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Beratungsschein für alle Rechtssachen?

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holly8

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#1
Ich möchte die Differenz von Unterhaltsvorschuss zu Unterhalt einklagen und titulieren lassen. Sind inzwischen 2706 Euro. Kann ich da auch einen Beratungsschein bekommen? Kann ich so etwas auch alleine machen? Ist das überhaupt rückwirkend möglich?

Bitte keine Diskussionen darüber, wie sinnvoll das ist. Meinem Gläubiger ist das auch egal. :biggrin:
 
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ExitUser

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#2
Ich möchte die Differenz von Unterhaltsvorschuss zu Unterhalt einklagen und titulieren lassen. Sind inzwischen 2706 Euro. Kann ich da auch einen Beratungsschein bekommen? Kann ich so etwas auch alleine machen?

Bitte keine Diskussionen darüber, wie sinnvoll das ist. Meinem Gläubiger ist das auch egal. :biggrin:
Reicht da nicht ein einfacher Antrag beim Gericht?

:icon_kinn:
 

holly8

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#3
Hi du,
das ist es ja. Ich habe absolut 0,0000 Ahnung. :eek::icon_twisted:
 
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ExitUser

Gast
#4
Ich möchte die Differenz von Unterhaltsvorschuss zu Unterhalt einklagen und titulieren lassen. Sind inzwischen 2706 Euro. Kann ich da auch einen Beratungsschein bekommen? Kann ich so etwas auch alleine machen? Ist das überhaupt rückwirkend möglich?

Bitte keine Diskussionen darüber, wie sinnvoll das ist. Meinem Gläubiger ist das auch egal. :biggrin:
1. Dann kannst Du einen Mahnbescheid über die Summe ausstellen (gibt es im Schreibwarenhandel als Formular und Anleitung ist dabei), und diesen bei Deinem Amtsgericht einreichen und zustellen lassen (Gebühren müssen voraus bezahlt werden und die liegen bei der Summe bei ca. 45 Euro). Der Schuldner hat dann 14 Tage Widerspruchsfrist. Bei rechtzeitigem Widerspruch wird das Verfahren ans zuständige Amtsgericht abgegeben (i. d. R. das AG des Schuldners). Ergeht kein rechtzeitiger Widerspruch wird ein Vollstreckungsbescheid erstellt auf Antrag (nochmals Gebühren, etwas weniger als vorher ca. 12,50 Euro. Alle Gebühren werden natürlich wiederum dem Schuldner auferlegt). Hier hat der Schuldner dann wieder ein 14tägiges Einspruchsrecht. Bei rechtzeitigem Einspruch, Abgabe ans zuständige Amtsgericht zur Verhandlung. Verläuft diese Frist ohne Einspruch, dann ist der Vollstreckungsbescheid 30 Jahre gültig und kann gegen den Schuldner vollstreckt werden.

2. Einen Beratungshilfeschein beim zuständigen Amtsgericht beantragen und damit zu einem Familienanwalt (kostet 10 Euro Selbstbeteiligung, die der Anwalt auch nach Ermessen erlassen kann).
 

Strolchi

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#5
Ich möchte die Differenz von Unterhaltsvorschuss zu Unterhalt einklagen und titulieren lassen. Sind inzwischen 2706 Euro. Kann ich da auch einen Beratungsschein bekommen? Kann ich so etwas auch alleine machen? Ist das überhaupt rückwirkend möglich?

Bitte keine Diskussionen darüber, wie sinnvoll das ist. Meinem Gläubiger ist das auch egal. :biggrin:

Wenn Du Harz 4 oder ähnliches bekommst, bekommmst Du auch dafür den Beratungsschein.
Musst letzten Alg II-Bescheid, evtl. Mietvertrag und irgendwelche Papiere von der Unterhaltssache mit zum Amtsgericht mitnehmen.
Der Anwalt berät Dich dann, was und ob Du das machen kannst.
Wenn ja beantragt der das dann auf jeden Fall RICHTIG und formgerecht.
Dazu mussst Du über Ihn PKH (Prozesskostenhilfe) beantragen, dann kostet Dich das ganze höchstens die 10 € für die Beratung - die meisten Anwälte verzichten aber auf diese 10 €.
 
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ExitUser

Gast
#6
Ich möchte die Differenz von Unterhaltsvorschuss zu Unterhalt einklagen und titulieren lassen. Sind inzwischen 2706 Euro. Kann ich da auch einen Beratungsschein bekommen? Kann ich so etwas auch alleine machen? Ist das überhaupt rückwirkend möglich?

Bitte keine Diskussionen darüber, wie sinnvoll das ist. Meinem Gläubiger ist das auch egal. :biggrin:
1. Dann kannst Du einen Mahnbescheid über die Summe ausstellen (gibt es im Schreibwarenhandel als Formular und Anleitung ist dabei), und diesen bei Deinem Amtsgericht einreichen und zustellen lassen (Gebühren müssen voraus bezahlt werden und die liegen bei der Summe bei ca. 45 Euro).
Das geht mittlerweile recht bequem über das Internet.

Online-Mahnantrag
 

Andrea123

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#7
Hallo Holli,

ich würde vielleicht erstmal zum Jugendamt gehen und versuchen es aussergerichtlich uzu klären, bevor ich für den Mahnbescheid etwaige Ausgaben habe, der kostet ja auch um die 40 Euro.

Wenn wirklich nichts zu machen ist würde ich über eine gerichtliche Alternative nachdenken.

Nimm deine Belege ( Kontoauszüge) mit und rede erstmal mit der Jugendamt / Kasse.

Dann werden die sich bestimmt darauf einlassen um unnötige Gerichtsmassnahmen zu unterbinden.

Gruss von Andrea
 

holly8

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#8
Hallo Andrea,
er liegt unter dem Selbstbehalt, da ist nichts zu machen. Aber ich lasse ihn nicht so einfach davon kommen. Ich will nur den Titel. Zum A.... abputzen. :icon_twisted:
Sorry, wenn ich so ärgerlich wirke. Aber schließlich habe ich keinen Selbstbehalt. Wir leben zu zweit von dem, was er alleine hat.
 

J*O*Y

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#10
Beziehe auch Unterhaltsvorschuss und habe über das Jugendamt für meine Kinder eine Beistandschaft eingerichtet, damit vom Vater der gesetzliche Unterhalt gezahlt wird.
Kaum hatte die Unterhaltsvorschusskasse das mitbekommen, mußte ich eine Abtretung zu deren Gunsten unterschreiben.
Fazit für mich:Auch wenn der Vater zahlt oder zahlen kann, gehen die Ansprüche der Unterhaltsvorschusskasse vor.
Das dann noch zusätzliches Geld für die Kinder übrig bleibt, glaub ich nicht, denn die Forderung gilt dann ja auch rückwirkend.
Erkundige Dich doch direkt beim Jugendamt nach einer Beistandschaft, dann kostet Dir der Rechtsweg kein Geld und vor allem brauchst Du selbst nichts weiter unternehmen.
 

holly8

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#11
Ich werde das mit der Beistandschaft nächstes Jahr machen. Muss ja ohnehin jedes Jahr persönlich aufs Jugendamt, wegen Unterhaltsvorschuss.

Musst du das auch?
 

J*O*Y

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#12
Nein, persönlich muß ich da nicht erscheinen.Aber es werden Unterlagen angefordert.
Der Titel wird nach seinem Einkommen berechnet.
Wenn Du schreibst, er liegt unter seinem Selbstbehalt, wird das keine Aussicht auf Erfolg haben.
 

biddy

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#13
er liegt unter dem Selbstbehalt,
...
Wir leben zu zweit von dem, was er alleine hat.
Wie kann das?

Du weißt, dass in seinem Selbstbehalt die Kosten der Unterkunft schon enthalten sind? Dass er genausoviel hat wie ihr 2 kann eigentlich nicht sein *grübel*
 

holly8

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#14
Doch, kann sein. Aber eher nicht bei jeder Alleinerziehenden. Er hat 900 plus Fahrgeld= rund 1000 Euro
Ich habe mit ALG2, Kindergeld und Unterhaltsvorschuss rund 1008 Euro. Miete ist dabei, ist aber zur Zeit noch niedrig. Deshalb die niedrige Gesamtsumme.

Ich sollte eher sagen, er lebt am Selbstbehalt. Und diese Selbstbehalte sollen 2010 auch noch generell überprüft werden. Ich frage mich, warum der Kindesunterhalt erhöht wird, der Selbstbehalt wahrscheinlich steigen wird und am Ende zahlen immer weniger.
Was soll der Mist eigentlich?
 

holly8

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#15
Nein, persönlich muß ich da nicht erscheinen.Aber es werden Unterlagen angefordert.
Wir müssen persönlich die Unterlagen bringen, sonst wird das Geld gestrichen.
 
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