Berlin: Geldautomat in Jobcenter gesprengt (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Hartzeola

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Am späten Sonntagabend flog der Geldautomat in der Rudi-Dutschke-Straße in die Luft, hoher Sachschaden.

Es war Sonntagabend gegen 23.30 Uhr als eine heftige Detonation einen Wachmann im Axel-Springer-Haus in der Rudi-Dutschke-Straße in Kreuzberg aufschrecken ließ. Unbekannte hatten einen Anschlag auf einen Geldauszahlautomaten eines Jobcenters verübt.

Durch die Detonation entstand eine große Verwüstung. Der Auszahlungsautomat wurde zerstört, ein eingemauerter Briefkasten wurde aus der Wand geschleudert und diverse Fensterscheiben gingen zu Bruch. Neben Trümmerteilen flogen auch zahlreiche Briefe auf den Gehweg und die Straße. Der Wachmann beobachtete zwei maskierte Männer, die aber wegliefen, nachdem sie bemerkt hatten, dass sie beobachtet wurden.

Ob und in welcher Höhe die Unbekannten Beute erlangen konnten, ist derzeit nicht bekannt. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei prüft nun, ob Sprengstoff zum Einsatz kam. Der zerstörte Geldautomat diente Leistungsempfängern zur Auszahlung ihrer Hartz-IV-Bezüge
Heftige Detonation: Geldautomat in Jobcenter gesprengt - B.Z. Berlin
 

Paolo_Pinkel

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sixthsense

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Die haben das mit dem "Nachdruck zur Durchsetzung" des Antrags auf Vorschuss gem. § 42 Abs. 1 SGB I wohl ein wenig fehlinterpretiert...
 

Texter50

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Die haben das mit dem "Nachdruck zur Durchsetzung" des Antrags auf Vorschuss gem. § 42 Abs. 1 SGB I wohl ein wenig fehlinterpretiert...
Die Pressemeldung müsste lauten: da sieht man mal wieder, wie gierig die Leistungsempfänger sind, die scheuen vor nix zurück. :icon_twisted:

Wieveil Knete haben die denn jetzt zu verteilen?
Warum steht der Automat so, das man von außen dran kann?
 
W

Walter999

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Schlimme Zustände. Und wo bekommen jetzt die Hilfebedürftigen ihren Vorschuss her? :icon_evil:
Und:
Keine voreiligen Schlüsse ziehen. Wäre ja theoritisch auch möglich, dass da einer seine Prämie vorzeitig ausbezahlt haben wollte :popcorn:

So lange bis die Täter ermittelt worden sind weiß man ja nichts genaues, oder?
 

sixthsense

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Könnte ja auch möglicherweise eine False-Flag Aktion gewesen sein, damit man endlich einen Vorwand hat Leistungsbezieher beim betreten durchsuchen zu dürfen.

Musste letztens in ein anderes JC und da sind die auch nicht mehr weit davon entfernt. Aufgebaut wie ein Polizeirevier (also schleusenartiger Zugang), die SBer an der Empfangszone sitzen hinter mehrschichtigem Glas und drei Securitys stehen da rum. Ohne Vorlage des Ausweises wird jede Kommunikation verweigert.
 
W

Walter999

Gast
Na ja, so lange die dich evtl. am Zutritt hindern bzw. strenger kontrollieren ist das doch noch i.o. Die Leute da drin machen schließlich auch nur ihren Job und folgen den Anweisungen von "oben".
Schlimmer wäre es doch wenn sie dich nicht mehr rauslassen :icon_kinn:
 
J

James Bond 07

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Guten Tag,

:icon_kinn: die Tatsache, dass es ein Geldautomat vom JC ist beweist nicht, dass ein/die HARTZ IVer der/dieTäter ist/sind
 

KristinaMN

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Interessant ist auch die Bezeichnung "für Sonderzahlungen" in den Nachrichten.

Das hört sich so "großzügig" an. Welcher Außenstehender kann wissen, dass es sich oft um vorenthaltene Leistungen handelt?!

Man kann auch einen JC-Mitarbeiter als Täter nicht ausschließen: wenn "die" was kriegen will ich auch was haben ....:icon_wink:
 

KristinaMN

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Ach ja, Leistungsbezieher gehen davon aus, dass der Automat über Nacht geleert wird. JC-Mitarbeiter wissen DAS besser ....
 

Sonntagsmaja

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Da hat wohl jemand die Auskunft "Aber selbstverständlich kriegen Sie jederzeit von uns Ihr Fahrgeld zurück" zu wörtlich genommen:icon_lol:

die Tatsache, dass es ein Geldautomat vom JC ist beweist nicht, dass ein/die HARTZ IVer der/dieTäter ist/sind.
So ist es. Nicht nur Raucher knacken Zigarettenautomaten.
 

Atze Knorke

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Da hat die 'Überwachung' aber gänzlich versagt, Wachmänner als Blindgänger, aber dennoch entfacht Hartz IV immer noch genügend Spreng'Stoff'! Kampfmittelräumung mal anders oder sind's doch gar die Hungerlöhne für die Helfer? :eek::icon_twisted:
 
K

KAHMANN

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AW: Unbekannte sprengen Automaten von Kreuzberger Jobcenter

Das schöne Jobcenter und die Geldkasse haben sie auch noch.
 

Paolo_Pinkel

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Na ja, so lange die dich evtl. am Zutritt hindern bzw. strenger kontrollieren ist das doch noch i.o. Die Leute da drin machen schließlich auch nur ihren Job und folgen den Anweisungen von "oben".
Schlimmer wäre es doch wenn sie dich nicht mehr rauslassen :icon_kinn:
Dieses Argument hat auch 1933-1945 wunderbar funktioniert.
 

Trixi2011

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Hätte so eine Aktion ehr beim JobCenter Neukölln erwartete, aber doch nicht im hippen Kreuzberg!

Diese Banausen :biggrin:
 

Hartzeola

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Kreuzberger Hartz-IV-Empfänger müssen nun nach Mitte

Nach der Sprengung eines Geldautomaten im Jobcenter Kreuzberg haben die Reparaturarbeiten begonnen. Doch des könnten noch Monate dauern. Geld gibt es dort vorerst nicht.

In der Kreuzberger Arbeitsagentur haben am Dienstag die Reparaturen der Schäden begonnen, die Diebe durch die Sprengung eines Geldautomaten angerichtet hatten. Es werde mehrere Wochen, wenn nicht gar Monate dauern, bis der Betrieb wieder normal läuft, sagte ein Sprecher. Die von der heftigen Detonation verursachten Schäden im Foyer des Jobcenters an der Rudi-Dutschke-Straße 3 seien erheblich.

Hartz-IV-Empfänger müssen vorerst in die Arbeitsagentur Mitte ausweichen, wenn sie eilige Zahlungen wegen individueller Notlagen benötigen. In der Arbeitsagentur Mitte können sie sich mit einer einmalig gültigen Scheckkarte Beihilfen oder Vorschüsse auszahlen lassen. Alle übrigen Anliegen würden weiterhin in auch Kreuzberg bearbeitet, teilte der Sprecher mit. Durchschnittlich suchen 700 bis 800 Menschen das Kreuzberger Jobcenter auf.
Jobcenter zerstört: Kreuzberger Hartz-IV-Empfänger müssen nun nach Mitte - Berlin Aktuell - Berliner Morgenpost
 

Texter50

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Oha, hippes Kreuzberg - dann hat das eine besondere Bedeutung mit der Rudi-Dutschke-Straße 3 und dem Automaten? :icon_knutsch:
 

Albertt

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Als ich die Überschrift "Hartzkohle rausgebombt" auf dem Berliner Kurier gelesen hatte, konnte ich mir ein grinsen nicht verkneifen.

 
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