Berlin: Alte Besen kehren gut - auch im Jobcenter

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Mario Nette

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Berliner Woche (kostenlose Axel-Springer-Zeitung), Lokalausgabe für Neukölln Nord

Alte Besen kehren gut - auch im Jobcenter
Ruheständler Konrad Tack soll das Chaos in Neukölln beenden

Neukölln. Seit fünf Jahren sorgen die drei Neuköllner Zweigstellen des Jobcenters für negative Schlagzeilen aufgrund ihrer extrem langen Bearbeitungszeiten und schlechten Organisation.

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Mario Nette
 

ethos07

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aus dem Artikel:
....Reichte ein Wohnungssuchender ein Angebot
eines Vermieters bei der Stelle für Wohnungsangelegenheiten
ein, brauchte die Sachbearbeiterin manchmal Monate,
bis sie die Wohnung bewilligte. Die Mietsache war bis dahin
längst vergeben. „Das grenzte schon an Schikane“,
sagt Dr. Sylvia Stelz, Fraktionsvorsitzende
der Linkspartei in der BVV und Mitglied im Beirat
des Jobcenters. Das Verhalten der Sachbearbeiterin sei mehrmals
Thema in der BVV gewesen. Ein weiteres Ärgernis waren
die Poststellen. Die Post lagerte dort oft bis zu drei Monate,
bis sie ihren Weg zu den Fallmanagern fand
Hallo-hallo Frau Dr. Stelz, von der DiLi,
"grenzte" dies lediglich an Schikane oder WAR bzw. IST das dicke Schikane??
Und sagen Sie uns doch eines: Wie will der ehemalige Leiter der Regionaldirektion Berlin-Süd nun als Macher der Neuköller Jobcenter die Einsparvorgaben aus Nürnberg für 2009 und angesichts der gewiss auch auf diese Jobcenter zukommenden neuen höhreren Erwerbslosenzahlen eigentlich ohne solche "Spielchen" auf dem Rücken der ALG-II-Berechtigten gewährleisten?

Das wäre ja wirklich mal eine Sensation: ein Jobcenter, eine Arge ganz ohne solche doch landauf landab in unterschiedlicher Mischung absolut gängigen "Sparmaßnahmen"!

Vielleicht sollten wir uns wirklich die Mühe machen, uns mal die in Brot und Würden angekommen DiLis eine/r nach dem anderen genau anzuschauen und bei Ungereimtheiten dauerhaft per Anfragen zu nerven...
 

Rechtsverdreher

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Was die Politik aus Inkompetenz nicht zustande bringt sollen die senilen Säcke nun richten. Das wird die nächste Lachnummer.
 

galadriel

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Ethos, was hast du gegen DiLi und deren Anfragen?
Das Anschauen erledigt doch schon der Verfassungsschutz.:eek:
 

ethos07

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Ethos, was hast du gegen DiLi und deren Anfragen?
Das Anschauen erledigt doch schon der Verfassungsschutz.:eek:
H Galadriel, hier geht es ja nicht um eine Anfrage, sondern um eine - aus meiner Sicht - doch arg pseudo-neutrale Darstellung der Arge-Schikanen in Neukölln durch Frau Dr. Stelz von der DiLi in der Presse.
 

Mario Nette

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Jaja, da ist die Frau Stelz Beirat im Jobcenter - nur: was bringt's? Ihr Beirat-Kollege, der Herr Szczepanski von den Grünen, war da auskunftsfreudig: Man habe vergessen, den Beirat mit Entscheidungskompetenzen auszustatten. Also immer schön weiter rühren - kann ja nix passieren, denn: wird ja nix passieren.

Wir wollen natürlich auch nicht Herrn Jarkow vergessen, der das Jobcenter Neukölln in der Vergangenheit leitete. Und dabei dürfen wir fragen: Wenn das alles jetzt fünf Jahre lang bekannt ist: Warum hat man nicht schon vorher interveniert? Das ist doch wie mit Herrn Bezirksbürgermeistern Buschkowski, der sich beklagt, mit Neukölln ginge es abwärts; und interessanterweise kann man dieses Abgleiten gerade in der Zeit nachträglich herausstellen, in der er maßgeblich im Rathaus Neukölln rumwirbelte.

Das Kind muss in den Brunnen fallen, um zu ertrinken. Anders kann ich mir die Situation in Neukölln nicht erklären.

Mario Nette
 
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