Beschwerde an Regionaldirektion NRW wg. KdU Benachteiligung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, GĂ€ste: 1)

Status
FĂŒr weitere Antworten geschlossen.
E

ExitUser

Gast
Hallo Leutz,

habe soeben folgende Beschwerde an die Regionaldirektion -NRW gesendet

ich werde Euch auf den laufenden halten. Es kann ja nicht sein das hier in Aachen nach wie vor nur die alten Eckdaten rausgeben werden und zu irgendwas muss der Beschluss ja gut sein :icon_klatsch: Da hier der richter klar 50 qm als angemessen anerkennt ist dies bestimmt fĂŒr den ein oder anderen hilfreich.

meine Beschwerde
Regionaldirektion NRW
Josef-Gockeln-Str. 7
D - 40474 DĂŒsseldorf

Nachdem Aufgrund meiner Beschwerde, der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ARGE in der StĂ€dteRegion Aachen Herr Stefan Graaf mir nun mehr schriftlich mitteilte, dass die Zentrale (somit auch die GF) der ARGE in der StĂ€dteRegion Aachen sehr wohl ĂŒber die auf ihrer eigenen Internetseite und in seinem Schreiben aufgefĂŒhrte angegeben Faxnummer erreichbar wĂ€re und er dies selber ĂŒberprĂŒfen ließ, habe ich erneut gestern versucht ein Telefax an Herrn Graaf zu senden. Leider blieb dies erneut erfolglos, da bei der angegebenen Faxnummer nur ein Dauerklingeln zu vernehmen ist und auch von verschieden TelefaxgerĂ€ten eine Übermittlung nicht möglich ist. Die auf der Internetseite und auf dem GeschĂ€ftspapier angegeben Telefaxnummer Fax: 02403 / 5556-179 ist fĂŒr mich als BĂŒrger selbst von unterschiedlichen GerĂ€ten aus, nicht möglich. Hier bitte ich doch erneut nachzuhaken und Abhilfe zu schaffen.
Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass laut Beschluss des SG Aachen vom 08.03.2010 (AZ S21 AS 122/10 ER) als angemessener Wohnraum fĂŒr eine Person 50 qm mit einer Höchstgrenze von 252.50 Euro fĂŒr Aachen als angemessene Unterkunftskosten festgelegt wurde. Nicht nur das die Anhebung des qm von 45 auf 50 qm seit dem 01.01.2010 gelten und so auch an Auskunftssuchende weitergegeben werden mĂŒsste, wird nach mehrfachen Nachfragen mehrere Personen in der ARGE der StĂ€dteRegion Aachen weiterhin die Auskunft wie folgt herausgegeben. „ 45 qm fĂŒr 238,50 Euro 1 Person zzgl. Hzg. Und NK)

Es wird also somit bewusst jeder Hilfesuchende der neue Unterkunft sucht von vorne herein benachteiligt! Es handelt sich hier um eine Benachteiligung die rĂŒckwirkend nicht mehr gut zu machen sein dĂŒrfte. Ebenso werden Klagen beim Sozialgericht somit von vorne herein provoziert und somit Steuergelder verschwendet.

Da ich mich als BĂŒrger nach diesen Vorgaben und unter BerĂŒcksichtigung der Mietobergrenzenerhöhung zum 01.01.2010 gerichtet habe und eine dementsprechende KdU als angemessen durchaus einstufen konnte, musste ich mir nun vom Sozialgericht Aachen mitteilen lassen, dass zwar der QM auf 50 qm erhöht wurde, jedoch der QM /Preis von 5,30 Euro auf 5,05 Euro gesenkt wurde! Da diese Angaben bei mir u.a. auch zu einem Klageverfahren fĂŒhren, sollte doch nach fast 3 Monaten selbst die ARGE in der StĂ€dteRegion Aachen in der Lage sein die korrekten Eckdaten heraus zu geben.

In meinem Fall wurde und werde ich in eine Notlage mit großem finanziellen Schaden bewusst gebracht.

Selbst meine erneut Senkung der KdU (wie vom Richter im o.g. Beschluss ) fĂŒhrte leider bei der ARGE in der StĂ€dteRegion Aachen auf taube Ohren und somit musste ich gestern eine RechtsanwĂ€ltin mit diesem Vorgang betrauen und den Klageweg bestreiten.
Einen nachvollziehbaren und rechtlich und moralisch nachvollziehbaren Grund kann man bei solch einer Vorgehensweise nicht erkennen.

Ich erwarte das hier umgehend Abhilfe geschafft wird und erwarte von der Regionaldirektion eine klare Stellungnahme wie nun nach erneuter Beschwerde, diese bearbeitet wurde. Wie sich nun ja gezeigt hat, ist es Herrn Graaf trotz seiner anders lautender schriftlichen Darstellung nicht gelungen hier Abhilfe zu schaffen und das Call Center und sein Mitarbeiter auf den aktuellen Stand bgl. KdU zu bringen.
 
Status
FĂŒr weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten