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Beratungshilfe und Widerspruch

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Nicht offen für weitere Antworten.

Klaubauf

Elo-User/in

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#1
Hallo!

ich möchte gegen meinen ALG-II-Bescheid Widerspruch einlegen. Kann das auch ein Rechtsanwalt im Rahmen der Beratungshilfe für mich machen?

Weiß aber nicht, ob ich überhaupt Beratungshilfe bekomme, weil ich einen nebenjob habe und dort noch 100 € verdiene...

Danke für Eure Hilfe
 

Klaubauf

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  Th.Starter/in  
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28 Mrz 2007
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#2
ach ja:

und was geschieht, wenn der Widerspruch nicht erfolgreich ist. Kostet mich die ganze Sache dann etwas?
 

Grobi

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#3
Also...

Einen Widerspruch musst du nicht zwingend über den Anwalt machen, das kannst Du auch selber. Lass Dir zur Not beim formulieren helfen (Faustregel: Höflich & sachlich bleiben, kurze Sätze, nicht mehr als unbedingt notwendig schreiben, dann machste fast nix verkehrt).

Ein Anwalt darf das natürlich auch in Deinem Auftrag erledigen. Den musst DU aber bezahlen. Wenn Du Rechtsschutzversichert bist kannst Du das sicherlich über die Versicherung regeln, ansonsten musst Du sehen, wie Du den Anwalt bezahlst. Er kann Dir aber im Vorfeld exakt sagen, wieviel das eine Schreiben kostet.
Ein Mittelweg ist die Beratungsscheinsache übers Amtsgericht. Da kannst Du Dich zwar für 10,00 € beraten lassen (Hin zum Amtsgericht, Schein holen, dann zum Anwalt rennen, mancher Anwalt kümmert sich auch um diesen Vorgang). Aaaaaaber: Heutzutage wird es immer seltener, das VOR dem Widerspruch schon dieser Beratungsschein ausgestellt wird.

Wenn der Widerspruch abgelehnt wird hast du keine Extra-Rechnung dafür zu erwarten.

Momentan ist es so, das Du bis einschliesslich der Ersten Instanz Sozialgericht keine Kosten für Widerspruch/Klage und auch keine Anwaltpflicht hast.
 

Klaubauf

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#4
Du meist also, man erhält gar keine Beratungshilfe nur für den Widerspruch?
 

Arania

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#5
Nein den Widerspruch kannst Du alleine aufsetzen, erst nach der Ablehnung des Widerspruchs gibt es für eine eventuelle Klage einen Beratungsschein
 

Maddin79

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#6
Hi,
also soweit ich informiert bin, tritt die Rechtsschutz erst ein wenn du vor Gericht ziehst. Dies betrifft ja das Sozialrecht und da kommen die für die Anwaltskosten nicht auf. Erst wenn der Widerspruch abgelehnt worden ist und nur noch der Weg zum Richter bleibt. War bei mir jedenfalls der Fall.

Ich mein, den Widerspruch bekommst auch allein hin, mußt halt nur sachlich reinschreiben warum du widersprichst, mehr macht der Anwalt auch nicht.

Du kannst auch zu einem örtlichen Hilfeverein gehen, benutz mal die Suche hier im Forum..

Grüße
 

dikus

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#7
Ich habe mein Beratungsschein für den Widerspruch ohne Probleme erhalten ,wird wohl am Gericht selber liegen wie die es handhaben

Gruß dikus
 
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#8
Hallo!

ich möchte gegen meinen ALG-II-Bescheid Widerspruch einlegen. Kann das auch ein Rechtsanwalt im Rahmen der Beratungshilfe für mich machen?

Weiß aber nicht, ob ich überhaupt Beratungshilfe bekomme, weil ich einen nebenjob habe und dort noch 100 € verdiene...

Danke für Eure Hilfe
Hallo Klaubauf,

es kann ein Anwalt i.R. d. Beratungshilfe machen, Beratungshilfe bekommst Du auch, wenn Du 100 EUR dazuverdienst. ABER, gegen einen Beratungsschein machen manche Anwälte gerade mal das Notwendigste, daß heißt, ob es immer notwendig ist, zum Anwalt zu gehen, ist fraglich. Im Forum findest Du sicherlich auch Hinweise für Dein spezielles Problem + Hiweise, wie man einen Widerspruch formuliert.

Ganz wesentlich ist, daß Du die Rechtsbehelfsfrist von 1 Monat nach Bekanntgabe des Bescheides einhälst!
 

Arwen

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#9
daß heißt, ob es immer notwendig ist, zum Anwalt zu gehen, ist fraglich.
Ich würde es aber dennoch empfehlen.

Mit einem Anwalt im Rücken bzw. im Absenderfeld/Unterschrift hat schon so Manches schneller geklappt... traurig, aber wahr.


Gruß, Arwen
 
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