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Bescheid bei Übergang von ALG II in Arbeit und ergänzende Leistungen

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Monchen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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14 Jul 2007
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#1
Hallo,

ich habe mal eine Frage für meine neue Kollegin.

Sie bezog vorher ALG II und lebt mit 3 erwachsenen Kindern (U25) zusammen, welche noch in in Ausbildung/Schule bzw. auf Ausbildungssuche sind. Ihr Einkommen beträgt weniger, als der ALG II-Anspruch (inkl. Miete). Bei Arbeitsaufnahme gab sie im JobCenter eine Änderungsmitteilung ab und das Formular 2.2. (ausgefüllt vom Arbeitgeber). Ohne je einen Änderungsbescheid zu bekommen, wurde ihr diesen Monat kein Geld überwiesen. Nach einem Anruf beim Jobcenter wurde ihr gesagt, dass nur die Miete überwiesen wurde (direkt an den Vermieter-war wohl so abgesprochen). Warum nicht mehr, konnte ihr nicht erklärt werden.

Fakt ist, meine Kollegin hat einen ALG II-Bescheid bis zum Oktober 07 gültig. Wenn er, warum auch immer (hier Arbeitsaufnahme), abgeändert wird, müßte sie doch einen neuen Bescheid erhalten? Meine Kollegin ist der Meinung, dass Ihr trotzdem noch einige €'s zusätzlich zur Mietzahlung zustehen, der ALG II-Rechner rechnet es auch so aus. Vielleicht aber bleibt es auch nur bei der Mietzahlung? Wie soll man nachvollziehen, ob das alles so korrekt ist, ohne einen neuen Bescheid zu haben und gegen ggf. den Widerspruch eingelegt werden kann?

Oder hat sie vielleicht etwas übersehen? Als ich damlas vom ALG-II in Arbeit kam, wollten die sogar, dass ich einen neuen Antrag stelle wegen der Veränderung meiner finanziellen Verhältnisse. Habe ich damals nicht gemacht, weil ich wußte, dass ich keinen Anspruch mehr auf ALG-II habe und wozu einen Antrag für etwas stellen, was man nicht haben will? Aber in Ihrem Fall mit eventuellen Restansprüchen, hätte sie vielleicht besser einen erneuten ALG II-Antrag stellen müssen oder gibt es spezielle Formulare für Leute, die "nur" ergänzendes ALG II haben wollen?

Vielen Dank
Monchen
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
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#2
AUch wenn sie nur noch die Miete bekommt, muß es einen neune Bescheid geben. Dann kann man die Berechnung prüfen und dann evtl. Wiederspruch einlegen.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Brief an den SB schreiben

Hallo Monchen,

was deiner Freundin zusteht hat sie schriftlich als Bewilligungsbescheid. Eine Änderung wurde nicht erlassen, nicht verbrieft. Wenn das Geld nun ausbleibt, dann sollte sie dies ihrem SB schriftlich mitteilen und die Zahlung anmahnen.
Das muß schriftlich erfolgen, denn dann liegt der Umstand in der Akte. Dann muß der SB reagieren. Andernfalls könnte man gerichtlich vorgehen und der Richter würde es unbearbeitet in der Akte finden - was juristisch das KO der ARGE und möglicherweise das Ende der Karriere des SB ist.
Also: Zahlungen sind ausgeblieben, Änderungsbesheid ist nicht ergangen, fordere Sie zur Nachahlung auf, forder Sie auf bis zum ... (binnen zwei Wochen) den Sachverhalt zu klären und mich schriftlich zu informieren
 
E

ExitUser

Gast
#4
Auf jeden Fall schriftlich einen Bescheid anmahnen!
Ich bekam mal einen Bescheid vom April im Juni, aber erst nach langem Hickhack mit der SB, diversen Beleidigungen und endlich der Begründung "Computerfehler". Dummerweise kamen in der Wartezeit bergeweise Änderungsbescheide, böse "fehlende Mitwirkung"-Briefe und Rückzahlungsforderungen, die sich alle auf diese ausgebliebene Post bezogen. Es stellte sich heraus, daß noch drei weitere Schreiben in diesem nie abgeschickten Brief der Arge waren. Inzwischen blickt niemand mehr durch, sogar meine Anwältin hat das Handtuch geschmissen.
Also notfalls hingehen und drängeln!!

Viele Grüße,
angel
 

catwoman666666

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#5
Hallo Angel

winke winke
wie gehts dir, :icon_wink:

liebe Grüße, auch von meinem Untermieter

Die Katze
 
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