Berufsausbildungsbeihilfe zurückzahlen, wegen Fehlzeiten aus "diversen" Gründen ??? (1 Betrachter)

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G

Gelöschtes Mitglied 62411

Gast
Hallo liebe Community
(ich hoffe ich bin hier richtig :icon_mrgreen: )
kurz zu meiner Situation.

Mitte letzten Jahren bis Ende Januar bin ich in einer Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) geschickt worden.
(Nachdem mein Berater mir versprach, das in dieser Maßnahme Lehrkräft sein werden, die mir helfen weiter zukommen.
Soviel dazu: Er hat gelogen !!! und es waren vergeudete Monate. Alleine habe ich viel schneller etwas gefunden.)

Aber nun zu meiner eigentlichen Frage:
In meiner Zeit in dieser BvB habe ich statt meinem Arbeitslosengeld 1 die sogenannte Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.
Ich bin mir nicht sicher ob dies Automatisch passiert ist oder ich eine Unterschrift geleistet habe. (Ich finde nichts in meinen Dokumenten.)
Jedenfalls bin ich davon ausgegangen das ich weiterhin mein Arbeitslosengeld 1 bekomme.
Wegen des Sturms und anderen zwischenfällen bin ich an manchen Tagen nicht bei dieser Maßnahme erschienen.

Nun habe ich von der Bundesagentur für Arbeit zwei Zettel vorliegen in dem ich ihnen die Fehltage zurück zahlen soll.
Auf dem einen Zettel steht drauf, dass der Betrag in voller Höhe gegen meine Ansprüche aufgerechner wird. Hier stehen keine Konto angaben und es sind Daten vom letzten Jahr angegeben.
Auf dem anderen soll ich ihnen den Betrag auf ein Konto Überweisen. Hier stehen Daten von diesem Jahr.
Es geht um zwei verschiedene Beträge.
Paragraphen die angegeben wurden sind:
48Abs1.1Satz2Nr.4SGB X
50Abs.1SGB X
51SGB I
leider will oder kann ich unsere Paragraphen nicht vollständig versethen :icon_neutral:

Es stört mich, dass ich davon nichts wusste! Natürlich schützt unwissenheit nicht.
Ich hätte aber auch (salopp gesagt), einfach zuhause bleiben und von meinem Arbeitsloengeld 1 leben können, dann hätte ich das Theater jetzte nicht. :censored:

Noch zwei kleine fragen zum Ende die mir beim schreiben eingefallen sind:
Als ich eine Telefonische Mitteilung machen wollte das mein Auto nicht anspringt und ich mit Bus und Bahn viel zu spät ankommen würde, hieß es, ich solle doch zum Arzt gehen und mir ein Attest holen. Ist das überhaupt erlaubt?
Hätte ich auch beim Sturm hinfahren müssen? Bei uns ist es sehr bewaldet und die Bäume sind auch noch an den nächsten Tagen umgefallen.

Hoffe, ich bin hier wie schon geschrieben richtig und jemand kann mich helfen, dass alles genauer zu verstehen.
(Bitte finde die Rechtschreibfehler für mich!)
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,
Ich bin mir nicht sicher ob dies Automatisch passiert ist oder ich eine Unterschrift geleistet habe. (Ich finde nichts in meinen Dokumenten.)
Solange ich das nicht konkret schwarz auf weiss hätte, wäre ich auch nur am Rätselraten. Deshalb würde ich umgehend schriftlich und nachweisbar alle diesbezüglichen von mir unterzeichneten Dokumente als Duplikate anfordern, die deren Begehr bestätigen. Mit kurzer Fristsetzung.

Die Unterlagen müssten ja irgendwo bei denen auf Halde liegen, wenn sie sich darauf berufen:icon_pause:

P.S.: schau auch mal in deinem Vertrag nach, ob da irgendwo irgendwas von "Schadenersatz" steht. Oder lade den Vertrag zum Drüberschauen mal hoch.
 

Doppeloma

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Hallo RotesKaninchen, :welcome:

In meiner Zeit in dieser BvB habe ich statt meinem Arbeitslosengeld 1 die sogenannte Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.
Ich bin mir nicht sicher ob dies Automatisch passiert ist oder ich eine Unterschrift geleistet habe. (Ich finde nichts in meinen Dokumenten.)
Kann ich mir kaum vorstellen, dass da was "automatisch" passiert ist und du davon NIX bemerkt und NIX dafür unterschrieben hast ... :icon_evil:

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) - Bundesagentur fur Arbeit

Dazu sollte es also mit Sicherheit mehr als ein Papier in deinen Unterlagen geben ...

Jedenfalls bin ich davon ausgegangen das ich weiterhin mein Arbeitslosengeld 1 bekomme.
Wegen des Sturms und anderen zwischenfällen bin ich an manchen Tagen nicht bei dieser Maßnahme erschienen.
Das klingt ja auch nicht unbedingt danach, dass du deine Maßnahme / Weiterbildung besonders ernst genommen hast, jedenfalls "gehe ich davon jetzt mal aus" ...
Man bekommt doch mehr als ein Schriftstück dazu, wenn eine andere Leistung bewilligt wird und weiß in der Regel auch welche Leistung man nun bezieht ...

Zumal keine Behörde was zahlt ohne vorher einen Antrag dafür zu erhalten. :icon_evil:

Nun habe ich von der Bundesagentur für Arbeit zwei Zettel vorliegen in dem ich ihnen die Fehltage zurück zahlen soll.
Auf dem einen Zettel steht drauf, dass der Betrag in voller Höhe gegen meine Ansprüche aufgerechner wird. Hier stehen keine Konto angaben und es sind Daten vom letzten Jahr angegeben.
Das sind vermutlich amtliche Bescheide und nicht irgendwelche "Zettel".
Eine "Aufrechnung" erfolgt, wenn man statt dessen eine andere Leistung (z.B. ALGI) bekommen hätte in dieser Zeit und dann ist dieser Anspruch damit (teilweise oder ganz) als verbraucht anzusehen.

Da kann ich mich nur anschließen, dass du diese Bescheide mal (gut anonymisiert) hier hochladen solltest, damit man dir dazu eventuell brauchbare Antworten geben könnte.

Unsere Glaskugeln sind auch gerade witterungsgeschädigt ... :glaskugel:

Auf dem anderen soll ich ihnen den Betrag auf ein Konto Überweisen. Hier stehen Daten von diesem Jahr.
Es geht um zwei verschiedene Beträge.
Dito, es muss ja dabei stehen woraus sich diese Beträge ergeben ...

Paragraphen die angegeben wurden sind:
48Abs1.1Satz2Nr.4SGB X
§ 48 SGB X hebt unter anderem Bescheide (auch teilweise) auf, z.B. wenn man Mitwirkungspflichten versäumt hat ... (unentschuldigtes Fehlen ?) ...

§§ 50 SGB X Erstattung zu Unrecht erbrachter Leistungen

§§ 51 SGB I Aufrechnung

leider will oder kann ich unsere Paragraphen nicht vollständig versethen
Es liegt wohl eher daran, dass du gar nicht "willst", auch wenn Einiges tatsächlich sehr schwer zu verstehen ist, in den Gesetzen ...

Es stört mich, dass ich davon nichts wusste! Natürlich schützt unwissenheit nicht.
Ich glaube uns hier stört es mehr, dass du nun "auf ein Wunder" wartest ...

Ich hätte aber auch (salopp gesagt), einfach zuhause bleiben und von meinem Arbeitsloengeld 1 leben können, dann hätte ich das Theater jetzte nicht.
Das können und möchten wir vermutlich nicht beurteilen ...

VOR solchen Bescheiden kommt üblicherweise erst noch eine "Anhörung" (§ 24 SGB X), damit man sich dazu äußern kann, warum es so war, wie es gewesen ist und vielleicht noch Jemand Verständnis dafür aufbringen könnte ... für deine "Unwissenheit" ...

Aber solche Post hast du (vermutlich) auch nie erhalten ?

Noch zwei kleine fragen zum Ende die mir beim schreiben eingefallen sind:
Als ich eine Telefonische Mitteilung machen wollte das mein Auto nicht anspringt und ich mit Bus und Bahn viel zu spät ankommen würde, hieß es, ich solle doch zum Arzt gehen und mir ein Attest holen. Ist das überhaupt erlaubt?
Die telefonische Mitteilung dazu, dass dein Auto nicht anspringt hast du ja vorgenommen, dass dir ein Arzt bescheinigt mit Bus und Bahn dann zu spät zu kommen, das glaube ich eher nicht ... :icon_hihi:

"Erlaubt" ist am Telefon ziemlich Alles, du kannst ja NICHTS davon beweisen ... was dir gesagt wurde ... man wollte dir wohl noch eine "Brücke bauen" (dass du dir eine AU besorgst für diesen Tag), aber man KANN auch noch zu spät irgendwo erscheinen, das ist immer noch besser, als gar nicht.

Hätte ich auch beim Sturm hinfahren müssen? Bei uns ist es sehr bewaldet und die Bäume sind auch noch an den nächsten Tagen umgefallen.
Solange (trotz Unwetter) noch öffentliche Verkehrsmittel gefahren sind, hätte man das wohl erwarten dürfen, wer einen Job hat kann auch nicht einfach zu Hause bleiben weil es mal stürmisch ist. :icon_evil:

Hoffe, ich bin hier wie schon geschrieben richtig und jemand kann mich helfen, dass alles genauer zu verstehen.
Ich weiß nicht ob du hier generell wirklich richtig bist und "dich" irgendwer wirklich helfen kann ... :sorry:

(Bitte finde die Rechtschreibfehler für mich!)
Lieber keine Signatur als so eine :doh:

MfG Doppeloma
 
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