Beratungsgespräch AFA - Negative Konsequenzen?

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Nika

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Hallo,

war das jetzt unklug?

Ich stehe in keinem Leistungsbezug, möchte aber nach 10 J. zurück in den Beruf.
Eben habe ich für nächste Woche einen einstündigen Termin bei einer Beraterin vereinbart.

Man hat im Computer einen alten Datensatz inkl. Telefonnummer gefunden und mich noch nach Ausbildung und Schulbildung gefragt
und wie lange ich aus dem Beruf bin und was ich gerne machen möchte,
ob ich mind. 15 Stunden dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe.

Bei dem Gespräch wurde mir etwas komisch zumute, aber die Dame versicherte mir auch Nachfrage immer wieder,
das sei völlig unverbindlich und freiwillig, ich könne den Termin auch wieder absagen, dann würde nichts weiter nachkommen.
Stimmt das?

Nachdem ich hier aber so viele Horrorgeschichten lese, frage ich mich, was denn da nun auf mich zukommt.

Vor allem in Hinblick darauf, falls ich wirklich mal in Zukunft Leistungen beziehen „muss“.

Welche Verhaltensregeln muss ich beachten?
Soll ich mich auch zu so einem Beratungsgespräch begleiten lassen?

Können die mir überhaupt weiter helfen?

Vielen Dank!
 
E

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Nun, ob dir der Termin wirklich was bringt, weiß ich auch nicht.
Aber keinesfalls solltest du allein dort hin gehen. Denn gerade bei "Kunden", die sich nicht auskennen, wird gerne etwas gefordert, was dir im Nachhinein schaden könnte.
 

Nika

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Warum denkst du, das mit das nichts bringen wird?
Wenn ich mich entscheide dort hinzugehen, muss ich Jemanden mitnehmen, der sich mit dem Amt auskennt?
Oder geht es nur um einen Zeugen?

Wenn ichmich entschließe das sein zu lassen, wie mache ich das, damit keine Nachforderungen kommen?
 
E

ExitUser

Gast
Der erste Fehler ist getan. Da Du offensichtlich immer wieder der Freiwilligkeit (Deiner Angaben) durch die Bedienstete versichert wurdest und trotzdem nicht interveniert hast, sind nun erst einmal alle Deine Angaben im System gespeichert. Schlafende Hunde weckt man nicht...

Frage: Du bist nach 10 Jahren das erste Mal wieder vorstellig geworden und man fand (im System!?) noch einen alten Datensatz von Dir???


Hallo,

war das jetzt unklug? Ich stehe in keinem Leistungsbezug, möchte aber nach 10 J. zurück in den Beruf. Eben habe ich für nächste Woche einen einstündigen Termin bei einer Beraterin vereinbart.

Man hat im Computer einen alten Datensatz inkl. Telefonnummer gefunden und mich noch nach Ausbildung und Schulbildung gefragt und wie lange ich aus dem Beruf bin und was ich gerne machen möchte, ob ich mind. 15 Stunden dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe.

Bei dem Gespräch wurde mir etwas komisch zumute, aber die Dame versicherte mir auch Nachfrage immer wieder, das sei völlig unverbindlich und freiwillig, ich könne den Termin auch wieder absagen, dann würde nichts weiter nachkommen. Stimmt das?

Nachdem ich hier aber so viele Horrorgeschichten lese, frage ich mich, was denn da nun auf mich zukommt. Vor allem in Hinblick darauf, falls ich wirklich mal in Zukunft Leistungen beziehen „muss“.

Welche Verhaltensregeln muss ich beachten?
Soll ich mich auch zu so einem Beratungsgespräch begleiten lassen? Können die mir überhaupt weiter helfen?

Vielen Dank!

 

Nika

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Frage: Du bist nach 10 Jahren das erste Mal wieder vorstellig geworden und man fand (im System!?) noch einen alten Datensatz von Dir?
Ja, nach über 10 Jahren mit Name, Adresse und Telefonnummer.
Das letzte Mal habe ich in 2003 Leistungen erhalten.
Ich war aber auch in Mutteschutz, evtl. hat das einen Zusammenhang?
Kann es auch sein, das sie mich wegen Bezug von Kindergeld gespeichert haben?


Wenn du sagst, das war der erste Fehler, dann hilf mir bitte, wie ich aus der Nummer rauskomme.
 

gelibeh

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Wenn ich mich entscheide dort hinzugehen, muss ich Jemanden mitnehmen, der sich mit dem Amt auskennt?
Oder geht es nur um einen Zeugen?
Sowas wie einen Zeugen brauchst Du, nennt sich korrekt Beistand, der soll nur zuhören. Schadet aber nichts, wenn der sich auskennt.
Du hast doch jetzt einen Termin beim Arbeitsamt, nicht bei der ARGE?
 

Nika

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Der Termin ist bei einer Beraterin der Agentur für Arbeit.
Wie gesagt, ich beziehe ja keine Leistungen und es geht ja auch nicht um ALG I, II oder HArtzIV.

Wenn ich nicht hingehe und absage (schriftlich) kann ich dann auf Löschung der Daten bestehen? Wenn ja wie?
 

Nika

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Hallo noch mal.

Wenn ich das Gespräch nicht möchte,
wie sage ich am besten ab (Form und Inhalt)
wenn jetzt schon ein paar Daten gespeichert sind,
ohne das die mir, falls ich mal mit denen zutun haben MUSS,
einen Strick draus drehen können?

Vielen Dank!
 

Nika

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Was würde man den vom Arbeitsamt wollen, dass ich es ihnen unterschreibe?


Und noch mal die Frage:
Wie sage ich den Termin so ab, sodass mir auf keinen Fall bei einem späteren evtl. Leistungsbezug, ein Strick draus gedreht werden könnte?
 
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Was die wollen könnten kann ich dir nicht sagen.

Du kannst einfach den Termin absagen. Da kann später nichts passieren. Du bist nicht im Leistungsbezug. Später kann nicht hervor gekramt werden, welche Termine du früher mal abgesagt hast.
 

Nika

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Hallo noch mal,

ich würde der Ordnung halber den Termin bei der Arbeitsberaterin absagen wollen.

Sie hat keine Durchwahl, kein Fax, keine Email.
Durchstellen kann oder will man mich nicht.


Wie sage ich denn jetzt ab?
Ich habe eine allgemeine Email der AFA gefunden bzw. ein allgmeines Fax.
Reicht das darüber?
 
E

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Hallo noch mal,

ich würde der Ordnung halber den Termin bei der Arbeitsberaterin absagen wollen.

Sie hat keine Durchwahl, kein Fax, keine Email.
Durchstellen kann oder will man mich nicht.


Wie sage ich denn jetzt ab?
Ich habe eine allgemeine Email der AFA gefunden bzw. ein allgmeines Fax.
Reicht das darüber?
Wenn auch sonst niemand aus Deiner Familie von H4 befallen ist oder vom AA heimgesucht wird:

SgDuH,

der Termin am um in fällt ersatzlos aus.

Liebevolle Grüße
Du

Persönlich an der Theke gegen Eingangsstempelchen der Behörde ist die bessere Variante.
 

Missyuna

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wie hast du denn den Termin für nächste Woche vereinbart?
persönlich da gewesen?

dann kennst du doch den Namen und evtl. zimmernummer/Abteilung/Block, je nachdem, was bei euch zutrifft.

ich würde schriftlich an die Agentur schreiben, z.H. frau xxx

den am 25.01.2010 gemachten Termin für den xx.xx.xxx sage ich hiermit ab.

MfG
xxxx

wenn du bei der Info nur anrufst, heißt es nicht, das es bei frau xxx auch ankommt,
wenn du nur an die Arge schreibst ohne namen der Beraterin, weißt du auch nicht obs ankommt...bzw. rechtzeitig,

so würde ich inner anschrift einfach ihren namen mit angeben und absagen, fertig. Kopie aufbewahren, falls irgendwas kommt, oder mit der absage an die Info , dort kopieren lassen und Eingangsstempel auf kopie draufgeben lassen.
 

Nika

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Nein, es ist keiner von meiner Familie in irgendeinem Leistungsbezug.

Termin wurde telefonisch bei einer Servicemitarbeiterin gemacht.
Mir wurden Name, Zimmer und Uhrzeit mitgeteilt.

Der Termin ist Montag, da kommt die Post wohl nicht mehr an.
Fax wird ja wohl auch reichen, dann habe ich eine Sendebestätitung.
 

Nika

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Guten Morgen,

ich hatte gestern 2 Mails geschickt.
Eine an die Serviceadresse der Agentur und eine direkte Mail,
weil ich die Mailaddi der Arbeitsvermittlerin im Internet gefunden hatte.

Die Dame hat sich heute Morgen bei mir gemeldet, ich zitiere:

Sehr geehrte Frau X,

ich habe Ihre Nachricht erhalten. Ich werde den Termin am x löschen und Ihren Datensatz abmelden lassen.

Mit freundlichen Grüßen
X
Arbeitsvermittlung X


So kann es also auch gehen!
 
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Schön dass es so komplikationslos ging.

Allerdings, was hätte dir passieren sollen, wo du keine Leistungen beziehst?
Es gab keine Ausgaben für dich und somit keinen Grund etwas einsparen zu wollen. Mögest du immer verschont bleiben.
 

Nika

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Das ich in deren Dateien gespeichert, da ich im Beratungsgespräch evtl. etwas sagen könnte, was mir bei einem evtl. späteren Leistungsbezug zum Schaden ausgelegt werden könnte, die meinen Datensatz in der Jobbörse veröffentlichen, die ir eine Maßnahme aufzwingen wollen - was weiß ich. Steht doch genug hier im Forum *grusel*

Interessant ist aber nun, das von der Serviceagentur eben eine Mail kam mit:


[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Sehr geehrte/r Dame/Herr X,[/FONT]

[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ihr Anliegen kann nicht abschließend bearbeitet werden. Es werden noch weitere Informationen von Ihnen benötigt. Bitte setzen Sie sich unter der unten angegebenen Service Nummer mit uns in Verbindung.

[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Mit freundlichen Grüßen
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Ihre Agentur für Arbeit

[/FONT][/FONT]


Mögest du immer verschont bleiben.
Genau deswegen, dein Wort in Gottes Ohr.
[/FONT]
 
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Die Mail der Serviceagentur kannst du getrost ignorieren. Hast ja schon die Mail der Arbeitsvermittlerin.

Die können dir nichts, wenn du später mal in denen ihre Fänge geraten solltest. Das hier und jetzt zählt. Und wenn du heute nicht im Leistungsbezug bist können die dich auch nicht später mit irgendwelchen obskuren Begründungen zu etwas "nötigen".
 
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