Beratungsschein vom Amtsgericht holen? PKH beantragen?

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tiger1965

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Hallo, ich hab da mal ne Frage: Ich habe beim Sozialgericht einen Antrag auf einstweiliger Anordnung gestellt und auch schon das Aktenzeichen bekommen. Das Ganze habe ich ohne Anwalt gemacht. Soll ich trotzdem mir vom Amtsgericht einen Beratungsschein holen um, um mich bei einem Rechtsanwalt beraten zu lassen? Oder könnte das negativ für mich ausgelegt werden?

Eine weitere Frage: Soll ich schon jetzt vorsorglich Prozesskostenhilfe beantragen für den Fall, dass das SG zu meinen Ungunsten entscheidet und ich Klagen muss?
 
N

Neuerdings

Gast
Auch die Klage vor dem SG, und auch in 2.Instanz, kannst Du selbst, ohne Anwalt, einreichen; wenn Du kannst . Solltest Du nicht ganz sicher sein, was Du tun musst, wäre anwaltlicher Rat zumindest nützlich.
Dafür muss man aber erstmal einen fähigen Sozialrechtsanwalt finden (nicht so einfach).
Ob Du nun PKH oder einen Beratungsschein nachholst, ist dem SG völlig wurscht, und darf keinen Einfluß auf deren Entscheidung haben.
Sehr sicher würde das SG überhaupt erst von beidem erfahren, wenn ein Anwalt Deine Vertretung dort übernehmen würde.
Aber wie gesagt, dass ist denen völlig egal.

Gruss,
M.
 

tiger1965

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Danke für den Tip, wir haben hier eine RAin, die ist berühmtberüchtigt in Sachen SGBII. Mit der werde ich dann einen Beratungstermin vereinbaren, sobald ich den Beratungsschein habe.
 

Arania

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so einfach ist das mit der zweiten Instanz aber nicht

Um die Gerichte zu entlasten, gelten durch die Änderung des Sozialgerichtsgesetzes (SGG) ab 1. April neue Regeln. Für Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II) und Sozialgeld besonders wichtig ist die Anhebung des Mindeststreitwerts für die Zulassung der Berufungsklage (Paragraf 144 SGG). Weist das Sozialgericht eine Klage ab, kann das Verfahren nur dann vor dem Landessozialgericht weiterverfolgt werden, wenn der Streitwert mindestens 750 Euro beträgt. Bislang galt eine Grenze von 500 Euro.

Höhere Hürde für die zweite Instanz - Streitwert für die Berufung am Landessozialgericht steigt auf 750 Euro - business-wissen.de
 
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