[Berlin] Polit- u. KulturTipps Anti-Hartz

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ethos07

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Hier können wir uns Kulturtipps rund um Hartz IV, die uns positiv auffallen, weitergeben.

- So, 16. Nov. 12 Uhr:
Leseprobe des Ensembles “Ein-Euro-Jobber"

ev. interessant?

Katharina Fial lädt zur letzten Leseprobe des Ensembles “Ein-Euro-Jobber" ein. Sie schreibt: “Seit reichlich einem Jahr tritt das Ensemble der “Ein-Euro-Jobber" auf verschiedenen Bühnen auf, erzählt und spielt seine Lebensgeschichten, seine Erfahrungen in Ein-Euro-Jobs und die Wünsche, die jeder einzelne von Ihnen für ein erfülltes Berufsleben hat. [Š]"

Letzter Termin:
Kapitel 4: Geldwert, Menschwert (am Sonntag, den 16. November 2008, 12 Uhr)
Ort: Restauration Walden, Choriner Straße 35, 10435 Berlin.
Kontakt per email: katharina.fial@web.de

Nachlese der dritten Lesung vom Sonntag, den 9.11.08:
24 TeilnehmerInnen verfolgten die Lesung der Texte, sahen Fotographien und Filme aus dem Inneren eines Trägers, hörten Interviews und erlebten, wie das Werk einer Bildhauerin entsteht. Alle Kunst-Formen stammen von Precaristi und werden von Precaristi vorgetragen. Im Gedichteten und Verdichteten zeigt sich unser wirkliches Leben. Wichtig sind auch die Gespräche am Rande und von Tisch zu Tisch, z.B. mit KollegInnen, die das JobCenter von innen kennen. WR
(aus dem aktuellen Newsletter von Wolfgang Ratzel)

-------------------------------------------------------------------



Noch was anderes:

Berliner Legislatives Theater


Neukölln.TV Reportagen

Schon längst vorbei, aber man kann sich's noch immer auf TV.Neukölln sehr schön anschauen - ich find's eine supergute Aktionstheater-Idee (obwohl natürlich auch der Saalbau wie die gesamte Neuköllner Kulturszene auch die Frucht von Jahrzehnten ABMler- und Ein-Euro-Jobler-Fußbodenarbeit ist...)
 

Marco*

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ethos07

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AW: Berlin - Kulturtipps Anti-Hartz

Armtum statt Reichmut

Ausstellung MAIL-ART "Arm-Reich"
und fünf Begleitveranstaltungen
23. Januar 2009, 19.00 Uhr: GESTALTUNGSKAPITAL oder "Von der Neuvermessung der Welt"

Agit - Performance und Ton von und mit Rainer Wieczorek

30. Januar 2009, 19.00 Uhr: Gemein und Gut

Kunst - Nutzbarkeit - Besitz. Ein vielgestaltes Spannungsfeld in der heutigen Gesellschaft. Welche Umwertungen sind möglich und nötig? Podiumsdiskussion mit Eva Willig, Winfried Schiffer und Archibald Kuhnke, Moderation Jeannette Abée

6. Februar 2009, 19.00 Uhr: Besuchertag

Schauen, Sprechen, Fragen - Projektteilnehmer sind Ansprechpartner

13. Februar 2009, 19.00 Uhr: Steuern mit Steuern - wohin geht die Reise?

Zukunftsmusik ARM - REICH, Anne Allex wagt den Blick in die Zukunft nach der Agenda 2010. Musikbegleitung von Permille Sonne (Saxophon / Vocal) und Thomas Vallentin (Gitarre / Vocal)

20. Februar 2009, 19.00 Uhr: Über Entstehung von Revolutionen ...

Finissage mit Text- und Gedankencollagen, entnommen und montiert aus der Weltliteratur, kreiert aus dem Hier und Heute sowie Musik mit Jeannette Abée, Matt Grau (WORTWeltBühne) und Rainer Wieczorek


Veranstaltungsort:

Haus der Demokratie und Menschenrechte
Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin - Prenzlauer Berg
Fahrverbindung: MetroTram M4, Bus 200 & 240


Mailart - Home
.
 

ethos07

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AW: Berlin - Kulturtipps, Vorträge etc. Anti-Hartz

Bestimmt interessant, um sich die eigene Meinung dazu zu bilden:

>> Kurs an der Einstein-Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg:
Thema: “Den Sozialstaat neu erfinden - Bedingungsloses Grundeinkommen STATT Sozialstaat?"
Der Kurs begann bereits am Dienstag, den 10.2.09, 18:00 bis 20:15 Uhr und wird aber noch fortgesetzt an den Dienstagen 17.2., 24.2. und 3.3.09.
Ort: Kolleg Schöneberg, Nürnberger Str. 63, Raum 308 (durch die Toreinfahrt in den Hinterhof; Nähe U-Bf Wittenbergplatz)
Alle vier Termine kosten zusammen 3,00 Euro. Wegen der Kurzfristigkeit kann man sich direkt im Kurs anmelden.
Moderator (vermute ich mal):Wolfgang Ratzel



>> Während es im VHS-Kurs vorrangig um die Verteidigung und Erneuerung des Sozialstaats GEGEN die maßgeblichen Konzepte des Bedingungslosen Grundeinkommens (Götz Werner, Straubhaar, Althaus) geht, dreht sich das folgende Streitgespräch um die Frage, ob nicht schon die Bedingungslosigkeit selbst das Übel ist.


“Bedingungsloses oder bedingtes Grundeinkommen? Kritik der Bedingungslosigkeit des Grundeinkommens!"

Streitgespräch zwischen Robert Ulmer und Wolfgang Ratzel,
Moderatorin: Anne Seeck


Ort: Erwerbslosentreff “Lunte"
Weisestraße 53 in Berlin-Neukölln (Nähe U-Bf Boddinstraße)

Zeit: Montag, den 16. Februar 2009
Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt frei.
 
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dr.byrd

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AW: Berlin - Kulturtipps Anti-Hartz

@ethos07
Kannst du dich noch an den merkwürdigen engagierten Herren vom Offenen Kanal in der Kantine des Arbeitsamtes erinnern, der dort die Flyer "Casino schließen" auf die Tische legte und mir eine handgeschriebene Visitenkarte überreichte?

Seine Sendung kommt am 24.02.09 um 21:00 Uhr im Offenen Kanal. Nennt sich: Helden der Nichtarbeit - Berliner Arbeitsmarkt Magazin

Ich habe das Magazin bisher auch noch nicht gesehen. Deswegen dieser Tipp ohne Gewähr.
 

ethos07

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AW: Berlin - Kulturtipps Anti-Hartz

Jepp, natürlich erinnere ich mich an den na quirligen Mann - Und der Titel der Sendung "Helden der Nichtarbeit " ist ja schon mal gut. Bestimmt hast du in dieser Sendung nun auch schon deinen Ufftritt, nicht? - und wirbst für, na wir wissen schon ... :))
 
D

dr.byrd

Gast
AW: Berlin - Kulturtipps Anti-Hartz

Jepp, natürlich erinnere ich mich an den na quirligen Mann - Und der Titel der Sendung "Helden der Nichtarbeit " ist ja schon mal gut. Bestimmt hast du in dieser Sendung nun auch schon deinen Ufftritt, nicht? - und wirbst für, na wir wissen schon ... :))

Nein, bisher noch nicht. Da muss ich mir die Sendung erstmal ansehen.
 

ethos07

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AW: Berlin - Kulturtipps Anti-Hartz

Zwar nicht Anti-Hartz und schon gar nicht Kultur, aber vielleicht interessiert es ja trotzdem jemanden hier sich auch aus kritischer Sicht die folgende Wissenschafts-Diskussion anzuhören:

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) lädt ein zu einem Symposium


"Ärmer stirbt früher: Gesundheit und soziale Ungleichheit"


am Montag, 16. März 2009, 17.30 bis 19.30 Uhr
im WZB, Reichpietschufer 50, 10785 Berlin-Tiergarten, Raum A 300

Einführung:
Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D., WZB
Es diskutieren:
Prof. Dr. Ilona Kickbusch, Kickbusch Health Consult, Bern (Schweiz)

Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Berlin
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Leiter der WZB-Forschungsgruppe „Public Health"
Moderation: Justin Westhoff, Medizin- und Wissenschaftsjournalist
Weitere Informationen: https://www.wzb.eu/aktuell/pdf/veranstaltungen/beirat_rosenbrock_net.pdf
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 12. März 2009 an Marie Unger: marie.unger@wzb.eu
Das WZB bietet für die Zeit der Veranstaltung Kinderbetreuung an. Wir bitten um Anmeldung des Betreuungswunsches bis zum 2. März 2009 unter Angabe des jeweiligen Alters des Kindes, ebenfalls bei Marie Unger (s.o.).
 

ethos07

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AW: Berlin - Kulturtipps Anti-Hartz

Hmm, leider reichlich spät, aber wer heute noch nix gleich vorhat, könnte gleich noch hingehen - und uns hier nachher gern darüber berichten :) :

Film: "Ende der Vertretung - Emmely und der Streik im Einzelhandel"

Noch rechtzeitig kann ich ebenfalls sehr empfehlen ;-):

"PS: Am 9. April um 17 Uhr findet eine Kundgebung vor der Kaiser's Filiale statt, in der Emmely in
den 14 Jahre vor ihrer Kündigung gearbeitet hat: Hauptstrasse 10, Berlin-Hohenschönhausen
(Storchencenter). Wir wollen Kaiser's die Rote Karte zeigen. Kommt alle!



Liebe FreundInnen, Aktive, Interessierte,

wir möchten Euch zur Premiere der neuen Ausgabe von kanalB einladen:

Ende der Vertretung - Emmely und der Streik im Einzelhandel

ein Film von Bärbel Schönafinger in Zusammenarbeit mit
Samira Fansa / 56min, BRD 2009 / kanalB nr_34

am 5. April 2009 um 13:45 Uhr
im Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, Berlin-Kreuzberg
Eintritt: freiwillige Spende
Photographieren und Filmen sind während der Veranstaltung untersagt.


Es diskutieren mit dem Publikum:
Catrin, Emmely, Karen (Streikende)
Susanne (Betriebsrätin) (angefragt)
Samira (Aktivistin)
Bärbel (Filmemacherin)
Moderation: Archie (Komitee "Solidarität mit Emmely")


Wir freuen uns auf Euer Erscheinen!


PS: Am 9. April um 17 Uhr findet eine Kundgebung vor der Kaiser's Filiale statt, in der Emmely in
den 14 Jahre vor ihrer Kündigung gearbeitet hat: Hauptstrasse 10, Berlin-Hohenschönhausen
(Storchencenter). Wir wollen Kaiser's die Rote Karte zeigen. Kommt alle!


************************
Zum Film

Die Situation der Beschäftigten im Einzelhandel hat sich in den letzten Jahren drastisch
verschlechtert. Während die Arbeitsbelastung immer näher an die Grenze des körperlich Erträglichen
geht, bleiben die Löhne immer weiter hinter den steigenden Lebenshaltungskosten zurück. Gleichzeitig
stiegen die Gewinne der Branche immer weiter an: zwischen 2000 und 2006 um 64,3%. Als die
Arbeitgeber Ende 2006 die Zuschläge für Spät- und Nachtarbeit kürzen wollten, hatten sie im
Empfinden vieler Beschäftigter eine Grenze überschritten: Die längste und härteste
Tarifauseinandersetzung im deutschen Einzelhandel begann.

Der Film begleitet die Streikenden über eineinhalb Jahre. Zu Wort kommen Frauen, die seit
Jahrzehnten im Einzelhandel arbeiten. Viele streiken zum ersten mal in ihrem Leben. Oft sind sie
allein erziehend, in Teilzeit und mit so wenig Lohn, dass sie sich ihr Essen "bei der
Familie zusammensuchen" müssen. Manchen wird ihr Engagement im Streik zum Verhängnis, Emmely zum
Beispiel. Nachdem sie in ihrer Kaiser's Filiale den Streik organisiert hat, wird ihr unter einem
Vorwand fristlos gekündigt. Ihr Kampf um Wiedereinstellung wirft ein Schlaglicht auf das einseitig
an den Interessen der Unternehmen ausgerichtete deutsche Arbeitsrecht.

Der Film erkundet das Engagement der einfachen Gewerkschaftsmitglieder im Streik, analysiert das
Vorgehen der Streikleitung und der Einfluss der Betriebsräte. Beschrieben werden auch die
Interventionen linker Gruppen an der Seite der Streikenden. Der Film sucht nach Antworten
auf die Frage, weshalb die Beschäftigten und ihre Organisationen nicht in der Lage sind, sich gegen
die Arbeitgeber durchzusetzen.


Zur Veranstaltung

Der 18 Monate andauernde Tarifkonflikt im Einzelhandel hat eine Lohnerhöhung von 3% und die
Streichung der Zuschläge für den Samstag Nachmittag gebracht. Ausgehend von der Analyse der
Ursachen, die zu diesen weiteren Verschlechterungen für die Beschäftigten geführt haben, soll es
darum gehen, wie künftige Tarifkämpfe erfolgreicher gestaltet werden könnten.

Stimmt die Aussage des Films, dass die einfachen Gewerkschaftsmitglieder und der
Gewerkschaftsapparat von je unterschiedlichen Interessen geleitet sind? Spiegelt das die
Fallstricke und Begrenzungen einer sozialpartnerschaftlich organisierten Beschäftigtenvertretung?
Sollten sich Aktivistinnen, die Streiks unterstützen wollen, bei ihren Interventionen an die
Beschäftigten an der Basis wenden oder weiterhin die gewerkschaftliche Anbindung suchen?




Ende der Vertretung - Emmely und der Streik im Einzelhandel

Interviews und Kamera: Samira Fansa, Bärbel Schönafinger / Buch und
Schnitt: Bärbel Schönafinger / Zweite Kamera: Kea / Support: Jörn
Hagenloch, Katrin Duffke, Emmanuelle Piriot, Britta Schneider, Paul
Fiedler, Kira Schönafinger / Tonmischung: Sonja Harth / Grafik:
Bildwechsel / DVD und Animation: Björn Dietzen / Statistische Daten:
Dr. Bert Warich/WABE Institut / Netz: Volker Moritz / Produktion und
Vertrieb: kanalB (https://.kanalB.org) / Dieser Film wurde gefördert
von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

*****************************

Kontakt:
kanalB / content e.V.
Kiehlufer 65
12059 Berlin
tel: 030 - 70 24 93 60
mobil: 0163 - 28 767 49
mailto:info@kanalB.org
https://kanalB.org
 

ethos07

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AW: [Berlin] Tipps Veranstaltungen Anti-Hartz

"Bürgerarbeit"?
Noch mehr Minijobs?
Wer zahlt die Zeche für die geplanten Steuerreformen?

Was ist von der schwarz-gelben Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu erwarten/befürchten?

- Perspektiven aus oppositioneller Sicht -


Plenum der Berliner Kampagne gegen Hartz IV

Zu Gast: Dr. Andreas Aust, Referent für Soziale Sicherung und Rente der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Mi., 2.12.2009, um 17:00 Uhr.
ACHTUNG, früherer Beginn als üblich! Mehringhof, Gneisenaustr. 2a (Blauer Salon, über dem Mehringhof-Theater)

Zur Vorbereitung empfehlen wir:
- Auszüge aus dem Koalitionsvertrag, S. 21-24, 58, 81-83 siehe: https://www.cdu.de/doc/pdfc/091026-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf
- den Aufsatz von Christoph Butterwegge vom 31.10.2009 "Neoliberalismus light -
Die schwarz-gelbe Koalition vertieft die Kluft zwischen Arm und Reich"

Er ist hier zu finden: Neoliberalismus light (Axel Troost, MdB Linksfraktion)
.
 

ethos07

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[Berlin] Veranstaltungstipps zu Anti-Hartz u.a.

Montag, 17.01.2011 / Berlin

Die Bürgerarbeit
mit Peter Brunnett (Blog "das gemeine wesen").

Als neuer Arbeitsdienst befürchtet, läuft die Bürgerarbeit schleppend an. Menschen mit "multiplen Vermittlungshemmnissen" sollen in den "Genuß" dieser Form von Arbeit kommen. In Modellprojekten hat sich aber gezeigt, dass es gerade die "arbeitsmarktnahen" Personen waren, die ausgewählt wurden. Es ist gar kein Geld da, um einen flächendeckenden Arbeitsdienst zu etablieren. Lassen wir uns überraschen, was den Herrschenden noch einfällt, um uns zu aktivieren. Angeblich herrscht Wachstum, beim Fälschen der Arbeitslosenstatistik sind sie Spitze. Für die meisten Langzeitarbeitslosen ist zudem der Niedriglohnsektor die Alternative. In diesen wollen sie uns treiben. Was können wir gegen den Arbeitszwang tun?

Unterstützt von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt
Wo: Lunte, Weisestr.53
Wann: 19:00 Uhr
Veranstalter: Erwerbslosentreff/Teilhabe e.V.
Link: https://www.teilhabe-berlin.de
.​
 

ethos07

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Veranstaltungshinweis



Menschenwürdiges Existenzminimum contra Hartz IV

Muss Karlsruhe es wie
der richten?



Wie ist das Ergebnis des Hartz-IV-Vermittlungsverfahrens aus verfassungs-rechtlicher Sicht zu bewerten? Welche Erfolgsaussichten hat ein neuerlicher Gang nach Karlsruhe? Das sind zwei Fragen, die am Montagabend, 14. März 2011, in einer Veranstaltung der evangelischen Kirche geklärt werden sollen. Eingeladen sind der renommierte Sozialrichter Jürgen Borchert aus Darmstadt und die Sprecherin der Berliner Landesarmutskonferenz Susanne Kahl-Passoth.
Unter dem Vorsitz Jürgen Borcherts hatte der 6. Senat des Hessischen Landessozialgerichts den entscheidenden Vorlagenbeschluss für das viel beachtete Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2009 zum Existenzminimum geliefert.

Veranstaltungsort ist
der Französische Dom auf dem Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte. Hier läutete im August 2002 der damalige VW-Manager Peter Hartz die nach ihm benannten Arbeitsmarktreformen ein.

Montag, 14. März 2011, 19 Uhr
Französischer Dom, Georges-Casalis-Saal
Gendarmenmarkt 5 in Berlin-Mitte

U 2: "Hausvogteiplatz" oder "Stadtmitte", U 6: "Französische Straße",
Bus 100, 200 und 348: "Friedrichstraße", Bus 147, 257: "Gendarmenmarkt"





Veranstalter:
Arbeitskreis Arbeit-Teilhabe-Gerechtigkeit

in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

-----
Kontakt:
Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise (BALZ)
.
 

ethos07

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Vermutlich ein sehr interessanter Vortrag - morgen Abend! -für Interessierte zu theoretisch-historischen Ursachen für unsere relativ schwachbrüstigen Sozialproteste:

Berlin, Veranstaltungsreihe
Im Mehringhof, Gneisenaustr.2a, U-Bhf. Mehringdamm.

13./14.5.: Was tun, wenn der Sozialstaat abgeschafft werden soll?

Freitag 19 Uhr
Geschichte und Kritik des Sozialstaates
(Vortrag von Christian Frings)

Die
Geschichte des Sozialstaates in Deutschland beginnt 1848. Er wurde
nicht von den Arbeitern erkämpft und ist deshalb keine Errungenschaft.
Der Sozialstaat war ein nationales Projekt, er hatte immer eine
repressive Funktion. Er diente der Befriedung des Klassenkampfes. Die
Durchsetzung von sozialstaatlichen Leistungen hat zur Verrechtlichung
und Individualisierung/ Entkollektivierung geführt. Sich heute zu
wehren, bedeutet vors Arbeits- oder Sozialgericht zu ziehen. Anhand des
Buches "Aufstand der Armen" wird Christian Frings nachweisen, dass nur
durch die Unruhe auf der Straße, den Betrieben und Ämtern etwas erreicht
wurde. Der Sozialstaat behindert eher die Kämpfe.

Hier Texte von Christian Frings:
ak 556: Kritik der Sozialstaatsillusion
Mit dem Dreirad durch den Sozialstaat / Wildcat Nr. 35

Samstag:
13 Uhr
Der abendländische Sozialstaat: Drei Formen und zwei Alternativen
(Vortrag
von Wolfgang Ratzel)
Das Referat vergleicht drei Ausformungen des abendländischen Sozialstaats:
(1) der deutsche Sozialversicherungs-Staat (19.Jh);
(2) der Sozialstaat der sozialen Marktwirtschaft (20. Jh);
(3) der streng-subsidiäre US-Sozialstaat (nach der Clinton-Reform 1996/97).
Der Vergleich erfolgt unter drei Gesichtspunkten:
-
Wie wird der jeweilige Typus von Sozialstaat legitimiert? Welches Bild
von Zusammenleben und welches Menschenbild liegt der jeweiligen
ideologischen Rechtfertigung zu Grunde? Der Schwerpunkt liegt hierbei
auf der Frage, ob und wie die Grundsätze "Geben-und-Nehmen" und
"Subsidiarität (d.h. Unterstützung von außen erst nach Ausschöpfung
aller eigenen Möglichkeiten)" gelten und wirken.
- Welche Ziele verfolgen die jeweiligen Typen von sozialer Sicherung? Wie
funktioniert Exklusion und Inklusion?
- Wie funktioniert das Gesamtsystem und die Teilsysteme der sozialen
Sicherung. Wer finanziert die soziale Sicherung?
Danach konfrontiere ich die Grundidee des herkömmlichen Sozialstaats mit der
Idee des Grundeinkommens-Staates. Die Frage lautet:
Welche
Perspektive von Sozialstaat entspräche den vielfältigen Interessen der
Vielfalt randständiger Daseinsweisen im Hier-und-Jetzt:
- Die Neufassung der Normen "Geben und Nehmen" und "Subsidiarität" oder:
-
Die Ersetzung dieser "Spielregeln" durch das Prinzip des
Rechtsanspruchs aller auf eine staatliche Gabe - ohne Verpflichtung zur
Gegengabe an die Gesellschaft?

15 Uhr Grundeinkommen in Namibia (Vortrag von Susanne Laudahn)

Seit einigen Jahren kommt das bedingungslose Grundeinkommen als neue
Sozialstaatskomponente immer mehr in die öffentliche Debatte. Die
Argumente sind auf dem Tisch, die verschiedenen Diskussions-"Fronten"
sind mehr oder weniger verhärtet. Wie Grundeinkommen schon heute
absolute Armut effektiv bekämpfen kann zeigt ein Beispiel aus Namibia.
Im so genanten Basic Income Grant (BIG) wurde in einem kleinen Dorf 2
Jahre lang das Experiment gewagt. Susanne Laudahn, Projektbearbeiterin
für Namibia des Berliner Vereins SODI, hat das Grundeinkommensprojekt
verfolgt und berichtet von dem gesellschaftlichen Neubeginn, der mit dem
Grundeinkommen ermöglicht wurde und dem Für und Wider des Projektes.
Vormals bedrückt von extremer Armut, dem permanenten Zwang, als
Tagelöhner für zumeist weiße Farmbesitzer zu arbeiten, konnten sich
viele Einwohner erstmals in Würde eine ökonomische Existenz aufbauen.

Veranstaltungen des AK Was tun?! / Teilhabe e.V.
Unterstützt von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt
www.teilhabe-berlin.de

Diese meist sehr anregenden Seminar-Reihen werden organisiert von Anne Seeck von teilhabe e.V./Lunte.

Auch die eigene neue(?) Homepage von Anne mit auch vielen interessanten links zu eigenen Texten von ihr lohnt einen Besuch: https://www.freiheitpur.i-networx.de/
... eine schön und mit viel Grips gemachte Homepage!
 

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Ein Hinweis auf eine sicherlich interessante Diskussion der politischen Gruppen Interkomm und felS für die 'fortgeschrittenen' Nachdenker_innen unter uns am kommenden Montagabend:

Linke Interventionen in die Arbeitswelt gestern und heute

Tristeza [Pannierstraße 5, Neukölln] • 11.07.11 um 19.00 Uhr


In den 70er Jahren sind Tausende linke Aktivist_innen aus politischen Gründen in die Betriebe gegangen. Diese Betriebsarbeit wurde von den unterschiedlichen politischen Gruppen als Beitrag zu einer revolutionären Veränderung der Gesellschaft verstanden. Welche unterschiedlichen Perspektiven und Vorgehensweisen es dabei gab, werden Jan Ole Arps, Autor des kürzlich im Verlag Assoziation herausgegebenen Buches „Frühschicht - Linke Fabrikintervention in den 70er Jahren“ und der ehemalige Betriebsaktivist Peter Bach skizzieren. Dabei wird es um die Erfolge, aber auch um die Grenzen der Betriebsintervention gehen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellen wir uns die Frage, wie heute, wo die Großfabriken zumindest hierzulande an Bedeutung verloren haben, linke Interventionen in Arbeitskämpfe aussehen können. Aktivist_innen aus dem Care-Bereich, der Kampagne gegen Leiharbeit, dem Klassenkampfblock sowie aus dem Erwerbslosenbereich werden konkrete Beispiele für solche Interventionen vorstellen. Die Diskussion über die Erfolge, aber auch die Grenzen, auf die die Aktivist_innen stoßen, wird Gegenstand der gemeinsamen Debatte sein.

Infoveranstaltung mit:

Jan Ole Arps, Herausgeber des Buches Frühschicht

Peter Bach, Gewerkschaftler

Aktivist_innen, die an Kämpfen am Arbeitsplatz und im Jobcenter beteiligt sind

Weitere Infos unter: www.interkomm. tk und fels.nadir.org
 

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Ich pack das mal hier dazu: Mitte Juli sollte eigentlich eine Rundmail vom Erwerbslosenforum für uns Berliner versandt worden sein. Soweit ich das prüfen konnte, hat diese Mail aber niemand erhalten. Sollte ich mich da täuschen und wer doch zum dort angekündigten Picknick kommen wollen:

DAS PICKNICK FINDET NICHT STATT!

...weil a) die Rundmail nicht alle bzw. niemanden erreicht hat und b)weil ich z.B- an dem Tag gar nicht da bin.
Vielleicht können wir es im September nachholen, falls das Wetter dann noch gut ist.
 

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... leite ich hier mal weiter - hört sich interessant an, vor allem für in Neukölln Lebende:

Hallo liebe Unsicherheits-Interessierte!

Wir freuen uns, im Rahmen von "Geschichte wird gemacht" mit Euch am
Freitag einen Kameraspaziergang durch Neukölln zu machen.

Schöne Grüße von der [SaU]

https://geschichte-wird-gemacht.net
Seminar für angewandte Unsicherheit - [SaU]

+++++++++++++++++++++++++

Kameraspaziergang Neukölln
Freitag 16.9.2011 um 15 Uhr
Treffpunkt: Boddinstr./ Ecke Herrmannstr. (U8 Haltestelle Boddinstr.)

Die [SaU] - das Seminar für angewandte Unsicherheit - lädt zu einem
Kameraspaziergang in den kameraüberwachten und quartiersgemanagten
Neuköllner Norden ein, um hier die Zusammenhänge von
(Kamera-)Überwachung, Sicherheitsarchitektur und Gentrifizierung
aufzuzeigen. Speziell in diesem Kiez werden aktuell verschiedene
Interessen und damit Konflikte sichtbar, was sich nicht nur in den
Auseinandersetzungen um die Nutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof
zeigt.

Neben dem engmaschigen Überwachungsnetz in Neuköllner Läden schauen wir
uns dabei u.a. die Rolle des Quartiersmanagements an, das bei der
Umstrukturierung des Kiezes wesentlich ist. Mit einer "Task Force"
wollen sie bspw. im Schillerkiez "aufräumen", was nicht in das Bild
eines aufgewerteten Kiezes passt. Ein Sammelsurium an sogenannten
Kiezläufern, privaten Sicherheitsdiensten und Beamt_innen des
Ordnungsamtes patroulliert durch die Neuköllner Straßen. Bei diesen
Maßnahmen geht es nicht nur um die "schöne" Einkaufswelt, sondern auch
um die "falschen" Menschen, die auf den Parkbänken sitzen, den aus Sicht
der Senatsverwaltung zu hohen Anteil an Migrant_innen und Arbeitslosen,
und die diffuse Angst davor, dass sich die an den Rand gedrängten
Menschen wehren könnten.

Mit kurzen Vorträgen werden wir einen kritischen Blick auf die
Entwicklung in den Kiezen werfen und uns mit coolen technischen Gimmicks
auch die "Überwacherperspektive" anschauen.

Seminar für angewandte Unsicherheit - [SaU]

Freitag 15.9.2011 | 15 Uhr | Treffpunkt: Boddinstr./ Ecke Herrmannstr.
(Haltestelle U8 Boddinstr.)
 

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1.
Veranstaltung zu der Frage:
Was brauchen Erwerbslose und arbeitende Arme für ein Gutes Leben?

Do., 29.9.2011, 19:00 - 22:00 Uhr,
im Nachbarschaftreff Moabiter Ratschlag e. V. Rostocker Str. 32,
10553 Berlin V.i.S.d.P.: BAG Prekaere Lebenslagen e.V., extramural e.V.
Kontakt: anne.allex (at) gmx.de

2. Die folgende Tagung der Rosa-Luxenburg-Stiftung ist vermutlich eher nur etwas für politisch interessierte Akademiker, die zu 'unseren' Themen wissenschaftlich arbeiten wollen:

Tagung / Konferenz
22.09.2011 | 18:00 Uhr bis 24.09.2011 | 17:00 Uhr
IG Metall, Berlin

Krise und Alternativen
Revolutionäre Realpolitik in Zeiten von Kürzungspolitik und Krise
Transformative Organizing – Strategies to Challenge the Cuts and Change Society


Aktion von „Restaurant Opportunities Center United" auf dem US-Sozialforum 2010. Auf den Plakaten sind VerteterInnen des Civil Rights Movements zu sehen: Rosa Parks, Martin Luther King, César Chávez. (Bild: Sasha Y. Kimel / flickr)

Schuldenbremsen, „Austerity Politics“ und Sozialabbau zwingen soziale Bewegungen und linke Politik in vielfache Abwehrkämpfe. Oft gelingt es dabei nicht, Perspektiven über den aktuellen Horizont hinaus zu entwickeln. Die Orientierung auf kurzfristige Verbesserungen oder längerfristige Transformation wird oft als Gegensatz behandelt und ist Gegenstand von Konflikten und gegenseitiger Isolierung – Fundis gegen Realos, Reformer gegen Antikapitalisten. Welche Strategien können dagegen gefunden werden?
In den USA mobilisieren Community-Organizing-Projekte meist pragmatisch um konkrete Belange der betroffenen Gruppierungen, Gemeinden, Interessenverbänden. Unter dem Begriff „Transformative Organizing“ wird versucht, eine Perspektive der Transformation systematisch in die alltägliche Arbeit einzubeziehen. Können von hier Anstöße für die Konzipierung von Einstiegsprojekten, für eine „revolutionäre Realpolitik“ (Rosa Luxemburg) gewonnen werden?
Erfahrungen aus amerikanischen wie deutschen Projekten, Bewegungen und Mobilisierungen sollen auf der Tagung präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:
....

RLS - Revolutionäre Realpolitik in Zeiten von Kürzungspolitik und Krise
 

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Was wird weltweit zum Gutes Leben diskutiert?
Hol dir dein Leben zurück; Kampagne: Für ein Gutes Leben


Seit 1982 fordern Erwerbsloseninitiativen ein Existenzgeld für ein Gutes Leben. Das soll jeder_m ohne Arbeitszwang, Bedürftigkeitsprüfung und Einkommensanrechnung von Partner_innen zustehen. Seit Jahren wird dieser Ansatz vehement bekämpft: Nichterwerbstätigen stände eben nur ein Minimum an Lebensmitteln zu. Es gäbe gar keine repräsentativen Erhebungen für die Bedarfe und die Höhe eines Existenzgeldes.

Wir meinen: Jede_r hat ein Recht auf ein Gutes Leben. Mit den Brotkrümeln von den üppigen Buffets der Bessergestellten geben wir uns nicht zufrieden. Gemeinsam erarbeitete Lösungen sind die Basis für eine bundesweite Meinungsäußerung der prekär Lebenden. In unseren Veranstaltungen zu Vorstellungen eines Guten Lebens hat das Publikum das Wort.

Do., 13.10.2011, 19:00 - 22:00 Uhr
Stadtteilzentrum „Club Spittelkolonnaden”
Leipziger Straße 47, 10117 Berlin

(Bus M 48 Leipziger Str., U 2 Spittelmarkt, Jerusalemer/ Krausenstr)

Was wird weltweit zum Guten Leben diskutiert?

In Argentinien, Mexiko, Ecuador, Brasilien ebenso wie in Marokko und Namibia oder Polen, Belgien, Spanien und der Schweiz wird das Gute Leben diskutiert. Den Auftakt gaben Initiativen in Chiapas (Mexiko) nach dem blutigem Polizeieinsatz gegen die Land- und Mieterbewegung. FeministInnen wissen, was zum Guten Leben gehört.


V.i.S.d.P.: BAG Prekäre Lebenslagen e.V., extramural e.V.
Kontakt: anne.allex@gmx.de
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