Bertelsmann,Reinhard Mohn gestorben

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wolliohne

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Er war ein Pionier der deutschen Nachkriegswirtschaft - und brachte Bertelsmann vom Provinzverlag zum Mediengiganten. Mit Buchclubs begann sein Aufstieg. Nun ist Reinhard Mohn, der Patron von Gütersloh, im Alter von 88 Jahren gestorben.

Er war eine Legende des deutschen Unternehmertums, einer wie Neckermann oder Grundig. Seine Großtat war, einen nach dem Krieg zerstörten Gütersloher Verlag zu einem der größten Medienkonzerne aufgebaut zu haben - das schaffte Mythen und Meriten.
So stieg Reinhard Mohn, der Patron von Bertelsmann, zu einer Königsfigur der Managerlandschaft auf - jener Mann, dem es immer um den "Königsweg" gegangen war, der lange Zeit im Betreiben von Buchclubs bestand. Am Samstag ist Mohn, der "gute Mensch von Gütersloh", wie er in einem TV-Porträt vor Jahrzehnten gewürdigt wurde, im Alter von 88 Jahren gestorben.

Ps. unser Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen.
Aber,es ist auch a.d.Zeit diese Firma (endlich)kritisch zu hinterfragen!

Bertelsmann-Patron - Reinhard Mohn - der Patriarch aus Gütersloh ist tot - Wirtschaft - sueddeutsche.de

Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn tot - Kultur - WDR.de

Management-Legende: Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn ist tot - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 

Mario Nette

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[...] Kritiker fordern, ihr die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. Unterstützt mit Steuergeldern, die ihr erlassen werden, trage die Stiftung zu einem unsozialen Umbau der Gesellschaft bei. Die Stiftung ersann Konzepte für Hartz IV und für die Privatisierung des Gesundheits- und Bildungswesens. Heikel war, als sie vor Jahren erfolglos Aufgabe und Einfluss des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schmälern wollte. Immerhin ist Bertelsmann mit RTL im privaten Rundfunk engagiert. [...]
Quelle: Zum Tode von Reinhard Mohn: Der Patriarch | Frankfurter Rundschau - Top-News

Mario Nette
 

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Mario Nette

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Die Bertelsmann Stiftung und die Ökonomisierung der Politik

Frank Böckelmann 10.10.2009

Die durch die Stiftung mit forcierte Abdankung des Politischen vollzog sich durch unauffällige Reformkonzepte

Vor fünf Jahren, erst vor fünf Jahren, entdeckten Publizisten und Sozialwissenschaftler die Bertelsmann Stiftung als eine Reformagentur mit großem Einfluss auf die Entwicklung in nahezu allen Bereichen der deutschen und europäischen Politik. Aber die Stiftung hatte sich und ihre Arbeit nie versteckt, und an ihrer Arbeit war nichts Auffälliges. Entdeckt wurde also die Unauffälligkeit von Reformkonzepten, die darauf abzielen, die Tätigkeit der staatlichen und kommunalen Institutionen sowie das Gesundheitssystem nach ökonomischen Maßstäben effizient und wettbewerbstüchtig zu machen. Unauffällig auch deshalb, weil sie von Politikern fast aller Couleur nachgefragt und vielfach von anderen großen Konzern- und Parteistiftungen mitgetragen werden.

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Mario Nette
 
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Vielleicht sollten einige User/innen mal ein TOP 100 der Menschen erstellen, die das Zeitliche segnen sollten. :icon_neutral:
 
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ExitUser

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Schon vergessen, wie u. wann die Bertelsmänner richtig groß geworden sind? :eek:

Wehrmachtsaufträge, (bevorzugte Autoren: Hans Grimm -> "Volk ohne Raum"...etc.)

Können von mir aus zur Hölle fahren! :icon_twisted:

Moralisch auf einer Ebene mit Quandt u. Genossen...:icon_kotz2:

Gruß...
 

Arania

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Schlimm wie man hier den Tod von Menschen bejubelt
 

FAR2009

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Hier ein Auszug aus dem Wirtschaftsforderungs-Katalog der Bertelsmann-Stiftung:
Nach Antritt der Regierung Schröder publizierte die Stiftung in der Zeitschrift Capital einen wirtschaftspolitischen Forderungskatalog für die ersten hundert Tage der Regierung. Dessen Inhalte:

  • In der Sozialversicherung sei es nötig, binnen zehn Jahren die Arbeitslosenversicherung abzuschaffen und Sozialhilfe weiter einzuschränken. Die Kürzungen in der Sozialhilfe wiederum mindere automatisch den damit verbundenen Mindestlohn. Sinke der Mindestlohn, dann diene dies der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Zugleich diene dies der Sanierung der Staatsfinanzen.
  • Die Senkung der übrigen Löhne um 15 Prozent und die Reduzierung des Kündigungsschutzes erlaube es Unternehmen, mehr Arbeiter und Angestellte einzustellen und damit die Arbeitslosigkeit zu dämpfen.
  • Die Lohnnebenkosten sollten mittelfristig vom Unternehmer ganz auf den Arbeitnehmer übertragen werden.
Die Stiftung behauptet, dass die Bundesrepublik Deutschland ab dem Jahre 2010 nicht mehr dazu in der Lage sein werde, für Renten, Krankenkosten oder Arbeitslosigkeit im bis dahin getragenen Maße aufzukommen. Der von 1998 bis 2005 amtierende Bundeskanzler Gerhard Schröder ließ sich, ebenso wie die ihn 2005 ablösende Bundeskanzlerin Angela Merkel, des Öfteren von Seiten der Stiftung beraten. Viele der Forderungen fanden Eingang in Schröders Agenda 2010 und schlugen sich im ALG II nieder.
Quelle: Wikipedia

Er war zweifelsohne einer der grauen Eminenzen und Einflussnehmer im Hintergrund. Vergleichbar mit Flick, Gustav Krupp von Bohlen-Halbach, Fritz ter Meer (IG Farben), etc ... im 3. Reich
 

Arania

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Geh doch mal auf wikipedia.de u. guck Dir das "segensreiche" Wirken der Bertelsmänner speziell von 1933 bis 45 an.


Damit wird er und vor allen Dingen seine Kinder ja auch wahnsinnig viel mit zu tun gehabt haben, bei dem Alter

Nenn mir ein deutsches Unternehmen das nicht Kriegsgewinnler war, muss man deren Nachkommen jetzt damit in Verbindung bringen?
 
E

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Gast
Damit wird er und vor allen Dingen seine Kinder ja auch wahnsinnig viel mit zu tun gehabt haben, bei dem Alter

Nenn mir ein deutsches Unternehmen das nicht Kriegsgewinnler war, muss man deren Nachkommen jetzt damit in Verbindung bringen?

Solang sie sich nicht ausreichend distanzieren, ja!
 

tisinimo

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Schlimm wie man hier den Tod von Menschen bejubelt

ja aber hallo, gehts hier noch echt schlimm den Tod zu wünschen ne echt sorry seit ihr aber schon weit gekommen :icon_eek:
Herr Vergieb ihnen denn sie wissen nicht was sie tun/sagen..
 

tisinimo

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Dem stimme ich zu. Allerdings sollte man sich auch die Frage stellen, warum das so ist.
Das rechtfertigt noch lange nicht so zu schreiben, ich hätte schon so vielen sowas wünschen können aber nie und nimmer würde ich mich auf so einen level begeben absolut nicht nein. Da währe ich nicht besser als die schlechten Menschen. Meine meinung und die bleibt auch so...
 

tisinimo

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Ja gut du kannst ja Verachten aber bitte keinen Tod wünschen es giebt schon so viel Tod (überflüssigen) auf dieser Welt. All die Menschen sind nur so geworden weil der Mensch es sich so zurecht gelegt hat (System). Und das ist das was dabei rauskommt.:icon_kotz:
 
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