Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Jürgen3

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"Viele realisieren nicht, dass auch sie von Altersarmut bedroht sind, und dass sie zwingend eine zusätzliche Altersvorsorge brauchen, um der Armutsfalle im Rentenalter zu entkommen"

Der finanzielle Spielraum dürfte bei Leuten, die längere Zeit nur 7,xx Euro brutto verdienen, sehr gering sein. Die müssten wahrscheinlich hunderte von Euro ausgeben, um dann letztendlich über die Grundsicherung zu kommen.
Und das perfide ist ja außerdem, dass Riester-Rente und Co voll auf die Grundsicherung angerechnet werden. Wer also als Niedriglöhner sich 50 Euro für eine Zusatzrente vom Munde abspart, erhöht seine Rente überhaupt nicht.
 

Purzelina

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Die Menschen realisieren es schon, nur ist die Decke schon vorher zu kurz, nicht erst im Rentenalter. :biggrin:
 
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DuliebesBißchen

Gast
"Viele realisieren nicht, dass auch sie von Altersarmut bedroht sind, und dass sie zwingend eine zusätzliche Altersvorsorge brauchen, um der Armutsfalle im Rentenalter zu entkommen"

Der finanzielle Spielraum dürfte bei Leuten, die längere Zeit nur 7,xx Euro brutto verdienen, sehr gering sein. Die müssten wahrscheinlich hunderte von Euro ausgeben, um dann letztendlich über die Grundsicherung zu kommen.
Und das perfide ist ja außerdem, dass Riester-Rente und Co voll auf die Grundsicherung angerechnet werden. Wer also als Niedriglöhner sich 50 Euro für eine Zusatzrente vom Munde abspart, erhöht seine Rente überhaupt nicht.
7 Euro?
LOL.
Eher 10 (sind noch nicht mal ausreichend!)

Aber immer mehr wachen auf:
Arbeitsministerin von der Leyen warnt vor Altersarmut | meta.tagesschau.de

Immer mehr merkeln wie sie verars+ht werden!
Am meisten von Lügenuschi.

Was sie verschweigt: Durch prekäre Arbeitsverhältnisse verursachte Alterarmut ist von der Politik eingeplant. Sie riskiert mal wieder die dicke Lippe ohne auch darzustellen, dass die Ursache politische Entscheidungen auch ihrer Koalition sind.
Und dann noch zu beklagen, dass zu wenig private Vorsorge getroffen wird, entlarvt Lügenuschi.
Wovon soll den bitte ein 400 EURO- oder 1EURO-Jobber auch noch zusätzliche Vorsorge betreiben?
Hat sie da wohl nur das Wohl der Hannover-Connection um Maschmeyer, Riester & Co. im Auge?
Verlogener geht es wohl kaum.
 
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xyz345

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Und der Zuwachs an Aufstockern! :icon_dampf:
Wovon sollen die denn für das Alter vorsorgen? :icon_neutral:

Lügenuschi sollte sich erst mal geistig sortieren, bevor sie rumtrötet. :icon_party:
 
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xyz345

Gast
Uschi!!! Aufwachen!!!!
Bei Minijobs, Aufstocken und Lohndumping ist nix mit Altersvorsorge! :icon_party:
Guten Morgen! Aufwachen!!!
 

Anna B.

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Sorry,

die wacht nicht auf, die zu d..f um aufzuwachen...das kriegt sie nicht hin...
 
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ExitUser

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Die Botschaft dieser Meldungen? Wer nicht vorsorgt, von was auch immer, ist schuldig. Das kann man ihm im Rentenalter dann immer wieder vorhalten. Bis dahin wird der Großteil schon vergessen haben, dass er einst für 4,50 gearbeitet hat.
 

Paolo_Pinkel

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Eben auf Phoenix lief wieder mal so eine "Experten-Runde" dazu. Kein Gast von Sozialverbänden usw. Nur Medien-Vertreter:icon_kotz: Die Essenz: Die Rentner arbeit gerne. Auf keinen Fall ist es so, dass die Altersarmut so groß ist, wie propagiert.
 
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xyz345

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:cool: Na siehste wohl!
Wir haben ja auch nur eine lächerliche Anzahl Arbeitsloser!
Und das sind eh nur faule, arbeitsscheue Arno Dübels, denen wir jetzt geballt Beine machen.

:icon_party:
 
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ExitUser

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"Warum bekommt ein Hartz IV-Empfänger, der die letzten 20 Jhre nur zu hause rumgesessen hat (ein ehemaliger Schulkamerad von mir) mehr Rente als ich, obwohl ich als Arbeitgeber eingezahlt habe, Arbeitsplätze geschaffen habe, immer gearbeitet habe? Ich habe zwar die letzten 20 Jahre nicht eingezahlt, weil ich Unternehmerin bin, aber trotzdem ..." :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:

Das ist m. E. die vorherrschende Meinung der ewig fleißigen, alten Nichtleistungsbezieher, ja selbst mancher Leistungsbezieher ...
 

gelibeh

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Eben auf Phoenix lief wieder mal so eine "Experten-Runde" dazu. Kein Gast von Sozialverbänden usw. Nur Medien-Vertreter:icon_kotz: Die Essenz: Die Rentner arbeit gerne. Auf keinen Fall ist es so, dass die Altersarmut so groß ist, wie propagiert.
Lief auch auf dem Ersten. Einige von denen hätte ich an die Wand klatschen können.
 

arbeitslos in holland

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aha, vor zehn jahren richtete man ohne not und ohne verstand einen flächendeckenden niederiglohn oder besser dumpinglohnsektor ein, bei dem die an bei 40h vollerwerbsarbeit, noch zusätzlich auf staatliche almosen angewiesen sind.

jetzt kommt man dahinter, dass die leute gar nicht die mittel haben und hatten, sich eine ausreichende absicherung für das alter zu sichern und im alter weiterhin auf almosen angewiesen sind/sein werden :icon_neutral:

für wie blöd halten diese ****** den steuerzahlenden bürger eigentlich :icon_dampf:
 

Kaleika

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Aber dann gegen einen Mindestlohn sein, dessen Nichtexistenz die Ursache ist :(

Und wer geriestert hat, der bekommt das sich vom Mund Abgesparte gleich von der angeblichen Grundsicherung, die arm macht, deswegen keine ist, abgezogen.
 

Wausch

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Es gibt zu dem Thema einen schon älteren Artikel aus dem Jahr 2005, der sehr schön deutlich macht, wieviel Geld man im Alter wirklich benötigt, und warum viele Menschen sich nicht bewusst sind, daß sie später viel Geld benötigen:

Altersvorsorge: Das Gesetz der großen Zahl - manager magazin - Finanzen

Es ist diese Zahl, diese ungeheure, absurd hohe Zahl, die Andrea Throm (36) keine Ruhe lässt. Zwei Millionen Euro. So viel Geld soll, nein, so viel Geld muss sie beisammen haben, bis sie 65 ist. Dann will sie aufhören zu arbeiten - und natürlich will sie keine Abstriche bei ihrem Lebensstandard machen.
 
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xyz345

Gast
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"Warum bekommt ein Hartz IV-Empfänger, der die letzten 20 Jhre nur zu hause rumgesessen hat (ein ehemaliger Schulkamerad von mir) mehr Rente als ich, obwohl ich als Arbeitgeber eingezahlt habe, Arbeitsplätze geschaffen habe, immer gearbeitet habe? Ich habe zwar die letzten 20 Jahre nicht eingezahlt, weil ich Unternehmerin bin, aber trotzdem ..." :icon_neutral::icon_neutral:

Das ist m. E. die vorherrschende Meinung der ewig fleißigen, alten Nichtleistungsbezieher, ja selbst mancher Leistungsbezieher ...
:icon_lol:

:icon_party:

:biggrin: Da ist Hopfen und Malz verloren. Die Dummheit stirbt nie. :icon_sad:
 
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ExitUser

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Altersarmut: Rentenschock - Millionen droht die Altersarmut

Bundesarbeitsministerin von der Leyen schlägt Alarm und legt Berechnungen vor, nach denen Arbeitnehmer, die 2500 Euro brutto monatlich verdienen und 35 Jahre gearbeitet haben, künftig lediglich eine Rente in Höhe der Grundsicherung erhalten. Zudem schrumpfen die Betriebsrenten Das Armutsrisiko künftiger Rentnergenerationen ist nach neuesten Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums erheblich höher als bekannt. Nach Informationen von "Bild am Sonntag" kommt das Ministerium zu dem Ergebnis, dass ab 2030 selbst Arbeitnehmern, die 2500 Euro brutto im Monat verdienen und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro bleibt. In einem Brief an die Junge Gruppe der Unionsfraktion schlägt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Alarm, dass alle, die weniger als 2500 Euro verdienten, "mit dem Tag des Renteneintritts den Gang zum Sozialamt antreten" müssten. In dem siebenseitigen Schreiben warnt von der Leyen: "Es steht nicht mehr und nicht weniger als die Legitimität des Rentensystems für die junge Generation auf dem Spiel."
Von der Leyen wirbt für Zuschussrente

Nach den aktuellen Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums sehen die Zahlen nur geringfügig besser aus, wenn eine längere Lebensarbeitszeit zugrunde gelegt wird. Bei 40 Jahren Beitragszahlung muss der Arbeitnehmer konstant mindestens 2200 Euro im Monat verdienen, um auf einen Rentenanspruch in Höhe der Grundsicherung zu kommen........

Rentenschock - Millionen droht die Altersarmut | WAZ.de
 
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