Berlin: MIETEN STOPPEN

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Mario Nette

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: 250 bei "Berlin von unten"-Demo
Spreepirat_innen 21.09.2011 02:58 Themen: Freiräume Soziale Kämpfe

Am Wahltag, dem 18. September, demonstrierten 250 im regnerischen Berlin gegen steigende Mieten. Zuvor war bereits ein Haus besetzt worden, eine passende Einleitung für den Aktionstag. Im weiteren Verlauf des Aktionstages kam es allerdings zu wenig weiteren Aktionen.
de.indymedia.org | : 250 bei "Berlin von unten"-Demo

Mario Nette
 
D

dr.byrd

Gast
Liebe Engagierte, Interessierte, liebe Mieterinnen und Mieter!

Die Mietenwillkür und Zweckentfremdung von Wohnraum in Berlin geht so nicht mehr weiter! Deshalb will der BerlinAppell als Sofortmaßnahme erreichen: Die vorhandenen Gesetze zum Verbot der Mietpreisüberhöhung und Mietwucher müssen endlich wieder anwendbar werden! Die Preise für Neuvermietungen müssten sich wieder an den Mittelwert des Mietspiegels orientieren.

Ein Beispiel aus Frankfurt/Main zeigt, dass dies nichts ungewöhnliches ist.

Bitte verbreitet und unterstützt den Aufruf! Bitte eine Email an berlinappell@gmx.de schreiben oder die Kommentarfunktion dieses Artikels benutzen. Dein / Ihr Name (ggf. Organisation) erscheint auf dieser Webseite (als für Suchmaschinen unlesbare Bilddatei). Vielen Dank!

Zu den Kommentaren HIER

Insbesondere die Ankündigung einer Anzeigenwelle von Mietpreisüberhöhungen beim Amt für Wohnungsaufsicht oder einer Musterklage wird sehr großen politischen Druck aufbauen!


Weiterlesen auf: BerlinAppell
 

ethos07

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Lange Nacht der Wohnungsbesetzungen 20.10.

Wie bei Indymedia bekannt wurde, soll es am Donnerstag, den 20. Oktober, eine „Lange Nacht der Wohnungsbesetzungen“ geben. Das Angebot, zuvor von SquatScout24 bereits im Internet bekannt gegebene Wohnungen mittels Shuttle-​Bussen zu erreichen, sei „eine erlebnisreiche und vor allem komfortable Alternative zu der oft zeitraubenden Besetzungsrealität“.

Denn warum immer Bruchbuden besetzen, wenn es auch reichlich leer stehende Luxuswohnungen gibt? Das Wohnungsangebot wird freundlicherweise hier zusammengestellt – bis zum 20.​10. soll es noch deutlich anwachsen.
ImmoSquat24-Uno


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Occupy#together (Mitmach-Versammlung) > Do, 20. Oktober | 16 Uhr| Ecke Adalbert/Oranienstraße

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***
... aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erreichte uns soeben diese noch nicht veröffentlichte Pressemitteilung - :confused:
:biggrin:An alle Wohnungssuchenden mit geringem Einkommen

Wie im Zuge der Koalitionsvereinbarungen bekannt wurde,
können alle Mieter, die eine Wohnung suchen, weil ihre Miete im letzten Jahr erhöht wurde, die lange Nacht der Wohnungsbesichtigung nutzen,
um sich eine Wohnung auszusuchen und sofort dort einziehen. Was bis vor kurzem noch als Besetzung galt, soll nun als Zwischennutzung auf Zeit gewertet werden. Die Miete der so gefundenen Wohnung soll mit der zuständigen Hausverwaltung entsprechend des Einkommens des Mieters verhandelt werden. Dabei gelten die Grundsätze der "sozialen Härte" nach §149 BGB als Richtwert. Demnach soll das nach Abzug der Miete verbleibende Haushaltsnettoeinkommen nicht unter 2/3 sinken müssen.

Das Ausetzen der 24Stundenregel bei Hausbesetzung gilt ausdrücklich nur für diese eine lange Nacht der Wohnungsbesichtigung. Hintergrund sind die Forderungen zahlreicher Mieter nach gesetzlichen Regelungen, um die steigenden Mieten und die Verdrängung einkommensschwacher Haushalte aus ihren Kiezen zu verhindern. Die zukünftige Regierungskoalition wird sich auch in Zukunft nicht in der Lage sehen, bundesdeutsche Gesetze rund um das Eigentum an Grund und Boden zu begegnen. Allerdungs hofft man mit der einmaligen Aktion den aufflammenden Mieterprotest zu befrieden.

Die Landesarmutskonferenz und der paritätische Wohlfahrtsverband begrüßen die Initiative, um der großen Nachfrage von Wohnungslosen und HartzIV Empfängern nach preiswertem Wohnraum kurzfristig gerecht gerecht zu werden.

Auszüge in Vorbereitung einer
Pressemitteilung bei der Senatskanzlei
Wohnungsangebote zur Freigabe der sofortigen Nutzung mit nachtträglichem Mietvertrag: 19.10.2011 um 18 Uhr auf Immoscout24
Sperrfrist 19.10.2011, 18 Uhr

für den Senat
F. Henke-Denke :biggrin:
Lange Nacht der Wohnungsbesetzungen ---:confused:

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:icon_idea: Occupy#together (Mitmach-Versammlung) > Do, 20. Oktober |16 Uhr | Ecke Adalbert/Oranienstraße

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ethos07

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...ob's heute abend dann nur mit Spaß geht, wird sich zeigen.
Dennoch kommt & protestiert bitte friedlich mit. Von unserer Seite wir keine Gewalt ausgehen. Denn nur gemeinsam werden wir die Macht der Immobilienbankster und "exklusiven" Taschen-sich-Voll-Stopfer" abwehren können.
Auch wir Prekären und Verarmten wollen in unseren Kiezen wohnen bleiben!
Weg mit den Zwangsumzügen!
Weg mit der Mietervertreibung durch den sog. "Eigenbedarf" und Luxussanierungen!


Steigende Mieten stoppen! Berlin ist kein Zoo!

In Berlin steigen die Mieten. Anfang September demonstrierten über 5000
Menschen gegen die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt und
forderten einen Mietenstopp, d.h. eine Begrenzung der Mieten. Jahrelang
hat die rot-rote Regierung durch den Verkauf landeseigener Wohnungen und
die Förderung von Privatisierungen maßgeblich zu dem beigetragen hat,
was sich mehr und mehr als beginnende Wohnungsnot herausstellt. Der
Unterschied zu den Positionen der Grünen – von der FDP und der CDU ganz
zu schweigen – ist aber minimal. Die Parteien handeln im Interesse von
VermieterInnen und Immobilienunternehmen. Für sie wird der Berliner
Wohnungsmarkt immer lukrativer. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die
Situation für die meisten Berliner MieterInnen immer schwieriger wird.

Wie ein Aprilscherz wirkt in diesem Zusammenhang die „Lange Nacht der
Wohnungsbesichtigungen“, zu der das europaweit aktive und der Deutschen
Telekom zugehörige Unternehmen ImmobilienScout24
einlädt. Mit Bussen
sollen Interessierte vom Alexanderplatz aus in acht verschiedene
Berliner Kieze gebracht und so die (meist überteuerten) Angebote
schmackhaft gemacht werden. Mit dabei sind auch sogenannte City-Guides,
also Tourismusführer, die nebenbei direkt die jeweiligen Kieze
präsentieren
sollen. In der Ankündigung schwafelt ImmobilienScout24 von
„Insider-Tipps“, „ausgefallenen Läden, populären Bars und
Ausgehmöglichkeiten“. Die Ankündigung ist ein Hohn für alle, die
potentiell von den steigenden Mieten in den Innenstadtbezirken verdrängt
werden oder bereits verdrängt wurden.

Der schleichende soziale Austauschprozess der seit Jahren in den
Berliner Innenstadtbezirken stattfindet, wird mit der „Langen Nacht der
Wohnungsbesichtigungen“ zum Event. Der Anklang an die „Lange Nacht der
Museen“ ist kaum zufällig. Abseits des offensichtlichen
Eigenwerbenutzens für ImmobilienScout24 stellt die „Lange Nacht“ so eine
neue Qualität der Stadtvermarktung dar. Das darf nicht unwidersprochen
bleiben.
Verschiedene Initiativen rufen dazu auf, die „Lange Nacht“ zu
stören, die Möglichkeiten der Wohnungsbesichtigungen für kreative
Aktionen zu nutzen und den TeilnehmerInnen und City-Guides deutlich zu
machen, dass Berlin kein großes hippes Freilichtgehege ist, sondern eine
Stadt der Klassengegensätze, in der die Armen und Geringverdienenden
durch eine Offensive von Politik, Tourismus- und Immobilienwirtschaft
mehr und mehr an den Rand gedrängt werden.

Deshalb: Macht Euch schick! Kommt
heute, Donnerstag, 20. Oktober
18 Uhr
zum Alexanderplatz (Berliner Congress Center).

Setzt Euch mit in die Busse und besucht die
verschiedenen angebotenen Wohnungen.
Macht den VeranstalterInnen deutlich: Berlin ist kein Zoo!
Schluss mit den steigenden Mieten!


Nähere Informationen über die Wohnungsangebote und die Busrouten findet
Ihr unter: Immobilien Scout24 - Die Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen.

und hier nochmals ein weiterer bekannt gewordener Treffpunkt
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Occupy#together (Mitmach-Versammlung) > Donnerstag, 20. Oktober | 16 Uhr| Ecke Adalbert/Oranienstraße
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ethos07

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Am Einstiegsort in die Busse und auch in den meisten Kiezen bei den Wohnungsbesichtigungen ging es wohl gesittet zu, da bereits am Treffpunkt und dann auch in den Bussen und bei den Häusern sehr sehr viel Sicherheitspersonal der Veranstalter aufgeboten war.

In Kreuzberg und Neukölln waren allerdings so viele Anwohner und Mietenstoppen-Initativen vor Ort auf den Beinen, sodass der breite Protest gegen die Stadt-in die-privaten-Taschen-Stopfer nicht zu überhören und übersehen war.

Kleine Presseschau:

rbb - Polizeieinsatz bei "Langer Nacht der Wohnungsbesichtigungen"
Demonstranten stören Berliner Immobiliennacht | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

rbb fernsehen - Lange Nacht der Wohnbesichtigungen
ARD Mediathek: rbb AKTUELL - Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen - Donnerstag, 20.10.2011 | rbb Fernsehen

tagesspiegel - Linke Szene läuft gegen neue Maklermasche Sturm
Polizeischutz für Makler: Linke Szene stört Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen - Berlin - Tagesspiegel

Gefreut hat mich, dass auch einzelne aus der occupy-Bewegung sich eingefunden hatten, sodass die Hoffnung da ist, dass die noch recht unspezifisch auf einen globalen Wandel und die Eindämmung der Bankenmacht setztende Occupy-Bewegung und die Vor-Ort-Protest-Bewegungen - in Berlin zur Zeit vor allem die Stadt-für-alle-Bewegung - stärker zusammen kommen.
 

ethos07

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Die Presse war ebenfalls sehr zahlreich bei dieser Langen Nacht der Wohnungsbesichtungs-besetzungen mit von der Party:icon_party:

Hier ein guter ganzseitiger Erfahrungsbericht in der Berliner Zeitung von heute :icon_klatsch::

Wenn Makler werben
Von Sebastian Höhn und Paul Linke

Die Lange Nacht der Wohnungsbesichtigung enttäuscht viele Suchende und aktiviert Verdrängungsgegner.

Wer ist hier eigentlich wer? Wer Wohnungssuchender und wer Mietaktivist? Wer Pressevertreter und wer Zivilpolizist? Aber fangen wir doch vorne an, am Donnerstag um 18.15 Uhr, als alle noch im Bus sitzen, vom Alexanderplatz in Richtung Kreuzberg fahren und ein älterer Herr mit Hut, Bart und Hornbrille sich das Bordmikrofon schnappt. Mit latent französischem Akzent stimmt er die Reisegruppe auf das Besichtigungsgebiet ein. „Wir fahren jetzt nach Kreuzberg“, nuschelt er, „das war der Ort in den 80er-Jahren, wo man alle Punks getroffen hat und die türkische Community.“ Pause. Knackgeräusche. „Es hat sich nichts geändert, die Punks sind weggezogen oder sie sind Yuppies geworden.“ Spätestens in diesem Moment hätte man merken können, dass diese Veranstaltung reichlich absurd ist.
....
ganzer Artikel lesen:
Erfahrungsbericht: Wenn Makler werben | Berlin - Berliner Zeitung
Die Bildstrecke ist besonders schön! - hihi...

Auch im Tagesspiegel ist eine sehr schöne Bildstrecke zu sehen.
https://www.tagesspiegel.de/images/wohnungs-dpa/5344530/2.jpg?format=format10
eine Bildunterschrift :"Nicht sehr einladend: Die zukünftigen Nachbarn fühlen sich in dieser Umgebung nicht willkommen geheißen" - hihi...
 

ethos07

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Inschrift an einem Klub in P-Berg:

erst wenn die letzte eigentumswohnung gebaut,
die letzte dachetage ausgebaut,
der letzte klub abgerissen,
der letzte freie lebensraum zerstört ist,
werdet ihr feststellen dass der prenzlauer berg die kleinstadt geworden ist
aus der ihr einst geflohen seid
 

Henrik55

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Genauso schlagartig wie die Party angefangen hat hört sie jetzt auch wieder auf, weil die dort gestrandeten Partypeople aus dem Alter raus sind.
 

Hilfeopfer

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GSW (Cerberus Whitehall) versucht es doch mit allen Mitteln.
Nachdem schon zwei Runden der Mieterhöhung sowie eine Kostenexplosion der Nebenkosten erfolgte, gibt es nun ab Januar die Zwangsdigitalisierung des Fernsehempfangs (Kabel). Natürlich steigen die Nebenkosten erneut. Meine 32 analoge Fernsehsender (Kabel) haben mir ausgereicht. Ich möchte diesen Schrott nicht zwangsweise aufgedreht bekommen.
 
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TV ist Bestandteil der NK? :confused:

Also bei mir nicht. Da haben wir Analog und wer das nicht will Digital, Sky HD, DVBT oder was auch immer.
 

Hilfeopfer

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TV ist Bestandteil der NK? :confused:

Also bei mir nicht. Da haben wir Analog und wer das nicht will Digital, Sky HD, DVBT oder was auch immer.

Ja, es ist in der Tat nicht zu glauben.
Bisher konnte jeder Mieter nach Wunsch einen Vertrag für das digitale Fernsehen abschließen.
Ab Januar hat die GSW einen Vertrag mit Kabel Deutschland abgschlossen und nun hat jeder Mieter zwangsweise das digitale Fernsehen. Die Kosten werden über die NK abgerechnet.
Natürlich wird die GSW an solchen Verträgen kräftig mitverdienen.
 
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Ich dachte, da würde nur die Kaltmiete zählen.

Ansonsten müssen sie dich dann erst mal auffordern zur Kostensenkung bzw. Umzug und dann kann man immer noch sehen, ob das überhaupt rechtens ist aufgrund Kosten-Einsparung.
 

Sunnylady

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Guten Morgen..
@ Hilfeopfer

Der Fernsehanbieter über die Grundversorgung war schon die letzten Jahre Kabel D (zumindest in Berlin Zehlendorf),nur das der bestehende Vertrag zum 31.12.2011 ausläuft..
Die GSW hat nunmehr einen neuen 10 Jahres-Vertrag (2 verschiedene Versionen wurden vorgestellt, -entweder 10 Jahre = 9,52€ monatlich oder 8 Jahre 10,?? €monatlich) abgeschlossen.
Nur diese beiden Optionen wurden seitens Kabel D angeboten und von der GSW ohne Einholung anderer Anbieterangebote -wie auf der diesjährigen Wohnungs-Eigentümerversammlung im Juli 2011 gefordert- beschlossen!!! Dies wäre von der Zeit her ohne weiteres machbar gewesen,aber Nein warum sollte man ? Könnte man ja nichts mehr verdienen und somit geht wenigstens eine weitere Erhöhung,welche nur 1 mal im Jahr auf der N-BK Kostenaufstellung aufgeschlagen wird und keine Mieterhöhung monatlich ! bedeutet.
Es wurde seitens des GSW Vertreters (arroganter Typ,der auch gegen jede andere !!! Entscheidung die die Wohnungseigentümer machten, abstimmte)keinerlei Kompromisse gemacht. Da die GSW hier noch das größere Stimmrecht als "Mietervertreter" hat wurde dies nun ohne Rücksicht auf eine Mieterumfrage (wäre doch was gewesen,denn sehr viele Mieter wollen das garnicht und dann wäre dieses Thema Zwangskabelgebührenerhöhung in der o.g. Höhe vom Tisch) durchgesetzt.
Die Einschaltung eines Anwalts mit Anfechtung einer Sammel-Klage der Wohnungs-Eigentümer verlief auch niederschmetternd,weil sie keine Chance gegen die "mächtige"Stimmenverteilung GSW hatten. Die(GSW) sind nämlich in einem anderen Bezirk auch damit durchgekommen und der hierbei entscheidende Richter wäre in diesem streitigen Verfahren auch derselbe gewesen.:icon_dampf:
Ich bin ja echt gespannt wie das JC dann auf die kommenden BK Kostenabrechnungen reagieren werden...!Somit sind immer schon 120,00 € mehr N-BK Kosten drin !!!

@ Bethany
Hier in Berlin zählt die Gesamtmiete(1 P = 378,00/2P=444,00/3P 542,00/jede weitere P=50,00€ mehr) und dem JC ist es völlig egal warum die Miete/Betriebskosten teurer wurden/werden. Das liegt dann ausschließlich an "unserem" zu hohen Fehlverbrauchen! :icon_neutral:

Ohne Rücksicht auf steigende Lebenshaltungskosten(und damit meine ich nicht die Lebens/Genuss/täglichen Bedarfsmittel-Kosten) bekommst du dann eine Kostensenkungsaufforderung und dieses hast du hopphopp-egal wie du das schaffst - hinzubekommen.
Das sich eine Miete-seitens des Vermieters- nicht durch Auszug einer dort mitwohnenden weiteren Person verringert ist ja klar,aber das interessiert ja auch nicht das JC im geringsten. Für die ist nur wichtig das sie weniger zahlen müssen. Ich z.B. habe die Kostensenkungs-Aufforderung 3 Tage !!! nach Auszug meines Sohnes (Thema hier) bekommen.
Verständnis dafür das ich meinen zum damaligen Zeitpunkt minderjährigem Sohn ein Zurückkommen ermöglichen wollte(der zeitweilige Auszug war nach Streit erstmal nur für ein paar Tage gedacht,zur Beruhigung auf beiden Seiten und ohne seine persönlichen Sachen,oder eine Ummeldung) wurde sofort Seitens des JC überhaupt nicht verstanden. Nein,Frau S.. ihre Miete ist zu hoch= SENKEN!!!
Egal wie! Tja und wenn ich einen Untermieter oder eine geeignete Wohnung hätte(wohne ja erst 5 Jahre hier u will nicht raus) und mein Sohn dann plötzlich arbeitssuchend wird(hoffe niemals),ja dann muss er wieder zurück zu Mami.Dann steht da ja das U 25 laut Aussage der SB ..!

Jedenfalls: Durch die Erhebung der Kabel D Zwangseinführung steigen meine Betriebskosten auch noch mehr an...ganz toll !
Witz,ich habe weder Fernseher/Radio aber interessiert das die GSW ? Nein, Kabel D kommt und damit basta...ihr Mieter seht zu das ihr bezahlt!
Völlig besch.....!
Schau mal bei deiner N-BK Abrechnung-irgendwelche Anschlusskosten muss auch bei Dir zu finden bzw. berechnet sein. Für den ganz normalen Grundversorgung-Fernseh/Radio Anschluss.
Gruessle und schönes Wochenende
Sunnylady
 

Hilfeopfer

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@ Sunnylady

Danke für die Ausführungen.
Die Nebenkosten steigen für diese Zwangsdigitalisierung erneut und im nicht unerheblichen Maße.
Ich möchte diesen Schrott nicht haben, es gibt genug Müll in der Klotze!
 
H

hanni

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@ Sunnylady

Danke für die Ausführungen.
Die Nebenkosten steigen für diese Zwangsdigitalisierung erneut und im nicht unerheblichen Maße.
Ich möchte diesen Schrott nicht haben, es gibt genug Müll in der Klotze!

du wirst mit diesem Schrott leben müssen, denn bald gibt es kein AnalogTV mehr.

Google ist dein Freund: Ende Analog TV.

Das ist keine Schikane seitens der Vermieter.

Oder willst du in nen schwarzen Bildschirm glotzen?
 

Hilfeopfer

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du wirst mit diesem Schrott leben müssen, denn bald gibt es kein AnalogTV mehr.

Google ist dein Freund: Ende Analog TV.

Das ist keine Schikane seitens der Vermieter.

Oder willst du in nen schwarzen Bildschirm glotzen?

Dann solltest Du bei Deinem Freund Google auch richtig googeln.
Der analoge Satelittenempfang wird abgestellt.
Der analoge Kabelempfang bleibt weiterhin bestehen!
 
E

ExitUser

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Moment mal! Seid wann muss man den Kabelempfang nutzen??
Lass dir doch den Anschluss verplomben und gut ist!! Steht jawohl nicht im mietvertrag das du dazu verpflichtet bist!
 

Hilfeopfer

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Moment mal! Seid wann muss man den Kabelempfang nutzen??
Lass dir doch den Anschluss verplomben und gut ist!! Steht jawohl nicht im mietvertrag das du dazu verpflichtet bist!

Das ist leider nicht so einfach.
Im Gegensatz zu Sunnylady gab es in Prenzlauer Berg bisher einen Vertrag mit Telecolumbus und nicht Kabel Deutschland.
Ich habe (hatte) hier von Telecolumbus ein gutes Angebot für Telefon, Internet, und die 32 analogen Fernsehprogramme für gesamt 19,- € im Monat.
Also mein Telefon und Internet hängt da auch dran.
Diese Verträge wurden von der GSW einfach aufgekündigt. Im Moment weiß ich noch nicht einmal, ob ich ab Januar noch Telefon und Internet habe.
 
E

ExitUser

Gast
du wirst mit diesem Schrott leben müssen, denn bald gibt es kein AnalogTV mehr.

Google ist dein Freund: Ende Analog TV.

Das ist keine Schikane seitens der Vermieter.

Oder willst du in nen schwarzen Bildschirm glotzen?

Ähm nur über Sattelit.




Und was Kabel D angeht: Ich mag den Verein nicht, aber den haben wir hier auch.

I-Net, Telefon hab ich aber über wen anderen laufen.
 

Falwalla

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Moment mal! Seid wann muss man den Kabelempfang nutzen??
Lass dir doch den Anschluss verplomben und gut ist!! Steht jawohl nicht im mietvertrag das du dazu verpflichtet bist!
find ich auch merkwürden.
leider find ich jetzt nicht mehr den artikel - mietermagazin - da stand genau das -> verblomben - drin.
vermieter berufen sich wohl darauf, es wäre ein nachteil für andere mieter.
son quatsch, behaupte ich jetzt. man kann jeden einzelnen - wir sind hier drei wohneinheiten pro etage - abklemmen!

Das ist leider nicht so einfach.
Im Gegensatz zu Sunnylady gab es in Prenzlauer Berg bisher einen Vertrag mit Telecolumbus und nicht Kabel Deutschland.
Ich habe (hatte) hier von Telecolumbus ein gutes Angebot für Telefon, Internet, und die 32 analogen Fernsehprogramme für gesamt 19,- € im Monat.
Also mein Telefon und Internet hängt da auch dran.
Diese Verträge wurden von der GSW einfach aufgekündigt. Im Moment weiß ich noch nicht einmal, ob ich ab Januar noch Telefon und Internet habe.
ach du schiete.
die übernehm nur die tv-übertragung, vermute ich.
setzt dich doch mal mit der verwaltung in verbindung und frag dort nach. was jetzt mit deinem fon und i-net ist.

bei tante A., haben wir vor knapp zwei jahren gebucht. auch mit tv, zus. für 29 und ping. na ja, sind auch banditen. inzwischen bieten se das auch für 19 euro an (wenn ich mich recht erinnere auch nur für ne bestimmte zeit und danach gehts dann hoch auf 24 eur).
 

Hilfeopfer

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Die GSW wird immer lustiger, man glaubt es kaum.
Zum Oktober 2011 gab es hier wieder einmal eine nette Mieterhöhung von ca. 25,- € für eine 1-Zimmer Wohnung.
Dem Schreiben war eine Zustimmungserklärung beigefügt.
Dieses habe ich nicht unterschrieben und zurückgeschickt, jedoch die erhöhte Miete pünktlich (wie seit vielen Jahren) überwiesen.
Am Samstag flatterte mir Post vom Amtsgericht ins Haus.
Die Sch...GSW hat doch glatt ein Klageverfahren gegen mich eröffnet. Es geht um die schriftliche Zustimmung zu der Mieterhöhung.
So springt die Sch...GSW mit langjährigen Mietern um.
Pfui Teufel!!
 
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