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Berücksichtigung Führerschein bei Anrechnung

Dhuljannah

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Hallo liebe Forengemeinde

Ich bin neu hier und bitte um Entschuldigung, dass ich direkt drauf los frage :)

Nach einigem Hin und Her beziehen wir aufstockend ALG2 von 342 Euro. Mein Mann ist voll berufstätig, ich habe seit Dezember kein eigenes Einkommen mehr. 2 Kinder sind auch noch an Bord.
Einige Monate haben wir vor uns hin gekrebst, bis es einfach nicht mehr ging und ich im Juni ALG2 beantragt habe.

Nun ist es so, dass mein Mann im Juli als Urlaubsvertretung in der Nachtschicht tätig ist und entsprechende Zuschläge erhält. Zudem erfolgt eventuell die Ausschüttung einer Leistungsprämie.

Dadurch steigt das Einkommen natürlich enorm, aber eben ausschließlich für Juli. Mein Mann möchte aber mit dem Geld seinen lang verlorenen Führerschein zurück erlangen. Er muss eine MPU durchlaufen und inklusive aller Bürokratiekosten und Psychostunden rechnen wir mit Kosten von 1200 Euro.
Eine Renovierung unserer Mietwohnung wäre auch langsam notwendig, das würden wir mit dem Rest abwickeln wollen.

Gibt es eine Möglichkeit, dies irgendwie Berücksichtigung finden zu lassen bei der Berechnung für die nächsten Monate? Meine Befürchtung ist, dass es dem Jobcenter herzlich egal sein wird, ob und wofür das Geld ausgegeben wurde...

Wir wollen weder den Staat betrügen noch sonstwas, nur halbwegs vernünftig leben. Zumal der Führerschein es meinem Mann erlauben würde, in Außenlagern seines Arbeitgebers eingesetzt zu werden, was zu regelmäßig höherem Einkommen führen könnte. Eventualitäten sind aber wahrscheinlich kein gutes Argument oder?

Für Tipps wäre ich sehr dankbar. Und sorry nochmal fürs mit-der-Tür-ins-Haus-Fallen....


Liebe Grüße
 

Caso

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Nun ist es so, dass mein Mann im Juli als Urlaubsvertretung in der Nachtschicht tätig ist und entsprechende Zuschläge erhält. Zudem erfolgt eventuell die Ausschüttung einer Leistungsprämie.
Dadurch steigt das Einkommen natürlich enorm, aber eben ausschließlich für Juli. Mein Mann möchte aber mit dem Geld seinen lang verlorenen Führerschein zurück erlangen. Er muss eine MPU durchlaufen und inklusive aller Bürokratiekosten und Psychostunden rechnen wir mit Kosten von 1200 Euro.
Eine Renovierung unserer Mietwohnung wäre auch langsam notwendig, das würden wir mit dem Rest abwickeln wollen.
Gibt es eine Möglichkeit, dies irgendwie Berücksichtigung finden zu lassen bei der Berechnung für die nächsten Monate? Meine Befürchtung ist, dass es dem Jobcenter herzlich egal sein wird, ob und wofür das Geld ausgegeben wurde...
Wir wollen weder den Staat betrügen noch sonstwas, nur halbwegs vernünftig leben. Zumal der Führerschein es meinem Mann erlauben würde, in Außenlagern seines Arbeitgebers eingesetzt zu werden, was zu regelmäßig höherem Einkommen führen könnte. Eventualitäten sind aber wahrscheinlich kein gutes Argument oder?
Das wird wohl leider nichts. Es ist Einkommen, es ist kein privilegiertes Einkommen und wird deswegen auf die Leistungen angerechnet.
Ihr hättet klugerweise noch ein paar Wochen gewartet mit der Antragstellung.
Das mit der Urlaubsvertretung weiß man evtl.?

Sorry, keine Aussicht auf *Überlassung*, würde das JC sagen.
Richtig: Eventualitäten sind keinen Heller wert.
 

Dhuljannah

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Nein, zum Zeitpunkt der Antragsstellung im Juni wussten wir das noch nicht. Leider sind die Dienstplaner in der Abteilung immer ziemlich... nun ja, spontan.

Kann Einkommen, das schlicht nicht mehr vorhanden ist, über Folgemonate hinweg angerechnet werden? Also im Monat des Zuflusses rechnen wir schon so, dass wir damit auch unseren Lebensunterhalt bestreiten. Aber wenn bspw im September einfach nichts mehr da ist?

Nun gut, wenn es so ist dann ist es so... Im Zweifelsfall schaffen wir es auch ohne staatliche Unterstützung irgendwie, auch wenn dann wieder gekrebst wird... Hoffentlich ist meine Jobsuche dann irgendwann erfolgreich :)
 

Hexe45

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Ja Caso sieht das meines Erachtens völlig richtig.

Mal sehen ob vielleicht biddy, die ist echt gut darin, noch irgendetwas in den Datenbanken findet, aber ich fürchte auch daß man da nicht viel machen kann.
 

biddy

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Ich sehe da leider auch keine Lösung, dass die Zuschläge und die eventuelle Leistungsprämie nicht angerechnet werden.

Was den Führerschein angeht, da würde ich anstelle Deines Mannes mal mit dem SB bzw. FM des Jobcenters sprechen und ganz besonders auf das dann mögliche höhere Erwerbseinkommen ansprechen. Ggf. gibt es da eine Unterstützung zur Wiedererlangung des Führerscheins. Da würde ich mich mal reinhängen.

Und wenn Schönheitsreparaturen der Wohnung mietvertraglich geschuldet sind, muss das Jobcenter auch hier die Kosten übernehmen (meist sind es Pauschalen), denn sie gehören zu den Kosten der Unterkunft nach § 22 SGB II, was nicht bedeutet, dass es nur ein Darlehen geben darf, was wohl, wie ich manchmal lese, einige JC versuchen.
Also die Übernahme von Schönheitsreparatur-Kosten mal formlos beantragen. Vielleicht kann man eine Liste dazulegen, was genau an Material ihr für diese und jene Arbeiten benötigt.
 

Dhuljannah

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Moin und danke euch :)

Dass das JC Schönheitsreparaturen übernimmt, bezweifle ich, da die entsprechende Klausel in unserem Mietvertrag lt Mieterverein unwirksam ist.

Ich bin jetzt übrigens wg des Arbeitgebers meines Mannes noch verwirrter. Es ist nun so, dass die Prämie mit dem Juligehalt kommt, die Nachtzuschläge von Juli mit dem Augustgehalt und die paar Tage Nachtzuschlag von August mit dem Septembergehalt. Das heißt es wären 3 Monate in Folge, wo der ALG2-Anspruch nicht bestünde.
Die Juliabrechnung gebe ich Ende des Monats ab, soll ich ein Schreiben beifügen, dass ähnliche Mehreinnahmen für August und September zu erwarten sind? Ist es dann möglich, die Leistungen für diese Zeit quasi auszusetzen und später - wenn wieder das Standardgehalt reinkommt - wieder laufen zu lassen? Oder gibt es dann einen Aufhebungsbescheid?

Ich möchte ja eine Überzahlung vermeiden, bringt mir ja auch nichts. Da wir aber in der Zeit mit höherem Einkommen auch o.g. höhere Ausgaben hätten, wären wir auf Unterstützung angewiesen, sobald wieder das Normalgehalt reinkommt.


Alles in allem sage und habe ich ja nichts gegen die Anrechnung an sich :) Ich habe eher Sorge um die Monate nach dem Zufluss höheren Gehalts :) Daher hatte ich halt gehofft, man könnte die Sonderausgaben irgendwie berücksichtigen, damit es dann nicht heißt, man bekommt das nächste halbe Jahr gar nichts (keine Leistungen IN den Monaten des Zuflusses zu erhalten, wäre nicht weiter wild).
 

Caso

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Das heißt es wären 3 Monate in Folge, wo der ALG2-Anspruch nicht bestünde.
Nein, so machen die JC das nicht.
Bei solchen Einkommen (einmalig oder 2-3 malig) wird dann anders aufgeteilt.
Und zwar über 6 Monate der Durchschnitt angenommen.
Damit habt ihr dann höchstwahrscheinlich in den nächsten 6 Monaten einen geringeren Alg2-Aufstock-Betrag, aber höhere Freibeträge wegen höheren Einkommens.
Also bekommt ihr keinen Aufhebungsbescheid und demnächst keinen neuen Bewilligungsbescheid.
Es wird aus JC-Verwaltungssicht die Antragstellerei und Bescheidbearbeitung minimiert.---Verwaltungsvereinfachung.
Ist auch gesetzlich geregelt in der Alg-2-VO.
Die Überzahlung will das JC gern vermeiden---dir kann das egal sein, meine ich. Du mußt es aber wissen und überzahltes Geld nicht anderweitig ausgeben.
Wieso aber habt ihr mit --diesem--höheren Einkommen ( Prämie, Nachtzuschläge) denn auch höhere Ausgaben?? Versteh ich nicht.
Die Prämie gibts als *Prämie* und die Nachtarbeit wird mit Zuschlag vergütet.
Woher kämen eure höhere Ausgaben?

Wegen des FS---Da sollte dein Mann tatsächlich mal seinen SB ansprechen---was möglich wäre im Job, wenn er den wiederbekommt.
Als Darlehen oder Zuschuß---verhandeln!! zäh und lang und schriftlich. Mit Ziel Zuschuß!!
 

Dhuljannah

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Mit den höheren Ausgaben meine ich Führerschein und Renovierung.

Irgendwie wäre es doch aus logischer Sicht Quatsch, wenn das JC den Führerschein übernähme und uns parallel Leistungen kürzt oder streicht, während wir ihn schlicht selbst bezahlen könnten.

Irgendwie blick ich das alles noch nicht ganz :D

Am besten ich lasse zumindest einen Teil des Geldes unangetastet für eventuelle Rückzahlungen und warte ab, was das JC dann macht...
 

Caso

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Mit den höheren Ausgaben meine ich Führerschein und Renovierung.
Achso. Aber das interessiert das JC nun mal nicht.
Ich?? Ich würde mit einem einmaligen höherem Einkommen vielleicht mal fein essen gehen? Oder mir einen neuen PC zulegen?----Interessiert das JC nicht die Bohne, sorry:)
Irgendwie wäre es doch aus logischer Sicht Quatsch, wenn das JC den Führerschein übernähme und uns parallel Leistungen kürzt oder streicht, während wir ihn schlicht selbst bezahlen könnten.
Na ja, deine Logik ist eben eine ganz andere als die des Gesetzgebers.:icon_hihi:
Es ist ja auch nicht sicher, ob die Kosten für die Wiedererlangung des FS vom JC übernommen werden---das ist bisher nur der Wunsch, das Ziel, der schöne Traum---
Am besten ich lasse zumindest einen Teil des Geldes unangetastet für eventuelle Rückzahlungen und warte ab, was das JC dann macht...
Sobald diese höheren Lohnabrechnungen (und das Geld auf dem Konto ist), mußt du das dem JC mitteilen!! Denn es hat sich doch was an deinem Einkommen verändert. Daraufhin wird das JC euch einen veränderten Bescheid schicken. Zuerst den Bescheid für das Geld im Juli.
Dann teilst du mit, daß auch das Einkommen für den August nun X € hoch ist.
Dann ändert sich wieder der Bescheid.
Und dann noch für den 3. Monat.

Wenn du dem JC jetzt mit der 1. Änderung für Juli mitteilst, daß noch 2 weitere geänderte Lohnzahlungen erwartet werden, KÖNNTE es sein, das das JC erst dann diesen EINEN für 6 Monate geänderten Bescheid macht. (und eben nicht 3 x einzelne).
Wie das JC das wirklich macht, weiß ich nicht. Das JC will jede Überzahlung vermeiden.
 

Dhuljannah

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Ja natürlich reiche ich die Abrechnung nach Erhalt direkt ein. Was anderes hatte ich nicht im Sinn. Ich lasse die Folgemonate dann unerwähnt und lege meine JC Bezüge beiseite.

Mal ne andere Frage ^^ Die haben offenbar meine BK Abrechnung verduselt, obwohl ich sie mit abgegeben hatte. Gut passiert, dachte mir dann ich bring das einfach rum, da das zuständige JC eh mit einem netten Spaziergang fußläufig erreichbar ist. Bei näherem Hinsehen stellte ich dann fest, dass nicht das JC, bei dem ich den Antrag gestellt hatte (und das für meinen Wohnbezirk zuständig ist) den Bescheid erlassen hat, sondern das meines früheren Wohnbezirks. Dort hatte ich 2 Jahre lang bis 2010 Leistungen bezogen als alleinerziehende Studentin. Seit 2011 wohne ich da nicht mehr.

Ist das so üblich?

LG
 

Caso

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Bei näherem Hinsehen stellte ich dann fest, dass nicht das JC, bei dem ich den Antrag gestellt hatte (und das für meinen Wohnbezirk zuständig ist) den Bescheid erlassen hat, sondern das meines früheren Wohnbezirks. Dort hatte ich 2 Jahre lang bis 2010 Leistungen bezogen als alleinerziehende Studentin. Seit 2011 wohne ich da nicht mehr.
Ist das so üblich?
Üblich wohl nicht. Aber welchen Bescheid meinst du hier?
Wann hast du die BK-Abrechnung bei wem abgegeben?
Welche BK-Abrechnung für welchen Zeitraum und welche Wohnung meinst du jetzt?
Konkret ist nur: seit 2011 wohnst du im jetzigen JC-Bereich.
 

Dhuljannah

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Ich habe meinen Antrag im.Juni in dem für meinen Wohnbezirk zuständigen Jobcenter gestellt. Alle erforderlichen Unterlagen inkl der letzten BK Abrechnung (in dem Fall die von 2012) habe ich dort am Abgabetermin mit abgegeben (hatte bei der ersten Vorsprache die Formulare und eine Liste der erforderlichen Unterlagen bekommen sowie einen gesonderten Termin zur Antragsabgabe).

Der vorläufige Bescheid kam am Freitag und zwar vom - wie ich heute früh erst gesehen habe - Jobcenter meines ehemaligen Wohnbezirks.

Dass die Abrechnung abhanden gekommen ist, finde ich jetzt nicht weiter wild. Sowas passiert halt. Ich frag mich nur, warum jetzt ein Bezirk am anderen Ende Hamburgs für mich zuständig ist, obwohl ich dort seit 3 Jahren nicht mehr lebe.
 
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Dass die Abrechnung abhanden gekommen ist, finde ich jetzt nicht weiter wild. Sowas passiert halt.
Nö. Das gehört zu System. Auch das:

Ich frag mich nur, warum jetzt ein Bezirk am anderen Ende Hamburgs für mich zuständig ist, obwohl ich dort seit 3 Jahren nicht mehr lebe.
Wenn sich irgendwie eine Möglichkeit ergibt, mit Akten Pingpong zu spielen, sind sie natürlich nie da, wo sie gerade gebraucht werden. Merke: ein guter Beamter erledigt seine Aufgaben am effektivsten, indem er sich für unzuständig erklärt. Und wenn man Pech hat, werden beim Hin- und Herschieben die Akten auch noch auf wundersame Weise dünner.
 

Caso

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Ich habe meinen Antrag im.Juni in dem für meinen Wohnbezirk zuständigen Jobcenter gestellt. Alle erforderlichen Unterlagen inkl der letzten BK Abrechnung (in dem Fall die von 2012) habe ich dort am Abgabetermin mit abgegeben (hatte bei der ersten Vorsprache die Formulare und eine Liste der erforderlichen Unterlagen bekommen sowie einen gesonderten Termin zur Antragsabgabe).
Der vorläufige Bescheid kam am Freitag
Im Juni 2014 hast du den Alg2-Antrag gestellt, im JC, in dessen Zuständigkeitsbereich du schon seit 2011 wohnst.
Das ist in der Tat unüblich, daß ein Uralt-JC dir einen Bewilligungsbescheid schickt. Warum das so ist, kann dir nur dein JC beantworten. Ich kann nur tippen: Die Leistungsabteilungen wurden zentralisiert und die eine Zentrale sitzt jetzt für X andere in diesem Wohnbezirk. Zufällig der, wo du mal gewohnt hast.
Aber:
Eine BK-Abrechnung für 2012, die du in 2014 abgibst---dürfte
1. vermieterseitig viel zu spät gestellt sein (letzte Chance wäre 31.12.2013), wenn keine Besonderheiten eine Ausnahme erlauben,
2. wird das JC diese Abrechnung nicht anerkennen, weil sie jetzt nicht fällig ist.
 

Dhuljannah

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Nein die Abrechnung habe ich im November 2013 bekommen (Nachzahlung da noch selbst gezahlt). Seitdem zahlen wir wegen erhöhter Heizkosten mehr Warmmiete als im Mietvertrag angegeben. Die Abrechnung ist halt nötig, damit das JC die erhòhte Miete berücksichtigt. Aus dem Bescheid geht auch hervor, dass die alte Miethöhe zu Grunde gelegt wurde.
Da ich bis zur Antragsstellung im Juni keine Leistungen bezogen hatte (seit 2010), bekommt das JC halt die Abrechnung auch erst mit dem Antrag. Dachte ich jedenfalls...
 
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