sozialrechtliche Schiene konzentrieren....

Wenn man sich den Aufwand (zeitlich und nervlich) zumuten mag:

Pro futuro nur noch die Unterlagen beim JC vorlegen (mit ausreichend Zeugen), weil ja die Gefahr besteht, dass diese Unterlagen verloren gehen.... und auch Anträge kann man mündlich stellen.....
 

hartaber4

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Wer keine Probleme hat der sucht sich welche.

Ach so.... weil das JC nachweislich eingereichte Unterlagen verschlumpft hat und man dann keine Bewilligung erhält und z.B. die Miete nicht zahlen kann.... nennt man das dann "Problemsuche".....
 
F

fünfvorzwölf

Gast
:danke:

Zeitungsarchiv: Anzeige gegen Leitung des Jobcenters*- Mitteldeutsche Zeitung

"Der Sangerhäuser begründet seine Anzeige damit, dass er mehrfach die Geschäftsleitung aufgefordert habe, die Missstände beim Bearbeiten von Anträgen abzustellen und "etwas kundenfreundlicher zu werden". Bucher schreibt: "Ich und andere Arbeitsuchende werden nach wie vor gemobbt, gedemütigt, diskriminiert, schikaniert, provoziert und für dumm verkauft." Das sei entwürdigend und schade massiv der Gesundheit."

Und dabei NIE vergessen derer die sich nicht die Abgaben der Unterlagen bestätigen lassen haben deren Folgen der "fehlenden Mitwirkung" ja bekannt sein dürften im schlimmsten Fall mit kompletter Leistungsversagung und deren weiteren Folgen...:icon_cry:

Der H. Bucher hat m.E. schon Recht und nicht jeder muss sein Vorhaben teilen ABER dann wie der User Kleeblatt "Wer keine Probleme hat der sucht sich welche.Ach nee, ist mir alles zu doof." oder User 293949" WEr sich in sinnlosen Prozessen aufreiben möchte...."halte ich persönlich für daneben dann wäre es m.E. eigentlich besser in Zukunft ganz zu schweigen.

Gerade durch solche Klagen couragiert mit Realnamen ein Zeichen setzen usw. :danke:das bringt doch erst das System mit ins wangen und ich denke deren Solidarität sollte erst Recht in einen Arbeitslosenhilfeforum an erster Stelle stehen.
 
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