Beschluss in Leipzig: Männer werden an Uni als "Professorin" angesprochen

Hartzeola

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An der Uni Leipzig sind Männer auch Frauen - sprachlich jedenfalls. Der Grund: In der neuen Verfassung der Hochschule sind weibliche Bezeichnungen für beide Geschlechter geplant. Feministinnen jubeln.
Von Anja Sokolow

Viele Universitäten bemühen sich seit Jahren, Männer und Frauen sprachlich gleich zu behandeln. Schreibweisen, die beide Geschlechter einschließen, sollen dafür sorgen, dass sich Frauen nicht diskriminiert fühlen.

Die Universität Leipzig geht nun einen Schritt weiter. In ihrer neuen Verfassung sind nur noch weibliche Bezeichnungen vorgesehen.

Mit "Professorin" ist damit künftig auch ein Mann gemeint. Darauf soll dann eine Fußnote in der Verordnung hinweisen.

Während sich Feministinnen freuen, zweifeln Männervertreter an der Wirkung. In Kraft getreten ist die neue Grundordnung noch nicht. "Spiegel Online" berichtete am Dienstag über die Neuerung an der Universität.
Beschluss in Leipzig : Männer werden an Uni als "Professorin" angesprochen - Nachrichten Panorama - DIE WELT
 

arbeitslos in holland

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auf so einen überflüssigen dreck kann man nur in absurdistan kommen. :icon_neutral:
auf die mondin und auf die göttin(fraugott statt herrgott) warte ich noch :icon_rolleyes:

deppinen, depperte !
 

hope40

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auf so einen überflüssigen dreck kann man nur in absurdistan kommen. :icon_neutral:
auf die mondin und auf die göttin(fraugott statt herrgott) warte ich noch :icon_rolleyes:

deppinen, depperte !
wo er recht hat , hat er recht :icon_daumen:

dinge die die welt nich braucht , aufgebauscht zu lebenswichtigem :icon_dampf:und der mist kostet e haufen geld (neue briefköpfe ...stempel ...weiss ich , türschilder )

anstatt das geld in die lehre zu stecken ..das is ne uni ..gibts da studiengebühren ?

ich würde platzen , vor ärger, wenn ich mit meinen studiengebühren so nen mist mit finanzieren müsste,(noch mit arbeit , wenn andere das studentenleben geniessen ) anstatt mir lehrbücher kaufen zu können :icon_dampf::icon_dampf:
 

Trixi2011

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Aber sonst hat Deutschland keine Probleme?:icon_neutral:
 

Nimschö

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Also, ich bin für Gleichberechtigung von Mann und Frau. d.h. für mich stellt diese zwar skurril anzusehende Lösung "ProfessorIn" eigentlich eine gute, 50-50-Lösung dar. Was da in Leipzsch nu passiert geht mir nun einen Schritt zu weit... Gegen Frauenbenachteiligung ist eine Sache, für Frauenbevorteilung eine andere...
 

ZynHH

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Frauen wollen keine echte Gleichberechtigung.
Sie wollen für gleiche Arbeit gleiches Geld.... ach ne, das wollen sie ja auch nicht, es ist ja wichtiger hochbezahlte Spitzenpositionen gleichmässig mit Frauen zu besetzen.... was dazu führt, dass eine Frau in diversen Konzernen solche Positionen gleichzeitig innehat und die Quote damit erfüllt ist....:icon_mrgreen:
 

Struwwelliese

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Ich verstehe die ganze Aufregung hier überhaupt nicht.

Wenn von Professorinnen die Rede ist, können sich die Professoren doch mitgemeint fühlen.
So war es doch über Jahrhunderte hinweg, z.B. wenn der Pfarrer in der Kirche die Predigt mit "liebe Brüder" eröffnet hat und sich die Frauen mitgemeint fühlen sollten.

Also was spricht dagegen, es an einer einzigen Uni mal andersrum zu machen? Es geht hier auch darum, über Sprache und männliche Prägung von Sprache ins Nachdenken zu kommen und sich damit auseinanderzusetzen. Sprache ist immer ein Spiegel der Gesellschaft und wirkt zurück in diese.

Und ein Anliegen als überflüssigen Dreck zu bezeichnen, das einem selber nicht wichtig ist, finde ich auch schmutzig.

Wenn es die feministische Bewegung nicht gegeben hätte, dürften die Frauen wahrscheinlich heute noch nicht wählen gehen.
 

ZynHH

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fhrerschein
Frauen sollten keinen Führerschein haben !!!
Heute morgen war mir ein wenig langweilig. Deshalb habe ich versucht, mich mit den Problemen unseres Landes ein wenig auseinander zu setzen. Welche Probleme belasten uns am meisten?

- Arbeitslosigkeit?
- soziale Ungerechtigkeit?
- Gewalt unter Jugendlichen?
- Verkehrschaos?
- Terror der Ökonomie?
- mangelnder Gesundheitszustand der Gesamtbevölkerung?

Für alle diese Fragen habe ich eine ernstgemeinte Lösung gefunden, die so einfach und logisch ist, dass ihr euch auf den Oberschenkel hauen könnt und sagt: "Mensch, da hätte ich auch drauf kommen können"

Wir verbieten den Frauen das Auto fahren !!!


Klingt vielleicht ein bisschen chauvinistisch, ist es aber nicht. Wenn Frauen nicht mit dem Auto fahren dürfen, könnten einige von ihnen keinen Job annehmen und somit wäre für viele arbeitslose Männer wieder eine Tätigkeit gefunden. Dadurch schaffen wir zwar keine Arbeitsplätze, aber die vorhandenen würden gerechter unter die Haushalte aufgeteilt und somit wäre der drohenden sozialen Ungerechtigkeit entgegen gewirkt.

Frauen wären nicht so mobil und würden mehr Zeit der Kindererziehung widmen, was unserer Jugend zu Gute käme. Da sich unsere Kinder aufgrund der intensiveren Erziehung weniger den Drogen und den Verbrechen hingeben, ist das Problem der Jugendkriminalität gebannt.

Je weniger weibliche Autofahrer, desto weniger Autos, was nicht nur unserer gebeutelten Umwelt zu Gute kommen würde, sondern auch dem Verkehrschaos ein Ende setzen würde. Der gefährliche CO2 Ausstoß wäre stark reduziert und unsere Straßen wären ruhiger = sicherer = weniger Verkehrstote.

Ein vielleicht unbeachteter Punkt ist der, dass die Frau bei der örtlichen Bindung an ihren Wohnsitz nur lokale Geschäfte nutzen könnte, was die großen Handelsketten in fernabgelegenen Industriegebieten deutlich zu Gunsten der
kleinen Tante Emma Läden oder Wochenmärkten schwächt. Die mobile Eingrenzung der Frau hätte somit auch einen Effekt auf den Terror der Großindustrie.

Da die Frau nun mehr Zeit zu Hause verbringt, sollte frische Hausmannskost den Mikrowellenpseudofraß ersetzen, was die Ernährung und somit auch die Gesundheit der Nation wesentlich verbessert.

Somit würden wir auch das Budget der Krankenkassen entlasten. Das nicht genutzte Kapital könnte man für die Krebs- oder Aidsforschung verwenden.
Vereinfacht: Frauen weg vom Steuer = weniger Krebs.

Frauen beschweren sich doch immer, dass sie sich auf den Strassen nicht sicher fühlen. Ich würde sagen, ein Grund mehr für sie, zu Hause zu bleiben.

Ich denke, mit meinen Ausführungen auch an die Frauen, denen ich nicht mehr die Gefahr des alltäglichen Straßenverkehrs oder dunkler Parkhäuser zumuten möchte.

FAZIT: Ich denke es gäbe noch ein Dutzend weiterer Gründe, die meine These bekräftigen, aber was spricht dagegen? Nur weil Frauen unbedingt Autofahren wollen, setzen sie das Glück unserer Jugend aufs Spiel? Nehmen die immer schlimmer werdende soziale Ungerechtigkeit in Kauf? Unser Ozonloch wächst ständig und die Städte quillen nur so über, weil Frauen nicht auf eine angewohnte Bequemlichkeit verzichten wollen.

Ich finde die Einstellung der Frauen sehr egoistisch und fordere jeden auf, meinen Vorschlag in jeglicher Form zu unterstützen!

Ein Problem würde es dann dennoch geben.......wer fährt uns (Männer) heim, wenn wir besoffen sind ?!?!

Aber da könnte ja die "Ausnahmeregel" greifen !
...:icon_daumen:
 

ethos07

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Es gab schon in den 80er Jahren zahlreiche weitere kreative Vorschläge für dieses 'Problem':

...Im Aufsatz [von Luise F. Pusch] "Das Deutsche als Männersprache. Diagnose und Therapievorschläge (1984)" macht sie deutlich, dass die überzeugendste und einfachste Lösung des Problems androzentrischer Diskriminierungen durch die deutsche Standardsprache in der teilweisen Entgeschlechtlichung bestünde. Dafür könnten die weiblichen Endungen -in und -innen abgeschafft werden, und weibliche Professorinnen[3] würden dann schlicht als die Professor oder eine Schriftsteller benannt. Wegen der nicht zu erwartenden Akzeptanz dieses Vorschlags plädierte sie für eine Forcierung des In-Suffixes (Binnen-I: (SchülerIn), um permanentes Splitting (Schülerinnen und Schüler)zu vermeiden.

Sie gilt zusammen mit Senta Trömel-Plötz als Begründerin der feministischen Linguistik in Deutschland.[4]
Luise F. Pusch

Warum das nun immer noch aktuell an Unis durchgekaut werden muss, ist mir grad nicht geläufig...:icon_mued:
 

Struwwelliese

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@ Ethos
Weil das Binnen-I sich nicht allgemein durchsetzen konnte und von vielen als schlecht lesbar abgelehnt wird.
 

Struwwelliese

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Es liegt mir fern, mich in der Geschlechterdebatte an einem Herrn Elsässer zu orientieren, der die Thesen von Sarazzin verteidigt und rechtskonservative Position vertritt wie

„Mit Staatsknete wird Multikulti, Gendermainstreaming und die schwule Subkultur gefördert, während die Proleten auf Hartz IV gesetzt werden“

Nicht zuletzt, weil der damit wahrscheinlich manchem ALG-Empfänger schmeichelt, halte ich das für ziemlich problematisch.

Es gibt durchaus Leute, die zum Thema Sprache was Gescheites zu sagen haben, die man hier auch mal verlinken könnte...
 
S

Snickers

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In jeder Schlachterei ist es so und keiner beschwert sich!

Kuh= weiblich
Rind= männlich
Ochse= männlich ohne Eier
Kalb= Jungtier

Hat schon mal Jemand Kuhfleisch gekauft?

Was ist Ochsenschwanz?.............(Suppe):icon_kinn:
 
E

ExitUser

Gast
auf die mondin und auf die göttin(fraugott statt herrgott) warte ich noch :icon_rolleyes:
Immerhin gibts noch DIE Hölle. :biggrin:
Jetzt wird dann wohl bald mal der Müll von wegen "Elter" durchgesetzt werden, dann hat die Diskriminierung von Vater und Mutter endlich ein Ende. :icon_neutral:

Mich wundert allerdings, dass dieser Thread bisher nicht positiver aufgenommen wird. Das ist doch Balsam für die ganzen Gutmenschen, die auf Biegen und Brechen mit Gewalt alles und jeden gleichwalzen wollen.
 

*kampfpaar*radikal.A

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ExitUser0090

Gast
Der Vortrag von Stefanowitsch ist tatsächlich sehr hörenswert. Die restlichen Vorträge vom letzten C3 sind auch fast ausnahmslos empfehlenswert.
 
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