berufsbegleitende Weiterbildung durch AfA...bin überfordert

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glorious

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hallo liebe Forengemeinde.. :biggrin:
muss jetzt doch einen eigenen Beitrag aufmachen, da ich mit der ganzen Informationsflut etc. überfordert bin, habe mich aber gut reingelesen und bereite mich auch langsam vor. Versuche mich im Beitrag kurz und knapp zu fassen :) wäre dankbar für Hilfe.
Bin noch Vollzeit berufstätig in der Altenpflege und würde gerne aufgrund vieler Probleme (gesundheitliche etc., die ich aber erst Mal bei der Agentur für Arbeit nicht erwähnen möchte, um keine Probleme zu bekommen) mich langsam aus dem Beruf zurück ziehen.

Habe eine Weiterbildung gefunden (die AfA unterstützt den Bildungsträger mit einem Bildungsgutschein) für Pflegesachverständigen / Pflegeberater die mich wirklich sehr anspricht, diese wäre berufsbegleitend. Würde es natürlich dann noch so lange mit der Altenpflege durchziehen und meinen Stellenumfang reduzieren.
Meine Fragen sind:

Muss ich der Arbeitsagentur offene Stellen vorweisen, sprich dass ich später Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe, auch wenn ich NICHT arbeitssuchend bin und die Weiterbildung berufsbegleitend durchführe?

Ist das richtig, wenn ich doch (was ich erst Mal nicht vor habe...) gesundheitliche Gründe -psychische?- benenne um aus der Altenpflege auszusteigen, dass man mir Weiterbildungen in sozialen Bereichen verwehrt?

Ist das richtig, wenn gesundheitliche Einschränkungen/Krankheiten egal welcher Form vorliegen, sei es psychischer/physischer Herkunft, dass die RVA ("Teilhabe am Arbeitsleben") für die Betroffenen zuständig ist und nicht mehr AfA?

vielen Dank für Eure Hilfe
 
G

Gast1

Gast
glorious, mir ist nicht bekannt, dass die AfA berufsbegleitende Weiterbildungen finanziert. Nur tatsächlich Arbeitslose und Arbeitsuchende werden u. U. durch die AfA entsprechend gefördert.

Dein Ansprechpartner ist meiner Meinung nach die Deutsche Rentenversicherung. Die muss aber erst einmal feststellen, dass Du Deinen aktuellen Beruf nicht mehr in Vollzeit ausüben kannst. Meistens (oder immer?) geschieht dies in Form der Absolvierung einer medizinischen Reha - der Entlassungsbericht der Reha-Klinik entscheidet darüber, ob ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der Rentenversicherung in Frage kommt oder nicht. So war es jedenfalls bei mir.
 

glorious

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glorious, mir ist nicht bekannt, dass die AfA berufsbegleitende Weiterbildungen finanziert. Nur tatsächlich Arbeitslose und Arbeitsuchende werden u. U. durch die AfA entsprechend gefördert.

Dein Ansprechpartner ist meiner Meinung nach die Deutsche Rentenversicherung. Die muss aber erst einmal feststellen, dass Du Deinen aktuellen Beruf nicht mehr in Vollzeit ausüben kannst. Meistens (oder immer?) geschieht dies in Form der Absolvierung einer medizinischen Reha - der Entlassungsbericht der Reha-Klinik entscheidet darüber, ob ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der Rentenversicherung in Frage kommt oder nicht. So war es jedenfalls bei mir.

grüße Dich und vielen Dank :)
ich dachte auch das die AfA nur arbeitssuchende unterstützt aber auf der Homepage der AfA steht folgedes:
"Die Agenturen für Arbeit fördern übrigens nicht nur die berufliche Weiterbildung von arbeitslos gewordenen Menschen. Berufliche Kompetenz ist ein wichtiger Baustein, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Für die berufliche Qualifizierung Beschäftigter stehen den Agenturen für Arbeit verschiedene Fördermöglichkeiten und -programme zur Verfügung."

Das liest sich irgendwie eindeutig ? Ich bin beschäftigt und möchte auch meine evtl. bestehende Arbeitslosigkeit (habe auch genug Gründe warum ich kurz davor stehe) vermeiden. Einen Termin beim Berufsberater habe ich telefonisch auch bereits erhalten und das war auch kein Problem, als ich das telefonisch angesprochen habe eine Weiterbildung als Beschäftigte zu suchen... Na da bin ich aber mal gespannt.... :biggrin:

Aber danke dass Du mir noch die Alternative bzw. den anderen Ansprechpartner erwähnt hast.
Absolvierung einer medizinischen Reha... Was ist das denn.. ich muss gleich nachlesen... Habe ich auch noch nie was von gehört.. Ah man
 
G

Gast1

Gast
glorius, wenn Dich die AfA fördert, dann ist das gut. Mir ist aber bisher noch kein Fall bekannt geworden, wo ein Nicht-Arbeitssuchender oder -Arbeitsloser eine berufliche Weiterbildung von der AfA bezahlt bekommen hat. Da müsste man in den Untiefen des SGB III mal suchen.

Zum Thema medizinische Reha hier ein Link der DRV:

Deutsche Rentenversicherung - Medizinische Rehabilitation

Du kannst auch direkt aus dem Job heraus eine medizinische Reha antreten. Während meiner Reha habe ich eine Frau kennengelernt, die war in meiner Klinik auf Reha. Ich glaube, einen Tag vor Beginn der Reha hatte sie noch gearbeitet. Und nach Ende der Reha (Dauer bei ihr nur 3 Wochen) musste sie direkt am nächsten Tag wieder zur Arbeit. Darüber war sie aber nicht erfreut, weil sie sich immer noch krank fühlte.
 

glorious

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glorius, wenn Dich die AfA fördert, dann ist das gut. Mir ist aber bisher noch kein Fall bekannt geworden, wo ein Nicht-Arbeitssuchender oder -Arbeitsloser eine berufliche Weiterbildung von der AfA bezahlt bekommen hat. Da müsste man in den Untiefen des SGB III mal suchen.

Zum Thema medizinische Reha hier ein Link der DRV:

Deutsche Rentenversicherung - Medizinische Rehabilitation

Du kannst auch direkt aus dem Job heraus eine medizinische Reha antreten. Während meiner Reha habe ich eine Frau kennengelernt, die war in meiner Klinik auf Reha. Ich glaube, einen Tag vor Beginn der Reha hatte sie noch gearbeitet. Und nach Ende der Reha (Dauer bei ihr nur 3 Wochen) musste sie direkt am nächsten Tag wieder zur Arbeit. Darüber war sie aber nicht erfreut, weil sie sich immer noch krank fühlte.

Ich danke Dir vielmals für die Links und die Infos.
Ich habe es ehrlich gesagt auch noch nie gehört und meine Nichte die eine Weiterbildung "geschenkt" bekommt :biggrin: und noch nie in Ihrem Leben groß gearbeitet hat, sagt auch, ich müsse dafür arbeitssuchend sein...(ich gönne es Ihr aber) Ich sollte auch mal im SGB nachlesen, da müsste doch was unter "Arbeitsförderung" stehen... hmm.. habe aber nur das gefunden "§ 82 Förderung besonderer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.." und dazu zähle ich wohl nicht :D

Irgendwie klingt das nicht sooo positiv mit der Reha, zumindest nicht bei dem Beispiel mit der Frau.. Ich persönlich befürchte auch, dass die dann sagen, dass ich den Beruf noch 30 Jahren ausüben kann/soll und Tschüß.. Oo :icon_frown: Das ist für mich eine Horrorvorstellung. Das kann und werde ich nicht mehr machen -.-
 

Gaddezwerg

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@glorious

Wenn du in Beschäftigung bist und nicht von Arbeitslosigkeit bedroht, dann dürfte wohl nur das hier für dich in Frage kommen. Da muss der aktuelle AG aber mit im Boot sein.

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Weiterbildung/Foerdermoeglichkeiten/Beschaeftigtenfoerderung/index.htm

Programm WeGebAU


Im Fokus dieses Programms stehen ungelernte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Weiterbildung beschäftigter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist grundsätzlich Aufgabe der Unternehmen und Beschäftigten selbst.


Nach wie vor werden die Chancen und Risiken am Arbeitsmarkt aber entscheidend von der Qualifikation bestimmt. Gering qualifizierte und ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tragen das mit Abstand größte Arbeitsmarktrisiko, ihre Beteiligung an Weiterbildung ist dennoch gering. Die Förderung aus diesem Programm stellt daher eine Anschubfinanzierung für die Weiterbildung insbesondere in kleineren und mittleren Unternehmen dar.

Seit 2006 stehen zur Unterstützung der Qualifizierungsförderung von Beschäftigten im Rahmen eines speziellen Programms zusätzliche Mittel im Haushalt für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Verfügung.

Zielgruppe des Programms sind geringqualifizierte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Gefördert werden können Personen, die von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden.

Der Arbeitnehmerin/ dem Arbeitnehmer können die notwendigen Lehrgangskosten ganz oder teilweise erstattet werden. Darüber hinaus kann ein Zuschuss zu den zusätzlich entstehenden übrigen Weiterbildungskosten (z. B. Fahrkosten) gewährt werden. Kosten, die aufgrund des Beschäftigungsverhältnisses ohnehin anfallen (z.B. Fahrstrecken zur Arbeitsstätte, Kosten für Kinderbetreuung oder die Kosten für eine Zweitwohnung am Arbeitsort) können nicht erstattet werden.

Bei Beschäftigten in kleineren und mittleren Unternehmen übernehmen die Agenturen für Arbeit die Lehrgangskosten nur teilweise:
•bis zu 75% bei älteren Beschäftigten (§ 82 SGB III), bei denen die Schulungszeit zumindest teilweise in die übliche Arbeitszeit fällt (die verbleibenden Kosten sind vom Betrieb und/ oder der Arbeitnehmerin/ dem Arbeitnehmer zu tragen) und
•bis zu 50% in allen anderen Fällen, wenn der Arbeitgeber mindestens 50% der Lehrgangskosten trägt.

Eine volle Übernahme der Lehrgangskosten erfolgt unabhängig von der Betriebsgröße dann, wenn die Arbeitnehmerin/ der Arbeitnehmer keinen oder keinen verwertbaren Berufsabschluss hat und an einer Weiterbildung teilnimmt, die einen anerkannten Berufsabschluss vermittelt.

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten für die Förderung einen Bildungsgutschein. Damit können sie unter zugelassenen Weiterbildungsangeboten wählen. Auf die Ausstellung eines Bildungsgutscheins kann verzichtet werden, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmerin / Arbeitnehmer damit einverstanden sind.
 

Doppeloma

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Hallo glorious,

klinke mich mal über deinen ersten Beitrag hier mit ein, es gab ja schon einige interessante Antworten für dich.

Vielleicht wäre noch interessant wenn du uns dein Alter mitteilen magst, das ist nicht ganz unbedeutend für die Entscheidungen der Leistungsträger dir überhaupt eine Fortbildung bezahlen zu wollen.

Bin noch Vollzeit berufstätig in der Altenpflege und würde gerne aufgrund vieler Probleme (gesundheitliche etc., die ich aber erst Mal bei der Agentur für Arbeit nicht erwähnen möchte, um keine Probleme zu bekommen) mich langsam aus dem Beruf zurück ziehen.

So wird das aber leider nicht funktionieren, denn wie dir schon erklärt wurde dürfte in deinem falle bereits die DRV für medizinische und auch berufliche Reha zuständig sein.
Dann übernimmt das die AfA überhaupt nicht mehr, es sei denn es würde (vielleicht) über deinen AG eine Möglichkeit bestehen, dich dann mit der zusätzlichen Ausbildung auch passend weiter zu beschäftigen.

Habe eine Weiterbildung gefunden (die AfA unterstützt den Bildungsträger mit einem Bildungsgutschein) für Pflegesachverständigen / Pflegeberater die mich wirklich sehr anspricht, diese wäre berufsbegleitend. Würde es natürlich dann noch so lange mit der Altenpflege durchziehen und meinen Stellenumfang reduzieren.

Hier hast du schon eine völlig falsche Planung, man sollte niemals eigenmächtig den Verdienst reduzieren, gerade dann nicht wenn es absehbar gesundheitliche Probleme geben könnte.
Ich glaube nicht, dass die AfA dann auch ALGI zahlen wird, wenn du diese Ausbildung wirklich machen könntest ... das gibt es auf jeden Fall nur für Arbeitslose ...

Ich kann mich nur anschließen und dir raten zunächst mal eine medizinische Reha bei der DRV zu beantragen, denn es genügt nicht ganz nur selber zu beschließen, dass man gerne "kürzer treten" und auch das Berufsfeld verändern möchte. :icon_evil:

Solche Fortbildungen werden in der Regel überhaupt nur als LTA bewilligt und bezahlt, wenn man die bisherige Tätigkeit nach Ansicht der DRV (also einer Reha-Klinik) besser nicht weiter ausüben sollte.
Bis dahin solltest du auf keinen Fall deine Stunden und damit dein Einkommen "freiwillig" reduzieren, denn dadurch bekommst du dann auch weniger bei erforderlichen Lohnersatzleistungen gezahlt.

Sei es Übergangsgeld (während einer Reha) oder Krankengeld, wenn es doch mal nötig ist ... das wird ja alles aus dem letzten Einkommen berechnet.

Muss ich der Arbeitsagentur offene Stellen vorweisen, sprich dass ich später Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe, auch wenn ich NICHT arbeitssuchend bin und die Weiterbildung berufsbegleitend durchführe?

Ich denke nicht, dass die AfA bei dir überhaupt zuständig ist dafür ... was an Stellen offen wäre wenn du beginnst muss ja nicht mehr offen sein wenn du fertig bist ... auch hier wird bei der Einstellung dann dein Lebensalter mitspielen, man erwartet (besonders) von älteren Bewerbern dann auch entsprechende Berufserfahrung, die du auf dem neuen Gebiet aber noch nicht mitbringen kannst.

Ist das richtig, wenn ich doch (was ich erst Mal nicht vor habe...) gesundheitliche Gründe -psychische?- benenne um aus der Altenpflege auszusteigen, dass man mir Weiterbildungen in sozialen Bereichen verwehrt?

Das ist zumindest als wahrscheinlich anzusehen, denn ohne gesundheitliche Gründe wird man dir gar keine berufliche Veränderung bezahlen wollen, wozu denn, du hast doch Arbeit ... ?
Also wird auch geprüft welche gesundheitlichen Probleme es gibt und ob die gewünschte / mögliche Weiterbildung überhaupt als passend anzusehen ist ...

Ist das richtig, wenn gesundheitliche Einschränkungen/Krankheiten egal welcher Form vorliegen, sei es psychischer/physischer Herkunft, dass die RVA ("Teilhabe am Arbeitsleben") für die Betroffenen zuständig ist und nicht mehr AfA?

Das ist sogar sehr wahrscheinlich, dabei geht es nicht um die konkrete Art der Gesundheitsprobleme sondern um die Dauer der bisherigen versicherungspflichtigen Beschäftigungszeiten, da geht die Verantwortung für Reha-Maßnahmen aller Art nach einer längeren Zeit generell auf die Rentenkasse über.

Du schreibst etwas weiter, dass eine recht junge Bekannte eine Fortbildung über die AfA bekommen hat, obwohl sie noch kaum Berufstätig war ... das ist aber (vermutlich) der Grund dafür, dass die AfA (noch) dafür zuständig ist.

@Schlaraffenland hat geschrieben ...

Du kannst auch direkt aus dem Job heraus eine medizinische Reha antreten. Während meiner Reha habe ich eine Frau kennengelernt, die war in meiner Klinik auf Reha. Ich glaube, einen Tag vor Beginn der Reha hatte sie noch gearbeitet. Und nach Ende der Reha (Dauer bei ihr nur 3 Wochen) musste sie direkt am nächsten Tag wieder zur Arbeit. Darüber war sie aber nicht erfreut, weil sie sich immer noch krank fühlte.

Das ist vollkommen richtig, so ist es der DRV auch am "liebsten", das sind die "Braven" die unbedingt ihre Erwerbsfähigkeit erhalten wollen, die werden in den Rehas auch meist besonders nett behandelt (meine Erfahrung aus der Reha die ich auf Wunsch der KK machen musste), früher hatte man mal Anspruch auf wenigstens einen Erholungstag nach einer Reha ...

Wurde inzwischen gestrichen aber der AG soll Urlaub geben wenn man das wünscht, damit man nicht sofort am nächsten Tag zur Arbeit muss ...

Wenn man sich krank fühlt sollte man zum Arzt gehen und sich AU schreiben lassen, ist man aber ohne AU in die Reha gekommen, wird man auch (in der Regel) als Arbeits-Fähig entlassen.

Sonst wäre das ja ein schlechtes Reha-Ergebnis, die DRV will schließlich Erfolge sehen ...

Trotzdem kann man Glück haben, dass man dort mit der Feststellung "letzte Tätigkeit geht nicht mehr und wir empfehlen eine LTA zu beantragen" raus geht ... das bedeutet aber auch noch nicht, dass man auch eine sinnvolle Weiterbildung bekommen wird ...

Die Wunschrichtung wird es selten sein ... aber dazu mehr wenn du mehr davon verstanden hast wie das so läuft in der Realität ...
Mit Arbeitsvermittlern der AfA spricht man generell nicht über gesundheitliche Probleme, die werden deinen Antrag auch nur an die DRV weiter reichen, wenn sie nicht für dich zuständig sind ...

MfG Doppeloma
 

glorious

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@glorious

Wenn du in Beschäftigung bist und nicht von Arbeitslosigkeit bedroht, dann dürfte wohl nur das hier für dich in Frage kommen. Da muss der aktuelle AG aber mit im Boot sein.

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Weiterbildung/Foerdermoeglichkeiten/Beschaeftigtenfoerderung/index.htm

ich danke Dir vielmals, davon habe ich noch gar nichts gelesen bis heute und habe mich schon
gefreut.
Ich glaube jedoch, dass das nicht für mich geeignet ist, da ich erst 39 Jahre alt bin und mein AG würde mich nicht freistellen, geschweige denn 50% der Weiterbildungskosten / Förderungskosten übernehmen.
Dort heißt es nur, sehr sehr viel arbeiten für sehr wenig Geld :icon_mrgreen:

Danke schön für Deine Hilfe
 

glorious

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Hallo liebe Doppeloma
Vielen vielen Dank, ich freue mich über neue Ratschläge. Heute nach den neuen Infos, bin ich jetzt ganz überfordert und weiß jetzt auch nicht wo mir der Kopf steht :icon_mrgreen:

Ich bin 39 Jahre alt

bei der medizinischen Reha habe ich Angst nicht ernst genommen zu werden..aber da werde ich wohl nicht drum herum kommen müssen. Wenn ich es recht verstanden habe, versuchen die Herrschaften dort alles um einen fit zu bekommen, damit man wieder in seinen Beruf arbeiten gehen kann. Nicht falsch verstehen, ich möchte weiter arbeiten (auch Vollzeit) aber NICHT mehr in der Pflege. Wie soll ich das nur denen begreiflich machen, dass das nicht mehr geht, dass ich das nicht mehr kann... Bin damit überfordert...


Hier hast du schon eine völlig falsche Planung, man sollte niemals eigenmächtig den Verdienst reduzieren, gerade dann nicht wenn es absehbar gesundheitliche Probleme geben könnte.
Ich glaube nicht, dass die AfA dann auch ALGI zahlen wird, wenn du diese Ausbildung wirklich machen könntest ... das gibt es auf jeden Fall nur für Arbeitslose .
..

]Ja Du hast vollkommen Recht, ich habe blöd gedacht. Also wenn ich arbeitssuchend wäre, und ALGI empfangen würde, dann hätte ich bessere Chance habe ich langsam das Gefühl ?!


Ich möchte gerne "nur" eine neue Tätigkeit in der gleichen Branche erlernen, nicht weniger arbeiten :icon_surprised::wink:

man erwartet (besonders) von älteren Bewerbern dann auch entsprechende Berufserfahrung, die du auf dem neuen Gebiet aber noch nicht mitbringen kannst.

Meine Nichte sollte genügend offene Stellen für Ihre Weiterbildung vorweisen, um nach der Weiterbildung auch eingestellt zu werden. Auf dem neuen Gebiet könnte ich höchstens meine Erfahrungen und meine Kenntnisse mit einbeziehen.

Du schreibst etwas weiter, dass eine recht junge Bekannte eine Fortbildung über die AfA bekommen hat, obwohl sie noch kaum Berufstätig war ... das ist aber (vermutlich) der Grund dafür, dass die AfA (noch) dafür zuständig ist.

Genau, nach der Ausbildung direkt kündigen lassen, ALGI Meldung mit Aussicht auf eine Weiterbildung die auch sofort unterstützt worden ist. Sie teilte dem SB mit, dass die Ausbildung "nicht Ihr Ding war" und "Sie weiter im Leben kommen möchte" und die Ausbildung einfach nur "so" gemacht hat etc. Sie ist Einzelhandelskauffrau. Jetzt kann sie sich entscheiden, was Sie nun für eine Umschulung bzw. Weiterbildung macht.

Das ist vollkommen richtig, so ist es der DRV auch am "liebsten", das sind die "Braven" die unbedingt ihre Erwerbsfähigkeit erhalten wollen, die werden in den Rehas auch meist besonders nett behandelt (meine Erfahrung aus der Reha die ich auf Wunsch der KK machen musste), früher hatte man mal Anspruch auf wenigstens einen Erholungstag nach einer Reha ...
Trotzdem kann man Glück haben, dass man dort mit der Feststellung "letzte Tätigkeit geht nicht mehr und wir empfehlen eine LTA zu beantragen" raus geht ... das bedeutet aber auch noch nicht, dass man auch eine sinnvolle Weiterbildung bekommen wird ...
Die Wunschrichtung wird es selten sein ... aber dazu mehr wenn du mehr davon verstanden hast wie das so läuft in der Realität ...
Mit Arbeitsvermittlern der AfA spricht man generell nicht über gesundheitliche Probleme, die werden deinen Antrag auch nur an die DRV weiter reichen, wenn sie nicht für dich zuständig sind ...


Oh man, wenn ich das lese, bekomme ich eine Gänsehaut. Da vergeht ja einem Alles :icon_mrgreen: dann am besten selbst zusehen wie man zu seinem neuen Traumberuf kommt, bevor man wieder in einem neuen "Alb"Traum Beruf landet, nur Schade, habe keine finanziellen Möglichkeiten und neben meiner Vollzeitstelle kann ich berufsbegleitend eine Weiterbildung auch nicht machen. Ich weiß nicht was ich machen soll :icon_eek:

Vielen Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag und Deine Hilfe :)
 
G

Gast1

Gast
glorious, selbst wenn Du arbeitslos wärst und ALG I beziehen würdest, wäre noch lange nicht sichergestellt, dass Du überhaupt irgendeine Weiterbildung von der AfA bewilligt bekommen würdest. Denn derartige Leistungen der AfA sind so genannte Kann-Leistungen, das bedeutet, dass Du auf sie keinen Rechtsanspruch hast.

Denkbarer wäre im Falle Deiner Arbeitslosigkeit, dass die AfA Dir einfach Vermittlungsvorschläge für den bisherigen Beruf zuschickt, und zwar unter Androhung von Geldkürzungen (Sperrzeiten), falls Du Du das Zustandekommen der angebotenen Beschäftigungsverhältnisse vereitelst. Außerdem wäre es nicht unwahrscheinlich, dass die AfA Dich in Bewerbungskurse steckt, die mitunter auch mehrere Monate dauern können.

Weniger problematisch in dieser Hinsicht wäre eine Arbeitslosigkeit in Deinem Fall, falls Du davor 1. eine medizinische Reha absolviert hättest, 2. im Entlassungsbericht der Reha-Klink steht, dass Du in Deinem aktuellen Beruf nicht mehr Vollzeit arbeiten kannst, und dass die Rentenversicherung die Gewährung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben prüfen soll. Wenn Du diese Information der AfA mitteilst, könnte es passieren, dass die AfA Dir nicht Vermittlungsvorschläge für Deinen aktuellen Beruf zuschickt und Dich nicht in Bewerbungsmaßnahmen steckt. Aber selbst das ist nicht gewiss.

Dir bleibt meiner Meinung nach nur die Möglichkeit eine Weiterbildung in einem anderen Bereich Deines Berufsfeldes finanziert zu bekommen (und zwar über die Rentenversicherung), wenn Du eine medizinische Reha absolvierst.
 

glorious

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glorious, selbst wenn Du arbeitslos wärst und ALG I beziehen würdest, wäre noch lange nicht sichergestellt, dass Du überhaupt irgendeine Weiterbildung von der AfA bewilligt bekommen würdest. Denn derartige Leistungen der AfA sind so genannte Kann-Leistungen, das bedeutet, dass Du auf sie keinen Rechtsanspruch hast.

Denkbarer wäre im Falle Deiner Arbeitslosigkeit, dass die AfA Dir einfach Vermittlungsvorschläge für den bisherigen Beruf zuschickt, und zwar unter Androhung von Geldkürzungen (Sperrzeiten), falls Du Du das Zustandekommen der angebotenen Beschäftigungsverhältnisse vereitelst. Außerdem wäre es nicht unwahrscheinlich, dass die AfA Dich in Bewerbungskurse steckt, die mitunter auch mehrere Monate dauern können.

Weniger problematisch in dieser Hinsicht wäre eine Arbeitslosigkeit in Deinem Fall, falls Du davor 1. eine medizinische Reha absolviert hättest, 2. im Entlassungsbericht der Reha-Klink steht, dass Du in Deinem aktuellen Beruf nicht mehr Vollzeit arbeiten kannst, und dass die Rentenversicherung die Gewährung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben prüfen soll. Wenn Du diese Information der AfA mitteilst, könnte es passieren, dass die AfA Dir nicht Vermittlungsvorschläge für Deinen aktuellen Beruf zuschickt und Dich nicht in Bewerbungsmaßnahmen steckt. Aber selbst das ist nicht gewiss.

Dir bleibt meiner Meinung nach nur die Möglichkeit eine Weiterbildung in einem anderen Bereich Deines Berufsfeldes finanziert zu bekommen (und zwar über die Rentenversicherung), wenn Du eine medizinische Reha absolvierst.

vollkommen richtig, gerade in der Altenpflege wird ja immer wieder gesucht Oo Fachkräftemangel und bla :icon_mrgreen:

Dann werde ich mich an die Sache mit der medizinischen Reha dran machen. Ist es sinnvoll die Anträge selbst auszufüllen oder ist besser da eine Stelle aufzusuchen?

VIELEN DANK FÜR ALLES!:redface:
 

Doppeloma

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Hallo glorious,


Dann werde ich mich an die Sache mit der medizinischen Reha dran machen. Ist es sinnvoll die Anträge selbst auszufüllen oder ist besser da eine Stelle aufzusuchen?

Bitte keine Vollzitate übernehmen, es genügen die Teile, auf die du antworten möchtest ...


Du brauchst keine bestimmte Stelle für den Antrag, du brauchst eher wenigstens einen guten Arzt, der die Notwendigkeit einer med. Reha bestätigen kann und dich bei der Antragstellung unterstützt.


Der sollte dich auch zu einer geeigneten Reha-Klinik beraten können, denn du hast ein Klinik-Wahlrecht, jedenfalls wenn es um eine Klinik geht die mit der DRV zusammen arbeitet und dort abrechnen kann.


Deutsche Rentenversicherung - Rehatipps - Reha-Antrag - An wen soll ich mich wenden?


Im Antrag wird man darauf nicht hingewiesen aber du solltest hier wirklich "wählerisch" sein, man kann auch mal die Homepage verschiedener Reha-Kliniken aufrufen und dort direkt nachfragen, dann schreibst du auf einen Extra-Zettel wo du hin möchtest (möglichst auch einen Ausweich angeben) und "tackerst" das am Antrag mit an..


Lass dich nicht von längeren Wartezeiten auf eine Aufnahme schrecken, das sind in der Regel die besseren Reha-Kliniken, wo man sofort ein Bett für dich hätte ist eher "Vorsicht" geboten. ;-)))


Es gab mal eine Liste bei der DRV, die finde ich gerade nicht, es ist auf jeden Fall besser das mit einem Arzt zusammen zu machen, in der DRV-Beratung wird man dich lieber dort hin "empfehlen" wo die Betten schlechter belegt sind.


Den Antrag kannst du auch selbst herunter laden und selbst ausfüllen, manchmal haben auch Ärzte die Formulare in der Praxis, du siehst schon, ohne ärztliche Unterstützung kommst du damit auch nicht weit.


Der Arzt kann den Antrag selbst an die DRV weiter leiten (hat jedenfalls unsere Hausärztin schon gemacht) oder du schickst das einfach alles per Übergabe-Einschreiben dort hin ... auch die persönliche Abgabe in einer DRV-Beratungsstelle ist möglich.


Denn ALLE solche Maßnahmen sollen nur dafür gut sein eine Erwerbsminderung aus rein gesundheitlichen Gründen zu verhüten, die mit einer EM-Rente enden könnte aber ich denke mal das kann auch noch gar nicht dein eigener Wunsch sein.


Ansonsten ist eine berufliche Veränderung tatsächlich nur möglich, wenn man sich das auch selbst finanzieren kann, da wird Niemand sonst die Kosten für übernehmen (müssen).


Deine Nichte hatte da (vermutlich) sehr großes Glück mit ihrer AfA-SB, denn die falsche Berufswahl ist eher kein wirklicher Anlass, dass staatliche Stellen eine Umschulung bezahlen möchten.


Vielleicht waren ja auch noch Teilnehmer nötig, um einem Maßnahmeträger / Bildungsinstitut die "Lebensberechtigung" aufrecht zu erhalten, da weiß man oft nicht (mehr), was so hinter den Kulissen abläuft.
Zu Viele verdienen inzwischen auch sehr gut an den diversen Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen und bekommen dafür noch Geld aus dem EU-Topf, das möchte man sich ja auch nicht entgehen lassen.


Ob die so Ausgebildeten später auch Arbeit finden werden damit, ist meist eher "zweitrangig" ...


Ich weiß ja nicht in welchen Bereichen du dann arbeiten könntest mit deiner gewünschten Weiterbildung, ob es da Möglichkeiten für einen "Quer-Einstieg" (auf Grund deiner bisherigen Berufserfahrungen) bei einem potenziellen AG geben könnte ... der dich dann vielleicht auf eigene Kosten weiterbildet ???


Ich kann dich schon verstehen aber so "einfach" wie du dir das vorstellst kann man nicht die "beruflichen Pferde" wechseln ... jedenfalls nicht wenn man sich das privat nicht finanzieren kann.


MfG Doppeloma
 

glorious

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hallo liebe Doppeloma,
sorry wegen den Zitaten, ich komme hier noch nicht so klar mit den Funktionen, eben wollte ich nur auf bestimmte Sachen eingehen und es kam die Fehlermeldung "Du musst mehr als 3 Zeichen eingeben...." als ich den Text versenden wollte, dabei habe ich die ganze Seite vollgeschrieben ?!

Ich habe eine super nette Ärztin, bei der bin ich nur nicht sooo lange in Behandlung, bin auch kein großer Arztgänger. Ich hätte öfters hingehen sollen vielleicht? Ich hoffe dass sich das nicht negativ auf die Beurteilung bei RVA auswirkt wenn nicht so mega viele Befunde vorliegen, bin aber schon länger in Behandlung beim Neurologen.
Bei den Anträgen habe ich gesehen, dass eine Selbsteinschätzung auszufüllen ist.
Ich hoffe dass meine HÄ erfahren ist darin.
Danke für die weiteren Tipps bzgl. Reha Tipps Wahl usw. Ich werde diese beherzigen und darauf achten.

Ich würde gerne weiter in der gleichen Branche bleiben, dachte so an Pflegeberater, Pflegesachverständiger... mir gefallen die beratenden Tätigkeiten sehr

Nach meiner Erfahrung, sind bis jetzt bei keinem AG wo ich war, die Mitarbeiter auf Kosten des AG geschult worden, keiner wo ich mich jetzt entsinnen konnte. Die meisten haben die Weiterbildungen selbst bezahlt, interne Fortbildungen wurden übernommen. Einfach keine Chance. Auch aktuell werden immer viele Azubis eingestellt, aber niemand weiter ausgebildet.

Vielen Vielen Dank
 

glorious

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Guten Abend :biggrin:
so leider noch eine Frage... muss man wirklich in diese medizinische Reha rein, kann man nicht sofort in die berufliche?
Kann nicht ein Antrag auf diese gestellt werden?
Ich meine die Anträge sind doch online verfügbar, warum überhaupt? Wenn ich darüber eh nicht zu entscheiden habe, sondern die DRV ob ich überhaupt die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt bekomme
Das verstehe ich irgendwie alles nicht...

Im Internet habe ich noch andere Beiträge gefunden und einige Erfahrene haben geschrieben, dass Sie selbst den Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt haben, das verstehe ich irgendwie nicht, dachte darüber entscheidet die DRV

habe so viel darüber gelesen und bei DRV liest sich alles so negativ, wie Menschen 2.Klasse nur weil sie krank sind ... ah ich weiß nicht :(
GLG
 
G

Gast1

Gast
Moin glorious,

Guten Abend :biggrin:
so leider noch eine Frage... muss man wirklich in diese medizinische Reha rein, kann man nicht sofort in die berufliche

Ich vermute, wenn Du gleich einen Antrag auf berufliche Reha (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben [LTA]) stellst, dann deutet die DRV Deinen Antrag um in einen Antrag auf medizinische Reha.

Im Internet habe ich noch andere Beiträge gefunden und einige Erfahrene haben geschrieben, dass Sie selbst den Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt haben, das verstehe ich irgendwie nicht, dachte darüber entscheidet die DRV
Bei mir war es so: In der Reha-Klinik, also während der med. Reha, empfahl mir ein dort Angestellter, ich möge einen Antrag auf LTA stellen, schon während meines Aufenthalts in der Reha-Klinik. Das habe ich dann auch getan.

habe so viel darüber gelesen und bei DRV liest sich alles so negativ, wie Menschen 2.Klasse nur weil sie krank sind ... ah ich weiß nicht :(
Gegenüber der DRV muss man schon etwas bis ziemlich hartnäckig sein. Dies tat ich, indem ich 2 Mal Widerspruch gegen die Entscheidungen der DRV eingelegt hatte, weil mir 2 unterschiedliche Leistungen der DRV von ihr zunächst verweigert wurden. Aber meinen Reha-Klinikaufenthalt, den hat die DRV sofort bewilligt. Andere Leute ziehen aber auch vors Sozialgericht, weil die DRV ihnen gewisse Leistungen nicht bewilligen wollen.
 

glorious

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Guten Morgen,
verstehe, die wandeln dann einfach was um? Dürfen die denn einfach Verträge umwandeln??
Das gibt es doch gar nicht...
Ich dachte mir die medizinische Reha zu sparen, schließlich ist diese auch mit Fehlzeiten beim AG verbunden und direkt in die berufliche zu gehen, damit das ganze "schneller" von statten geht.
Voraussetzungen habe ich wohl auch erfüllt und mehr als 15 Jahre an Versicherungsbeiträgen gezahlt ...


Dankeeee :)
 
G

Gast1

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glorious, ich bin mir nicht sicher, ob die DRV einen Antrag auf LTA in Deinem Fall in einen Antrag auf med. Reha umdeuten würde, aber ich kann mir das gut vorstellen.

Weil in anderen Fallonstellationen macht die DRV das auch so mit der Umdeutung von Anträgen.

Vielleicht sollte sich @Doppeloma zu diesem Sachverhalt noch äußern um meine Annahme zu bestätigen, oder auch nicht.
 

glorious

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glorious, ich bin mir nicht sicher, ob die DRV einen Antrag auf LTA in Deinem Fall in einen Antrag auf med. Reha umdeuten würde, aber ich kann mir das gut vorstellen.

Weil in anderen Fallonstellationen macht die DRV das auch so mit der Umdeutung von Anträgen.

Vielleicht sollte sich @Doppeloma zu diesem Sachverhalt noch äußern um meine Annahme zu bestätigen, oder auch nicht.

Schlaraffenland, nein nein alles gut, ihr habt mehr Erfahrung damit und wenn es solche Fälle schon gab, dann wird es wohl so sein, für mich nur einfach unverständlich ^^
LG und danke
 

glorious

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@glorius
Unter bestimmten Umständen ist eine Weiterquailfizierung durch die AfA bei bestehendem Arbeitsverhältnis möglich. Nennt Sich WeGeBau Programm. Ich hab' dir den Link zum Flyer mal gesucht:

https://www.arbeitsagentur.de/web/w...tei/mdaw/mtaw/~edisp/l6019022dstbai395207.pdf

richtig, das wäre super gewesen, da ich aber 39 Jahre alt bin, müsste der AG 50% der Kosten übernehmen etc. und das wird er auf keinen Fall machen, wir arbeiten jetzt schon für wenig Lohn, und immer viel Arbeit. Dieser Mensch ist einfach zu geizig.
 

Dark Vampire

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ich würde die med. reha machen an deiner Stelle und dann eben die berufliche wenn sie befüwortet wird, bei mir das so einwandfrei.Nur dass ich eben keine berufliche Reha mehr machen kann aus gesundheitlichen Gründen (wurde durch eine erneute Reha festgestellt und entsprach auch meinem Befinden)
 

glorious

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hallo Dark, alles klar, vielen lieben Dank. Wenn diese LTA DANN abgelehnt werden sollte, muss ich Widerspruch einlegen...
(ich sortiere mich gerade ^^)
 
G

Gast1

Gast
glorius, jupp, oftmals ist gegenüber der DRV der Widerspruch notwendig. Denn die DRV will und muss Geld einsparen. Also nicht verzweifeln, falls Dein Antrag auf med. Reha bzw. vielleicht später LTA erstmal von der DRV abgelehnt wird.
 

glorious

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glorius, jupp, oftmals ist gegenüber der DRV der Widerspruch notwendig. Denn die DRV will und muss Geld einsparen. Also nicht verzweifeln, falls Dein Antrag auf med. Reha bzw. vielleicht später LTA erstmal von der DRV abgelehnt wird.

hehe, dann sollen die sich das Geld für med. Reha einsparen und mich weiter schicken zur LTA :D

habe dennoch einen Termin bei der AfA zugeschickt bekommen, zu Beratung.
Nächste Woche ist meine HÄ wieder da und werde mit ihr bezüglich der Reha sprechen und berichte dann mal wieder.
Danke und bis bald.
 

glorious

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guten Morgen liebe Community,
ich habe den Antrag auf medizinische Reha gestellt und natürlich sofort eine Absage für die Reha erhalten.

Es war schon sehr seltsam , dass die DRV sich nur die Unterlagen meiner HÄ angeschaut hat und die der Fachärzte gar nicht?!
Was soll das? Ich sollte in einen der Bögen doch extra meine anderen behandelten Ärzte angeben.

Ich habe Widerspruch eingelegt und jetzt kamen zwei Bögen, 1 für meinen HÄ und einer für meinen Neurologen.. Ich bin skeptisch mit meiner HÄ, die hat mich nur krank geschrieben, beschreiben kann sie aber die nötigen Sachen wohl kaum..

LG
 
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