Berliner Mietwahnsinn: Jobcenter kann 85.000 Hartz-IV-Mieten nicht mehr bezahlen

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Elo-User*in
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Die Zuschüsse zeitnah erhöhen und weniger Gleld in die Sinnlosverwaltung umschichten, dann wäre das sicher kein Problem. :icon_wink:
 

apfelkuchen

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Das ist ein interessantes Framing. Es ist nämlich bei weitem nicht so, dass sie nicht übernommen werden "können" - es ist schlichtweg politisch so entschieden, dass ab einer bestimmten Höhe nicht mehr übernommen wird. Mich hat allein das Lesen der Überschrift wüttend gemacht. Die armen JC - sie "können" ja nicht mehr!
Die Anzahl der Umzüge wegen zu hoher KdU ist übrigens soweit ich weiß in Berlin im höheren 2- oder niedrigen 3-stelligen Bereich. Und ich möchte nicht wissen, wieviele Leute den Eigenanteil der KdU zahlen obwohl sie eigentlich Anspruch hätten, dass alles übernommen wird (Berücksichtigung aller Zuschläge, schulpflichtige Kinder etc.). :(
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
So wie ich das sehe, müssen wir stets vom Rest der Republik belächelten und verspotteten Bayern dem Rest der Republik mal wieder vormachen, wie es geht.


Nachdem Oktoberfest soll es wohl mit der Unterschriftensammlung los gehen.

„Rettet die Bienen“ hat glaube ich 8 Tage gebraucht, um die notwendigen 1 Mio. Unterschriften zusammen zu bekommen. Ich würd wetten, „Mietenstopp Bayern“ schafft es in 2 oder 3 Tagen.
 

apfelkuchen

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Das sind doch mal gute Nachrichten. Hoffentlich schwappt das auch bald dann in die anderen Bundsländer über!
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

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Wäre mir zu wenig , man sollte di
„Mietenstopp Bayern“ schafft es in 2 oder 3 Tagen.
Besser wäre die Mieten ganz abzuschaffen. Und die Nebenkosten dann den Vermieter zahlen lassen. Wenn schon , dann richtig.
Als indirekte Folge würde dann der Mietwohnungsbau auch stark steigen.

Und bitte dazu Freibier für alle und das leistungslose Einkommen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Wäre mir zu wenig , man sollte di

Besser wäre die Mieten ganz abzuschaffen. Und die Nebenkosten dann den Vermieter zahlen lassen. Wenn schon , dann richtig.
Als indirekte Folge würde dann der Mietwohnungsbau auch stark steigen.

Und bitte dazu Freibier für alle und das leistungslose Einkommen.

Und bereits der 5 Beitrag schafft es sämtliche Sachlichkeit über Bord zu werfen und die Diskussion ad ab surdum zu führen.

Was hat es mit Freibier und leistungslosem Einkommen zu tun, wenn die 4 köpfige mit 4.500 Euro Haushaltseinkommen eigentlich sehr gut ausgestattete Familie, 2.000 Euro warm im Monat für die 85qm Wohnung auf den Tisch legen muß? Der Single der 2.500 Euro netto verdient, für seine 55qm 1.200 Euro Warmmiete auf den Tisch legen muß?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Was hat es mit Freibier und leistungslosem Einkommen zu tun, wenn die 4 köpfige mit 4.500 Euro Haushaltseinkommen eigentlich sehr gut ausgestattete Familie, 2.000 Euro warm im Monat für die 85qm Wohnung auf den Tisch legen muß? Der Single der 2.500 Euro netto verdient, für seine 55qm 1.200 Euro Warmmiete auf den Tisch legen muß?
Ja die Politik hat es mit einem Bündel von Maßnahmen geschafft das die notwendigen Wohnung nicht gebaut wurden. Von der Steigerung der Nachfrage mal abgesehen. Und da hilft ein Mietstop nichts.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Und da hilft ein Mietstop nichts.

Der Mietstop soll, soll weil der genaue Text der Abstimmung noch nicht vorliegt, ausschließlich Bestandsmieten und bestehende Wohnungen betreffen. Also ausdrücklich keine Neubauten.

Und im übrigen, die explodierenden Mieten hier in München sind sehr oft auf „Modernisierungen“ zurück zu führen. Sprich, es gab die Wohnungen bereits und nu wird (versucht) das letzte mögliche heraus zu kitzeln.

Da ist nichts mit verhindertem Wohnungsbau durch Mietenstop!
 

apfelkuchen

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Neue Wohnungen bringen für Altmieter nichts, die sich ihre Wohnungen durch Erhöhungen nicht mehr leisten können. Denn diese Altmieter werden sich auch die Neubauten nicht leisten können, weil die genauso oder noch teurer sind als die zu teuer gewordene Altwohnung.

Neubauten bringen nur was, wenn sie günstig zu mieten sind. Davon liest man aber sehr selten was. Ansonsten werden die Wohnungen nämlich ganz schnell in den gleichen Kreislauf gespeist und die Mieter haben einfach nichts davon.
 

lino

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Wenn die Politiker durch neoliberale Umverteilungspolitik dafür sorgen, das die Nachfrage nach bezahlbaren Sozialwohnungen entsteht, sollten sie auch dafür sorgen, das dieser Wohnraum zur Verfügung steht.
Das würde aber dem Wesen neoliberaler Politik widersprechen, weshalb die Sozialwohnungen ja auch privatisiert wurden. Das Problem ist demnach vorsätzlich geschaffen worden.
Wobei wir wieder bei Kühnert wären.
 

Realo

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Neue Wohnungen bringen für Altmieter nichts, die sich ihre Wohnungen durch Erhöhungen nicht mehr leisten können. Denn diese Altmieter werden sich auch die Neubauten nicht leisten können, weil die genauso oder noch teurer sind als die zu teuer gewordene Altwohnung.

Neubauten bringen nur was, wenn sie günstig zu mieten sind. Davon liest man aber sehr selten was. Ansonsten werden die Wohnungen nämlich ganz schnell in den gleichen Kreislauf gespeist und die Mieter haben einfach nichts davon.

Und neu bauen kannst du nicht so, dass die Mieten günstig sind... Dazu sind die grundstücke zu teuer.. und die Bauvorschriften für energetische Dämmung et cetera.... Ein mietenstopp wird nichts bringen... Jeder Eingriff in den Markt wird nichts bringen... und das hat man in der Vergangenheit schon mehr als einmal gesehen... Mehr bauen ist die einzige Lösung...und günstig sind die Mieten dann auch nicht... Das ist halt die Realität...
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Und neu bauen kannst du nicht so, dass die Mieten günstig sind...

Kann man schon, die Renditerwartung ist halt nicht so hoch. Genossenschaften können gut und günstig bauen, haben aber leider die Gemeinnützigkeit überwiegend aus den Augen verloren.

Daneben gibt es auch private Investoren, die Sozialwohnungen bauen. Ob die dann immer angemessen nach KdU-Reglungen der JC sind, ist eine andere Frage.
 

Realo

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Kann man schon, die Renditerwartung ist halt nicht so hoch. Genossenschaften können gut und günstig bauen, haben aber leider die Gemeinnützigkeit überwiegend aus den Augen verloren.

Daneben gibt es auch private Investoren, die Sozialwohnungen bauen. Ob die dann immer angemessen nach KdU-Reglungen der JC sind, ist eine andere Frage.
Die Rechnung geht aber nicht ganz auf... Die Baukosten , die baunebenkosten... Wenn du dann mit einer durchschnittlichen Rendite von 2 % kalkulierst... Dann bist du selbst bei nicht Metropolen bei mindestens 6 € pro Quadratmeter... Alles andere rechnet sich nicht... Ein kleiner risikoaufschlag obendrauf... Falls der Vermieter sich auf mietnomade herausstellt und nicht zahlt...
 

Sowhat

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Das Problem ist nicht nur in Berlin. Hier in Süddeutschland sieht es nicht besser aus. Hier in der Stadt wird gebaut wie verrückt, angeblich auch für Leute mit geringem Einkommen . Sorry da zählen SLGII ja wohl auch nicht dazu.
Wenn man dann die Mietpreise für diese Wohnungen ansieht, dann steht da 500€ plus NK für 2 Zi 48qm mit Balkon. Also für einen H4ler wie mich, der nur 397€ BKaltmiete als KDU angemessen kriegt auch wieder ein Schuss in den Ofen.
Heute kam ja in den Nachrichten, dass das Wohngeld nun erhöht wird. Hoffe sie denken dann auch mal an vernünftige Berechnungen für die KdU und das bitte noch bevor mich der 2. Schlaganfall dahin rafft, vor Angst vor Obdachlosigkeit.
 

Stauer

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Hallo,
das ist ja die Höhe :icon_motz:. Durch Sanktionen haben die JC's ca. 2 Milliarden € einbehalten. Was haben die mit dem ganzen Geld gemacht? Die sollten mal ihren Verwaltungsapperat verkleinern! Da kämen locker noch ein paar Milliarden dazu. Das Personal das den Arbeitslosen hinterherschnüffelt könnte auch aus betrieblichen Gründen fristlos gekündigt werden. Das wären nochmal eine kräftige Finanzspritze. Verträge mit Maßnahmeträgern kündigen u.v. m., könnten die einsparen und schon kämen die wieder klar. Auch ein Termin bei Peter Zwegert wäre ratsam. Der versteht doch so viel von Schulden. Der findet bestimmt noch ein paar Milliarden.
@Sowhat die Nachrichten bitte nochmals anhören, wenn ich mich recht erinnere soll das für Leute mit wenig Einkommen sein. Nicht für Hartz IV-rer.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
bei mindestens 6 € pro Quadratmeter...

Wie kommst du auf diese Zahl? Die Genossenschaften bieten für um die 7,50 € ihre Neubauten an. Wären sie gemeinnützig oder würde die Fördermöglichkeiten des sozialen Wohnungsbaus nutzen, ginge das günstiger.

6 € halte ich auch für sehr, sehr günstig. Das ist ca. die Bestandsmiete im nördlichen Ruhrgebiet. Neubauten bekommt man dort auch so gut wie nicht dafür.

Startmieten im geförderten Sektor sind heute um die 5 €, die erhöhen sich dann um 1,5 % jährlich (Staffelmiete). Es gibt einige unsinnige Dinge, die das Bauen unnötig teuerer machen. Hier gibt es z.Bsp. nicht die Möglichkeit auf einen Tiefgaragenplatz zu verzichten, was die Wohnungen dann für Alg-II-Berechtigte schon wieder zu teuer macht, wenn sie nicht das Risiko einer Untervermietung eingehen wollen.

Ich hatte ja damals auch wegen zu geringer KdU-Sätze geklagt. Dabei fällt auf, dass die Richtwerte sich am Bestand orientieren und nicht an Neuvermietung. Letztlich ist die BA dann auch eingeknickt und hat die KdU erhöht und zurückerstattet, aber die Sätze hinken dem Markt halt immer noch hinterher.
 

Sowhat

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@Stauer ich hatte doch geschrieben, dass diese Wohngelderhöhung für H4ler gar nichts bringt. Das ist ja immer das Trauerspiel. Wen interessieren schon solche "Einzelfälle" wie der von mir und den anderen paar Elos, die nicht wissen woher eine billigere Wohnung nehmen.
Kann und will halt auch nicht jeder nach Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg ziehen, wo es billigeren Wohnraum gäbe aber eben sonst nichts.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Ich denke, was schon sehr viel bringen würde, wäre erstmal die Mieterhöhungen bei Modernisierungen massiv zu deckeln.

Als nächstes sollte man sich dann mal fragen, welche Punkte bei der Erstellung von Mietspiegeln zu einem Mietzuschlag führen dürfen. In München ist es z.B. so, daß wenn im Bad so ein „Handtuchhalter Heizkörper“ eingebaut ist, gleich mal 0,46 Euro pro qm mehr genommen werden dürfen. Macht bei einer 50qm Wohnung 23,00 Euro im Monat bzw. 276 Euro im Jahr. Für einen „Handtuchhalter“. Die Videogegensprechanlage kann mit bis zu 0,77 Euro pro qm zu Buche schlagen. Bei der 50qm Wohnung also mit 38,50 Euro monatlich bzw. 462 Euro im Jahr.

Des weiteren sollte man dann mal die Mietentwicklung innerhalb der Häuser betrachten. Ich, eingezogen im Jahr 2000, zahle für meine 50qm kalt ca. 450 Euro. Das Päärchen unter mir, identische Wohnung eingezogen vor 20 Monaten zahlt „schlanke“ 770 Euro kalt. Gut, da ist bevor die eingezogen sind, halt neues Parket für, lass es 5.000 Euro sein verlegt worden und der Handtuchhalter Heizkörper eingebaut worden. Das rechtfertigt schon 320 Euro mehr Miete im Monat.......
 

Stauer

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Wen interessieren schon solche "Einzelfälle" wie der von mir und den anderen paar Elos, die nicht wissen woher eine billigere Wohnung nehmen.
Hallo,
mich, tausende Elo's, und sehr viele verantwortungsvolle Menschen.
neues Parket für, lass es 5.000 Euro sein verlegt worden und der Handtuchhalter Heizkörper eingebaut worden. Das rechtfertigt schon 320 Euro mehr Miete im Monat.......
da müßte man einen Riegel vorschieben. Das ist reiner Wucher und gehört verboten. Das gibt es nicht nur in München, es ist flächendeckend in ganz Deutschland so. Was werden die Gierlappen wohl machen, wenn keiner mehr die Miete zahlen kann?
Wo wird das noch hinführen, sollen Arbeiter leerstehende Bürogebäude besetzen, weil die JC's die Mieten nicht mehr bezahlen wollen?
 

Fabiola

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Mehr bauen ist die einzige Lösung...und günstig sind die Mieten dann auch nicht...
Hängt davon ab, in welchem Umfang gebaut würde. Bei einem Überangebot an neu gebauten Wohnungen regelt die Nachfrage den Preis - und der sinkt dann nach markttheoretischen 'Gesetzen'. :icon_pfeiff:
 

Kampfmops

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Langsam habe ich die Vermutung, das sich das mit "Mehr Bauen" mit Absicht verzögert. Immerhin unterstützt die aktuelle ReGIERung ja die Lobby und wie kann man Preise besser hoch jagen, als mit Mangel am Nötigem? :unsure:

Es ist ja nicht so, als gäbe es keine leerstehenden Wohnungen, denn die gibt es. Aber die sind nur so aufgehübscht worden, das sich keiner mehr die Miete leisten kann. Der Vermieter (meist Wohngesellschaften, die an der Börse spekulieren) hat irgendwie die Möglichkeit, den Leerstand von der Steuer abzusetzen, also ist es nicht schlimm, wenn sich keiner mit viel Geld findet. Für Menschen, die eine Wohnung brauchen, ist es aber schlimm.

Darum fände ich es auch nicht schlimm, das solche Wohnungen weg genommen werden oder halt Subventionen solcher Firmen komplett gestrichen werden.
Überhaupt sollten Firmen, die an der Börse spekulieren keine Zuschüsse/Subventionen bekommen. Dann wäre allgemein auch wieder mehr Geld da.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Also hier im nördlichen Ruhrgebeit gibt es reichlich freistehende Wohnungen. Es wird teilweise sogar rückgebaut, obwohl durch die Migration die Zahl der Interessenten wieder stieg.

Dennoch fehlen auch hier kleine, bezahlbare und vor allem auch barrierefreie Wohnungen. Das kann der Markt nicht regeln, zumal viele Menschen hier einfach zu arm sind, um marktübliche Preise zu zahlen. Für Qualifizierte Menschen ist das fehlenden Angebot an Wohnungen sicher auch ein Grund, nicht hierher zu kommen. So dreht sich die Spirale immer weiter ...
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Langsam habe ich die Vermutung, das sich das mit "Mehr Bauen" mit Absicht verzögert. Immerhin unterstützt die aktuelle ReGIERung ja die Lobby und wie kann man Preise besser hoch jagen, als mit Mangel am Nötigem? :unsure:

Naja, dein Gefühl bzw. deine Vermutung täuschen dich zumindest etwas.

Zum einen ist es gerade tatsächlich schlicht und einfach so, daß die Auftragsbücher der Wohnungsbauunternehmen und anderer mit dem Bau beschäftigter Handwerker derart voll sind, daß sie mit dem Bauen gar nicht mehr hinterher kommen.

Zum anderen leben wir in einem Land, in dem eine große Mehrheit stets viel fordert, sobald es sie aber selbst betrifft bzw. vor ihrer Haustüre statt findet, ruckzuck ne Bürgerinitiative gründet, die dagegen ist.

Wohnungen bauen? Ja klar!!!! Vor meiner Haustüre? Nee!!!!!

Hier zwei Beispiele aus München:

Die beiden Vorhaben sind wohl noch nicht soweit, das man schon dagegen vor Gericht ziehen könnte. Aber sei dir sicher, wenn es soweit ist, wird sich jemand finden der klagt. Im besten Fall verzögern sich die Vorhaben dann nur, im schlimmsten fallen geplante neue Wohnungen teilweise oder ganz weg.

Es ist in unserem Land, je nach Blickwinkel, leider oder zum Glück so, daß sich bei jedem noch so guten Pro, stets ein, evtl. nicht unbedingt schlechteres Contra findet und wir nunmal sehr viel Spaß dran haben, fast alles Notfalls bis zum letzten vor Gericht abzuklären.

Fahrradfahren finden auch alle toll. Das der eigene Parkplatz demnächst ne‘m Fahrradweg zum Opfer fällt, geht aber gar nicht.
 
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