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Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ines2003

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#1
Hallo,
ich bin der notarielle Bevollmächtigter meiner Oma, die Vollmacht geht über Ihren Tod hinaus.
Heute war ich auf dem Amtsgericht und wollte in dieser Angelegenheit https://www.elo-forum.org/allgemein...l-zugunsten-bestattungkosten-veraeussern.html einen Beratungsschein beantragen.
Als Antragsteller habe ich meine verstorbene Oma eingesetzt und Ihr Vermögen sowie Ihre Verbindlichkeiten, in Zusammenhang mit Ihrer Beerdigung aufgelistet.

Die wirklich unfreundlich Dame bei Gericht sagte, ich können für keine Verstorbene den Antrag stellen, die notarielle Vollmacht ist nicht mehr gültig, dabei wird diese von allen anderen Behörden und der Bank anerkannt und ich kann damit immer noch rechtswirksam für meine Oma Entscheidungen Treffen.

Ich bin als Notarielle Bevollmächtigter Auftraggeber für die Beerdigung, den Steinmetz und der Friedhofsverwaltung, das heißt alle Rechnung laufen auf meinen Namen.

Die Damen sagte mit Außerdem, das ich auch keinen Antrag auf Beratungshilfe stellen brauch, weil ich kein Erbe bin.

Stimmen denn die ganzen Aussagen der Damen?
Was kann ich denn machen, um wenigstens einen Anwalt über die ganze Sache blicken zu lassen?
 

TazD

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#2
Es ist richtig, dass du keine Beratungshilfe für eine Verstorbene beantragen kannst.

Für die Gültigkeit der Vollmacht ist es relevant, ob diese über den Tod hinaus gültig sein soll. Dies sollte in der Vollmacht festgehalten sein (post-/transmortale Vollmacht). Normalerweise gilt die Vollmacht aber ohne spezielle Regelungen über den Tod des Vollmachtgebers hinaus.

Für welche Angelegenheit hast du denn überhaupt Beratungshilfe beantragt?
Damit ein Anwalt mal für alle Fälle und zur Sicherheit über Verträge drüberguckt, gibt es im Übrigen tatsächlich keine Beratungshilfe.
 

Ines2003

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#3
Hallo,
in der Vollmacht ist erwähnt, das diese über den Tod hinaus gültig ist, nur die Dame bei Gericht meinte, das diese nicht mehr gültig ist.

Ich wollte den Anwalt beauftragen, da meine Oma einen 1/12- Anteil an einer Immobilie hat, diesen zur Deckung der Kosten den andren Miteigentümern zum kauf anzubieten und wenn das keiner möchte, die Auflösung der Erbengemeinschaft zu prüfen.

Wenn ich jetzt den Antrag auf meinen Namen stelle, erhalte ich dann die Beratungshilfe?
Die Dame meinte nein.
 

TazD

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#4
Dann ist die Vollmacht auch weiterhin gültig.

Aber ansonsten ist die Aussage richtig, dass du keine Beratungshilfe bekommen würdest, um den Anteil deiner Oma zu veräußern.
Beratungshilfe wird dann gewährt, wenn du in deinen Rechten beeinträchtigt bist oder zu Unrecht z.Bsp. Forderungen dir gegenüber geltend gemacht werden. Das ist hier ja nicht der Fall.
 

Forster

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#5
Wenn ich jetzt den Antrag auf meinen Namen stelle, erhalte ich dann die Beratungshilfe?
Die Dame meinte nein.
In dem Fall hat die Dame recht. Wenn durch die Abwicklung eines Nachlasses Kosten entstehen, gehen die zulasten des Nachlasses selbst. Darum stellt sich die Frage nach Beratungshilfe im Sinne des BerHG erst gar nicht.
 

TazD

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#6
Die Beauftragung eines Anwalts zur Prüfung, ob und wie der Miteigentumsanteil veräußert werden kann, ist aber keine Nachlassverbindlichkeit.
Des Weiteren ist die TE auch keine Testamentsvollstreckerin, die den Nachlass abwickelt und eine Erbauseinandersetzung zur Nachlassabwicklung kann die TE auch nicht betreiben, da sie keine Erbin ist.

@Forster
Könntest du auch die Rechtsgrundlage nennen, aufgrund derer du die Anwaltskosten als Nachlasskosten geltend machen willst?
 

Ines2003

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#7
Hallo,
richtig, ich bin keine Erbin, ich kümmere mich wie zu Lebzeiten meiner Oma mithilfe der noraiellen Vollmacht um alles was anfällt, jetzt eben um die Beerdigung, ich in meinen Namen in Auftrag gab.
Das habe ich auch gen gemacht, mir geht es auch nichts ums Geld, aber irgendwie müssen die eintreffenden Rechnungen bezahlt werden.

Bei der Erbin ist auch nichts zu holen, Sie erhält Grundsicherung.
 

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#8
Hallo,
richtig, ich bin keine Erbin, ich kümmere mich wie zu Lebzeiten meiner Oma mithilfe der noraiellen Vollmacht um alles was anfällt, jetzt eben um die Beerdigung, ich in meinen Namen in Auftrag gab.
Das habe ich auch gen gemacht, mir geht es auch nichts ums Geld, aber irgendwie müssen die eintreffenden Rechnungen bezahlt werden.

Bei der Erbin ist auch nichts zu holen, Sie erhält Grundsicherung.

Grusi - da wäre ich etwas verhaltender gewesen mit der Auftragsvergabe hinsichtlich Beerdigung.

Abgesehen davon, dass das mit der Beratungshilfe in der Konstellation eher sehr bescheidene Erfolgsaussichten hat, wäre es anzuraten gewesen sich kundig zumachen, ob eine Kostenübernahme nach dem SGB XII (siehe § 74) in Frage gekommen wäre.
 

TazD

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#9
Du bist Auftraggeberin und bist somit auch für die Bezahlung der Rechnungen verantwortlich. Das Geld kannst du bei der Erbin einfordern, so dass diese die Übernahme der Kosten beantragen kann.
Wenn du aber Pech hast, bleibst du auf den Kosten sitzen.
 

Ines2003

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#10
Hallo,
besten Dank.
Es wird sich sicherlich ein Weg finden, meine Oma hat sich eine schöne Beerdigung verdient und auch erhalten, daher wollte ich die Kosten nicht beim Sozialamt geltend machen.
 

USERIN

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#11
Wenn du diese letzte Ehre deiner Oma erweisen kannst, dann dürfte dein finanzieller Rahmen ja nicht all zu eng gesetzt sein.

Insofern verstehe ich nicht, warum du dich während so eines Sterbefalls mit dem AG rumärgern willst.

Inwieweit eine anwaltliche Beratung - hier ja mangels "Masse" / Grusi" erforderlich erscheint, bleibt fraglich.
 

Pichilemu

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#12
Wenn du diese letzte Ehre deiner Oma erweisen kannst, dann dürfte dein finanzieller Rahmen ja nicht all zu eng gesetzt sein.
Sie muss ja den ganzen Nachlass für die Beerdigung verbrauchen, weil der sonst Einkommen für die Erbin als Grusi-Empfängerin darstellen würde.
 

TazD

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#13
Sie muss ja den ganzen Nachlass für die Beerdigung verbrauchen, weil der sonst Einkommen für die Erbin als Grusi-Empfängerin darstellen würde.
Sie darf den Nachlass gar nicht verbrauchen, weil dieser Eigentum der Erbin ist.
Natürlich stellen die Beerdigungskosten, etc Nachlassverbindlichkeiten dar, aber deswegen darf die TE trotz Vollmacht nicht über den Nachlass verfügen. Der Nachlass gehört der Erbin und von der hat die TE keine Vollmacht.
 

Ines2003

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#14
Hallo,
alle Kosten, mit der Ausnahme der Rentenversicherung, falls diese einen Teil der Rente zurück fordert haben mit der Beerdigung zu tun.
Das Bestattungsinstitut, der Seinmetz und die Friedhofsverwaltung.
Bei der Friedhofsverwaltung bin ich sogar aufgrund der Vollmacht als Grabberechtigt er eingetragen, da die Vollmacht Vorgang hat.
Deswegen bin ich auch davon ausgegangen, das ich die Verwertung des Immobilienanteils prüfen lassen kann.

Eine Vollmacht der Erbin zu bekommen ist kein Problem, da habe ich schon naschgefragt, Sie ist in Behördlichen einfach nicht fit genug, für Sie mache ich das z.B auch mit der Grundsicherung.

Es war mir wichtig, das meine Oma eine schöne Beerdigung hat, sollte etwas an mir hängen bleiben, ist es auch kein Problem.
Ich dachte nur, das meine Oma wenigstens im Tod etwas von Ihren Erbe, es ist das Geburtshaus Ihres Mannes hat.
Das Vermögen ist ja da, man kommt nur nicht so einfach dran.
 

TazD

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#15
Es ist löblich, dass du dich so kümmerst, aber rechtlich bietet die ganze Konstellation eben doch noch ein paar Fallstricke
Der Nachlass gehört der Erbin. Es ist ihr Eigentum und nur sie allein ist dazu berechtigt irgendwas davon auszugeben oder zu verkaufen. Wenn du jetzt ihr Geld ausgibst oder irgendwelche Gegenstände aus dem Nachlass verkaufst, die ja nicht dir gehören, was ist das dann wohl?

Versteh mich bitte nicht falsch. Ich finde es toll, dass du dich so kümmerst und auch, dass du der Erbin so unter die Arme greifst. Aber ich will auch auf mögliche Gefahren hinweisen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.
 

Caramell

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#16
Ines, die Vollmacht von der Erbin wäre sicher nicht verkehrt.
Da sie aber Grusi bekommt, wäre ich vorsichtig mit dem Erbe. Sicher muss da erst die Beerdigung bezahlt werden und der Teilhausverkauf steht ja noch aus bzw. ist noch nicht mal ansatzweise geklärt.

Sicher ist es schön, dass Du alles für Deine Oma machst und es auch bezahlen willst, wenn nötig.
Das Problem ist eben das die Erbin Grusi bekommt. Und wenn die vom Amt sparen können, werden die das sicher gerne tun und sind auch dazu verpflichtet. So kann es passieren, das die Beerdigung für unangemessen halten und lieber mehr Geld als Vermögen gesehen hätten. Leider ist es so.
 

Forster

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#17
@Forster
Könntest du auch die Rechtsgrundlage nennen, aufgrund derer du die Anwaltskosten als Nachlasskosten geltend machen willst?
Da braucht es gar keine weitere Rechtsgrundlage.

Ich verstehe die Situation so: Die TE handelt aufgrund der Bevollmächtigung "über den Tod hinaus" auf Namen und Rechnung der Verstorbenen. Wobei ich unterstelle, dass die Nachlassabwicklung tatsächlich durch die Vollmacht abgedeckt ist. Wenn sie - die TE - es für notwendig erachtet, einen Anwalt zur Abwicklung des Nachlasses hinzuzuziehen, trifft die Kostenlast die Verstorbene, respektive deren Nachlass.
 

TazD

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#18
Da braucht es gar keine weitere Rechtsgrundlage.
Damit machst du es dir ein bisschen zu einfach.

Ich verstehe die Situation so: Die TE handelt aufgrund der Bevollmächtigung "über den Tod hinaus" auf Namen und Rechnung der Verstorbenen. Wobei ich unterstelle, dass die Nachlassabwicklung tatsächlich durch die Vollmacht abgedeckt ist. Wenn sie - die TE - es für notwendig erachtet, einen Anwalt zur Abwicklung des Nachlasses hinzuzuziehen, trifft die Kostenlast die Verstorbene, respektive deren Nachlass.
Gerade wenn es um finanzielle Angelegenheiten geht, würde ich mich nicht darauf verlassen, dass ich eventuell einen bestimmten Sachverhalt unterstellen könnte, sondern nur auf das, was nachweisbar schriftlich festgehalten ist.
Aber selbst wenn das so wäre. Wer trägt denn die Kosten, wenn der Nachlass nicht ausreicht? Willst du das dann der Erbin aufbürden, die ohnehin nur GruSi erhält? Wohl kaum. Denn bei nicht ausreichendem Nachlassvermögen wäre die TE als Auftraggeber wieder in der Zahlungspflicht.
 
E

ExitUser

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#19
Vorsicht, die Bevollmächtigte ist nach dem Tod der Vollmachtgeberin gegenüber der Erbin (Sozialamt mischt nun auch mit) rechenschaftspflichtig und sollte daher alles dokumentieren, letzte Seite im Link!
Nachtrag: Die Erbin ist hier nicht das Problem. Aber deren Abhängigkeit vom Sozialamt schon.
 

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Ines2003

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#20
Hallo,
bersten Dank.
Die Ausgaben kann ich ja anhand der Rechnungen Nachweisen.
Ich habe die Thematik so wie hier ein paar Anwälten geschrieben, einer hat bis heute zurück gerufen und meinte, wenn ich keinen Anspruch auf einen Beratungsschein habe, dann soll die Erbin diesen beantragen, da hier als Erbin eine Beratung zusteht.

Ob das stimmt?

Wenn es so geht, dann würde ich mir von der Erbin eine Vollmacht ausstellen lassen, das ich die Dinge mit den Anwalt regeln kann.
 

TazD

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#21
Nein, das stimmt nicht.
Auch für die Erbin gilt, dass ein konkretes rechtliches Problem vorliegen muss, so, dass die Erbin in ihren Rechten beeinträchtigt ist.
Für Verkaufsbemühungen, Erbenermittlung, Prüfung von Verträgen und ähnlichem wird keine BerH bewilligt, weil hier keine konkrete Beeinträchtigung vorliegt.
 

Ines2003

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#22
Hallo,
ich möchte mich für eure Hilfe bedanken, ohne euch wäre ich aufgeschmissen.
Ein 2. Anwalt hat zurück gerufen, er möchte für das Beratungssgespräch 150 EUR zzgl MwSt.

Ich habe mal ein Schreinen, das ich an die Miteigentümer senden möchte vorbereitet.
Könnt Ihr bitte mal drüber lesen, ob das so geht, was ich ändern soll?

Sehr geehrter Herr...

ich bin der notarielle Bevollmächtigte von Frau..., die Vollmacht übersende ich Ihnen in der Anlage.
Am 17.2.2016 ist Frau... geb., ... Verstorben.
Die Hinterlassen Geldmittel reichen nicht aus, um sämtliche Forderungen zu Decken.
Aus diesen Grund ist es leider notwendig den Miteigentumsanteil, den Frau ... an dem Grundstück, (Grundbuch von ..., Blatt 1088, Flur 20, Flurstück 2906/0) hat zu veräußern.
Das Sie auch einen Anteil an diesen Grundstück besitzen, Schreibe ich Sie an, ob von Ihrer Seite aus Interesse besteht, den Miteigentumsanteil von Frau ...zu kaufen.

Da das Gebäude in einen sehr schlechten zustand ist, ist wohl im vorliegenden Fall nur der Wert des Grundstückes zur Bestimmung des Miteigentumsanteils von Frau ... heran zu ziehen.
Um den Kaufpreis zu ermitteln, fragte ich beim Bauamt der Stadt ... nach, wie hoch der Quadratmeterpreis in der Lage des Grundstückes ist.
Der Quadratmeterpreis beträgt, umgerechnet auf die Quadratmeterzahl dessen Anteil von Frau ... ausmacht,... somit beträgt der Kaufpreis... EUR.

Bitte teilen Sie mir bis zum …. mit, ob Sie den Anteil käuflich erwerben möchten.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen unter der Telefonnummer: … zur Verfügung.

Es wäre nett von Ihnen, wenn Sie mir des witeren, die Adressen, soweit Ihnen dies Bekannt sind von den anderen Miteigentümern mitzuteilen.





Mit freundlichen Grüßen
 
E

ExitUser

Gast
#23
Ich war auch Miterbin eines Grundstückes und der Anwalt hat diese Kosten erst nach der Regulierung in Rechnung gestellt, auch die Beratungskosten.
 

USERIN

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#25
Ich dachte nur, das meine Oma wenigstens im Tod etwas von Ihren Erbe, es ist das Geburtshaus Ihres Mannes hat.
.
Von dem Haus wusste der SGB XII-Leistungsträger im Grusi-Bezug? Vooorsicht - das Sozialamt kann sich auch später zwecks Regress melden und ggf. sogar Sicherungsrechte im Grundbuch eintragen lassen (und das auch für rückliegende Zeiträume).
 

Caramell

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#26
Ines, ich halte das Schreiben für bedenklich.

1. wird der Teil nur einem angeboten, es gibt aber noch mehr Erben.
2. wird ein Wert ermittelt, der nur nach dem Grundstückspreisen geht, ob das richtig ist, weiß wohl keiner.
3. gehört der Teil immer noch der Erbin, Deine Vollmacht hin und her.
4. ist das immer noch die Grundsicherung
5. wenn die jetzigen Eigentümer sich einen Anwalt nehmen kann auch statt einer Zahlung eine Rechnung auf Dich zukommen. Seit dem Tod des Opas fielen ja Grundstückssteuer und Versicherung an.
Ohne klare Eigentumsverhältnisse im Grundbuch, kann nichts verkauft werden.

Sicher möchtest Du nur das Beste, aber das kann auch verkehrt sein. Und auch wenn der "Käufer" jetzt zustimmen würde, bin ich mir nicht sicher, ob ein Notar den Verkauf absegnen würde.
 

rechtspfleger

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#27
Ich habe mal ein Schreinen, das ich an die Miteigentümer senden möchte vorbereitet.
Könnt Ihr bitte mal drüber lesen, ob das so geht, was ich ändern soll?
Die Hinterlassen Geldmittel reichen nicht aus, um sämtliche Forderungen zu Decken.
Der Nachlass ist demnach zahlungsunfähig (§ 17 Abs. 2 InsO).

An der Stelle muss ich, Deine Bemühungen und Deine Motivation in allen Ehren, leider hereingrätschen, da das Kind in den Brunnen zu fallen droht. Es gibt zwei Möglichkeiten:

Die Erbin schlägt die Annahme der Erbschaft aus und erklärt erforderlichenfalls die Anfechtung der Annahme der Erbschaft. Dafür sind bestimmte Punkte bedeutsam, nach denen ich leider so direkt fragen muss: Wann ist Deine Oma verstorben, seit wann weiß die Erbin vom Tod Deiner Oma, seit wann ist ihr die Zahlungsunfähigkeit des Nachlasses (s.o.) bekannt, seit wann ist ihr die Dir erteilte Vollmacht bekannt, welche Tätigkeiten mit Außenwirkung gegenüber Dritten hast Du seitdem entfaltet?

Die Erbin stellt unverzüglich einen Antrag auf Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens (§ 317 Abs. 1 InsO). Damit kann man auch bei einer angenommenen Erbschaft einen "Schnitt" machen, wenn der Nachlass verschuldet ist (§§ 1975, 1990 Abs. 1 BGB).
 

Ines2003

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#28
Hallo,
meine Oma ist am 17.2 Verstorben, seit diesen Datum ist auch der Erbin der Erbfall bekannt.
Die drohende Zahlungsunfähigkeit ist der Erbin noch nicht bekannt, Sie liegt zur Zeit im Krankenhaus, die notarielle Vollmacht ist aus dem Jahr 2010, seit dem weiß auch die Tochter Bescheid.

In Auftrag gegeben habe ich in meinen Namen die Beerdigung, dessen Rechnung ich auf meinen Namen heute erhalten und über das Konto meiner Oma bezahlt habe, des weiteren habe ich bei der Friedhofsverwaltung die Verlängerung der Grabstelle beantragt, ich bin Grabberechtigter, die Rechnung wird auch auf meinen Namen ausgestellt, dann habe ich noch in meinen Namen und auf meine Rechnung den Steinmetz beauftragt.

Genau genommen ist somit der Nachlass nicht verschuldet, da alle Rechnungen auf mich laufen.

Was würde denn, in einen solchen Fall mit den Grundstücksanteil passieren?
Evtl könnte die weitere Verwandtschaft Geld in Nachlass einbringen, bzw die Rechnungen bezahlen?

EDIT:
@ Caramell
Ich meine es gut und würde jederzeit wieder so handeln, denn wie ich schon geschrieben habe war es mit wichtig, das meine Oma eine schöne Beerdigung hatte.
Wenn ich mich damit in irgendwelche Fallstricke verheddert habe, dann stehe ich natürlich für die Konsequenzen ein.

Ich würde es aber jederzeit wieder so machen.
 

rechtspfleger

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#29
Vielen Dank für die Informationen. Antwort kommt im Laufe des WE, aber das muss ich erst nochmal durchdenken.
 

RedHotChili

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#30
Puh. Wer ist denn die Erbin? Deine Mutter?
Da kannst Du nur hoffen, dass Du Dich mit der Erbin wirklich so gut verstehst, wie Du denkst. Du hast zwar eine Vollmacht über den Tod hinaus. Heißt, Du hättest z.B. noch Rechnungen zahlen können vom Konto der Oma, die angefallen sind vor ihrem Tod.
Du darfst aber eigentlich nicht das Geld, das nach dem Tod nunmal der Erbin gehört, einfach ausgeben für die Beerdigung. Hier hat meiner Meinung nach auch die Bank geschlampt, wenn die das einfach so akzeptiert hat. Eigentlich benötigt man nach dem Tod nicht nur die Vollmacht, sondern auch zusätzlich einen Erbschein.
War jedenfalls bei mir bisher immer so. Vollmacht über den Tod hinaus bedeutet eigentlich nur z.B. bei Eheleuten, wo das Konto nur auf den Namen des Mannes lief, dass die Ehefrau - die gleichzeitig Erbin ist - weiterhin an ihr Geld kommt. Leute, die nicht erben, können nicht mehr über die Finanzen des Verstorbenen verfügen, Vollmacht hin oder her. Denn nach dem Tod ist dieses Geld ja nicht mehr das Geld des Verstorbenen, sondern es gehört den Erben.
 

Anna B.

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#31
Kleiner Fall:

eine Bekannte hatte von ihrer Mutter Kontovollmacht...
als es dann zum Tod der Mutter kam, sagte die Tochter, dass alle Rechnungen an sie gehen sollten...da sie ja Kontovollmacht hatte...
1 Tag nach der Erteilung des Auftrages an den Bestatter ist die Tochter mit ihrem Bruder zur Bank gefahren...und da ist sie aus allen Wolken gefallen: die Mutter und der Bruder hatten vor 20 Jahren einen Vertrag geschlossen, nach dem alle Kontobestände am Tag ihres Todes dem Bruder zustehen.

Die Schwester konnte dann noch schnell beim Bestatter anrufen und ihm plausibel schildern, dass sie sich vertan hätte, alle Rechnungen müßten an den Bruder..

puhhh..Glück gehabt..sie wäre auf den Beerdigungskosten sitzen geblieben...
da ja das gesamte "Vermögen" ca. 10.000 Euro schon zu Lebzeiten dem Bruder quasi vermacht worden ist...das nennt sich "Schenkung über den Todesfall hinaus"...
so hat die Mutter das Erbe schon vorher verteilt..an den Sohn..bei dem sie wohnte...in der eigenen Wohnung..der sich aber nicht kümmerte..(zumindest kümmerte er sich nciht mehr richtig, als er diesen Schenkungsvertrag hatte)..
die Tochter kümmerte sich um Einkaufen, Bankgeschäfte, Arztbesuche usw. usw.

naja..zum Glück hat sie noch die Kurve gekriegt und bekam keine Rechnungen...
 

Caramell

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#32
Ines, das Du eine schöne Beerdigung für die Oma möchtest und auch bezahlst, ist ja ok und auch anerkennenswert.

Aber beim Grundstück und dem Rest des Vermögens kann es wirklich noch einige Fallstricke geben.

Warte mal ab, was Rechtspfleger dazu schreibt.
 

rechtspfleger

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#33
Die Erbin kann noch ausschlagen, da die Frist noch nicht abgelaufen ist (sechs Wochen ab Kenntnis des Erbes, § 1944 Abs. 1, 2 BGB, für den Moment also schon deshalb unerheblich, da der Todesfall < 6 Wochen zurückliegt).

Wenn der Nachlass ohne die von Dir zweifelsfrei in eigenem Namen beauftragten Tätigkeiten nicht überschuldet ist, macht eine Ausschlagung natürlich keinen Sinn. Inwiefern eine Ausschlagung für Ansprüche nach dem SGB schädlich wäre, entzieht sich meiner Kenntnis.

Bin im Moment etwas ratlos, da es für die Erbin ja auch nicht wirklich etwas bringen würde, wenn sie den Hausanteil hat.

Ich werde das nochmal weiter überdenken.

@RedHotChili: Bei einer Vollmacht über den Tod hinaus braucht man gerade keinen Erbschein. Die Vollmacht, sofern nicht unwiderruflich erteilt, muss dann seitens der/des Erben widerrufen werden.
 

Ines2003

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#34
Hallo,
besten Dank,
Vielleicht findet sich eine Konstellation, mit der man die Angelegenheit gütlich abschließen kann.

Noch einmal kurz um Grundbuch und der Berechnung des Anteils.
Habe ich da richtig gerechnet?
1/2- Anteil ging an 3 Personen, somit jeweils 1/6- Anteil.
Richtig?

Einer dieser 3 Personen, mein Opa ist verstorben, so teilten sich die 1/6 in 2 Teile Frau und Tochter, somit hält jeder 1/12- Anteil.
Ist das richtig?

Dann ist noch ein Darlehnen über 2500 RM aus dem Jahr 1928, umgeschrieben im Jahr 1938 in Grundbuch als Belastung eingetragen.
Wenn dies noch nicht zurück gezahlt wurde, kann das noch gefordert werden?
 

Caramell

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#35
Ines, ob die Aufteilung nach dem Tod vom Opa so richtig ist, kann ich auch nicht sagen.
Das hängt auch davon ab, ob es ein Testament gab.

Wenn noch eine Schuld im Grundbuch steht, dann kann die theoretisch noch eingefordert werden.
Die Frage ist für mich, was ist in dem Grundbucheintrag eigentlich noch richtig und was nicht?

Eigentlich müssten die Erben eingetragen sein oder irgendwo der Verzicht erklärt sein und die Grundschuld, ist sicher getilgt, aber von wem und wann? Das ist wirklich nicht so einfach.
 

rechtspfleger

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#36
Die Aufteilung ist bei gesetzlicher Erbfolge korrekt.

Wie von Caramell schon angemerkt wurde, müssen die Erben im Grundbuch eingetragen sein, bevor verkauft werden kann. Das kann erheblichen Aufwand bedeuten, wenn das über mehrere Generationen nicht gemacht wurde.

Für wen (wenn ein Grundbuchauszug vorliegt, bitte genau bezeichnen; hier muss ggf. der Rechtsnachfolger ermittelt werden, um ein Löschungsbewilligung herbeizuführen) ist das Darlehen eingetragen? Als was ist das Darlehen eingetragen: Grundschuld oder Hypothek?
 

Ines2003

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#37
Ja, es galt die Gesetzliche Erbfolge.

Ich stelle als Anhang mal den Teil des Grundbuchs mit dem Darlehn ein.
 

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Caramell

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Ines, das ist nur als Darlehn eingetragen und wurde auch 2003 so übernommen.
Nur wer hat vergessen dass zu löschen, es wird schwierig das zu beweisen. Ich gehe mal davon aus, das es bezahlt wurde, wenn nicht, ja dann wird es schlimm.. Bei der Sparkasse wird man sicher nichts mehr dazu bekommen und ehrlich ich würde auch nicht nachfragen. :icon_evil:
 

Ines2003

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#39
Hallo,
vielleicht könnt Ihr mir noch einmal kurz weiterhelfen, der Stromanbieter bei den meine Oma war und ich den Anbieter gebeten hatte, den Vertrag auf meinen Namen um zuschreiben macht Probleme.

Eine Vertragsumschreibung wäre nicht möglich, ich müsste Eden Vertrag kündigen.
Könnte aber gerne einen neuen Vertrag zu schlechteren Konditionen natürlich abschließen.
Ich dachte immer, da ein Stromliefervertrag ein Dauerschuldverhältnis ist, geht dieser auf die Erben, in den Fall auf mich als Bevollmächtigter, ich wohne ja in der selben Wohnung über.
Kann man da etwas machen, das ich den Vertrag weiterführen kann und nur die Monatliche Abschlagszahlung angepasst wird?
 

ela1953

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#40
Ines, ob die Aufteilung nach dem Tod vom Opa so richtig ist, kann ich auch nicht sagen.
Das hängt auch davon ab, ob es ein Testament gab.

Wenn noch eine Schuld im Grundbuch steht, dann kann die theoretisch noch eingefordert werden.
Die Frage ist für mich, was ist in dem Grundbucheintrag eigentlich noch richtig und was nicht?

Eigentlich müssten die Erben eingetragen sein oder irgendwo der Verzicht erklärt sein und die Grundschuld, ist sicher getilgt, aber von wem und wann? Das ist wirklich nicht so einfach.
In meinem Grundbuch sind auch keine Erben eingetragen.
Die sind ja meist bei der Erstellung gar nicht bekannt.

Eine bezahlte Grundschuld braucht nicht eingetragen werden.Wird oft nicht gemacht, denn die ist kostenpflichtig

Man muss nur die Löschungsbewilligung oder den Kontoauszug mit 0 gut aufbewahren.
 

Pichilemu

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#41
Ich dachte immer, da ein Stromliefervertrag ein Dauerschuldverhältnis ist, geht dieser auf die Erben, in den Fall auf mich als Bevollmächtigter, ich wohne ja in der selben Wohnung über.
Du bist kein Erbe und daher kann der Stromvertrag nicht auf dich übergehen.

Für den Mietvertrag selbst gilt etwas anderes (§ 563 BGB), aber nicht für den dazugehörigen Stromvertrag. Den hat jetzt die Tochter als Erbin an der Backe.
 

Ines2003

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#42
Das wäre ja kein Problem, wenn die Erbin der Vertragsinhaber würde, die Bankverbindung hat jedoch der Stromanbieter auf meine geändert, nur den Vertrag darf ich nicht fortführen.
Wenn die Erbin Vertragsinhaber wurde, dann diese dann eine Reduzierung der Monatlichen Abschlagszahlungen durchsetzen?
 

Caramell

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#43
Ines, zu was hat dann der Stromanbieter die Kontonummer geändert. Kein Vertrag, kein Geld.
Erkennen die den alten Vertrag nicht an, dann muss der wohl gekündigt werden bzw. muss ein neuer Vertrag gemacht werden. Man könnte auch wenn die Konditionen so schlecht sind, den Anbieter wechseln.

Ob die Erbin Vertragsinhaber werden kann, wenn sie nicht in der Wohnung wohnt, weiß ich nicht. Oft hat man bei einem Stromanbieter nur ein Beitragskonto und keine zwei.
 

TazD

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#44
In meinem Grundbuch sind auch keine Erben eingetragen.
Die sind ja meist bei der Erstellung gar nicht bekannt.
Die Erben sind zur Grundbuchberichtigung verpflichtet und das kann sogar mittels Zwangsgeld durchgesetzt werden.

Eine bezahlte Grundschuld braucht nicht eingetragen werden.Wird oft nicht gemacht, denn die ist kostenpflichtig
Du meinst vermutlich die Löschung, denn die Grundschuld ist ja schon eingetragen.

Man muss nur die Löschungsbewilligung oder den Kontoauszug mit 0 gut aufbewahren.
Richtig, denn oftmals lassen sich die Gläubiger das gut bezahlen, wenn eine zweite Löschungsbewilligung ausgestellt werden soll.
 

Ines2003

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#45
@ Caramell
Ich gab meine Bankverbindung an, damit die Monatliche Abschlagszahlung von meinen Konto abgeht.

@ TazD
Die Erben eines Miteigentümers haben sich nicht nachtragen lassen, obwohl der Erbfall schon Jahre zurück liegt, aber das ist im Moment mein kleinstes Problem.
Das mit den Darlehen hat mir keine Ruhe gelassen, so bin ich zur Sparkasse, eine paar Tage später erhielt ich einen Anruf, das die Sache weiter gegeben wird, damit der Eintrag gelöscht werden kann.
Das klingt für mich danach, das die Schuld schon beglichen wurde oder sich keine Unterlagen mehr zu diesen Vorgang finden lassen.
 

Caramell

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#46
Ines, der Stromanbieter bucht die Abschlagszahlungen weiter ab, obwohl die wissen, Deine Oma ist verstorben, aber Du darfst den Vertrag nicht weiter führen? Für meine Begriffe läuft da etwas verkehrt. Die müssen den Vertrag kündigen und mit Dir einen neuen Vertrag abschließen oder doch den Vertrag weiter führen. Und ja die bekommen Geld für eine Leistung, das ist richtig, aber auch da muss das rechtssicher geregelt werden.

Ich hätte keine Anfrage bei der Sparkasse gemacht, aber es stimmt, irgendwie muss es ja geregelt werden. Ich drücke die Daumen, das die nur die Löschung beantragen oder bestätigen und damit alles erledigt ist.
 

Ines2003

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#47
Genau, der Stromanbieter zieht den Monatlichen Beitrag weiterhin ein, er ist schon im vorgemerkten Umsätzen.
Ich soll den Vertrag ja kündigen.
Man erhält Unterschiedliche Aussagen, auf meine Mitteilung, das meine Oma verstorben ist, erhielt ich am nächsten Tag via E- Mail die Antwort:
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 07.03.2016. Sie teilen uns mit, dass Frau ... verstorben ist und bitten uns, den Vertrag auf Sie umzuschreiben.

....

Gerne erteilen wir Ihnen folgende Auskunft:



Wir dürfen Verträge (aufgrund des Vertragsrechts) nicht umschreiben. Sie können also den Vertrag nicht übernehmen. Wenn sich etwas so grundlegendes wie der Vertragsinhaber ändert, muss der Vertrag komplett neu gemacht werden.

´...

Die Bankverbindung haben wir wie gewünscht geändert. Hierfür erhalten Sie separat noch Bescheid.
Das klang für mich so, als ob eine Weiterführung des Vertrages durch mich möglich sei, fragte aber noch einmal nach, darauf hin erhielt ich die Antwort:
In unserem Schreiben wurde Ihnen mitgeteilt, dass der Vertrag Ihrer ... beendet werden muss. Sie können ihn also nicht weiter führen.

Natürlich können wir einen Vertrag auf Ihren Namen neu anlegen. Hierzu brauchen wir von Ihnen einen Auftrag. Sie profitieren in diesem Fall von Neukundenpreisen und attraktiven Boni. Folgende Tarife stehen Ihnen zur Verfügung:
Das heißt also, der Vertrag läuft weiter, Sie warten auf meine Kündigung, auf die Nachfrage was passiert wenn ich den Vertrag nicht kündige erhielt ich keine Antwort mehr.
 

rechtspfleger

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#48
Wieso bezieht der Bewohner der Immobilie

Hallo,
meine Oma ist Gestorben und ich bin Ihr notarieller Bevollmächtigter.
Ich weiß nicht genau, ob das hinterlasse Geld für alle Aufwendungen ausreicht, bei der Beerdigung soll nicht gespart werden, das hat Sie sich verdienst.
Sie besaß einen wenn ich richtig gerechnet habe einen 1/12- Anteil eines Bebauten fest 1400 qm Großen Grundstücks.
Ich wollte erst einmal den Hauptnutznießer, nämlich der der die Immobilie bewohnt anschreiben, ob er Interesse hat, wen nein,. bleibt ja nur die Versteigerung und für diese, so die Auskunft bei Gericht ,uß das Grundbuch aktuell sein (was es nicht ist) und ich muß alle Ladungsfähigen Anschriften der Mitinhaber ermitteln.

Ist denn das wirklich so, oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?
nicht selbst den Strom?

Deine Bemühungen in allen Ehren, aber ich würde hier an Deiner Stelle einmal dringend einen Strich ziehen, dass Du nicht noch anfängst ohne Not Verbindlichkeiten Dritter zu begleichen.
 

Caramell

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#49
Ines, also warten die auf eine Kündigung und einen neuen Antrag.
Bis dahin läuft es erst mal so weiter, wohl auch mit den höheren Abschlägen. Da alles bezahlt wird, kann erst mal nichts passieren.
Ich würde das aber trotzdem regeln, den am Jahresende gibt es sicher ein Guthaben und das sollte dann nur Dir gehören und das ohne Streit.
 

Caramell

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#50
Rechtspfleger, beim Strom geht es um die Wohnung der Oma in der auch die TE wohnt und wohl auch gerne wohnen bleiben möchte. Dafür muss ja der Strom bezahlt werden.

In der Immobilie wohnt jemand anders und dafür wird auch im Moment nichts bezahlt.
 

rechtspfleger

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#51
Ich hatte überlesen, dass es bezüglich des Stroms um eine andere Immobilie geht.

Den bisherigen Vertrag mit dem Stromanbieter kann Ines nicht kündigen, da sie nicht Erbin ist und mangels Erbscheins auch nicht darlegen kann, dass sie auf der Grundlage einer über den Tod ihrer Oma hinaus gegen die Erben wirkenden Vollmacht handelt.

Andererseits kann man

Ines2003 sagte :
die Bankverbindung hat jedoch der Stromanbieter auf meine geändert
natürlich als faktische Vertragsänderung ansehen, wobei dazu in Widerspruch steht, dass der Stromanbieter immer noch von einem Vertrag auf die Oma ausgeht.

Wenn nun noch eine weitere Immobilie aufgekommen ist, stellt sich aber auch diesbezüglich die Frage, wie sich der Tod der Oma auswirkt. War die Immobilie Eigentum oder gemietet?
 

Ines2003

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#53
Hallo,
ja, ist eine Mietwohnung.
Der Stromvertrag ist der einzigste Vertrag der noch auf meine Oma läuft, alle andren habe ich im laufe der Zeit mit der Vollmacht auf meinen Namen umgestellt.
Das sich bei mir keiner mehr gemeldet hat, habe ich mal beim Versorger angerufen, dort bekam ich die Mitteilung, das ich zum 31.3 den Zählerstand mitteilen soll, um zum 1.4 einen niedrigeren Monatlichen Abschlag zu zahlen, wenn das das nicht klappen sollte, da sich die Aussagen von den Mitarbeitern widersprechen, kündige ich zum 30.4 und suche mir dann einen andren Versorger.
4 Wochen dürfte doch für den Wechsel Prozess ausreichen, oder?

Bezüglich der Immobilie, habe ich mich mit einen Miteigentümer in Verbindung gesetzt, er und seine Schwestern halten die Mehrheit, das ein Verkauf beabsichtigt ist, wenn die Person, die jetzt noch in den Haus wohnt verstorben ist.
Somit ist eine Verwertung zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich, sollte ich Geld borgen müssen, kann ich nur hoffen, das dieses geborgte Geld dann wenn es zum Verkauf kommt, der Geldgeber auch wieder bekommt, nicht das dann alles an das Sozialamt fällt.
 

Caramell

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#54
Ines, ich würde erst mal den Zählerstand mittteilen und dann abwarten.
Den Versorger wechseln kann man immer noch, dazu sollte aber erst die Abrechnung da sein und alles geklärt sein.

Das mit der Immobilie habe ich mir fast so gedacht. Das jetzt kein Verkauf erfolgt.
Ein Erlös kann dann später ans Sozialamt fallen, den die Tochter ist ja immer noch Erbe. Auf das Geld würde ich mich nicht verlassen.
 

Ines2003

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#55
Hallo,
ich denke auch, das ich erst einmal abwarte ob der jetzige Anbieter die Monatliche Abschlagszahlung anpasst.

Mit den Haus hat sich so weit ja auch geklärt, nur die Erbin will die Erbschaft nicht beim Sozialamt melden.
Aber das muß Sie alleine wissen, die Konsequenzen die dann auf Sie zu kommen könnten habe ich Ihr schon geschildert, Ihre Meinung konnte das aber nicht ändern.
 

Ines2003

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#56
Hallo,
.also die Sparkasse wo meine Oma Ihr Konto hat ist ein unmöglicher Verein.
Ich rufte dort an um was zu erfragen, sagte das meine Oma verstorben ist, ich sollte noch die Sterbeurkunde einreichen und das war das Gespräch.
Die Bankgeschäfte meiner Oma wickelte ich via Online Banking ab.
Ich wollte eine Überweisung tätigen, das ging nicht mehr.
Ich bin auf die Bank, dort sagte man mir das das Konto gesperrt sei und ich alles über die Filiale abwickeln muß.
Konnte man mir das nicht am Telefon sagen?
Hätte ich nicht angerufen, wüsste die Bank gar nicht das meine Oma verstorben ist und ich hätte alles ganz normal wie bisher abwickeln können.
Also immer eine Überweisung ausfüllen und auf der Bank abgeben, heute erreicht mich ein Brief der Sparkasse, das auf so einen Überweisung die IBAN fehlerhaft ist, ich hatte einen Zahlendreher drin, Gebühr dafür 3 EUR.
Ist denn das gerechtfertigt?
Für alles und jedes will die Sparkasse Gebühren, hätte Sie nicht das Online Banking abgeschaltet wäre es dazu gar nicht gekommen, da die IBAN automatisch überprüft wird.

Entschuldigung, das ich mich hier so aufrege, aber die Sparkasse hat seit den Telefonat und der Kenntnis des Versterbens mir nur unnöte Arbeit gemacht
 
E

ExitUser

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#57
wenn ein Kontoinhaber verstorben ist, muss man das doch mitteilen. dazu reicht man eine Sterbeurkunde ein, die bekommt man beim Bestatter. danach wird das Konto geschlossen. da ist nichts mit "hätte ich nichts gesagt, dann hätte ich weitermachen können." und genau das geht nicht. dazu bist du ja auch nicht Erbin, sondern deine Mutter.
wie lange soll denn das noch gehen mit den Überweisungen etc vom Konto deiner im Februar verstorbenen Oma?
 

Caramell

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#58
Ines, Dein Ärger über die Gebühren ist verständlich, ob die gerechtfertigt sind, kann man sicher in den AGBs nach lesen.

Das es mit dem Konto so lange gut gegangen ist, wundert mich auch. Oft erfahren die Banken eher davon und eigentlich wäre es Deine Aufgabe gewesen, das mitzuteilen. Geschrieben wurde das hier mehrfach.
Kosten der Beerdigung wären dann noch vom Konto bezahlt worden, mehr wohl nicht. Den Deine Vollmacht erstreckt sich eben nicht auf das Erbe.
 

rechtspfleger

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#59
Eine Vollmacht über den Tod (des Vollmachtgebers) hinaus - und eine solche liegt laut Beitrag #1 vor - wirkt gegenüber Erben fort und endet erst bei Widerruf durch die Erben.
 

Ines2003

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#60
Hallo,
ich habe es der Sparkasse auch mitgeteilt, ich glaube eine Woche nach dem Verbsterben, da wurde mir aber nicht gesagt, das das Konto gesperrt wird.
Ich mein ja nur, hätte ich nichts gesagt, wäre doch keine von der Bank dahinter gekommen und ich hätte ganz normal das Online Banking weiterführen können, bis ich das Konto aufgelöst hätte, erst da hätte die Bank ja erst erfahren, das der Kontoinhaber verstorben ist.
Man hätte es mir ja schon wenigstens bei den Telefonat sagen können, aber nein, ich muß erst Nachfragen, warum ich Online nicht mehr Überweisen kann.


Nicht falsch verstehen, aber mit der Sparkasse ist schon einiges vorgefallen, aber das bringt für mich das Fass zu Überlaufen.
Nie wieder Sparkasse.
 
E

ExitUser

Gast
#61
Hallo,
ich habe es der Sparkasse auch mitgeteilt, ich glaube eine Woche nach dem Verbsterben, da wurde mir aber nicht gesagt, das das Konto gesperrt wird.
Ich mein ja nur, hätte ich nichts gesagt, wäre doch keine von der Bank dahinter gekommen und ich hätte ganz normal das Online Banking weiterführen können, bis ich das Konto aufgelöst hätte, erst da hätte die Bank ja erst erfahren, das der Kontoinhaber verstorben ist.
Man hätte es mir ja schon wenigstens bei den Telefonat sagen können, aber nein, ich muß erst Nachfragen, warum ich Online nicht mehr Überweisen kann.
hast du das schriftlich mitgeteilt oder nur telefonisch? hatte die Bank eine Abschrift der Vollmacht für die Bankgeschäfte deiner Oma?
 

Ines2003

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#62
Telefonisch, ich sollte noch die Sterbeurkunde vorbeibringen, nach dem Telefonat hat man dann, ohne mich zu unterrichten, das Konto gesperrt, ich muß seit da alles über den Schalter laufen lassen.
Die Vollmacht liegt der Bank schon seit Jahren vor, ich werde im Online Banking auch mit meinen Namen geführt.
Das verhalten der Bank hat mich ziemlich aufgeregt, das man vor vollendete Tatsachen gestellt wird.
Wäre es denn schlimm gewesen, wenn man mit in den Telefongespräch mitgeteilt hätte, das man jetzt das Konto einschränkt und alles über den Schalter erledigen muß?
Dieses Vorkommnis hat das Fass was ich mit der Sparkasse schon hatte überlaufen lassen.

Dann werde ich nun voraussichtlich doch Erbe, ich schreibe immer von meiner Oma, weil ich es so gewöhnt bin, es ist aber meine Ur-Oma die Verstorben ist, meine Oma, die Tochter der Verstorbenen und meine Mutter die Enkelin, wollen das Erbe ausschlagen.

Dazu habe ich noch eine Frage, vielleicht kann u.a @ Rechtspfleger die Frage beantworten.
Meine Mutter hat Halbgeschwister, also der Ex Mann meiner Oma hat erneut mit einer anderen Frau Kinder.
Zählen diese auch zur Erbfolge, oder wäre ich, Urenkel, nach dem Ausschlagen von meiner Oma und Meiner Mutter Erbe?´

Ich möchte mich noch einmal bei allen Bedanken, ich frage euch bestimmt schon Löscher in den Bauch.
 

Pichilemu

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#63
Meine Mutter hat Halbgeschwister, also der Ex Mann meiner Oma hat erneut mit einer anderen Frau Kinder.
Zählen diese auch zur Erbfolge, oder wäre ich, Urenkel, nach dem Ausschlagen von meiner Oma und Meiner Mutter Erbe?´
Ich heiße zwar nicht rechtspfleger, aber aus Sicht des Erblassers (der Urgroßmutter) sind die Abkömmlinge des Ex-Mannes der Tochter keine Verwandten, damit gehören sie auch nicht zur Erbfolge.
 

Ines2003

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#64
Dann ist die Vorgehensweise wohl die im Moment günstigere, ich nehme das Erbe an und sollte irgendwann etwas vom Sozialamt kommen, dann kann man es ja wieder zurück übertragen, oder was meint Ihr?
 

Caramell

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#65
Ines, Du kannst das Erbe erst annehmen, wenn die beiden Erben das ausgeschlagen haben und das auch offiziell ist.
Ob es mit dem Sozialamt Schwierigkeiten gibt odergeben kann, das weiß ich nicht. Es wäre aber gut möglich.

Ich kann Dir nur gut raten, alle Rechnungen was jetzt im Zusammenhang mit dem Tod Deiner Oma steht gut aufzuheben. Da geht ja im Prinzip vom Erbe ab und kann dann beim Sozialamt eingereicht werden.
 

Ines2003

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#66
Hallo,
heute erhielt ich unerwartet die Kündigung vom jetzigen Stromanbieter zum 31.3.2016.
Zu einen neuen Stromanbieter hätte ich erst zum 1.5.2016 Wechseln können, das wäre 1 Monat in der teuren Grundversorgung.
Habe jetzt bei einen neuen Versorger angerufen, dieser meinte, das man dies verhindern kann, und zwar bei der Vertrag auf meine Ur-Oma lief, hat er jetzt in den Vertrag aufgenommen, das ich zum 1.4.2016 in die Wohnung einziehe und ich somit nicht in die Grundversorgung falle.

In Wirklichkeit wohne ich ja schon lange hier, aber er sagte, da der Vertrag auf jemand anders lief, ist dieser Trick möglich.
Hat da einer von euch Erfahrungen damit?
 

Caramell

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#67
Ines, naja irgendwie ist ja ein neuer Vertrag wie ein Einzug. Du übernimmst ja alles von Deiner Oma.
Ob das rechtlich auch 100 % sicher ist, kann ich nicht sagen.
Pass nur auf, das Du einen Vertrag für ein Jahr bekommst, auf keinen Fall länger. So kann man wenn nötig wieder wechseln.
 

rechtspfleger

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#68
Wenn (Vertriebs-)Mitarbeiter von Anbietern einer Massendienstleistung wie etwa Stromversorgung von "Tricks" sprechen, wäre ich generell vorsichtig. :wink:
 

Ines2003

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#69
Ja, das macht mich stutzig, wo bei nicht das Wort Trick fiel, aber ich habe Ihn die Situation geschildert und er meinte, das dies, da der andre Vertrag auf eine andre Person lief, ich wie bei einen Einzug zu behandeln wäre.

Nur wie sichere ich mich ab?
Noch einmal Schriftlich Nachfragen , ob das gesagte auch stimmt?
 

Caramell

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#70
Ines, schriftlich nachfragen geht sicher auch, aber per Brief dauert es wohl zu lange, den es sind ja die Osterfeiertage dazwischen.
Ich würde mir mal die Internetseite des Anbieters anschauen, da müssen ja die einzelnen Tarife stehen und auch die AGBs kann man lesen.

Ich mache kein Vertrag mehr am Telefon, da wird viel geredet und man hat nichts in der Hand. :icon_evil:
 

Ines2003

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#71
Hallo,
eine Rückmeldung bezüglich des Darlehen was im Grundbuch eingetragen ist, hier hat mir die Sparkasse eine Löschbewilligung ausgestellt.
 
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