Berechnung KdU nach Wohngeldtabelle - wie?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

ichunddu

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
25 März 2009
Beiträge
24
Bewertungen
0
Hallo,
ich habe Schwierigkeiten, die Berechnung der KdU für meinen Wohnort heraus zu bekommen.

Laut einer bundesweiten Liste zur Ermittlung der KdU
wird bei uns wegen fehlendem Mietspiegel nach § 8 Wohngeldgesetz, Stufe 3, ermittelt.

Jetzt habe ich folgendes gefunden:

Aber nicht nur diejenigen, die Wohngeld bekommen, werden davon betroffen sein. Weniger Geld für die Kosten der Unterkunft könnten auch die Bezieher von ALG II erhalten.
Diese haben keinen Anspruch auf Wohngeld, sondern bekommen die Kosten der Unterkunft erstattet. Dabei gibt es Höchstgrenzen. Sie können laut Bundessozialgericht durch einen Mietspiegel oder „andere valide Erkenntnisse“ festgelegt werden. Wo diese nicht existieren, gilt nach einem Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen bislang die Regelung „Rechte Spalte der Wohngeldtabelle plus zehn Prozent“.

Ich habe auch die aktuellen Wohngeldlisten gefunden:
</title> <title>wohngeldantrag.de

Aber irgendwie komme ich damit nicht klar ...
Ich finde nicht "die" rechte Spalte der Wohngeldtabelle. :icon_neutral:

Kann mir jemand helfen?
LG J.
 

gerda52

Elo-User*in
Mitglied seit
21 März 2007
Beiträge
4.330
Bewertungen
370
Ich finde nicht "die" rechte Spalte der Wohngeldtabelle.
Seit dem 1.01.09 gibt es nur noch eine Spalte und zwar für den Höchstwert. Davor war die zuschussfähige Miete noch in 3 Baujahrsklassen unterteilt und der maßgebl. Wert für die Ermittlung der KdU stand eben rechts. ; )

Höchstbeträge für Miete und Belastung

Derzeit wird bei dem Wohngeldantrag das Baujahr des Hauses abgefragt, in dem man wohnt. Der Grund dafür war eine Differenzierung des zuschußfähigen Höchstbetrages nach Altersklassen. Je älter ein Haus war, um so geringer fiel dieser Höchstbetrag aus. Das führte oftmals zu Streitigkeiten, wenn zum Beispiel Renovierungen und Sanierungen durchgeführt wurden und der Streit an der Frage entbrannte, ob sich dadurch das zu berücksichtigende Alter des Hauses geändert hatte. Auch war es mitunter ein Problem, das Baujahr des Hauses selbst zu ermitteln und war dann mit etlichen zusätzlichen Gängen zum Bauamt, Vermieter oder anderen Stellen verbunden.

Dies fällt nun weg: es gibt einen einheitlichen Höchstsatz unabhängig vom Baujahr, was durchaus zu begrüßen ist. Hier "versteckt" sich dann auch die Wohngelderhöhung, da nicht nur die Altersklassen weggefallen sind, sondern die Höchstbeträge auch um 10% erhöht worden sind.

Die an 2009 geltenden Höchsbeträge können Sie hier aufrufen.

Quelle
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten