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Berufliche Reha nach Medizinscher Reha,erfolgsausichten?

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markus70

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#1
Ich habe ende letzten Jahres eine medizinische Reha gemacht,bin arbeitsfähig entlassen worden und nun wieder krank.Es wurde schon nach der Reha ein Antrag auf Berufliche Reha gestellt was abgelehnt wurde,sammt wiederspruch.Jetzt bin ich wieder seid 3 monaten krank und habe einen neuen Antrag auf berufliche Reha gestellt.Wie gross kann ich mir wohl hoffnung machen das man mir hilft?Ich habe vorher in Gartenbau gearbeitet und musste zuletzt viel wechseln.
Ich würde gerne Umschulen weil ich in meinem alten job für mich keine Perspektive mehr sehe.
 
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#2
Hast du noch einen AG?
Was rät dir dein behandelnder Facharzt? Unterstützt er das?
 
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#4
dann versuche es einfach! Was anderes kannst du eh nicht machen. GGf. Widerspruch einlegen.
 
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#5
Das dauert immer was. Eine erste Ablehnung ist fast normal, wenn du nicht direkt vom Träger in die Reha geschickt wirst. Das kostet ja eine Menge Geld.

Einfach am Ball bleiben. Bei mir hat es innerhalb von einem Jahr nach 1. Antragstellung geklappt, einfach durch Beharren auf meine Position und dadurch, dass ich dem Amt die Alternativlosigkeit dargelegt habe.
 

markus70

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#6
Das dauert immer was. Eine erste Ablehnung ist fast normal, wenn du nicht direkt vom Träger in die Reha geschickt wirst. Das kostet ja eine Menge Geld.

Einfach am Ball bleiben. Bei mir hat es innerhalb von einem Jahr nach 1. Antragstellung geklappt, einfach durch Beharren auf meine Position und dadurch, dass ich dem Amt die Alternativlosigkeit dargelegt habe.
Danke für die Antwort,darf ich noch Fragen wie das bei Dir dann abgelaufen ist?Wie lange war die Bearbeitungszeit und hat man Dich geprüft?Machst Du eine Umschulung?
 
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#7
Lieber spät als gar nicht :cool:.

Ich wurde zweimal vom psychologischen Dienst begutachtet und auch getestet. Die Reha war ihnen natürlich zu teuer, deshalb wollte sie mich in andere Maßnahmen abschieben. Auf meine Beschwerde wurde der ärztliche Dienst eingeschaltet und innerhalb von einigen Wochen war ich zur Berufsfindung angemeldet. Jetzt mache ich eine Umschulung.
 

Doppeloma

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#8
Hallo markus70,

Es wurde schon nach der Reha ein Antrag auf Berufliche Reha gestellt was abgelehnt wurde,sammt Widerspruch.
Hast du dir den damaligen Reha-Bericht mal angefordert?
Der sollte einem deiner behandelnden Ärzte eigentlich vorliegen, lass dir doch mal eine Kopie geben.
Wurde dir in der med. Reha eine berufliche Reha-Maßnahme empfohlen?
Entsprechende Informationen darüber findest du z.B. auch im Klinikbericht.

Mit welcher Begründung wurde denn die berufliche Reha abgelehnt?

Waren es deine gesundheitlichen Probleme, die (damals) im Wege standen oder war die DRV der Ansicht, dass eine Umschulung überhaupt nicht notwendig sei :icon_kinn:

Diese Fragen zu klären (vor allem auch mit deinen Ärzten) kann sehr wichtig sein, damit es dieses Mal besser läuft.


MfG Doppeloma
 

gretl007

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#9
Hast Du direkt einen Antrag auf eine berufl. Reha gestellt?
Oder einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben?
Denn das wird ja immer gern von der DRV genehmigt und die Leute denken das damit automatisch eine Umschulung gemeint ist..
Das ist aber ein Trugschluss..
Es kann nämlich vielerlei bedeuten..
Guckst Du hier..




Teilhabe am Arbeitsleben umfaßt:

( §§ 33 - 38, 40 SGB IX)

insbesondere

•Leistungen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes, einschließlich Leistungen zur Beratung, Vermittlung, Trainingsmaßnahmen und Mobilitätshilfen (auch Teilzeitarbeitsplatzes; Kraftfahrzeughilfe, Integrationsfachdienste),
•Berufsvorbereitung, einschließlich der wegen einer Behinderung erforderlichen Grundausbildung,
•berufliche Anpassung und Weiterbildung, einschließlich eines dafür erforderlichen Schulabschlusses,
•berufliche Ausbildung incl. zeitlich nicht überwiegender schulischer Leistungen,
•Überbrückungsgeld,
•sonstiger Hilfen zur Förderung der teilhabe am Arbeitsleben , um eine angemessene Beschäftigung oder Tätigkeit zu ermöglichen oder zu erhalten,
•berufliche Eignung und/oder Arbeitserprobung
•Leistungen für notwendige Praktika,
•Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz,
•Kosten für Hilfsmittel, technische Arbeitshilfen,
•Kosten für Beschaffung oder Ausstattung und Erhaltung einer behinderungsgerechten Wohnung, vgl. Wohnungskosten,
•Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen,
•Leistungen an Arbeitgeber (§ 34 SGB IX),
u.a. für dauerhafte berufliche Eingliederung, Aus- oder Weiterbildung im Betrieb.



Checke das mal..

Gruß gretl
 
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