Bescheid, der erste,gleich der zweite u heute der dritte.. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Sunnylady

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Hallo,habe letzten Mittwoch den 1. Bescheid bezüglich HG/BG (wie auch immer man diesen deuten kann???)bekommen,Samstag kam der Fortzahlungsantrag(da hab ich meinen Sohn gar nicht mehr eingetragen,weil ich mit ihm "keine" BG mehr habe seit er eigenes Einkommen hat.Mal sehen ob ich damit durchkomme :)),Montag kam-nach Einreichung des Folgeantrages- dann der 2.Änderungs- Bescheid ab/für November/Dezember.Heute früh kam nun der 3. Bescheid: Ein Anhörungsbogen wegen Überzahlung für September/Oktober Aus dem 1. Bescheid geht hervor das ich nunmehr für mich alleine ab November 435,00 € bekomme da mein Sohn eigenes Einkommen hat bzw. seine Unterlagen nicht einreichen wollte. Bis zur Einreichung der Lohnbescheinigung durch meinen Sohn(weil ich für ihn NIX mehr einreichen darf/kann,weil er sich alleine vertritt :),würde mir nur dieser Betrag zustehen.Mein KdU würde trotzdem auf 222,-€ bleiben.Naja. Nach anwaltlichen Rat sollte mein Sohn diese Unterlagen aber einreichen,damit "sie es schwarz auf weiß haben" das er aufgrund seines Einkommen und Ki-geld seinen Lebensunterhalt alleine bestreiten kann. Ok, also eingereicht und nun sagt der 2. Bescheid nach Aushändigung der Lohnzettel und erneuter Berechnung aus das meinem Sohn noch 15,66 € für KdU zustehen. Sein Ki-geld wird als "sein" Einkommen aufgeführt/angerechnet,na immerhin etwas. Somit steht er laut Bescheid aber mit mir nun wieder in der BG-Berechnung.Wollen wir aber beide weiterhin nicht. Dritte Post ist Anhörungsbogen, da ich für meinen Sohn für September/Oktober zu viel Geld bezogen habe. Da ich aber wegen des BG/HG(hatte hier schon Thematik reingepostet) einen Anwalt eingeschalten habe,wo noch keine Antwort meinem Anwalt erreicht hat,ist meine Frage nun :Wie kann ich bzw. mein Sohn nun weiter vorgehen?Muss ich/müssen wir nun wieder zum Anwalt? Reicht es,wenn mein Sohn ein Schriftstück ans JobCenter zweck Verzicht der 15,66 € schreibt? Er will partout nix mehr mit denen zu tun haben! Kann ich gut nachvollziehen,zumal er sonst auch bestimmt auf sein am 30 November ausgezahlte Weihnachtsgeld verzichten müßte. Denkweise von mir: Oder würde nur sein KdU-Anteil von 15,66€ dadurch wegfallen...würde das "überschüssige Geld"(immerhin 130,00€ Weihnachtsgeld) mir angerechnet/verrechnet bzw. abgezogen werden??? Wäre Wohngeld beantragen eine Möglichkeit,auch wenn er bei mir wohnt und keine 18 Jahre alt ist?
Muß ich den mehrseitigen Anhörungsbogen überhaupt abgeben?Laut Schriftstück ist ein Ausfüllen freiwillig,aber wenn ich dies nicht mache(welch Ironie),dann entscheidet SB nach Aktenlage und verrechnet mit meinem laufendem Geld(heißt ich würde im Dezember nichts bekommen). Klar habe ich zuviel Geld bezogen,aber mein Sohn mußte ja auch erstmal 1 Monat arbeiten bevor er seinen 1. Lohn bekommen hat und bekam es nicht gleich am 1. Tag seines Ausbildungsbeginn.
Somit gab es keine Überzahlung,jedenfalls nicht für den September. Ich weiß die Gesetzeslage sieht anders aus,aber ohne dieses Geld hätte er weder seine Monatskarte zur Ausbildungsstätte,Lebenskosten etc. finanzieren können. Das für Oktober zuviel gezahlte Geld ist mir schon klar,aber somit konnte ich wenigstens meine Betriebskosten-nachzahlung bezahlen und Arbeitsbekleidung und Material für meinen Sohn kaufen(alleine 2 Bücher schon = 70,00€ !!!).
Manno man und schon sitzt ich wieder grübelnd vor den Bescheiden und weiß nicht wie ich jetzt weiter vorgehen kann. Wißt ihr wieder einen Rat?
Bin für jeglichen Rat und Gedankenblitze dankbar.
Gruessle
 

ela1953

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Hallo,habe letzten Mittwoch den 1. Bescheid bezüglich HG/BG (wie auch immer man diesen deuten kann???)bekommen,Samstag kam der Fortzahlungsantrag(da hab ich meinen Sohn gar nicht mehr eingetragen,weil ich mit ihm "keine" BG mehr habe seit er eigenes Einkommen hat.Mal sehen ob ich damit durchkomme :)),Montag kam-nach Einreichung des Folgeantrages- dann der 2.Änderungs- Bescheid ab/für November/Dezember.Heute früh kam nun der 3. Bescheid: Ein Anhörungsbogen wegen Überzahlung für September/Oktober Aus dem 1. Bescheid geht hervor das ich nunmehr für mich alleine ab November 435,00 € bekomme da mein Sohn eigenes Einkommen hat bzw. seine Unterlagen nicht einreichen wollte. Bis zur Einreichung der Lohnbescheinigung durch meinen Sohn(weil ich für ihn NIX mehr einreichen darf/kann,weil er sich alleine vertritt :),würde mir nur dieser Betrag zustehen.Mein KdU würde trotzdem auf 222,-€ bleiben.Naja. Nach anwaltlichen Rat sollte mein Sohn diese Unterlagen aber einreichen,damit "sie es schwarz auf weiß haben" das er aufgrund seines Einkommen und Ki-geld seinen Lebensunterhalt alleine bestreiten kann. Ok, also eingereicht und nun sagt der 2. Bescheid nach Aushändigung der Lohnzettel und erneuter Berechnung aus das meinem Sohn noch 15,66 € für KdU zustehen. Sein Ki-geld wird als "sein" Einkommen aufgeführt/angerechnet,na immerhin etwas. Somit steht er laut Bescheid aber mit mir nun wieder in der BG-Berechnung.Wollen wir aber beide weiterhin nicht. Dritte Post ist Anhörungsbogen, da ich für meinen Sohn für September/Oktober zu viel Geld bezogen habe. Da ich aber wegen des BG/HG(hatte hier schon Thematik reingepostet) einen Anwalt eingeschalten habe,wo noch keine Antwort meinem Anwalt erreicht hat,ist meine Frage nun :Wie kann ich bzw. mein Sohn nun weiter vorgehen?Muss ich/müssen wir nun wieder zum Anwalt? Reicht es,wenn mein Sohn ein Schriftstück ans JobCenter zweck Verzicht der 15,66 € schreibt? Er will partout nix mehr mit denen zu tun haben! Kann ich gut nachvollziehen,zumal er sonst auch bestimmt auf sein am 30 November ausgezahlte Weihnachtsgeld verzichten müßte. Denkweise von mir: Oder würde nur sein KdU-Anteil von 15,66€ dadurch wegfallen...würde das "überschüssige Geld"(immerhin 130,00€ Weihnachtsgeld) mir angerechnet/verrechnet bzw. abgezogen werden??? Wäre Wohngeld beantragen eine Möglichkeit,auch wenn er bei mir wohnt und keine 18 Jahre alt ist?
Muß ich den mehrseitigen Anhörungsbogen überhaupt abgeben?Laut Schriftstück ist ein Ausfüllen freiwillig,aber wenn ich dies nicht mache(welch Ironie),dann entscheidet SB nach Aktenlage und verrechnet mit meinem laufendem Geld(heißt ich würde im Dezember nichts bekommen). Klar habe ich zuviel Geld bezogen,aber mein Sohn mußte ja auch erstmal 1 Monat arbeiten bevor er seinen 1. Lohn bekommen hat und bekam es nicht gleich am 1. Tag seines Ausbildungsbeginn.
Somit gab es keine Überzahlung,jedenfalls nicht für den September. Ich weiß die Gesetzeslage sieht anders aus,aber ohne dieses Geld hätte er weder seine Monatskarte zur Ausbildungsstätte,Lebenskosten etc. finanzieren können. Das für Oktober zuviel gezahlte Geld ist mir schon klar,aber somit konnte ich wenigstens meine Betriebskosten-nachzahlung bezahlen und Arbeitsbekleidung und Material für meinen Sohn kaufen(alleine 2 Bücher schon = 70,00€ !!!).
Manno man und schon sitzt ich wieder grübelnd vor den Bescheiden und weiß nicht wie ich jetzt weiter vorgehen kann. Wißt ihr wieder einen Rat?
Bin für jeglichen Rat und Gedankenblitze dankbar.
Gruessle
Laut deiner Aussage, fällt dein Sohn nicht aus deiner BG, da er noch ein paar Euro von der Arge bekommt.
Für den ersten Monat hast du noch die Leistung für deinen Sohn bekommen, die auch zurück gezahlt werden muss, wenn er in dem selben Monat seine Azubivergütung bekommen hat. Da es aber wohl Pflicht ist, dass Azubis ihr Geld am Monatsletzten bekommen, wirst du es zurückzahlen müssen.
Es gibt aber einen Paragraphen, dass die KdU nicht vollständig, sondern nur zu 46 zurückgezahlt werden muss.
Da dein Sohn ja noch Leistungen beziehen kann, bekommst du auch nichts vom Kindergeld angerechnet.
Die Nebenkostennachzahlung hätte dir die Arge zahlen müssen (ohne Strom)
Auch die Schulbücher deines Sohnes erhöhen SEINEN Bedarf, so dass er höhere Leistungen der Arge hätte erhalten können.
Solange noch Kindergeld gezahlt wird, ist man verpflichtet, auch das Weihnachtsgeld anzugeben, da sich ja dadurch die Höhe des Kindergeldübertrages an die Mutter ändert. Das muss, jedenfalls hier in NRW bei meinem Jobcenter und dem SG, gemacht werden, auch wenn das Kind aus der Bg fällt. Denn solange Kindergeld gezahlt wird, ist das Kind nur mit seiner Azubivergütung eine HG, für das Kindergeld bleibt es eine (fiktive) BG wegen der Berechnung.
Musstest du noch kein Wohngeld beantragen für den KdU-Anteil deines Sohnes? Dadurch würde sich nämlich sein Einkommen erhöhen und er bekäme keine Leistungen mehr von deiner Arge. Und gleichzeitig würde dir was von seinem Kindergeld übertragen, da das Wohngeld sicherlich höher wäre, wie die 12 Euro

Wenn du magst, kannst du ja mal meine Geschichte lesen

https://www.elo-forum.org/bedarfs-haushaltsgem-familie/25291-vollj-azubi-bg-kindergeld.html

Die ganze Angelegenheit ist noch nicht beendet. Habe die Kosten meines Sohnes eingereicht, dazu hat mein Jobcenter Stellung genommen mit dem Ergebnis, dass ich noch 100 Euro ca. bekommen soll. Dazu musste ich wieder Stellung nehmen, die ich in dieser Woche ans SG geschickt habe
 

Sunnylady

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Hallo ela1953,danke für deine Antwort.
Das ich zurückzahlen muss,das weiß ich und dafür habe ich ja gott sei Dank einen Teil zurückgehalten.Das ist auch nicht das Problem,da ich damit ja gerechnet habe. Und durch die vom Amt zugestandene berechnete Nachzahlung laut 2. Bescheid-die ich heute auf dem Konto hatte-,kann ich den Betrag auch gleich zurückzahlen.Verstehe nur nicht das Hüh und Hott seitens des Amtes,aber da weiß echt nicht die eine Hand was die andere macht:einerseits zuviel bezogen und andererseits ne Nachzahlung....wer soll da noch durch schauen???
Vormals wurde mir immer das Ki-geld als mein Einkommen angerechnet und nicht ihm.Dieses habe ich -auf Lesen/Informieren hier im Forum- an ihn überleiten lassen.So habe ich das seinerzeit dem Amt mitgeteilt ,denn "Wo ich nicht rankomme,kann man es mir auch nicht berechnen"!
Die Nebenkostennachzahlung wird aus dem Grunde nicht mehr übernommen,weil meine Wohnungsmiete nicht angemessen ist.
Mußte auf Grund des Hartz4 Gesetzes damals schon nach 10 Jahren!!! wohnens aus meiner alten Wohnung raus wegen 90,00€. Als meine Tochter dann mit 16 Jahren aus der neuen Wohnung abhaute und nicht mehr nach Hause wollte,kam gleich die Aufforderung sich eine preiswertere Wohnung (dann für 2 Personen)zu suchen.Hallo,nach 7 Monaten???Ich sah keinen Grund warum ich schon wieder umziehen sollte,da sich das Thema mit meiner Tochter auch über einen längeren Zeitpunkt hinzog und vieles dagegen sprach.Mal wollte sie zu Hause leben,dann wieder weg zu ihrem 20 jährigen Freund ziehen,dann wieder bei mir oder besser noch ne eigene Bude haben...aber das ist ein Thema was hier nicht hingehört. Jedenfalls habe ich seitdem meine Mietdifferenz(für 3 Personen ausreichend,aber für 2 Personen nicht) von 80,00€ wieder aus meinem Lebensgeld genommen. Wurde auch nie beanstandet ,zumal ich denen vorher vorgeknallt habe,das ich weder behindert bin,noch 65 Jahre bin,noch 15 Jahre in dieser Wohnung wohne und bestimmt auch kein Kind in die Welt setze nur damit ich in meiner/dieser Wohnung bleiben kann!!!Die Nebenkostenzahlung bis einschließlich 2008 wurde dann problemlos übernommen und es kam auch nie wieder zu einer erneuten Aufforderung der Mietsenkung.
Durch das Einkommen meines Sohnes und Einstufung als HG (laut heute geführtem Telefonat mit meiner Anwältin sieht es- dank bereits gefällter Gerichts-Urteile,welche es bereits zu diesem Themen geben soll-sehr gut dafür aus,zumal dies im vorherigen 1. Bescheid bescheinigt ist) bilde ich dann nur noch meine eigene BG und dann ist mein Mietanspruch auch rechtlich höher..! Meinen Sohn können sie -laut RA- auch nicht zwingen Leistungen zu beziehen und somit darf sein Einkommen bei mir nicht angerechnet werden! Für mich aufkommen muss er auch nicht. Das er natürlich seinen Mietanteil und die Stromkosten selbst zu leisten hat versteht sich von alleine und das macht er auch in der tatsächlichen Miethäflte/Höhe seit Ende September. Na warten wir mal ab was jetzt auf die Verzichtserklärung meines Sohnes erfolgt. Wohngeld mußte ich noch nicht beantragen für ihn. Ich sag ja,hier trudelt ständig was neues ein. Ein/mein SB schreibt so und der andere -für ihn U25 zuständige-schreibt wieder anders...!
Werde aber für ihn einen Wohngeldantrag stellen und hoffen das mein Rentenantrag nun auch bald durch ist..dann ist das Thema JobCenter hoffentlich endlich Geschichte. Bis dahin heißt es nun: Abwarten und Schriftstücke an RA weiterreichen!!!
Gruessle
Nachtrag: Gerade kam ein "Stellenangebot" rein für meinen Sohn.Er soll sich um einen Ausbildungsplatz bei der Firma/Schule für nächstes Jahr bewerben...bei der er seit diesem September seine Ausbildung macht.Einfach nur lachhaft!!!
Schönen Abend.
 

ela1953

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War bei mir wegen des Kindergeldes ähnlich.

Habe auch nach Lesen im Forum HG beantragt. Mir wurde dann sofort das Kindergeld in voller Höhe angerechnet - obwohl das Kindergeld schon lange auf das Konto meines Sohnes ging. Das Jobcenter und die Wohngeldstelle sagten, dass u 25 IMMER BG ist und dass auch das SG so entscheiden würde.

Habe dann aber Klage und EA eingereicht. EA wurde abglehnt, weil sich das Jobcenter dann auf Anweisung des SG bereit erklärte, nur einen Teil des KG anzurechnen.

Erst der Richter am SG hat mir die ganze Sache erklärt. Mit der Azubivergütung und dem Wohngeld bleibt der Azubi HG. Da ich aber die KG Berechtigte wäre, würde für die Berechnung des Übertrags der Azubi wieder zur BG gezählt. Also fiktiv, wegen der Berechnung.

Ich meine ja auch, dass die Anrechnung als mein Einkommen nicht richtig ist. Abzweigung wurde von der Kindergeldkasse nicht genehmigt, weil mein Sohn ja keine eigene Wohnung hätte, für die er Miete zahlen würde. Und Unterhalt würde ich ihm leisten, weil er ja in meinem Haushalt leben würde.

Mein Sohn meinte noch zum Richter, dass er ja dann die Ausbildung sausen lassen könnte. Denn dann würde mir das KG nicht angerechnet und mir würde es besser gehen. Und er hätte dann ja die Regelleistung, ohne dass er dafür malochen würde. Jetzt würde er ja dafür bestraft, dass er jeden Morgen aufsteht und zur Arbeit geht.

Der Richter meinte dann, dass mein Sohn auf keinen Fall so zu leben hätte, wie ein Hilfeempfänger. Er könne alle seine Ausgaben auflisten, wie Fahrtkosten, Schulbedarf usw. Und wie er sein Einkommen überflogen hätte, würde er sogar in dem Monat der Nebenkostennachzahlung noch Leistungen von dem Jobcenter erhalten.

Wir sollten dann alle Ausgaben angeben. Dafür habe ich acht Monate gebraucht. Habe auch recherchiert und herausgefunden, dass eine Mutter sogar die Ausflüge in den Zoo für ihre Kinder absetzen konnte, und auch Kosten für Einladungen zu Kindergeburtstagn u.-.ä.

Nach sechs Monaten Bearbeitungszeit kam vom Jobcenter nur eine Gegenüberstellung von "gezahlt wurden", "zugestanden haben", mit dem Ergebnis, dass sie mir für zwei Monate insgesamt ca 100 Euro nachzahlen würden. Am 5.10. wurde geschrieben, dass es schon längst angewiesen wäre und ich dieses Geld schon haben müsste.

Es wurden weder die höhere KdU wegen Tilgung berücksichtigt, noch die höhern Fahrtkosten und auch nicht die Nebenkostennachzahlung, um nur einies zu nennen.

Moniert wurde auch, dass ich ja so lange gebraucht hätte, um die Unterlagen einzureichen. Aber die "Profis" brauchten auch schon sechs Monate um eine nichtssagende Tabelle vorzulegen.

Mein Sohn hat sich dann doch eine eigene Wohnung genommen und hat dann die Abzweigung genehmigt bekommen von der Kindergeldkasse.

Dann kam er aber wieder zu mir, um sich eine andere Wohnung zu suchen, da die andere mit Schimmel belastet war.

Prompt kam von der Kindergeldkasse der Bescheid, dass die Abzweigung jetzt nicht mehr gelten würde, da ich ihn ja wieder in meinen Haushalt aufgenommen habe.

Habe dann an die KGkasse geschrieben, dass ich meinen Sohn keineswegs in meinen Haushalt aufgenommen habe, sondern dass ich ihm nur Obdach biete, bis er wieder eine eigene Wohnung hat. Er würde seinen Lebensunterhalt selber zahlen und auch die Hälfte der vom Jobcenter errechneten KdU.
Und er behielt die Abzweigung. Das passte dem Jobcenter zwar nicht und die rechneten mir sofort das KG wieder als Einkommen an - aber diesmal hatte ich ja den Bescheid.

Als er noch bei mir wohnte, hatten wir auch schon eine Abzweigung beantragt. Aber da galten die o.g. Dinge wie eigene Verpflegung und zahlen von Miete nicht.

Aber da wollte ich nicht noch eine Baustelle aufmachen, weil man wegen Kindergeld nicht vors SG kann.

Mein Sohn begann die Ausbildung am 1.8.2007, die Klage wurde Anfang 2008 eingereicht, seit Juli 2010 ist die Ausbildung beendet - aber ein Ende dieser Kindergeldübertragungsposse ist noch nicht vorbei.

Jetzt im Dezember muss ich wieder ALGII beantragen - gibt ja jetzt kein KG mehr, aber Sohnemann wohnt immer noch hier.
Warte dann darauf, dass sie aus uns beiden eine BG machen, oder eine HG. Aber diesmal ist es keine HG - wir sind eine Wohngemeinschaft.

Das gibt dann sicherlich wieder allerhand Schreiberei. :) Denn er ist immer noch unter 25. Im Juli hatte er nämlich zunächst einen Antrag auf ALG II abgeholt, den ich ausfüllen sollte (hatte da Arbeit und "zu viel" Geld für uns beide) Aber im August, wenn es akut geworden wäre, hatte er schon wieder Arbeit.
 
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