BerlinBienale mit Occupy-Halle -> viele Aktivitäten zum Mitmachen

ethos07

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... für Berliner_innen bestimmt interessant .Vieles auf englisch, da international - was aber auf Wunsch immer auch übersetzt wird.

Soweit ihr noch nicht bereits irgendwo für 'uns', die vielen vielen Erwerbslosen und Niedriglöhner Berlins, engagiert seid, engagiert euch doch bei Occupy.

In Berlin braucht einem die Decke wirklich nicht auf den Kopf fallen - und schämen, dass wir einkommensarm/ ALGII-Bezieher sind, brauchen wir uns auch nicht - wir sind sooo viele hier und es gibt für alle genug - genug auch zu tun und dich da oder dort vor Ort zu engagieren :).

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BERLIN BIENNALE
NEWS #8 2012

please scroll down for English version

Gestern wurde die 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst eröffnet. Alle Orte sind ohne Eintritt zugänglich:

KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin
KuLe e. V. (Fassade), Auguststraße 10, 10117 Berlin
Akademie der Künste (Black Box), Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Deutschlandhaus, Stresemannstraße 90, 10963 Berlin
St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstraße 3, 10115 Berlin

VERANSTALTUNGEN WÄHREND DER ERSTEN AUSSTELLUNGSWOCHE

28.4.2012, abends
ADIOS CIUDAD
Teresa Margolles, Oscar Gardea, David Gómez
Verschiedene Karaoke-Orte in Berlin

Straßenmusikanten aus der mexikanischen Grenzstadt Juárez, die aufgrund des Drogenkriegs und der dadurch verursachten Angst vor öffentlichen Plätzen ihre Jobs verloren haben, spielen Lieder, um ihrer Trauer um die Stadt Ausdruck zu verleihen.

28.4.2012, 20 Uhr
SOLIDARITY ACTIONS
KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin

Die Partner unserer Solidaritätsaktionen diskutieren gemeinsam die Frage: Was kann Kunst für die Wirklichkeit tun?

29.4.2012, 14 Uhr
SCHLACHT UM BERLIN ‘45
Maciej Mielecki & Reenactment-Gruppen
Spreepark, Kiehnwerderallee 1-3, 12437 Berlin

Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs haben einige europäische Nationen eine Geschichtspolitik eingeführt, die historische Ereignisse auf neue Weise formt. Ein Beispiel dieses Phänomens ist das „Volkstheater“ in Polen: Wahre Enthusiasten, gekleidet in Kostümen und ausgerüstet mit alten Waffen, führen historische Ereignisse auf und inszenieren sie neu. Solche Reenactments sind inzwischen hochpopulär und finden Unterstützung seitens lokaler Behörden. Selbst wenn diese Spektakel vorgeben, Geschichte objektiv darzustellen, erzeugen sie doch in der Öffentlichkeit starke emotionale Rückwirkungen. Die 7. Berlin Biennale und das Centre for Contemporary Art (CCA) Ujazdowski Castle in Warschau haben einige solcher Amateurgruppen eingeladen, eine Neuinszenierung der Schlacht um Berlin von 1945 zu erarbeiten und sie an öffentlichen Plätzen in Berlin und Warschau vorzuführen.

2.5.2012, 19 Uhr
FREEDOM FOR CENSORSHIP ART/POLITICS/INTERACTIONS
Diskussion und Musik-Aktion mit Krytyka Polityczna
KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin

Diskussion über zeitgenössische Formen von Kunstzensur unter Berücksichtigung der Spannungen zwischen Meinungsfreiheit, gemeinsamen Werten, wirtschaftlichen Faktoren, politischen Erwartungen an Kultur und Political Correctness zur Verschleierung sozialer Spannungen.
Die erste von insgesamt fünf Musik-Aktionen während der 7. Berlin Biennale präsentiert eine Sammlung nationaler Hymnen ehemaliger europäischer Kolonien. Die musikalische Umsetzung von Saenz Valiente und Masecki thematisiert Fragen nach westlicher Schande und Postkolonialismus.
Die Musik-Aktionen werden unterstützt von der Stadt Warschau.

4.–5.5.2012, 13–18 Uhr
NEW WORLD SUMMIT – JONAS STAAL
Sophiensaele, Sophienstraße 18, 10178 Berlin
Der New World Summit ist ein alternatives Parlament politischer und rechtlicher Repräsentanten von Organisationen, die auf internationalen Terrorlisten aufgeführt sind. Die intransparenten Verfahren, nach denen diese Listen erstellt werden, werden von zahlreichen politischen Parteien, Menschenrechtsorganisationen, Juristen und Philosophen als Bedrohung demokratischer Politik angesehen. Der New World Summit hinterfragt die auf Ausschluss beruhenden Politiken, die einmal gelisteten Gruppen jegliche Form legitimer politischer Mitwirkung verweigern.
Karten: 1 Tag: 12 Euro, 2 Tage: 20 Euro (Wir empfehlen die Teilnahme an beiden Tagen, um einen Gesamteindruck des Projekts zu erhalten.)

Karten können entweder am Counter der Berlin Biennale in den KW oder über die Webseite der Sophiensaele gekauft werden.
Einlass nur gegen Vorlage eines gültigen Personalausweises.

SOLIDARITÄTSAKTIONEN
Wie in der Politik ist es auch in der Kunst besser, kollektiv zu arbeiten als alleine. Daher haben wir andere Kunstinstitutionen mit gleichen Interessen darum zu gebeten, ihre eigenen Recherchen zu entwickeln und diese im Rahmen der 7. Berlin Biennale oder parallel zu ihr zu präsentieren. Diese Aktivitäten und deren Ergebnisse nennen wir Solidaritätsaktionen. Statt auf Wettbewerb legen wir unser Augenmerk auf Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen Horizont. In der Kunstwelt herrscht ein Mangel an Solidarität. Die Solidaritätsaktionen sind ein erster Schritt, um dies zu ändern.

Solidaritätspartner sind:
Centre for Contemporary Art (CCA) Ujazdowski Castle, Warschau
Centrum Sztuki Wspczesnej Zamek Ujazdowski

Hartware MedienKunstVerein (HMKV), Dortmund
Hartware MedienKunstVerein Dortmund

Istituto Svizzero di Roma / Schweizerisches Institut in Rom
Solidarityaction | 7TH Berlin Biennale For Contemporary Art

Kalmar konstmuseum, Kalmar
Start | Kalmar konstmuseum

Museum für Moderne Kunst Warschau
Muzeum Sztuki Nowoczesnej w Warszawie

steirischer herbst, Graz
steirischer herbst 2012 · Deutsch · Index

Die 7. Berlin Biennale findet vom 27. April bis 1. Juli 2012 statt und wird kuratiert von Artur Żmijewski zusammen mit den Assoziierten KuratorInnen Voina und Joanna Warsza.

Die Berlin Biennale wird organisiert durch die KW Institute for Contemporary Art und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

The 7th Berlin Biennale for Contemporary Art opened yesterday night. All venues are open to the public without charge:

KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin

KuLe e. V. (façade), Auguststraße 10, 10117 Berlin
Akademie der Künste (Black Box), Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Deutschlandhaus, Stresemannstraße 90, 10963 Berlin

St. Elisabeth-Church, Invalidenstraße 3, 10115 Berlin


EVENTS DURING THE FIRST WEEK OF THE EXHIBITION

28.4.2012, evening
ADIOS CIUDAD
Teresa Margolles, Oscar Gardea, David Gómez
Various karaoke venues in Berlin

Street musicians from the Mexican border city of Juárez, who lost their jobs due to the drug wars and the resulting general fear of public spaces, perform songs of lament to the city.

28.4.2012, 8 pm
SOLIDARITY ACTIONS
KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin

Our Solidarity Partners discuss the question: what can art do for real?

29.4.2012, 2 pm
BATTLE ON BERLIN ‘45
Maciej Mielecki & Re-enactment groups
Spreepark, Kiehnwerderallee 1-3, 12437 Berlin

After the fall of the Iron Curtain some European Nations have initiated a politics of history that shapes past events in a new way. One such example can be found in Poland, in the phenomenon of “people’s theater”: Real enthusiasts – dressed in costume, with vintage weapons and other military paraphernalia - perform/re-enact historical events. Such re-enactments have become very popular and are supported by local authorities. Even if these spectacles pretend to present history in an objective way, they nevertheless incite very emotional reactions from the public. The 7th Berlin Biennale and the Centre for Contemporary Art (CCA) Ujazdowski Castle in Warsaw have invited a few such amateur groups to stage a re-enactment of the Battle of Berlin 1945 taking place in public space in Berlin and Warsaw.

2.5.2012, 7 pm
FREEDOM FOR CENSORSHIP ART/POLITICS/INTERACTIONS
Discussion and Music-Action with Krytyka Polityczna
KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin

A discussion on contemporary forms of censorship of art, which considers the tensions between freedom of speech, shared values, economical determinants, political expectations towards culture, and political correctness as a practice of masking social issues. The first of five music-actions taking place during the 7th Berlin Biennale presents a collection of national anthems of former European colonies. Special musical arrangements by Saenz Valiente and Masecki explore themes ranging from Western shame to post-colonialism.
The music-action project is supported by the City of Warsaw.

4.–5.5.2012, 1–6 pm
NEW WORLD SUMMIT – JONAS STAAL
Sophiensaele, Sophienstraße 18, 10178 Berlin
The New World Summit is an alternative parliament for political and juridical representatives of organizations placed on international terrorist lists. The nontransparent procedures by which these lists are created are considered a threat to democratic politics by numerous political parties, human rights organizations, lawyers, and philosophers. The event questions those politics that are based on exclusion and deny any form of true political participation to those groups that have been listed.
Tickets: 1 day: 12 Euro, 2 days: 20 Euro (We recommend to attend both days in order to get a complete picture of the project.)
Tickets can be bought either at the Berlin Biennale counter at KW or on the website of the Sophiensaele.
Entry to the event only with a valid ID.

SOLIDARITY ACTIONS
As in politics, it’s also in the arts better to work collectively rather than alone. So we decided to ask other art institutions who are interested in the same issues to develop their own research and present it in the framework of the Berlin Biennale or in parallel. We call these activities and their results Solidarity Actions. Instead of competition, we focus on cooperation with a common horizon. There is a real lack of solidarity in the art world, and the Solidarity Actions are a first step to change it.

Solidarity Partners are:
Centre for Contemporary Art (CCA) Ujazdowski Castle, Warsaw
Centrum Sztuki Wspczesnej Zamek Ujazdowski

Hartware MedienKunstVerein (HMKV), Dortmund
Hartware MedienKunstVerein Dortmund

Istituto Svizzero di Roma / Swiss Institute in Rome
Solidarityaction | 7TH Berlin Biennale For Contemporary Art

Kalmar konstmuseum, Kalmar
Start | Kalmar konstmuseum

Museum for Modern Art Warsaw
Muzeum Sztuki Nowoczesnej w Warszawie

steirischer herbst, Graz
steirischer herbst 2012 · Deutsch · Index

The 7th Berlin Biennale will take place from April 27 to July 1, 2012 and is curated by Artur Żmijewski together with Associate Curators Voina and Joanna Warsza.

The Berlin Biennale is organized by KW Institute for Contemporary Art and funded by the Kulturstiftung des Bundes (German Federal Cultural Foundation).
CONTACT
office@berlinbiennale.de
press@berlinbiennale.de

Auguststraße 69
D-10117 Berlin
T +49 (0)30-24 34 59-0
F +49 (0)30-24 34 59-99


The Berlin Biennale is organized by
KW Institute for Contemporary Art
and funded by the Kulturstiftung des Bundes (German Federal Cultural Foundation).

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Da kann man ja neidisch werden.
Jepp ! wir sind eben Hauptstadt ... ;-)

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Occupy-Bewegung 'besetzt' Berlin Biennale "Damit fängt Kultur erst an"

25.04.2012, 19:18

Die Berlin Biennale gilt als eine der wichtigsten Plattformen zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Diesmal ist die Ausstellung schon vor Beginn politisch wie nie zuvor. Am Mittwoch haben die von der Kunstschau geladenen Occupy-Aktivisten den Schauplatz in Berlin erobert. Kritiker fragen hingegen, ob das wirklich noch Kunst ist.

(Bild)


Die internationale Occupy-Bewegung hat am Mittwoch die Berlin Biennale symbolisch besetzt. Zahlreiche Aktivisten der Protestgruppe funktionierten die Pressekonferenz zu der am Freitag beginnenden Kunstschau zu einer Agitationsrunde um, ein Sprecher der Gruppe kündigte auch für die kommenden zwei Monate ein "kollektives Experiment" an. "Wir haben uns entschieden, an der Berlin Biennale teizunehmen - nicht um Kunst zu präsentieren, sondern um unsere Sache voranzubringen", sagte er vor Medienvertretern aus aller Welt.
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Occupy-Bewegung besetzt Berlin Biennale - "Damit fängt Kultur erst an" - Kultur - sueddeutsche.de
 
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