Berufskrankheit verdacht auf ein Hammer Syndrom, arterielle Durchblutungsstörung der Hand,wird das von der Berufsgenossenschaft anerkannt?

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Bimi

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Hallo, bei mir wurde der Verdacht Hammer Syndrom bekundet. Der Berufsgenossenschaft auch gemeldet. Muss ich deshalb meinen Beruf aufgeben? Werkzeugmacher 24 Jahre alt. Oder kann man weiter arbeiten?
 

vidar

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Moin @Bimi, und :welcome:,

1.
Da es unwahrscheinlich ist, dass sich hier im Forum auch Fachärzte aufhalten, wirst du nicht erwarten können eine entsprechende medizinische Aussage erhalten zu können
2.
Kannst du es schon mal an dir selbst verstellen, ob du dauerhaft weiterhin über Jahre hinweg deine Tätigkeit ausüben kannst. Solltest du jetzt bereits Probleme während der Ausübung deines Berufs haben, sehe ich es jedenfalls nicht als gegeben an.
3.
Da es sich hier wahrscheinlich um eine anerkannte Berufskrankheit handelt, dürfte es in Verbindung mit deiner Berufsgenossenschaft möglich sein, dass du eine Alternativberufsausbildung absolvieren könntest.

Näheres dazu findest du im Link unter der # 2114

.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Bimi und :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.
Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder "Berufskrankheit" sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:


Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Bimi

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Wie gesagt ich möchte es schon weiter machen, was ich jetzt mache. Es kann ja durch einen Schlag schon ausgelöst wurden sein. Wird es dann so schnell anerkannt? Dann dürfte ich ja nichts technisches mehr mit den Händen machen. Oder dauert sowas Jahre bis es anerkannt und durchgesetzt wird? Hat jemand schon mal sowas gehabt? Behandlung im Krankenhaus würde 10 Tage dauern.
 

Bimi

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Aber die Berufsgenossenschaft müsste es auch als diese anerkennen. Was wäre wenn sie es nicht als bk anerkennen. Dann würde alles so weiter gehen berufsmäßig wie bisher?
 

Bimi

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Was wäre wenn es zuhause passiert ist und man hat es gar nicht groß gemerkt? Es muss ja nicht unbedingt von Dede Arbeit kommen. Soviel Hammer Arbeit hat man da ja nicht.
 

Kerstin_K

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Erstmal Diagnostik abschließen, dann Behandlung und dann kann man schauen, ob man damit weiterarbeiten kann und was in Richtung BG geht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63723

Gast
Wie sehr beeinträchtigt es Dich denn bei der Ausführung Deiner Arbeit.
Besteht die Gefahr, dass es sich noch weiter verschlimmert?
Und willst Du überhaupt, dass diese Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt wird?

Ich selbst habe eine anerkannte Berufskrankheit, und darf mit dieser nicht mehr in meinem ersten erlernten Beruf arbeiten.
Bei mir hat es knapp 2 Jahre gedauert bis das Verfahren zur Anerkennung abgeschlossen war.
 

Bimi

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Das ist doch mal eine Aussage. Es muss ja nicht davon kommen. Hab auch davor viel mit einer motorsense gearbeitet. Also müsste die bg auch beweisen ob es davon kommt oder? Oder ist es so leicht bu durch sowas zu werden
 

Nena

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Ich habe eine (anerkannte) Berufskrankheit, kriege Hilfsmittel von der BG, dass ich meinen Beruf weiter ausüben kann.
Berufskrank heißt nicht automatisch berufsunfähig.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63723

Gast
Ne ne, Du und Deine Ärzte müssen beweisen das es von der Arbeit kommt.
Die BG ist eher daran interssiert es nicht als Berufskrankheit anerkennen zu müssen.

Wenn Dein Arzt Anzeige auf Verdacht einer Berufskrankheit gestellt hat, dann wirst Du, und auch Dein Arbeitgeber Anhörungsbögen bekommen.
Etliche Fragen werden gestellt, Zeiträume, genauer Ablauf der Handgriffe während der Arbeit, einfach alles will die BG wissen.
 

Kerstin_K

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Du setzt die falschen Prioritäten. Erstmal musss man doch schauen, ob du weiterarbeiten kannst. Wenn das geht, wird keine BG dich für berufsunfähig erklären. Wenn es nicht geht, dann nützt es auch nicts, dass du sehr gerne in diesem Beruf weiterabeiten möchtest. Was nicht geht, das geht nunmal nicht. Und dann ist die BG dafür da, dich abzusichern.
 

Muzel

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Seepferdchen, was habe ich jetzt Falsches geschrieben? Wenn die Krankheit als BK nicht anerkannt, kann sie doch weiter machen. Ob das allerdings ratsam ist, ist eine ganz andere Frage.
Für so eine Anerkennung muss man sich die Merkblätter zu der Erkrankung gründlich zu Gemüte führen. Dann weiß man (vielleicht) , ob die tätigkeitsspezifischen Voraussetzungen (TD) erfüllt sind. Sind sie das nicht, kommt in der Regel zu keinem medizinischen Gutachter.
Zuerst einmal muss die TE prüfen, ob sie zu der für die BK anerkannte Berufsgruppe gehört.
 
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